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Der Sohn des Donners

Olaf Baker: Der Sohn des Donners - Kapitel 11
Quellenangabe
typefiction
authorOlaf Baker
titleDer Sohn des Donners
publisherGrethlein & Co.
yearo.J.
translatorMarguerite Thesing
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20160411
projectid1a481446
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Zehntes Kapitel

Onkel Kennedy

Thunderboy starrte immer noch die Stelle an, wo seine Großmutter verschwunden war, als eine Stimme ihn von hinten anrief. Sein Instinkt verriet ihm, daß der Ruf ihm gelte, aber er tat, als verstünde er ihn nicht. Es war eine barsche, gebieterische Stimme – eine Stimme, der man gehorchen mußte. Sie gellte dem Knaben in die Ohren, nicht wie der Ruf eines einzelnen Menschen, sondern wie die Mahnung der Siedelung selbst: all jener fremdartigen, unwillkommenen Dinge, die in den Begriff ›Bleichgesicht‹ zusammengefaßt waren und die ihm jetzt aus jener Anrede entgegenklangen. Ein Schauer furchtbarer Verlassenheit durchrieselte seinen Körper, ein Gefühl, das tief in seinem Inneren, etwa in der Magengegend, wurzelte. Aber er wollte nicht zugeben, daß er sich fürchtete. Das ginge beileibe nicht, jetzt da er zum erstenmal in seinem Leben den Bleichgesichtern entgegentreten sollte. Der Ruf wiederholte sich, diesmal mit einem unverkennbaren Anflug von Zorn. Noch immer weigerte sich Thunderboy, sich umzudrehen. Ein drittes Mal wurde der Ruf nicht wiederholt; statt dessen näherten sich ihm Schritte. Und bei diesem Geräusch eines sich von hinten an ihn heranschleichenden Wesens gewann der Instinkt des Wilden in Thunderboy die Oberhand. Hastig drehte er sich um.

Das finstere Gesicht, das ihn wenige Schritte entfernt anfunkelte, war alles, nur nicht ermutigend. Er hatte richtig geraten: es war das Antlitz des Mannes, mit dem seine Großmutter gesprochen hatte. Kennedy streckte die Hand aus, um Thunderboy zu packen. Dieser wich, gewandt wie ein Wiesel, zur Seite. Kennedy machte eine heftige Vorwärtsbewegung, und seinem Munde entfuhr ein polternder Laut. Da aber dieser Ausbruch einen Teil des Wortschatzes der Bleichgesichter bildete, besaß er für Thunderboy etwa die gleiche Bedeutung wie das gereizte Knurren eines Wolfes. Es war ein Alarmsignal, das ihn warnte, auf seiner Hut zu sein. Und Thunderboy war auf seiner Hut – er sprang.

Ezer Kennedy war nicht besonders klug, aber er war doch klug genug, um zu begreifen: ebensogut hätte er mittels der von ihm angewandten Methode ein halbwüchsiges Wolfsjunges einfangen können, wie diese gelenkige junge Rothaut. Also gab er das Unmögliche auf und begnügte sich, mit einem zornigen: »Marsch, dort hinein!« nach dem Blockhaus zu deuten.

Seine Worte sagten Thunderboy nichts, aber die Geste war verständlich genug. Er spürte nicht die leiseste Lust zu gehorchen, da er die Blockhütte immer noch voll tiefen Argwohns betrachtete, allein seine Großmutter hatte ihm eingeschärft, daß er geraume Zeit bei diesem Fremden würde bleiben müssen, und trotz seiner Abneigung gegen einen solchen Plan war er doch klug genug, um zu begreifen, daß seiner Großmutter Beschlüsse weise wären. Also behielt er Kennedy scharf im Auge, für den Fall, daß dieser ihn wieder einzufangen versuchte, und bewegte sich langsam auf die Hütte zu, wobei er sich zur Vorsicht immer ein paar Schritte hinter dem Bleichgesicht hielt. Als Kennedy endlich auf der Türschwelle stehenblieb und Thunderboy durch Zeichen zu verstehn gab, er möge an ihm vorbei das Haus betreten, weigerte er sich hartnäckig, sich auch nur einen Zoll breit vom Flecke zu rühren. Vergeblich gebrauchte Kennedy alle ihm zur Verfügung stehenden Überredungskünste. Der Knabe blieb, wo er war, und betrachtete ihn mißtrauisch mit dem Blicke eines Tieres, das in eine Falle geraten ist, und erst als Kennedy selbst die Hütte betreten hatte, schlich er Schritt für Schritt näher und wagte es endlich, einen vorsichtigen Blick hineinzuwerfen. Was er dort sah, diente nicht dazu, ihm Mut zu machen. Die vier geraden, mit allerlei fremdartigem Gerät behangenen Wände erfüllten ihn mit ängstlicher Scheu. Die einzige Wand, die er kannte, war eine fortlaufende, runde, die sich oben zu einer Öffnung zwischen rauchgeschwärzten Wigwampfählen abschrägte. Unten breit und oben spitz, das war die richtige Form für ein gemütliches Heim! Vier gerade Wände mit Ecken darin waren überhaupt kein Heim; das war nichts als eine schlaue Verbindung von Falle und Gefängnis. War das Äußere der Medizin, die er auf seiner Großmutter Geheiß erlernen sollte, so gefiel diese ihm durchaus nicht. Das Ganze sah sehr nach schlechter Medizin aus. Doch weil seine Großmutter es wünschte, keinesfalls, weil er Vertrauen zu Kennedy besaß, schob er sich Zoll für Zoll behutsam durch den Eingang. Danach stellte er sich dicht gegen die Wand zwischen Fenster und Tür auf und musterte diese neuartige Umgebung, ohne jedoch eine Sekunde lang Kennedy aus den Augen zu lassen. Dieser tat klugerweise so, als bemerke er ihn nicht, und beschäftigte sich mit dem Anzünden des Ofens, um sich Essen zu kochen.

Der Ofen war der einzige Gegenstand in der Hütte, von dem man meinen sollte, daß er Thunderboy vertraut sein müßte. Und wirklich – als das Holz nach vorherigem Zischen und Prasseln eine rote Glut zwischen den Eisenstäben ausströmte, blickte sich Thunderboy aufhorchend um, als rege sich in seinem Inneren irgendeine dunkle, vor zehntausend Monden in einer prähistorischen Zuckerkiste geschweißte Erinnerung. Doch dieses schattenhafte, gespenstische Bild aus der Vergangenheit brachte ihm keinen Trost; außerdem lenkte ein Etwas in der gegenüberliegenden Wand, das sinnlos schwatzende Geräusche machte, seine Gedanken von dem Ofen ab. Es war ein rundes Etwas mit einem bleichen, mit schwarzen Streifen bemalten Mondgesicht und einem langen Schwanz, der in einen runden Auswuchs auslief und ständig hin und herwedelte. Thunderboy behielt das Geschöpf im Auge für den Fall, daß es an der Wand herunterzukriechen und zu beißen versuchte. Denn obwohl es nur eine leise Stimme und, soweit ersichtlich, kein Maul besaß, sah es ganz so aus, als wäre es imstande, einem einen bösen Streich zu spielen und mit irgendeinem unsichtbaren Maule tüchtig zuzupacken. Dort, ohne Zweifel, hoch oben an der Wand, war des weißen Mannes Medizin, und Thunderboy betrachtete sie mit furchtsamen Augen.

Als Kennedy seine Kocherei beendet hatte, legte er einen Teil des zubereiteten Fleisches auf einen Teller, den er an den Rand des Tisches in Thunderboys Richtung schob, indem er den Knaben durch Zeichen zum Essen aufforderte. Thunderboy hatte Hunger. Das Gericht sah verlockend aus, und der Duft stieg ihm in die Nase. Aber er fühlte, er würde sich augenblicklich in des weißen Mannes Macht begeben, falls er der Bleichgesichter Nahrung in den Mund steckte. Andererseits hatte der Medizinmann seines Stammes ihn gelehrt, die Kraft oder Medizin eines Geschöpfes, dessen Leib man verzehrte, ginge in einen selbst über und schenke einem die Kraft oder Schläue, die es bei Lebzeiten besessen. Nun hatte Thunderboy zwar nicht den Wunsch, das Leben der Bleichgesichter zu leben, aber er war durchaus bereit, deren Schläue zu verzehren. Außerdem ist das alte Gesetz des Hungers das älteste von der Welt. Also kroch er mit argwöhnischem Blick auf Kennedy seitwärts an den Tisch heran und raffte hastig ein Stück Fleisch auf. An seinen Posten neben der Tür zurückgekehrt, kostete er es vorsichtig. Der Geschmack war eigentümlich, aber nicht unangenehm, wenn natürlich auch nicht mit der Würze von Sarvisbeerenmus zu vergleichen. Kauend spähte er unruhig um sich, ob auch nicht der Anblick und Geruch von Nahrung das rundgesichtige Tier verlocken würde, von der Wand herunterzuklettern. Doch es fuhr fort, mit sich selbst zu schwatzen und mit dem Schwanze zu wedeln und rührte sich nicht vom Fleck.

Nach beendeter Mahlzeit räumte Kennedy das Geschirr weg und warf ein Bündel Decken in die dem Ofen fernste Ecke. Er deutete auf sie hin und gab Thunderboy zu verstehen, daß dies sein Lager sei, dann setzte er sich vor den Ofen und begann zu rauchen, wobei er den Knaben so wenig beachtete, als befände er sich überhaupt nicht im Zimmer. Endlich, nachdem geraume Zeit verstrichen war, klopfte Kennedy die Asche aus seiner Pfeife, entkleidete sich, löschte die Lampe und legte sich in sein Bett am anderen Ende des Raumes.

Während dieser ganzen Zeit rührte sich Thunderboy nicht von seinem Posten neben der Tür, die Kennedy nicht zu schließen versucht hatte, und sehr bald überzeugte ein Geräusch regelmäßigen, tiefen Atemholens den Knaben, daß das gefürchtete Bleichgesicht eingeschlafen wäre. Und die Tür stand offen. Leise trat er auf die Schwelle und blickte hinaus ins Freie. Er vermochte im Sternenlicht die dunklen Umrisse anderer hölzerner Wigwams und dahinter, als umfassende Mauer, den noch dunkleren Wall des Urwaldes zu unterscheiden. Der Urwald lockte – lockte mit unwiderstehlicher Macht. Irgendwo in seinem düsteren Tiefen im Herzen jenes schwarzen Schweigens war seiner Großmutter Lager, lag seine, Thunderboys, Heimat. Der Lockruf wirkte nahezu unwiderstehlich. Nichts als seine absolute Treue gegen Katoya hätte ihn an sein Versprechen zu binden vermocht. So aber kehrte er fest, wenn auch widerwillig und schweren Herzens der sternenhellen Nacht den Rücken und legte sich auf die Decken in der Ecke des Zimmers.

In der Siedelung war es sehr still. Die einzigen hörbaren Geräusche waren die der Blockhütte: das Ticken der Uhr, das tiefe Atmen Kennedys und leise, unregelmäßige Laute, die von dem Ofen ausgingen. Diese Ofenlaute, während die rotglühende Asche zusammenfiel und das Eisen sich dehnte und klirrte, waren Thunderboy fast ebenso unvertraut wie das Ticken der Uhr, so daß er sehr überrascht gewesen wäre, hätte man ihm erzählt, er habe sie in seiner frühesten Kindheit als die anheimelndsten Geräusche von der Welt betrachtet. Dann hörten Ofen, Uhr, Bleichgesicht und Siedelung auf, für ihn zu existieren, und er wanderte weite Strecken die Traumfährte entlang in den Jagdgründen des Schlafes. Ja, so weit führte ihn seine Wanderung, daß er nicht hörte, wie das schwere Atmen abbrach, als Kennedy aus dem Bette stieg und leise die Tür verriegelte.

Am folgenden Morgen erwachte er als Gefangener, und auch als Kennedy nach dem Frühstück ausging, verschloß er hinter sich die Tür und ließ den Knaben in Gesellschaft des Ofens und der Uhr allein. Thunderboy fürchtete sich nicht vor dem Ofen, doch die Uhr fuhr fort, ihm Scheu und Unbehagen einzuflößen. Er vermochte das seltsame Leben in ihrem Innern nicht zu ergründen. Wo immer er sich auch befand, stets folgte ihm der starre Blick des großen, mundlosen Antlitzes und spähte unablässig seinen Bewegungen nach, während das seltsame Wesen unermüdlich fortfuhr, dort oben an der Wand seine gefährliche Medizin zu machen.

Kennedy kehrte erst um die Mitte des Tages zurück. Als er die Hütte betrat und bemerkte, daß das von ihm zurückgelassene Essen auf dem Tische unberührt geblieben war, zeigte er mit dem Finger darauf und sagte etwas in einem barschen Tone. Thunderboy vermochte die Worte ebensowenig zu verstehen wie das Medizinmachen der Uhr. Doch wie die Uhr flößten sie ihm Unbehagen ein. Kennedy aß sein Mittagsbrot, und wieder weigerte sich Thunderboy mitzuhalten, sondern fuhr fort, die Tür anzustarren. Kennedy redete ihm nicht wieder zu, er schien in Gedanken versunken, und als er nach beendeter Mahlzeit wieder das Haus verließ, ließ er zu Thunderboys Überraschung und grenzenloser Erleichterung die Tür weit offen.

Kaum glaubte er das Bleichgesicht seinem Gesichtskreise entschwunden, als er sich ins Freie wagte. Zur Rechten der Hütte, ganz in der Nähe, befand sich eine Gruppe alter Fichtenstümpfe. Dort versteckte er sich und beobachtete die Siedelung. Es waren nur wenige Bleichgesichter unterwegs, und keiner schien etwas Besonderes vorzuhaben. Von seinem Versteck aus verfolgte er ihr Tun und Treiben mit brennender Neugier, aber sowie einer sich ihm näherte, kauerte er sich dicht auf den Boden hin und wagte kaum zu atmen.

Der Nachmittag kam, der Abend kam und mit ihm Kennedy. Thunderboy sah ihn das Blockhaus betreten und dann auf die Schwelle zurückkehren, um nach allen Richtungen Ausschau zu halten. Der Knabe hatte die größte Angst, das Bleichgesicht könne ihn in dem Fichtengestrüpp entdecken, und ein Stein fiel ihm vom Herzen, als er ihn in das Haus zurückkehren sah.

Die Dämmerung nahte und mit ihr die Nacht. Ein Lichtschein drang aus der Blockhütte zu ihm hinüber, denn Kennedy hatte die Lampe angezündet. Der Knabe vernahm das Klappern von Geschirr, während der andere das Abendessen kochte, und sah seinen Schatten vor dem Lichte hin und her huschen. Dann kitzelte der Duft von irgend etwas seine Nase. Prüfend sog er ihn ein, einmal, ein zweites Mal, wie der Nachtwind ihn ihm zutrug. Der Duft kam aus der Blockhütte. Kein Zweifel – es war der appetitliche Essensduft des Bleichgesichts. Thunderboy hatte seit dem Abend vorher nichts gegessen und begriff jetzt, daß er sehr hungrig wäre. Ihm mißfiel der Gedanke, noch einmal das Haus betreten zu müssen, aber seine Nase spielte seinem Willen einen Streich; er fühlte sich durch den appetitlichen Geruch unwiderstehlich angezogen.

Als Kennedy das kleine, kupferfarbene Antlitz mit den großen Augen durch die Tür lugen sah, verzog sich sein harter Mund zu einer Art Lächeln. Er sagte kein Wort, sondern legte nur ein Stück Fleisch auf einen Teller, den er, wie gestern, an das der Tür nächstgelegene Ende des Tisches schob. Das Fleisch lag in der Bratensauce und dampfte. Kennedy gab vor, nicht zu sehen, wie Thunderboy langsam näherkroch; er tat auch, als bemerke er nicht, wie der Knabe plötzlich das Fleisch aufraffte, es gierig hinunterschlang und dann die Sauce mit der Zunge aufleckte.

Das war der Anfang von Thunderboys Zähmung, und Kennedy säumte nicht, sich die errungene Erfahrung zunutze zu machen. Von nun an setzte er mit Hilfe von Nahrung seinen Willen durch, wo Gewalt versagte.

Die Tage vergingen und wuchsen zu Wochen. Allmählich gewöhnte sich Thunderboy an das neue Leben. Zwar haßte er seine ganze Umgebung und verabscheute Kennedy, aber er ertrug sein Dasein geduldig und wartete auf die Stunde, da seine Großmutter käme, wie sie es versprochen hatte, ihn abzuholen. Doch als Tag für Tag ohne das geringste Zeichen von ihr verstrich, nahm seine Unrast zu. Inzwischen wurde die Behandlung, die Kennedy ihm angedeihen ließ, auch nicht besser. Wenn Thunderboy das herrische Bleichgesicht haßte, so brachte ihm seinerseits Kennedy ebensowenig Liebe entgegen. Längst hätte er ihm die Tür gewiesen und ihn geheißen, sich dorthin zu scheren, woher er gekommen war, würde er nicht die öffentliche Meinung und die Kritik der Ansiedler gefürchtet haben, jetzt da ein jeder wußte, daß Katoya den Knaben zu seinem Volke zurückgebracht hatte. Außerdem mußte er auch mit Katoya selbst rechnen. Stimmten ihre Angaben, und war des Knaben Vater wirklich noch am Leben, so würde man ihrer Geschichte vielleicht Glauben schenken. Nur unter der Bedingung, daß er seinen Neffen bei sich behielte, hatte sie zu schweigen gelobt.

Jetzt, da Thunderboy sich an die Bleichgesichter zu gewöhnen begann, fand er sie auch nicht mehr ganz so furchtbar, wie er es zu Anfang geglaubt. Zwar zuckte er noch immer vor ihren neugierigen Augen zurück, die ihn musterten, als wäre er ein wildes Tier, das man langsam einer Dressur unterwarf, aber mit der alleinigen Ausnahme seines Onkels schien ihm niemand übelzuwollen. Ja, ein paar von den Ansiedlern begegneten ihm sogar mit Freundlichkeit, und einige Kinder machten Annäherungsversuche. Auf diese Freundschaftsangebote antwortete er, so gut er es eben verstand. Sein wildes indianisches Blut, das ihn in den Augen dieses Hinterwäldlervolkes zum Fremdling stempelte, verhinderte nicht, daß sich seine Knabennatur unter ihrem Einfluß entfaltete. Denn, mochte auch das uralte Gesetz des Hungers und der Furcht noch immer schalten und walten, wie seit den guten alten Tagen, da das letzte Mastodon mit seinen prähistorischen Hauern seinen Feind in den antidiluvianischen Schlamm gestoßen hatte, es sind die Kinder, ob rot oder weiß, gelb oder schwarz, welche Liebe und Kameradschaft in der Welt lebendig erhalten, darin man es der Weisheit der Erwachsenen getrost überlassen kann, die Zwietracht und den Haß zu säen.

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