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Der sinnreiche Junker Don Quijote von der Mancha - Zweites Buch

Miguel de Cervantes Saavedra: Der sinnreiche Junker Don Quijote von der Mancha - Zweites Buch - Kapitel 30
Quellenangabe
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titleDer sinnreiche Junker Don Quijote von der Mancha - Zweites Buch
authorMiguel de Cervantes Saavedra
year2000
publisherWinkler
addressDüsseldorf
isbn3-538-06531-4
translatorLudwig Braunfels
created20030228
senderreuters@abc.de
secondcorrectorHerbert Niephaus
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29. Kapitel

Von dem merkwürdigen Abenteuer mit dem verzauberten Nachen

Auf den hergebrachten – oder noch nicht hergebrachten – Wegen erreichten Don Quijote und Sancho – zwei Tage, nachdem sie das Wäldchen verlassen hatten – den Fluß Ebro, und Don Quijote freute sich sehr seines Anblicks. Er betrachtete lange die Lieblichkeit seiner Gestade, die Klarheit seiner Gewässer, die ernste Ruhe seiner Strömung, die Fülle seiner flüssigen Kristalle; und dieser heitre Anblick erneute in seiner Erinnerung tausend Liebesgedanken. Vorzugsweise aber kam ihm in Sinn und Gedanken, was er in der Höhle des Montesinos gesehen; denn wenn auch Meister Pedros Affe ihm gesagt hatte, ein Teil jener Geschichten sei Wahrheit, ein Teil aber Lüge, so hielt er sich mehr an die wahrhaften, ganz im Gegensatze zu Sancho, der sie sämtlich für die Lüge selbst hielt.

Indem er nun in solchen Gedanken dahinzog, fiel ihm ein kleiner Nachen ohne Ruder in die Augen, der an einen Baumstamm am Ufer angebunden war. Don Quijote blickte sich nach allen Seiten um und sah niemanden, und ohne weiteres stieg er von Rosinante ab und befahl Sancho, gleichfalls von seinem Grauen abzusitzen und beide Tiere zusammen an den Stamm einer dort stehenden Pappel oder Weide fest anzubinden.

Sancho fragte ihn nach der Ursache dieses unerwarteten Beginnens. Don Quijote antwortete: »Du mußt wissen, Sancho, der Nachen hier ist dazu da, und anders kann es nicht sein, mich zu rufen und aufzufordern, daß ich hineinsteige und darin fortschiffe, um Beistand zu leisten irgendeinem Ritter oder sonst einer hilfsbedürftigen vornehmen Persönlichkeit, die gewißlich von großen Nöten bedrängt sein muß; denn so pflegt es in den Ritterbüchern zu sein und bei den Zauberern, die mit solchen Geschichten zu tun haben; wenn ein Ritter sich in einer Drangsal befindet und aus selbiger nur durch eines andern Ritters Hand erlöst werden kann, obgleich sie zwei- oder dreitausend Meilen, ja noch weiter voneinander entfernt sind, da entführen sie ihn gewaltsam in einer Wolke oder bieten ihm einen Nachen dar, damit er dareinsteige, und in kürzerer Zeit, als man die Augen öffnet und schließt, führen sie ihn davon, sei es durch die Lüfte, sei es das Meer hindurch, wie es ihnen beliebt und wo sein Beistand notwendig ist. Sonach, o Sancho, befindet sich dieser Nachen zum nämlichen Zwecke hier; und dies ist so sicher, wie der Tag jetzo scheinet, und ehe denn derselbe vorübergehe, binde den Grauen und Rosinante zusammen an; und nun in Gottes Namen, möge Er uns geleiten! Denn ich werde von meiner Einschiffung nicht abstehen, und kämen selbst Barfüßermönche und bäten mich darum.«

»Wenn es denn einmal so ist«, entgegnete Sancho, »und Euer Gnaden verfällt mit aller Gewalt bei jedem Schritt auf solcherlei, ich weiß nicht, soll ich sagen Unsinn, so bleibt nichts übrig, als zu schweigen und den Kopf zu neigen nach dem Sprichwort: Tu, was dein Herr gebeut, und setze dich mit ihm zu Tische. Aber trotzdem will ich, da ich mein Gewissen von Schuld frei halten will, Euer Gnaden ernstlich sagen, mir wenigstens kommt es so vor, dieser Nachen gehört nicht zu den verzauberten, sondern gehört irgendwelchen Fischern hier am Flusse, in dem die besten Eisen auf der Welt gefangen werden.«

So sprach Sancho, während er die Tiere anband, die er mit großem Seelenschmerz dem Schutz und Schirm der Zauberer überlassen mußte. Don Quijote ermahnte ihn, ob der Tiere unbekümmert zu sein, denn der, welcher sie selbst in fernsten Distanzen über Pfade und Lande führen werde, der werde auch Sorge tragen, sie zu nähren.

»Was ist das für ein Tanz, der Dißtanz?« sagte Sancho; »ich verstehe das nicht, habe ein solches Wort all mein Lebtag nicht gehört.«

»Distanz heißt Entfernung«, erwiderte Don Quijote, »und es ist kein Wunder, daß du es nicht verstehst, denn du bist nicht verpflichtet, Latein zu können wie so manche, die so tun, als könnten sie es, und doch nichts davon verstehen.«

»Jetzt wären sie also angebunden«, fiel Sancho ein; »was haben wir nun zu tun?«

»Was?« antwortete Don Quijote; »ein Kreuz schlagen und den Anker lichten, ich meine uns einschiffen und das Tau kappen, womit dieser Nachen vor Ufer festliegt.«

Und mit einem Sprung schwang er sich hinein, Sancho folgte ihm, er schnitt das Seil durch, und der Nachen entfernte sich allmählich vom Ufer. Als sich aber Sancho ungefähr zwei Ellen weit im Gewässer des Flusses sah, begann er zu zittern und sein Verderben zu fürchten; aber nichts machte ihm so viel Kummer, als daß er seinen Esel iahen hörte und sah, wie sich Rosinante abarbeitete, um loszukommen. Da sprach er zu seinem Herrn: »Mein Grauer schreit iah im Schmerz ob unsrer Entfernung, und Rosinante müht sich, loszukommen, um sich uns nachzustürzen. O liebste Freunde, bleibt in Frieden allhier, und möge auf die Torheit, die uns von euch fortführt, die Enttäuschung bald folgen und uns dann zum holden Zusammensein mit euch zurückbringen!«

Und hiermit begann er so bitterlich zu weinen, daß Don Quijote ärgerlich und auffahrend zu ihm sagte: »Was fürchtest du, feiges Geschöpf? Worüber weinst du, Butterherz? Wer verfolgt dich, wer bedrängt dich, du Maus, die sich im Loche duckt? Oder was geht dir ab, und darbst du etwa im Schoße des Überflusses? Pilgerst du etwa zu Fuß und barfüßig über die Rhypäischen Gebirge, oder sitzest du nicht vielmehr hier, wo eine breite Planke dir einen Sitz gewährt wie einem Erzherzog, auf der geruhsamen Strömung dieses lieblichen Flusses, von wo wir nach kurzer Weile in das weite Meer hinausfahren werden? Aber schon müssen wir hinausgekommen und mindestens sieben- oder achthundert Meilen weit gefahren sein, und wenn ich ein Astrolabium hier hätte, um die Polhöhe damit zu bestimmen, würde ich dir sagen, wie viele der Meilen wir gefahren sind; indessen, ich verstehe entweder nicht viel davon, oder wir haben die Linie der Nachtgleiche, die die beiden entgegengesetzten Pole teilt und sich in gleichem Abstande von ihnen hinzieht, bereits durchschnitten oder werden sie bald durchschneiden.«

»Und wann wir zu diesem Linchen mit dem Nachtleibchen kommen«, fragte Sancho, »wieviel haben wir dann zurückgelegt?«

»Viel«, antwortete Don Quijote, »denn von den dreihundertsechzig Graden, welche die aus Erde und Wasser zusammengesetzte Kugel enthält nach der Kalkulation und Berechnung des Ptolemäus, jenes größten Kosmographen, den man kennt, werden wir die Hälfte zurückgelegt haben, sobald wir an die erwähnte Linie kommen.«

»Bei Gott«, sprach Sancho, »da bringt Ihr mir zum Zeugen Eurer Angaben einen schönen Kerl daher, einen, der Kalk im Latz hat, einen Polen, der mäh sagt, und dazu einen Possengrafen, den man kennt.«

Don Quijote lachte laut auf über die Auslegung, die Sancho der Kalkulation und dem Ptolemäus und dem Kosmographen gegeben, und sagte ihm: »Du mußt wissen, Sancho, wenn die Spanier und überhaupt die Reisenden sich in Cádiz nach Ostindien einschiffen, so haben sie ihre Merkzeichen, woran sie erkennen, daß sie über die Linie der Nachtgleiche, von der ich dir sagte, hinausgekommen sind, und eines davon besteht darin, daß bei allen Leuten im Schiffe die Läuse absterben, ohne daß eine einzige übrigbleibt, und im ganzen Schiff würde man keine finden, wenn man sie auch mit Gold aufwiegen wollte. Sonach, Sancho, magst du dir nur mit der Hand über den Schenkel fahren, und falls du eine am Leben findest, so sind wir gleich aus dem Zweifel; wenn aber nicht, so sind wir über die Linie hinaus.«

»Ich glaube nichts von alledem«, entgegnete Sancho; »aber doch will ich tun, was Euer Gnaden mir befiehlt. Zwar weiß ich nicht, wozu wir solche Proben anstellen sollen, da ich mit meinen eignen Augen sehe, daß wir uns noch keine fünf Ellen weit vom Ufer entfernt haben, ja, wir sind nicht einmal zwei Ellen von dem Ort weg, wo unsre Tiere stehen, denn dorten stehen Rosinante und mein Grauer am gleichen Fleck, wo wir sie gelassen, und wenn ich den Augenpunkt nehme, wie ich es jetzt tue, so schwör ich's bei dem und jenem, wir bewegen uns überhaupt nicht, wir kommen nicht einmal so geschwind vom Fleck wie eine Ameise.«

»Mach nur die Probe, die ich dir angegeben habe, Sancho«, befahl Don Quijote, »kümmere dich um keine andre, denn du weißt nicht, was Koluren und Linien sind, Parallelen und Tierkreise, Ekliptik und Pol, Sonnenwende und Nachtgleiche, Planeten, Sternbilder, die Punkte und Grade, nach denen die Himmels- und die Erdkugel eingeteilt wird; denn wenn du dies oder auch nur einen Teil davon wüßtest, so würdest du deutlich sehen, wieviel Parallelkreise wir durchschnitten, wieviel Himmelszeichen wir erblickt, wieviel Sternbilder wir hinter uns gelassen haben und noch hinter uns lassen werden. Und nochmals sage ich dir; du sollst dich befühlen und Jagd machen, denn ich bin überzeugt, du bist jetzt sauberer als ein Bogen glattes weißes Papier.«

Sancho befühlte sich, griff mit der Hand sachte und vorsichtig an die linke Hüfte, hob den Kopf, sah seinen Herrn starr an und sagte: »Entweder taugt die Probe nicht, oder wir sind noch nicht dahin gelangt, wo Euer Gnaden meint, ja auf viele Meilen nicht.«

»Wie denn?« fragte Don Quijote, »hast du etwas gefunden?«

»Sogar mehr als etwas«, antwortete Sancho. Er schüttelte die Finger ab und wusch sich die ganze Hand im Flusse, auf dem der Nachen sanft dahinglitt, ohne daß ihn eine geheime Kraft oder ein verborgener Zauberer in Bewegung setzte außer des Wassers eigener Strömung, die jetzt still und freundlich hinwallte.

Indem wurden sie mitten im Flusse Wassermühlen gewahr, und kaum hatte Don Quijote sie erblickt, als er mit lauter Stimme zu Sancho sprach: »Siehst du dort, o mein Freund, da tritt hervor die Stadt, Burg oder Feste, worin irgendein schwerbedrückter Rittersmann oder eine mißhandelte Königin, Infantin oder Prinzessin gefangenliegen muß, und zu deren Beistand bin ich hierhergeführt worden.«

»Was, zum Teufel, für Stadt, Feste oder Burg meint Euer Gnaden, Señor?« fragte Sancho Pansa. »Seht Ihr denn nicht, daß es Wassermühlen im Flusse sind, wo das Getreide gemahlen wird?«

»Schweig, Sancho«, sagte Don Quijote; »denn wenn sie auch wie Wassermühlen aussehen, so sind es doch keine. Ich habe dir ja schon gesagt, daß Zauberei alles verwandelt und aus seinem angebornen Wesen zu einem andern umgestaltet; damit will ich nicht sagen, daß sie das eine zum andern wirklich umgestaltet, sondern es scheint nur äußerlich so. Das hat die Erfahrung uns gezeigt in der Verwandlung meiner Dulcinea, dieser einzigen Zuflucht meiner Hoffnungen.«

Unterdessen war der Nachen mitten in die Strömung geraten und begann rascher zu treiben als bisher. Als die Leute auf den Wassermühlen sahen, wie der Nachen auf dem Flusse herankam und nahe daran war, gerade in den Wassersturz des Mühlkanals hineinzutreiben, sprangen viele von ihnen eiligst mit langen Stangen heraus, um ihn aufzuhalten, und da sie ganz weiß aussahen und ihre Gesichter und Kleider mit Mehl bestäubt waren, so boten sie einen unangenehmen Anblick. Sie stießen ein großes Geschrei aus und riefen: »Ihr verdammten Kerle, wohin wollt ihr? Seid ihr lebensmüde? Was? Wollt ihr zwischen den Rädern ersaufen und zerschellen?«

»Sagte ich dir nicht, Sancho«, sagte Don Quijote jetzt, »daß wir die Stelle erreicht haben, wo ich zeigen soll, wie weit die Kraft meines Armes reicht? Schau hin, wieviel Wegelagerer und feige Schurken sich mir entgegenwerfen; schau hin, wieviel Scheusale mir Widerpart halten; schau hin, wieviel häßliche Fratzen einherkommen und uns Gesichter schneiden. Aber gleich sollt ihr es erfahren, Schelmengezücht!«

Und er stellte sich im Nachen aufrecht, begann mit mächtiger Stimme die Müller zu bedräuen und rief: »Schlechtgesinntes und noch schlechter beratenes Lumpenpack, laßt in Freiheit, laßt ungehindert über sich selbst verfügen die Person, die ihr in eurer Feste oder Zwingburg geknechtet haltet, ob sie hoch oder niedrig, welchen Standes oder Ranges sie sein möge; denn ich bin Don Quijote von der Mancha, der Löwenritter genannt, welchem durch des hohen Himmels Gebot es vorbehalten ist, dies Abenteuer zu glücklichem Ende zu führen!«

Und mit diesen Worten griff er zum Schwerte und begann damit Lufthiebe gegen die Müller zu führen; diese aber, die die Narreteien wohl hörten, aber nicht verstanden, mühten sich, mit ihren Stangen den Nachen aufzuhalten, der schon im Begriff war, in den Strudel des Mühlkanals hineinzutreiben. Sancho warf sich auf die Knie und betete andächtig zum Himmel, ihn aus einer so offenbaren Gefahr zu erlösen, und der Himmel tat es auch vermittels der Geschicklichkeit und Behendigkeit der Müller, die sich mit ihren Stangen wider den Nachen stemmten und ihn zurückhielten, jedoch nicht verhindern konnten, daß der Nachen umschlug und der Ritter und sein Schildknappe kopfüber ins Wasser stürzten. Indessen ging es für Don Quijote gut aus, da er schwimmen konnte wie ein Gänserich, obwohl das Gewicht der Rüstung ihn zweimal auf den Grund hinunterzog; und wären die Müller nicht gewesen, die sich ins Wasser stürzten und sie herauszogen, so wäre für beide hier ein Troja gewesen.

Als sie nun ans Land gebracht und freilich mehr durchnäßt als durstig waren, warf sich Sancho auf die Knie, faltete die Hände, heftete die Blicke gen Himmel und flehte zu Gott in langem andächtigem Gebete, ihn fürderhin von den tollkühnen Anschlägen und Wagnissen seines Herrn zu erlösen. Inzwischen kamen die Fischer herbei, die Eigentümer des Nachens, welchen die Mühlräder in Trümmer zerschlagen hatten; und da sie ihn zerschellt sahen, gingen sie sofort daran, Sancho die Kleider auszuziehen und zugleich von Don Quijote Schadenersatz zu fordern. Der Ritter aber, mit größter Gemütsruhe, als ob er an der ganzen Sache unbeteiligt wäre, versicherte den Müllern und Fischern, er werde den Nachen mit Vergnügen bezahlen, wenn man ihm die Person oder die Personen, die in dieser ihrer Burg gefangenlägen, frei und sonder hinterhaltige Tücke herausgebe.

»Was für Personen oder was für eine Burg meint Ihr, närrischer Mensch?« entgegnete einer von den Müllern. »Wollt Ihr vielleicht die Personen mitschleppen, die in unsre Mühlen kommen, um ihr Getreide zu mahlen?«

»Jetzt genug«, sprach Don Quijote zu sich selber; »da wär ich ein Prediger in der Wüste, wollte ich dieses Gesindel dazu bewegen, für gute Worte eine gute Tat zu tun. Bei diesem Abenteuer müssen zwei mächtige Zauberer aufeinandergestoßen sein, und der eine hindert, was der andre plant; der eine bescherte mir den Nachen, der andre ließ mich scheitern. Gott besser's! Besteht doch diese ganze Welt nur aus Anschlägen und geheimen Plänen, von denen einer immer dem andern feindlich entgegenwirkt. Mehr kann ich nicht tun.«

Hierauf erhob er seine Stimme und fuhr in seiner Rede fort, indem er die Mühlen ins Auge faßte: »Freunde ihr, wer ihr auch sein möget, die ihr in diesem Kerker eingesperrt weilet, vergebt mir! Um meines Mißgeschicks willen und zu eurem Unglück kann ich euch nicht aus euren Nöten lösen; für einen andern Ritter muß dies Abenteuer vorbehalten und aufbewahrt sein.«

Und dann verglich er sich auch gleich mit den Fischern und bezahlte für den Nachen fünfzig Realen, welche Sancho gar ungern hergab, wobei er sagte: »Bei zwei Kahnfahrten wie dieser würde unser ganzes Hab und Gut scheitern gehen.«

Den Fischern erschien es als ein seltsam Schauspiel, wie diese zwei Gestalten so ganz anders als alle andern Menschen in ihrer Erscheinung waren, und sie konnten mit Don Quijotes Reden und Fragen nicht das geringste anfangen; und da sie beide für verrückt hielten, ließen sie sie stehen und kehrten heim, die einen zu ihren Mühlen, die Fischer zu ihren Hütten.

Don Quijote und Sancho aber kehrten zurück zu ihren Tieren, um selber dumme Tiere zu bleiben, und so endete das Abenteuer mit dem verzauberten Nachen.

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