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Der philosophierende Vagabund

Ernst Clefeld: Der philosophierende Vagabund - Kapitel 1
Quellenangabe
typeautobio
authorErnst Clefeld
titleDer philosophierende Vagabund
publisherVerlag von Robert Lutz
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20071111
projectid35f109eb
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Vorwort.

An der Grenze des Mannesalters stehend, blicke ich auf ein inhaltreiches Dasein zurück. Ich will mir selbst Objekt sein. Mich selbst, mein innerstes Wesen will ich herausheben, soweit es eben ein Mensch, der wahr sein will, vermag. Es ist nicht meine Absicht, durch Geist und Witz zu blenden. Sang- und klanglos war mein Leben, einfach und schlicht soll auch dessen Schilderung sein. Ich will mich nur als Versuchskaninchen betrachten. Von diesem Standpunkte aus hat auch das unbedeutendste Individuum das Recht, sich in den Vordergrund zu stellen.

Aus Rücksicht auf meine Umgebung war ich in der Regel gezwungen, Personen- und Ortsnamen zu verschweigen oder zu fingierten Namen meine Zuflucht zu nehmen. Um nicht langweilig zu werden, hielt ich in seltenen Fällen eine Konzentration unwesentlicher Tatsachen und eine damit verknüpfte harmlose Ausschmückung für angebracht.

Ernst Clefeld.

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