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Der Pfadfinder

James Fenimore Cooper: Der Pfadfinder - Kapitel 32
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typefiction
authorJames Fenimore Cooper
titleDer Pfadfinder
publisherWilhelm Goldmann Verlag
translatorRichard Zoozmann
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Dreißigstes Kapitel

Pfadfinder war an die Einsamkeit gewöhnt; aber als der Scud völlig verschwunden war, umdüsterte das Gefühl des Alleinseins seine Seele. Nie vorher war er sich seines Alleinseins in der Welt bewußt geworden; denn erst jetzt hatten seine Gefühle angefangen, sich allmählich in die Annehmlichkeiten und Bedürfnisse des geselligen Lebens hineinzufinden, besonders wo diese mit häuslichen Freuden in Aussicht standen. Nun aber war alles sozusagen in einem Nu verschwunden, und er blieb ohne Gefährten und ohne Hoffnung zurück. Selbst Chingachgook hatte ihn, freilich nur für eine Weile, verlassen, und so fehlte des Freundes Nähe gerade in einem Augenblick, den wir den entscheidendsten im Leben unseres Helden nennen könnten.

Pfadfinder stand noch immer regungslos und sinnend da, als der Scud schon längst verschwunden war. Seine Glieder schienen erstarrt, und nur ein Mann, der gewöhnt war, seine Muskeln den härtesten Übungen zu unterwerfen, vermochte so lange in einem derartigen, marmorgleichen Zustand zu verharren. Endlich verließ er den Ort; doch ehe er seinen Körper bewegte, stieß er einen Seufzer aus, der sich aus den tiefsten Tiefen seiner Brust zu heben schien.

Es war eine Eigentümlichkeit dieses außerordentlichen Mannes, daß ihm seine Sinne und seine Glieder nie ihre Dienste versagten, mochte der Geist auch noch so sehr von anderweitigen Interessen befangen sein. Auch bei der gegenwärtigen Gelegenheit blieben ihm diese wichtigen Hilfsmittel treu, und obgleich sich seine Gedanken ausschließlich mit Mabel, ihrer Schönheit, dem Vorzug, den sie Jasper gegeben, ihren Tränen und ihrem Abschied beschäftigten, bewegte er sich doch in gerader Linie der Stelle zu, wo Junitau noch am Grab ihres Gatten weilte.

Sie saß, ohne die Gegenwart des anderen zu bemerken, mit aufgelösten Haaren auf einem Stein, der bei dem Ausschaufeln des Grabes in der Erde gefunden worden war und nun an der Stelle lag, wo Pfeilspitzes Körper ruhte. Sie glaubte, alle, außer ihr, hätten die Insel verlassen, und der Tritt von Pfadfinders Mokassin war zu leise, um sie auf eine rauhe Weise zu enttäuschen.

Pfadfinder betrachtete das Weib einige Minuten mit stummer Aufmerksamkeit. Der Anblick ihres Schmerzes, die Erinnerung an ihren unersetzlichen Verlust und der sichtliche Ausdruck ihrer Trostlosigkeit übten einen heilsamen Einfluß auf seine eigenen Gefühle. Sein Verstand sagte ihm, um wieviel tiefer als bei ihm selbst die Quellen des Kummers bei einem jungen Weibe lägen, dem ihr Gatte so plötzlich und gewaltsam genommen worden war.

»Junitau«, sagte er feierlich und mit einem Ernst, der die Innigkeit seiner Teilnahme bezeugte; – »du bist nicht allein in deinem Schmerz. Wende dich und richte dein Auge auf einen Freund.«

»June hat keinen Freund mehr!« antwortete die Indianerin. »Pfeilspitze ist zu den glücklichen Jagdgründen gegangen, und niemand ist übrig, der für June Sorge trägt. Die Tuscaroras werden sie aus ihren Wigwams jagen; die Irokesen sind ihren Augen verhaßt, und sie mag sie nicht ansehen! Nein! laß June sterben über dem Grabe ihres Gatten.«

»Das geht nicht – das darf nicht sein. Es ist gegen Vernunft und Recht. Du glaubst an den Manito, June?«

»Er hat sein Gesicht vor June verborgen, weil er zornig ist. Er hat sie allein gelassen, damit sie sterben kann.«

»Hör auf einen Mann, der seit langem die Natur der Rothäute kennt. Wenn der Manito eines Bleichgesichts was Gutes im Herzen eines Bleichgesichts hervorbringen will, so schickt er ihm Leiden; denn in unserm Kummer, June, blicken wir mit scharfen Augen in unser Inneres – mit den schärfsten, wenn es sich um Unterscheidung von Recht oder Unrecht handelt. Der Große Geist will dir wohl und hat den Häuptling hinweggenommen, damit dich seine listige Zunge nicht irreleite und dein Charakter nicht der einer Mingo werde, wie du schon in ihrer Gesellschaft warst.«

»Pfeilspitze war ein großer Häuptling«, erwiderte die Indianerin mit Stolz.

»Er hatte seine Verdienste – gewiß; doch hatte er auch seine Fehler. Aber, June, du bist nicht verlassen und wirst es auch nicht so bald sein. Laß deinen Schmerz austoben, wie es die Natur will, und wenn die geeignete Zeit kommt, will ich dir mehr sagen.«

Pfadfinder ging nun zu seinem Kahn und verließ die Insel. Im Verlauf des Tages vernahm June ein- oder zweimal den Knall seiner Büchse, und beim Untergang der Sonne erschien er wieder mit Vögeln, die bereits zubereitet waren. Diese Art von Verkehr dauerte einen Monat, während Junitau es hartnäckig verweigerte, das Grab ihres Mannes zu verlassen, obgleich sie die freundlichen Gaben ihres Beschützers schweigend hinnahm. Hin und wieder sprachen sie miteinander, wobei Pfadfinder ihren Gemütszustand untersuchte; die Unterredungen waren aber stets kurz und selten. June schlief in einer der Hütten, wo sie ihr Haupt sicher niederlegen konnte, denn sie war sich des Schutzes eines Freundes bewußt, obgleich sich Pfadfinder jede Nacht auf eine anliegende Insel zurückzog, wo er sich selbst eine Wohnung gebaut hatte.

Mit dem Ablauf des Monats war jedoch die Jahreszeit zu weit vorgerückt, um Junes Lage angenehm zu machen. Die Bäume hatten ihre Blätter verloren, und die Nächte wurden kalt und winterlich. Es war Zeit zur Abreise.

Da erschien auf einmal Chingachgook wieder. Er hielt mit seinem Freund eine lange und vertrauliche Unterredung auf der Insel. June sah, daß ihr Beschützer danach sehr betrübt war. Sie schmiegte sich an seine Seite und suchte mit weiblicher Zartheit und weiblichem Instinkt seinen Kummer zu lindern.

»Ich danke dir, June, ich danke dir!« sagte er; »du meinst es gut, aber es ist umsonst. Doch es ist Zeit, daß wir diesen Ort verlassen. Morgen wollen wir abreisen. Du gehst mit uns, denn du bist jetzt wieder zur Vernunft gekommen.«

June gab in der demütigen Weise einer Indianerin ihre Zustimmung und zog sich zurück, um die ihr noch übrige Zeit bei Pfeilspitzes Grab zuzubringen. Ohne Rücksicht auf Stunde und Jahreszeit kam ihr Haupt während der ganzen Herbstnacht auf kein Kissen. Sie saß in der Nähe der Stelle, die die irdischen Reste ihres Mannes barg und betete in der Weise ihres Volkes für sein Glück auf dem endlosen Pfad, den er erst jüngst angetreten hatte, und für ihre Wiedervereinigung im Land der Gerechten.

Sie reisten am Morgen miteinander ab – Pfadfinder ernst und umsichtig in allem, was er tat, der große Häuptling dem Beispiel des Gefährten in tiefem Schweigen folgend und June demütig, entsagend, aber von Kummer gebeugt. Sie fuhren in zwei Kähnen; der der Indianerin blieb zurück. Chingachgook ruderte stromaufwärts voraus, und Pfadfinder folgte. Sie steuerten zwei Tage westwärts und schlugen ebensooft ihr Nachtlager auf den Inseln auf. Zum Glück wurde das Wetter milder, und als sie in den See gelangten, fanden sie ihn so glatt und ruhig wie einen Teich. Es war der Sommer der Indianer, die Zeit der Windstillen; die dunstige Atmosphäre hatte fast die Milde des Juni.

Am Morgen des dritten Tages kamen sie an der Mündung des Oswego vorbei, wo sie das Fort und die ruhige Flagge vergeblich zum Landen einlud. Ohne einen Blick seitwärts zu werfen, ruderte Chingachgook über die dunklen Wasser des Stromes, und Pfadfinder folgte in schweigender Emsigkeit. Die Wälle waren mit Zuschauern angefüllt, aber Lundie, der in den Booten seine alten Freunde erkannte, erlaubte es nicht, sie anzurufen.

Gegen Mittag fuhr Chingachgook in eine kleine Bucht ein, wo der Scud in einer Art Reede vor Anker war. Am Ufer befand sich eine kleine, vor alters entstandene Lichtung, und am Rande des Sees lag ein etwas roh behauenes, neues und vollständig ausgebautes Blockhaus. Der ganze Platz trug das Gepräge der Wohnlichkeit und des Überflusses der Grenze, obgleich er etwas wild und einsam war. Jasper stand am Ufer, und als Pfadfinder landete, bot er ihm zuerst die Hand. Die Begrüßung war einfach, aber sehr herzlich. Es wurden keine Fragen gestellt, denn augenscheinlich hatte Chingachgook die nötigen Erklärungen gegeben. Pfadfinder hatte die Hand seines Freundes nie mit mehr Wärme gedrückt als bei dieser Zusammenkunft, und er lachte sogar von ganzem Herzen, als er ihm sagte, wie er so recht im Glück zu sitzen scheine.

»Wo ist sie, Jasper, wo ist sie?« flüsterte endlich der Kundschafter, denn anfangs schien er selbst vor der Frage zu bangen.

»Sie erwartet uns im Hause, mein lieber Freund, wohin June bereits vorausgeeilt ist, wie Ihr seht.«

»Ihr habt also den Geistlichen in der Garnison gefunden, und die Sache ist nun ganz im reinen?«

»Wir ließen uns eine Woche, nachdem wir Euch verlassen hatten, trauen, und Meister Cap reiste des andern Tages ab. Ihr habt vergessen, nach Eurem Freund Salzwasser zu fragen.«

»Nicht doch, nicht doch, der Häuptling hat mir alles erzählt; und dann hör' ich lieber von Mabel und ihrem Glück sprechen. Lachte das Kind oder weinte sie, als die Feierlichkeit vorüber war?«

»Sie tat beides, mein Freund; aber –«

»Ja, das ist so ihre Art – Tränen und Heiterkeit. Ach – sie erscheinen uns Leuten aus den Wäldern so gar liebenswürdig, und ich glaube, ich würde alles für recht halten, was Mabel täte. Und glaubt Ihr, Jasper, daß sie meiner überhaupt bei diesem freudevollen Anlaß gedachte?«

»Gewiß, Pfadfinder! – Sie denkt an Euch und spricht von Euch täglich. Niemand liebt Euch so wie wir.«

»Ich weiß, daß mich wenige mehr lieben als Ihr, Jasper. Chingachgook ist vielleicht jetzt noch das einzige Geschöpf, von dem ich das sagen kann. Nun – es führt zu nichts, länger zu zögern; es muß geschehen, und so kann es denn ebensogut gleich geschehen. So zeigt mir den Weg, Jasper, ich will's versuchen, noch einmal in ihr süßes Auge zu blicken.«

Jasper ging voran, und bald trafen sie mit Mabel zusammen. Letztere empfing ihren ehemaligen Verlobten mit hohem Erröten, und ihre Glieder zitterten, so daß sie sich kaum aufrechtzuhalten vermochte. Doch war die Art, wie sie ihm entgegenkam, liebevoll und offen. Bei diesem Besuch, der nicht länger als eine Stunde dauerte, obgleich Pfadfinder in der Wohnung seiner Freunde speiste, hätte ein geübter Seelenkenner ein treues Bild von Mabels Gefühlen, wie auch von ihrem Benehmen gegen Pfadfinder und ihren Gatten erhalten können. Gegen Jasper zeigte sie, wie es bei Neuvermählten gewöhnlich ist, noch etwas Zurückhaltung, aber der Ton ihrer Stimme war sogar noch sanfter als gewöhnlich; ihre Blicke waren zärtlich, und sie sah ihn selten an, ohne daß die Glut ihrer Wangen Gefühle verriet, denen Zeit und Gewohnheit noch nicht den Stempel der vollkommenen Ruhe aufgedrückt hatten. Gegen Pfadfinder war sie ernst, aufrichtig, sogar ängstlich; aber ihre Stimme bebte nie, das Auge senkte sich nicht, und wenn die Wangen erröteten, so geschah dies infolge von Regungen, die sich mit der Besorgnis über seine Zukunft verbanden.

Endlich kam der Augenblick, wo Pfadfinder aufbrechen mußte. Chingachgook hatte bereits die Kähne verlassen und sich am Saum des Waldes aufgestellt, wo ein Pfad ins Innere führte. Hier erwartete er ruhig die Ankunft seines Freundes. Sobald Pfadfinder dies bemerkte, erhob er sich feierlich und nahm Abschied.

»Ich habe bisweilen gedacht, daß das Schicksal ein wenig zu hart mit mir umgegangen sei«, sagte er; »aber dieses Weib, Mabel, hat mich beschämt und zur Vernunft gebracht.«

»June wird bei mir bleiben«, unterbrach ihn Mabel.

»Ich hab' mir das auch so vorgestellt. Wenn irgend jemand ihren Schmerz heilen und ihr das Leben wieder wert machen kann, so sind Sie es, Mabel, obgleich ich zweifle, daß es Ihnen gelingen wird. Das arme Geschöpf ist ebensosehr ohne Stamm wie ohne Mann, und es ist nicht leicht, sich mit dem Gefühl auszusöhnen, beide verloren zu haben. – Ach! warum kümmere ich mich aber um anderer Leute Elend und Heiraten, als ob ich nicht selber genug Leid auf dem Herzen trüge! Sagen Sie mir nichts, Mabel sagt mir nichts, Jasper! – Laßt mich im Frieden und wie ein Mann meinen Weg ziehen. Ich hab' Euer Glück gesehen, und das ist schon was Herrliches; ich werde jetzt um so eher imstande sein, meinen Kummer zu tragen. Nein – ich will Sie nicht wieder küssen, Mabel; ich will Sie nie wieder küssen. Hier ist meine Hand, Jasper; drückt sie, Junge, drückt sie – ohne Umstände, 's ist die Hand eines Mannes – und nun, Mabel – da haben Sie sie auch; nein, nicht so« – Mabel wollte sie küssen – »Sie müssen das nicht tun –«

»Pfadfinder«, fragte die junge Frau; »wann werden wir Euch wiedersehen?«

»Ich hab' auch schon dran gedacht – ja, ich hab' dran gedacht. Wenn einmal die Zeit kommt, wo ich Sie ganz als eine Schwester betrachten kann, Mabel, oder als mein Kind – es ist besser, wenn ich sage, als ein Kind – denn Sie sind jung genug, um meine Tochter sein zu können; dann, verlaßt Euch drauf – dann will ich wiederkommen, denn es würde mir das Herz erleichtern, Zeuge eures Glücks zu sein. Aber wenn ich nicht kann – lebt wohl – lebt wohl der Sergeant hatte unrecht, ja, der Sergeant hatte unrecht!«

Dies waren die letzten Worte, die Jasper Western und Mabel Dunham je von Pfadfinder hörten. Er entfernte sich, da ihn die Macht der Gefühle überwältigte, und befand sich schnell an der Seite seines Freundes. Als Chingachgook ihn kommen sah, lud er sich seinen Pack auf und schlüpfte unter die Bäume, ohne zu warten, bis er angesprochen wurde. Mabel, ihr Gatte und June sahen noch lange der Gestalt des Pfadfinders nach, in der Hoffnung, daß er ihnen noch einen Wink oder einen Scheideblick zuwerfen werde; aber er schaute nicht zurück. Ein- oder zweimal kam es ihnen vor, als ob er den Kopf schüttelte, wie einer, der im Schmerz seiner Seele erzittert; dann fuhr er mit der Hand in die Höhe, als ob er wisse, daß man ihm nachsehe: Aber ein Schritt, dessen Kraft kein Kummer beugen konnte, entführte ihn bald ihren Blicken.

Weder Jasper noch seine Gattin sahen Pfadfinder jemals wieder. Sie blieben noch ein Jahr an den Ufern des Ontario; dann ließen sie sich durch Caps dringende Bitten veranlassen, zu ihm nach New York zu ziehen, wo Jasper ein bemittelter und geachteter Kaufmann wurde. Im Laufe der Zeit erhielt Mabel dreimal wertvolle Geschenke von Pelzwerk, und ihre Gefühle sagten ihr, woher sie kämen, obgleich kein Name die Gaben begleitete. In späterer Zeit jedoch, als sie bereits Mutter mehrerer Kinder war, gab sich ihr eine Veranlassung, das Innere des Landes zu besuchen, und sie befand sich an den Ufern des Mohawks, von ihren Söhnen begleitet, deren ältester bereits fähig war, ihr Beschützer zu sein. Bei dieser Gelegenheit bemerkte sie einen Mann in sonderbarer Tracht, der sie aus der Entfernung mit einer Aufmerksamkeit betrachtete, daß sie dadurch veranlaßt wurde, über sein Gewerbe und seinen Charakter Erkundigung einzuziehen. Sie erfuhr, daß er der berühmteste Jäger in diesem Teil des Staates – es war nach der Revolution – und ein Mann von großer Sittenreinheit und bezeichnenden Eigentümlichkeiten sei, und daß man ihn in diesem Landstrich unter dem Namen Lederstrumpf kenne. Etwas weiteres konnte Frau Western nicht erfahren; aber jener Blick aus der Ferne und das eigentümliche Benehmen des unbekannten Jägers machten ihr eine schlaflose Nacht und warfen einen wehmütigen Schatten über ihre noch immer lieblichen Züge, der mehrere Tage lang nicht verschwand.

Auf Junitau hatte der doppelte Verlust ihres Gatten und ihres Stammes den von Pfadfinder vorausgesehenen Einfluß geübt. Sie starb in Mabels Hütte an den Ufern des Sees, und Jasper führte ihre Leiche nach der Insel, wo er sie neben Pfeilspitze beerdigte.

Lundie erlebte es, seine alte Liebe heimzuführen und nahm als ein schlachtenmüder Veteran seinen Abschied; aber sein Name wurde in unseren Tagen durch die Taten eines jüngeren Bruders berühmt, der dem älteren in seinem Lairdstitel nachfolgte, diese Würde aber bald mit der eines großen Seehelden vertauschte.

 

Ende

 

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