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Der Neue Pitaval

Willibald Alexis: Der Neue Pitaval - Kapitel 10
Quellenangabe
typefiction
authorWillibald Alexis
titleDer Neue Pitaval
publisherF.-A. Brockhaus
seriesNeue Serie
volumeZweiter Band
editorFortgesetzt von Dr. A. Bollert
year1867
firstpub1867
correctorhille@abc.de
senderwww.gaga.net
created20060211
projectiddf8434fe
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Jakob Friedrich Hadopp.

(Raubmord – Philadelphia)
1865-1867

Am 22. Sept. 1865 kam in Philadelphia ein zwanzigjähriger junger Mann aus Deutschland an, der in Amerika sein Glück versuchen wollte. Er hieß Julius Wochele und stammte aus dem Königreich Würtemberg. In Philadelphia angelangt, wandte er sich an die dort wohnende Schwester seiner Stiefmutter und erhielt durch ihre Vermittelung bei dem Buchbinder Rauh, der weitläufig mit ihm verwandt war, Arbeit. Es fiel seinem Meister und seinen Nebengesellen auf, daß Wochele in der Werkstatt keine Schürze vorthat und infolge dessen seine Kleider mit Kleister und Leim beschmuzte. Ferner bemerkten seine Kameraden, daß er Stiefeln trug, wie sie dort nicht üblich waren. Sie liefen nach vorn in eine Spitze aus, waren an den Absätzen mit Eisen beschlagen und unter den Fußbällen voller Stiche.

Auch die eigenthümlichen Knöpfe seiner Weste und die breiten Falten am Hemd erregten ihre Aufmerksamkeit,

Wochele blieb nur 14 Tage bei Meister Rauh, dann trat er in ein Farbengeschäft. Er bediente sich daselbst wieder keiner Schürze und befleckte sich deshalb mit Farbe. Mehrere seiner Mitarbeiter versicherten, daß nicht blos Hose, Weste und Hemd, sondern auch seine Hände und sein Körper Farbeflecken gezeigt hätten, Wochele logirte bei einem gewissen Best und wohnte daselbst anfänglich allein. Seine Wirthin, von Geburt eine Deutsche, revidirte seine Kleider und seine Wäsche, sie fand in den erstern zahlreiche Schmuzflecken, die letztere nicht in Ordnung. Die Hemden waren I.W. gezeichnet, die Buchstaben gestickt.

Im November bekam Wochele in der Person des Jakob Friedlich Hadopp einen Stubengenossen. Hadopp war aus dem Großherzogthum Baden nach Amerika ausgewandert. Sein Vater, ein wohlhabender Kaufmann, hatte ihm eine gute Erziehung zutheil werden lassen und den Knaben zum Studium der Medicin bestimmt. Im Jahre 1848 schloß Hadopp sich den Aufständischen an und focht mit ihnen in der vom Hauptmann Sigel geführten Compagnie. Einige Jahre später schiffte er sich nach Neuyork ein und wurde nach manchen Wechselfällen nach Philadelphia verschlagen, wo er endlich in demselben Geschäft wie Wochele ein Unterkommen fand. Er war bedeutend älter als dieser, beide schlossen aber bald Freundschaft und waren fast den ganzen Tag über beisammen. Sie machten nach gethaner Arbeit gemeinschaftliche Spaziergänge, besuchten zusammen die Wirthshäuser und aßen miteinander in ihrem Kosthause. Hadopp erzählte seinem Freunde Wochele, was er alles erlebt, und beschrieb ihm die verschiedenen Farmen, auf denen er gearbeitet hatte; unter andern nannte er dabei auch eine dem Dr. Tiedemann gehörige, mehrere Meilen von Philadelphia entfernte, an der Straße nach Bethlehem gelegene Farm in der Nähe von Montgomery Square. Er erzählte, daß diese Farm jetzt verlassen sei und von neuem verpachtet werden solle. Am 25. Nov. ließen sich beide von ihrem Brotherrn den Wochenlohn auszahlen, dann aßen sie bei ihrem Hauswirth zu Mittag, gingen weg und – kamen niemals wieder.

 

Am 27. Jan. 1866 wurde auf jener einsamen, unbewohnten Farm unter einem Haufen Stroh versteckt der Leichnam eines jungen Menschen entdeckt. Der Schädel war eingeschlagen, das Gesicht zerfleischt, die Leiche schon zum Theil in Verwesung übergegangen. Daß hier ein Mord vorlag, ließ sich nicht bezweifeln, allein niemand kannte den Ermordeten. Aus mehrern Papieren, die man in seinen Taschen fand, ergab sich zwar, daß er ein Deutscher und erst kürzlich eingewandert war, aber über seinen Namen und seinen Geburtsort enthielten sie keinen Nachweis.

Der Todte ward ausgezogen und auf dem Kirchhofe von Montgomery Square bestattet. Der die Todtenschau leitende Beamte bewahrte die Kleider auf und erließ öffentliche Bekanntmachungen, in denen er zur Auskunft über den ermordeten Unbekannten aufforderte.

Eine dieser Bekanntmachungen fiel zufällig dem Herrn Best in Philadelphia in die Hände. Die Beschreibung der Kleider und der Person paßte auf den jungen Wochele, der bei ihm logirt hatte, er reiste deshalb hin nach Montgomery Square, erhielt daselbst die fraglichen Kleidungsstücke und erkannte dieselben sofort als diejenigen seines Miethers. Eine Menge anderer Personen, insbesondere die Kameraden des Julius Wochele und seine Wirthin, denen man die Kleider zeigte, erklärten ebenfalls, daß niemand anders als Wochele diese mit Kleister, Leim und Farbe befleckten Kleidungsstücke getragen habe, auch die seltsame Form der Westenknöpfe, die mit Eisen beschlagenen Stiefeln, die breiten Falten des Hemdes und die gestickten Buchstaben I.W. fanden sich vor, und die Todtenbeschauer erinnerten sich, daß der Erschlagene an den Händen und am übrigen Körper Flecken wie von Farbe gehabt habe.

Hiernach konnte man mit fast völliger Gewißheit annehmen, daß Julius Wochele derjenige war, der unter den Streichen eines Mörders sein Leben verloren hatte; der Todte selbst freilich konnte nicht identificirt werden, denn er lag längst im Grabe, als sein ehemaliger Wirth nach Montgomery Square kam.

Gleichzeitig mit Wochele war auch Hadopp verschwunden, kein Mensch wußte, wohin er gekommen, und lange Zeit waren alle Nachforschungen vergeblich.

Die amerikanischen Behörden setzten den würtembergischen Consul, Herrn Kiderlen in Philadelphia, in Kenntniß von den Ergebnissen der Untersuchung, dieser berichtete dem Ministerium in Würtemberg, daß Julius Wochele ermordet sei, und von dem Ministerium wurde die Trauerbotschaft an die Stiefmutter, den Vormund und die andern Verwandten des Verstorbenen weiter befördert.

Im März 1866 traf plötzlich bei den nicht wenig erstaunten Verwandten ein Brief vom 6. Febr. 1866 aus Reading in Pennsylvanien ein, welcher so lautete:

»Theuerer Vormund und Stiefmutter!

Ich benachrichtige Euch hiermit, daß ich gesund und Wohl in Amerika angekommen bin. Ich habe mich auch sogleich zum Vetter Rauh begeben und von ihm Arbeit bekommen, aber ich konnte sie kaum thun. Ich habe den ganzen Tag Bücher auf einem Karren schieben müssen, sodaß ich krank wurde und sechs Wochen in meinem Kosthause lag. Indeß bin ich Gott sei Dank wieder besser, aber sehr schwach und habe noch meine Doctor- und Apothekerrechnuug zu bezahlen. Ich arbeite jedoch in Reading, 20 Meilen ven Philadelphia, aber die Zeiten sind durch den Krieg so schlecht geworden, daß man kaum sein Brot verdienen kann, und außerdem haben wir einen sehr harten Winter. In Missouri, ungefähr 1000 Meilen weiter, soll es besser sein. Nun, theuerer Vormund und Stiefmutter, ersuche ich Euch, mir in einem Wechsel 100 Fl. von meinem Vermögen zu schicken, sodaß ich mir selbst helfen und weiter in dieses Land hineinreisen kann. Ich will Euch ewig dankbar sein, wenn Ihr mir aus der Noth helft, deshalb bitte ich Euch nochmals, mir sogleich zurückzuschreiben und mir um Gottes willen einen Wechsel zu schicken. Ich werde noch in diesem Leben Euch dafür belohnen. Nun, theuere Pflegeältern, will ich meinen Brief schließen und bitte zu Gott und zum ganzen Waisengericht, meinen Wunsch zu erfüllen u.s.w.

Euer dankbarer Sohn
Julius Wochele.

Betet für mich, ich werde auch für Euch beten.«

Die Empfänger des Briefes glaubten, die frühere Todesnachrnicht beruhe auf einem Irrthum, die Vormundschaftsbehörde genehmigte, daß dem Julius Wochele 100 Fl. von seinem Vermögen geschickt würden, der Consul Kiderlen erhielt das Geld und die Weisung, es dem Bittsteller zuzusenden.

Herr Kiderlen war fest davon überzeugt, daß Julius Wochele sich nicht mehr am Leben befände, er vermuthete daher, daß irgendeine Betrügerei im Spiele sei, und beschloß, der Sache auf den Grund zu kommen und den Pseudo-Wochele womöglich zu entlarven. Er schrieb einen Brief an Julius Wochele in Reading, in welchem er ihn aufforderte, eine beigeschlossene Quittung über 100 Fl. vor einem öffentlichen Notar zu unterzeichnen, die Unterschrift beglaubigen zu lassen und das Papier einzuschicken, dann werde er ihm das Geld auszahlen.

Kurze Zeit darauf ging wirklich die verlangte Quittung bei dem Consul in der vorgeschriebenen Form unterzeichnet ein, es wurde indeß sehr bald ermittelt, daß Jakob Friedrich Hadopp sich für Wochele ausgegeben und die Quittung ausgestellt hatte.

Jetzt schritt man dazu, Hadopp als des Mordes dringend verdächtig zu verhaften. Er hatte sich inzwischen verheirathet und befahl seiner Frau, als er arretirt werden sollte, seine Papiere zu verbrennen. Es gelang ihr indeß nicht und man fand bei Hadopp den Taufschein von J. Wochele, die Adresse seines Pflegevaters und einen zweiten unter dem Namen Wochele's von Hadopp geschriebenen Brief des Inhalts:

»Allentown, 28. Mai 1866.

Liebe gute Mutter und Schwester!

Da ich Euch schon diesen verflossenen Winter geschrieben habe, aber keine Nachricht erhalten, muß ich Euch nochmals berichten, daß ich wirklich in Allentown arbeite, früher in Philadelphia und Reading, aber liebe Mutter! Amerika ist kein Deutschland, man hat hier zu große Ausgaben, und bis man seine Kost bezahlt, bleibt nicht viel übrig, und schlechte Betten, man hat blos einen Strohsack und einen Teppich, von Federbetten ist keine Rede, liebe gute Mutter, wenn Ihr mir mein Bett schicken könntet, ich würde Euch soviel als das Bett kostet gerne bezahlen, wenn ich minrent bin und mein Vermögen erhalte, auch habe ich schon an meinen Pfleger Weider nach Rosenfeld geschrieben und ihn ersucht, mir doch 100 Fl. zu schicken, aber leider keine Nachricht erhalten, dann hätte ich mir ein Bett gekauft, liebe Mutter, schreibet mir also gleich wieder, und bemerket mir auch, ob Kaufmann Weider Euch geschrieben hat von mir und seid so gut und bemerket mir, ob ich den Zins von meinem Vermögen nicht alle Jahre ziehen könnte bis ich minrent bin oder wenn ich den Zins nicht bekomme, wie hoch mein Vermögen dann kommt, bis ich 21 Jahr alt bin! also gute Mutter! seid so gut und schreibt mir gleich wieder, und wenn es Euch möglich ist, so nähet mein Bett in einen alten Sack und schicket es mir, ich würde Euch tausend Dank dafür abstatten, und wenn Sie an Weider schreiben, lasse ich ihn auch grüßen. Meine Adreße machet

Mr. Julius Wochele, Poftoffice in Allentown, Staat Pennsylvanien in Nord-Amerika.

In dieser baldigen Erwartung einer Nachricht entgegensehend grüßt Euch wie meine Schwester, und Eure Freunde

Euer dankbarer Sohn
Julius Wochele«.

Der Brief war fertig zum Absenden, offenbar hatte Hadopp, weil ihm der erste Versuch, mit Hülfe eines von ihm geschriebenen und unterschriebenen Briefes sich 100 Fl. zu verschaffen, so gut gelungen war, das Geschäft fortsetzen und durch einen zweiten Brief unter dem Namen Wochele's sich ein Bett erschwindeln wollen.

Hadopp wurde wegen des Mordes an seinem Freunde in Untersuchung genommen. Er mußte einräumen, daß er mit ihm zusammen Philadelphia verlassen, daß er die beiden mit Wochele unterzeichneten Briefe geschrieben und daß er dem Notar auf Grund des von ihm um 10 Jahre zurückdatirten, dem Ermordeten zugehörigen Taufscheins vorgespiegelt habe, er sei Julius Wochele.

Er entschuldigte sich damit, er habe seinem Freunde Wochele 60 Dollars geliehen und sei von ihm ermächtigt worden, unter seinem Namen nach Würtemberg zu schreiben und das Geld für ihn zu erheben. Nach seiner Angabe hatte er sich in der Nähe von Philadelphia von seinem Gefährten getrennt. Wohin der letztere gekommen, wollte er nicht wissen, er behauptete indeß, daß Wochele noch am Leben sei und sich schon wieder einstellen werde.

Hadopp hatte, wie wir schon erwähnten, auf der Farm, wo man nachmals die Leiche fand, früher gearbeitet und wußte, daß sie unbewohnt war. Sein Vorgeben, daß er dem Wochele eine verhältnißmäßig so beträchtliche Summe vorgestreckt habe, erschien höchst unwahrscheinlich, denn er hatte sich selbst stets in ärmlichen Verhältnissen befunden und mit Nahrungssorgen zu kämpfen gehabt. Endlich wurde ihm nachgewiesen, daß er in Allentown verschiedene Kleidungsstücke verkauft hatte, die an vielen sehr genauen Kennzeichen als das Eigenthum des ermordeten Wochele erkannt wurden.

Hadopp sah wohl ein, daß die Verdachtsgründe gegen ihn sehr schwere waren, er griff daher zu einem letzten Mittel, sich zu retten, und brachte Zeugen vor, die ihn am 26. Nov. 1865 in Bethlehem gesehen hatten. Daraus sollte folgen, daß er nicht am 25. auf jener Farm den Mord begangen haben könnte. Allein auch der Alibibeweis mißlang, denn es stellte sich heraus, daß man sehr wohl am 25. abends, ja sogar am 26. morgens von der fraglichen Farm mit der Eisenbahn Bethlehem erreichen konnte.

Im Februar 1867 versammelte sich die Jury, die über Hadopp richten sollte, in Harristown. Drei Anwälte vertraten den Staat, drei den Angeklagten, nach dreitägiger Verhandlung sprachen die Geschworenen das Schuldig aus und der Vorsitzende Richter verkündigte das Todesurtheil.

Die zahlreich anwesenden Zuhörer waren von der Gerechtigkeit des Spruches fast alle überzeugt, und in der That war die Kette der Indicien eine so eng aneinanderschließende, daß man kaum glauben konnte, es sei ein Unschuldiger verurtheilt worden.

Hadopp selbst war während der Verhandlung ruhig, fast theilnahmlos. Ohne ein Zeichen der Aufregung hörte er das Urtheil an, aber als er wieder in seine Zelle kam, brach er in Thränen aus und betheuerte seine Unschuld.

Bis zu seinem letzten Athemzuge blieb er dabei, daß die Zeugen gegen ihn falsch geschworen hätten.

Er empfing im Gefängniß mehrere Besuche, zunächst seine Ehefrau. Das Wiedersehen war ein ziemlich kühles, beide Gatten standen offenbar in keinem sehr innigen Verhältniß, und die Frau schien den Schwüren des Mannes, daß seine Hand rein sei vom Blute des Freundes, nicht vollkommen zu trauen.

Dem Zuspruch der Geistlichen war Hadopp zugänglich, er las viel in der Bibel und in Gebetbüchern. Den Anwälten sprach er seinen Dank aus und überreichte jedem ein kleines Andenken.

Der Gedanke, daß sein Leichnam nicht begraben, sondern von den Aerzten zerstückelt werden würde, war ihm entsetzlich. Er schrieb deshalb den folgenden Brief:

»Meine Herren Doctoren! Ich ersuche Sie, meinen Leichnam nicht zu seciren, sondern mich begraben zu lassen, wie es einem unschuldigen Manne zukommt u.s.w. Es ist auch die heilige Pflicht der Geschworenen, welche mich dem Tode überlieferten, daß sie mich unschuldig begraben sehen. Alle die, welche meiner Hinrichtung beiwohnen, bitte ich, an mich zu denken, dann will ich an Sie alle mit dankbarer Achtung denken. Brüder, ich wünsche Ihnen für ewig ein Lebewohl.

Jakob Hadopp.«

Die Hinrichtung war auf den 6. Febr. 1867 anberaumt. In der Nacht zuvor las der Delinquent bis um 12 Uhr in der Heiligen Schrift, dann schlief er bis um 4 Uhr morgens. Bis um 7 Uhr unterhielt er sich mit seinen Seelsorgern. Während er in den ersten Morgenstunden aufgeräumt und heiter war, bemächtigte sich seiner eine heftige Aufregung, als die Todesstunde näher kam. Er zitterte, seine Hand versagte ihm beim Schreiben den Dienst, die Augen irrten unstet umher, er war furchtbar bleich.

Um ½12 Uhr trat der Gefangene den schweren Gang an. Ein Priester sprach ihm ein Gebet in deutscher Sprache vor, dann bestieg er die Plattform des im Gefängnißhofe errichteten Galgens. Hier wurde nochmals ein Gebet gesprochen, Hadopp küßte das Crucifix und empfing die Absolution. Nachdem sich der Beichtvater entfernt hatte, legte ihm der Sheriff die tödliche Schlinge um den Hals. Hadopp wandte sich mit etlichen Worten an die versammelte Menge, rief laut, daß er unschuldig sterbe, aber allen, die seinen Tod verschuldet hätten, vergebe; dann zog ihm der Sheriff die weiße Kappe über das Gesicht, die letzte Stütze ward weggenommen und nach wenig Minuten schwebte der Körper leblos in der Luft.

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