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Der neue Lehrer

Jakob Micko: Der neue Lehrer - Kapitel 1
Quellenangabe
typenarrative
authorJakob Micko
titleDer neue Lehrer
created19991109
firstpub1900
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Jakob Micko

Der neue Lehrer

(1900)

Es war im Spätsommer. Die Felder standen bereits leer und zeigten die einförmige graue Farbe. Scheuer und Speicher waren gefüllt und auf den ihres Schmuckes beraubten Wiesen weideten Rinder und Schafe.

Die Zeit des Schulbeginnes nahte mit Riesenschritten heran. Wie schön waren doch die Ferien, die Zeit der ungebundenen Freiheit! Die größeren Schüler nahmen schon manchmal ein Buch zur Hand, um das Gelernte ein wenig aufzufrischen. Die Anfänger sahen mit ängstlichen Gefühlen dem ersten Schultage entgegen. Manch kleines Herz pochte ungestüm beim Gedanken an den Lehrer mit dem Stabe in der Hand, wie es ja die Mutter unzähligemale vorerzählte, wenn das Büblein unfolgsam war. Aber auch manchen Eltern wurde am ersten Schultage warm ums Herz, mußten sie doch die Erziehung ihres Lieblings mit der Schule teilen.

Heuer gestaltete sich der Schulanfang besonders wichtig. Die Schulkinder und die jungen Mädchen des lieblich gelegenen Ortes Friedensberg im Böhmerwalde waren in großer Aufregung. Ein neuer Lehrer sollte heute kommen. Gewiß Grund genug zur Neugierde sowohl für die Kleinen wie für die Großen.

Ob der neue Lehrer schlimm sein wird? Welche Klasse wird er bekommen? fragten sich die Kleinen.

Wie er wohl aussehen mag? Ob er blaue Augen, ob er blonde oder schwarze Haare und ob er schon einen Schnurrbart habe, flüsterten sich die Großen zu. Tagelang bildete obiges das Gespräch und einige Mädchen hatten sich schon fest vorgenommen, sich den neuen Lehrer »aufzuzwicken«, besonders, als sie erfuhren, daß er Hermann Treu heiße.

Am Lande wird ja noch immer der Lehrer als eine gute Partie angesehen und manche reiche Bauerstochter hegte nur den einzigen Wunsch, Lehrersfrau zu werden. Freilich haben solche noch keinen Einblick gemacht in die traurigen Verhältnisse einer Lehrersfamilie, wo Not und Elend an der Tagesordnung ist.

Der ersehnte Tag kam heran.

Friedensberg ist noch nicht so glücklich, eine Eisenbahn zu besitzen. Der Postwagen ist das einzige Verkehrsmittel zur Bezirksstadt und zur drei Stunden entfernten Bahnstation.

Als der Postillon sein lustiges »Trara, trara« ertönen ließ, flogen die Mädchen zu den Fenstern. Der Postwagen blieb stehen und heraus stieg ein junger, schlanker Mann mit blonden Locken, mit blauen, treuherzigen Augen, die schwermütig in die Welt sahen, und einem kleinen, gekräuselten Bärtchen auf der Oberlippe. Die Wangen der Mädchen färbten sich höher, das Herz klopfte rascher und drohte das Mieder zu zerreißen. Elastischen Schrittes ging der neue Lehrer dem Schulhause zu.

Eine Woche war vergangen. Der Unterricht war soeben zu Ende und in Scharen strömten die Schulkinder aus dem Schulhause.

Treu war soeben in seine Wohnung getreten. Er öffnete das Fenster, um zu lüften. Sinnend blickte er in die Ferne und überließ sich seinen Gedanken, die in die Zukunft gerichtet und nicht unfreundlicher Art waren. Der Unterricht schien ihm nicht besonders anstrengend zu werden, da er fleißige, intelligente Kinder in seiner Klasse hatte.

Die Bewohner Friedensbergs waren ehrliche, kerndeutsche Bewohner. Treu fühlte sich bereits heimisch, wozu nicht wenig seine freundliche Wohnung beitrug. Ein freundliches Zimmerchen mit herrlicher Aussicht auf den Böhmerwald. In einer Ecke steht ein Piano, an der Wand eine Violine. Und meisterhaft wußte Treu auf den beiden Instrumenten zu spielen.

Was ist mir hier beschieden? Werde ich glückliche Zeiten erleben? Soll ich auch hier vom Schicksale heimgesucht werden? murmelte er leise vor sich hin. Sein Angesicht zog sich in Erinnerung an ein schmerzlich Erlebtes in trübe Falten.

Plötzlich erheiterte sich sein Gesicht und aufmerksam spähte er hinaus. Aus dem gegenüberliegenden Hause war ein Mädchen getreten, welches die Aufmerksamkeit des Lehrers auf sich zog. Ganz versunken war er in den Anblick des jungen Mädchens, das kaum 18 Lenze zählen konnte und einer Rosenknospe glich. Leichten Schrittes, als ob es kaum den Boden berührte, schwebte die Gestalt dahin.

Wer sie wohl sein mag? Seine Neugierde war geweckt. Die Quartierfrau wird ihm wohl Auskunft geben können. Unter einem Vorwande trat er bei dieser ein, und nach einigen unbedeutenden Worten brachte er die Sprache auf die Nachbarsleute.

Es war eine Lehrerswitwe mit ihrer Tochter. Ihr Mann war langezeit Lehrer hier und war vor einigen Jahren gestorben, die trauernde Witwe mit dem Töchterchen zurücklassend. Still und zurückgezogen lebte sie in ihrem Stübchen, ihre einzige Freude sei ihre Tochter Klara, welche mit inniger Liebe an ihrer Mutter hänge und überhaupt das Muster von einer braven Tochter sei.

Die Antwort war gewiß geeignet, das Verlangen nach der Bekanntschaft der Mutter und der Tochter zu erregen.

In seiner Wohnung angekommen, ging er sofort zum Fenster und kam gerade recht, wie Klara, so nannte er sie schon im Geiste, von ihrem Gange zurückkam und ihren Blick auf seine Fenster gerichtet hatte. Als sie Treu bemerkte, errötete sie und wagte kaum den Blick mehr vom Boden zu heben.

Ein beseligendes Gefühl durchzog seine Brust. Es war ihm, als ob ein Glück, ein ungeahntes, ihm beschieden sei. Die Sonne war schon längst hinter den Bergen verschwunden, Dämmerung senkte sich auf die Erde und noch immer stand Treu gedankenvoll am Fenster. Nun zog es ihn mit aller Gewalt zu seiner Geige. Wie einen Schatz nahm er sie behutsam von der Wand und bedächtig begann er sie zu stimmen.

Wie viel hast Du schon erfahren, liebe Fiedel, aber Du bist ein treuer Gefährte, der Leid und Freud mit mir teilt.

Und nun begann er zu spielen, so sanft, so ruhig und einschmeichelnd, als ob's zur Werbung ginge, dann wieder so fröhlich und lustig wie zu einem Jubelfeste und mit einem herrlichen Übergange fing er mit leisem, zitternden Tone das alte, schwermütige Volkslied

»Ach, wie ist’s möglich dann,
Daß ich Dich lassen kann.
Hab Dich vom Herzen lieb,
Das glaube mir«,

zu spielen an.

Aber was war das! Ist’s Zauberei oder Wirklichkeit? Er hörte dasselbe Lied am Klavier spielen. Er eilte ans Fenster und von dem gegenüberliegenden Hause drangen die Töne, von meisterhafter Hand dem Instrumente entlockt.

Plötzlich hörte das Spiel auf, denn Klara, sie war's, hatte ihn bemerkt. Als Treu zu spielen angefangen hatte, lauschte sie andächtig zu und als er das schöne Lied zu spielen begann, zog es sie mit unwiderstehlicher Gewalt zu ihrem Klavier, und begann leise und dann immer lauter, ohne daß sie es merkte, zu spielen, bis sie mit einem schrillen Akkorde abbrach.

Was würde sich der Lehrer von mir denken? sprach Klara und Unmut legte sich auf ihr holdes Gesichtchen.

Hermann Treu war ein ganz anderer geworden. Der schwermütige Blick war verschwunden und an seine Stelle war ein lustiger, schelmischer getreten. Mit Eifer oblag er seinem verantwortungsvollen Berufe und in kurzer Zeit hatte er sich die Liebe der Kinder und die Achtung der Eltern erworben. Nach dem Unterricht unternahm er, wenn es die Witterung erlaubte, einen Spaziergang in die prächtigen Wälder und erfreute sich in Gottes herrlicher Natur. Die hereinbrechende Dämmerung mahnte ihn an die Heimkehr. Täglich spielte er abends auf der Violine oder am Klavier und ließ mitunter seine volle, kräftige Stimme dazu ertönen. Im gegenüberliegenden Hause aber stand Fräulein Klara hinter einem Vorhange und lauschte ehrfurchtsvoll seinem Spiele.

Der Herbst war bereits gekommen. Das Laub der Bäume war verwelkt und die Singvögel waren bereits fortgezogen. Treu hatte noch immer keine Gelegenheit gefunden, die Bekanntschaft der Lehrerswitwe zu machen.

Der Zufall kam ihm zu Hilfe.

Fräulein Klara kam eben von einem Gange nach Hause und hatte mehrere Brief in der Hand. Da entglitt ihr einer derselben, ohne daß sie es bemerkte. Rasch eilte er hinunter, hob den Brief auf und klopfenden Herzens trat er bei der Lehrerswitwe ein und übergab den Brief.

Die Frau, eine würdige, alte Matrone, lud ihn freundlich zum Platznehmen ein und bald waren sie so vertraut miteinander, als ob sie schon jahrelang bekannt seien. Im Sturme hatte Treu das Herz der alten Frau erobert, als er ihr von seiner Mutter mit großer Liebe und Verehrung erzählte. Bald waren sie auch auf dem Gebiete der Musik angelangt und Treu konnte die Bemerkung nicht unterlassen, daß Fräulein Klara sehr schön spiele. Die Zeit verstrich sehr schnell und Hermann fand es für passend, sich zu empfehlen. Mit freundlichen Worten wurde er von der Frau zum Wiederkommen geladen mit der Bemerkung, doch auch seine Violine mitzunehmen.

In freudiger Aufregung eilte Hermann in sein Zimmer, Klara hatte einen tiefen Eindruck auf ihn gemacht. Von nun an ging Treu täglich in die Wohnung der Lehrerswitwe. Nachdem Hermann und Klara musiziert, kam das Plauderstündchen. Immer mehr lernte die alte Frau die seltenen Charaktereigenschaften des Lehrers schätzen und ihr einziger Wunsch war, daß aus ihm und ihrer Tochter ein Paar werden möge. Auch Klara hatte längst ihr Herz an Hermann verloren. Wie freute sie sich den ganzen Tag auf sein Kommen und sein Erscheinen zauberte ein purpurnes Rot auf ihre zarten Wangen. Bei den Leuten galt es für ausgemacht, daß die beiden eine Liebschaft hatten.

Wie gerne hätte Treu das entscheidende Wort gesprochen, doch drängte sich immer etwas dazwischen, und eine Gelegenheit, mit seiner Angebeteten allein zu sein, war selten zu finden.

Ein neues Ereignis trat ein. Der alte Förster ging in Pension, und ein neuer namens Anton Waldmann war auf seine Stelle gekommen.

Treu war von dem neuen Förster nicht besonders erbaut, hatte er ihn doch in seinem letzten Dienstort, wo auch Waldmann als Adjunkt angestellt war, nicht von der besten Seite kennen gelernt. Schon sein Äußeres war nicht besonders Vertrauen erweckend. Unstet dreinblickende Augen, ein roter Schnurrbart und eine kräftige, robuste Gestalt ließen auf keinen guten Charakter schließen. Gegen die Bevölkerung war er äußerst brutal und sein Hauptvergnügen war, arme Leute, die sich fingerdicke Stäbchen zum Wintervorrat holten, anzuzeigen, um so seine Macht zu zeigen. Er war daher gefürchtet und manch böser Blick wurde ihm nachgeworfen und mancher ballte heimlich die Faust und schwur ihm Rache.

Auch in Friedensberg hatte Waldmann bei seinem ersten Erscheinen nicht den besten Eindruck hervorgerufen. Die Begrüßung zwischen Treu und Waldmann war nicht besonders herzlich. Bald sollte Treu die Falschheit Waldmanns zu spüren bekommen. Letzterer hatte Gelegenheit gehabt, Klara zu sehen und war ganz Feuer und Flamme und schwur bei dem heiligen Hubertus, Fräulein Klara trotz dieses Lehrers zur Försterin zu machen, auf welche Art auch immer.

In der angelegentlichsten Weise drängte sich der Förster an das schlichte Mädchen, welches sich aber ganz scheu und zurückhaltend benahm.

Waldmann bemerkte, daß er auf diese Weise nicht zum Ziele komme und nahm sich vor, seine »Taktik« zu ändern.

In nächster Zeit steckten die Leute die Köpfe zusammen und erzählten sich etwas anscheinend ganz Wichtiges.

»So ein schlechter Mensch, hat der Lehrer so eine Braut und hier hält er ein braves Mädchen auch zum Besten.«

Mit Windeseile durchflog diese Nachricht den Ort und noch verschiedene Bemerkungen wurden dazu gegeben.

Der Urheber jenes Gerüchtes war Waldmann, denn er meinte, Klara werde in Kenntnis jener Nachricht leichter seinem Antrage zugänglich sein. War das ein harter Schlag für Mutter und Tochter, als ihnen eine schadenfrohe Nachbarin diese Kunde hinterbrachte. Schluchzend warf sich das junge Mädchen in die Arme der Mutter und krampfhaft hob sich ihre Brust. Sanft streichelte diese das blonde Haar ihrer Tochter und suchte sie zu trösten, selbst Schmerz im Herzen.

Ahnungslos kam auch heute Hermann, doch wie war der Empfang gegen sonst. Kalt waren die Mienen der Mutter und stolz und abweisend erwiderte Fräulein Klara seinen Gruß. Auf den ersten Blick sah man, daß sie geweint hatte.

Was war vorgefallen? Wodurch hatte er diesen Empfang verdient? Er war sich keiner Schuld bewußt. Ohne sich lange aufzuhalten, empfahl er sich und es trieb ihn hinaus ins Freie, obzwar dichter Schnee die Erde bedeckte und eisiger Wind dahinfegte. Wilde Gedanken stürmten durch sein Gehirn. Er fühlte sich höchst unglücklich.

In dieser Stimmung traf ihn der Förster Waldmann.

Warum so mürrisch? Ist Dir Dein Liebchen untreu geworden? Übrigens habe ich Dir von der Resl einen Gruß auszurichten, Du möchtest nicht ganz auf sie vergessen.

Wie Peitschenhiebe trafen ihn diese Worte und ohne zu antworten, eilte er davon. Höhnisch blickte ihm der Förster nach.

Es war schon ganz dunkel, als Treu seine Wohnung betrat. Ein Brief war von der Lehrerswitwe für ihn abgegeben worden.

Was hatte sie ihm zu schreiben, fragte er sich. Vielleicht finde ich eine Erklärung in dem Briefe für das heutige Benehmen.

Er öffnete den Brief und las.

Geehrter Herr!

Als sorgsame Mutter ersuche ich Sie, Ihre Besuche bei uns einzustellen, damit diesen nicht eine Bedeutung zugemessen werde, die bei Ihnen als Bräutigam unmöglich erscheint.

Also das war’s. Bräutigam soll ich sein. Ja, wer hat denn das falsche Gerücht verbreitet. Sofort fiel ihm der Förster ein, denn nur der konnte so etwas erzählen. In Julienbach, wo Treu früher angestellt war, hatte er ein Mädchen kennen und lieben gelernt und glaubte sich auch von ihr geliebt. Doch der Zufall belehrte ihn, daß Resl, so hieß das Mädchen, heimlich auch den Forstadjunkten begünstige. Sofort brach er mit dem Mädchen und obzwar sich dieses die undenklichste Mühe gab, seine Unschuld zu beweisen, glaubte er ihren Worten nicht mehr. Das bewog ihn auch, sich um seine jetzige Stelle zu bewerben.

Sollte nun auch hier sein geträumtes Glück zunichte werden?

Hermann hatte eine unruhige Nacht verbracht, böse Träume quälten ihn.

Mit besonderer Sorgfalt kleidete er sich an. Ein schwerer Gang, den Gang der Rechtfertigung, wollte er unternehmen. Es tat ihm in der Seele weh, wenn auch unverschuldeterweise, Mutter und Tochter Schmerz bereitet zu haben. O, wie bereute er, das entscheidende Wort nicht gesprochen zu haben. Aber heute wollte er alles gutmachen. Bescheiden klopfte er an die Tür der Wohnung und ein trauriges »Herein« ertönte.

»Geehrte Frau, entschuldigen Sie, daß ich es noch einmal wage, dieses Zimmer zu betreten, aber die Ehre gebietet mir, mich zu rechtfertigen.« Mit einfachen Worten schilderte er nun seine Vergangenheit, erzählte in Wahrheit von seinem früheren Verhältnisse, wie er betrogen wurde und wie er gelitten habe. Nun habe er Fräulein Klara gesehen und ihre guten Eigenschaften schätzen gelernt. Sein einziger Wunsch sein, Klara als seine Frau heimführen zu können.

Mit Aufmerksamkeit hatte die Frau zugehört, ihre strengen Züge wurden immer milder und auf seine Werbung konnte sie kaum vor Rührung antworten.

»Machen Sie meine Tochter glücklich«, sprach sie und Herrmann und Klara lagen sich in den Armen und tauschten den ersten Kuß edler, reiner Liebe.

Kniend empfingen sie den Segen der glücklichen Mutter.

Nach kurzem Brautstande führte Hermann sein Klärchen als sein Weibchen heim. Die Mutter mußte ihr Stübchen verlassen und zu dem jungen Paare ziehen und helle Freude hatte sie an dem Glücke ihrer Kinder.

Eines Abends kam zur Überraschung des Lehrers der Förster Waldmann mit einem Armensündergesicht, und mit verlegener Stimme bekannte er, daß er der Urheber jenes Gerüchtes gewesen sei. Sein Gewissen gebe ihm keine Ruhe und so bitte er um Verzeihung und ein bißchen Freundschaft.

Von ganzem Herzen wurde ihm beides, dem Reumütigen, gewährt. Waldmann, der in letzter Zeit vom Schicksale hart mitgenommen wurde, war ein ganz anderer Mensch geworden. Sein rohes Auftreten hatte er ganz abgelegt und hatte sich auch die Achtung und Liebe der Bevölkerung zu erringen gewußt.

Im Lehrerhause war er ein gern gesehener und lieber Gast. Und als der Storch gar übers Jahr einen prächtigen Buben brachte, hob ihn der Förster aus der Taufe und Treu versprach, aus seinem Stammhalter einen Förster werden zu lassen.








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