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Der Marsspion und andere Novellen

Carl Grunert: Der Marsspion und andere Novellen - Kapitel 12
Quellenangabe
typenovelette
authorCarl Grunert
titleDer Marsspion und andere Novellen
publisherBuchverlag fürs Deutsche Haus
addressBerlin - Leipzig
editorKarlernst Knatz
year1908
illustratorErnst Stern
correctorhille@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20100601
modified20140825
projectid66f55e44
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IV.

Das Feuerzeug

Die drei Pioniere stiegen über das Basaltgeröll der auf dieser Seite steiler abfallenden Felsbildung vorsichtig auf das eigentliche Inselterrain hinab. Schweigend schritten sie eine ganze Weile nebeneinander her, die Augen emsig nach allen Seiten richtend. –

Dann blieb Morris plötzlich stehen, zog das Fernrohr aus der Tasche, stellte es ein und betrachtete einen Punkt mitten in der fast ebenen Inselfläche.

»Was haben Sie bemerkt, Mr. Morris?« fragte Ridinger, der vorangeschritten war und sich nun umsah.

»Bitte, nehmen Sie einen Augenblick das Glas, meine Herren, und blicken sie auf den glänzenden Streif dort mitten in dem Terrain!«

Die beiden Angeredeten taten, wie ihnen geheißen.

»Nun, gentlemen, was ist dies?«

»Irgend ein spiegelndes Objekt, das den Reflex des Himmels zeigt, Mr. Morris!« sagte Ridinger.

»Also – Wasser offenbar, meinen sie nicht auch?«

»Wir wollen es hoffen,« meinte Dr. Sucher zweifelnd, »leider könnte es auch irgend ein vulkanischer Glasfluß, eine Art von Obsidian sein, der in diesem Eruptivgestein eine Spalte des aufgetriebenen Bodens ausgefüllt hat –«

»Wir werden es bald wissen! Vorwärts, meine Herren!«

Und die Männer schritten, so schnell das unregelmäßige Gefüge des Terrains es ihnen erlaubte, auf die fragliche Stelle zu. –

Es war wirklich Wasser!

Morris bückte sich rasch und schöpfte mit der hohlen Hand.

»Es ist nicht salzig!« rief er froh. »Ich fürchtete schon, es sei von einer Überflutung der Insel zurückgebliebenes Brackwasser –«

»Wahrscheinlich ist es durch Regen und sonstige atmosphärische Niederschläge entstanden,« antwortete Ridinger, seinen Spazierstock hineintauchend. »Übrigens, die natürliche Cisterne scheint ziemlich tief zu sein, sehen Sie doch!«

Trotzdem er auch den ausgestreckten Arm noch fast ganz in das Wasser tauchte, stieß er nicht auf den Grund.

»Derartige vulkanische Spalten sind häufig sehr tief,« entgegnete Morris.

»Desto besser für uns alle!« rief Dr. Sucher, der nun auch das Wasser gekostet hatte – »ich finde, es schmeckt ganz rein.«

»Verdursten werden wir also wahrscheinlich nicht,« schloß Morris die Untersuchung, nochmals die ziemlich breite Spalte, die in einer Länge von fast zehn Metern im Boden verlief, mit den Augen messend.

»Dann weiter!« rief Dr. Sucher. »Entdecken wir auch Nummer zwei: unser täglich Brot in irgend einer Gestalt, gleichviel, ›ob es kreucht oder fleugt‹! Ich muß sagen, ich hoffe auf etwas, das da fleugt. Derartige einsame Felseninseln sind eigentlich dafür bekannt, daß sie den Seevögeln als Brutplätze dienen –«

»Das ist auch meine Hoffnung,« sagte Ridinger; »denn ich glaube kaum, daß unsere noch verhältnismäßig junge Insel etwas anderes beherbergt.«

– Aber diese Hoffnung schien sich leider nicht zu erfüllen! Es gewann immer mehr den Anschein, als berge die Insel außer ihnen keine Spur lebender Wesen. Und obwohl die drei Kundschafter stundenlang, die Kreuz und Quer, alle Bodensenkungen, alle erreichbaren Uferlöcher untersuchten, fanden sie nichts, so sehr auch der sich einstellende Hunger ihre Sinne schärfte . . .

Der Küstenrand fiel hier ziemlich steil ab und zeigte sich in seiner zerklüfteten Form wie geschaffen für nistende Vögel – aber diese selbst waren nicht zu entdecken.

Verzweifelt trat man den immer wieder aufgeschobenen Rückweg an, diesmal am Ufer entlang kletternd, immer noch in der Erwartung, die Spuren von Seevögeln zu finden.

»Was fangen wir nur an, Mr. Morris?« rief Ridinger ein Mal über das andere verzweifelt aus.

Aber auch Morris wußte keinen Rat.

»Ob wir es einmal mit dem Fischfang versuchen –« fiel Dr. Sucher ein, »was meinen Sie? Ein Netz würden unsere Damen aus den vorhandenen Ballonstricken wohl knüpfen können. Wir könnten wohl auch versuchen, Angeln zu legen –«

»Wenn wir nur irgendwelchen Köder dafür hätten!« seufzte Morris. – Schweigend begannen sie dann ihre Uferkletterei von neuem . . .

Noch einmal unterbrach Morris seine Wanderung, kurz vor dem Ziele –

»Feuer müßten wir uns aber auf alle Fälle zu verschaffen suchen, schon um unser einförmiges Seemuschelgericht durch Rösten schmackhafter zu machen. Der Zufall scheint uns dabei zu Hilfe zu kommen: ich sehe da unten eben einige große Büschel von vertrocknetem Seegras hängen, in denen sich ein größeres Stück Treibholz gefangen hat. Ich möchte daraus eine Art Stativ zurechtschnitzen, um daran nach Mr. Oldenburgers Rat eine Linse meines Fernrohrs zu befestigen.«

Damit kletterte er vorsichtig tiefer hinab. Sich fest an dem Uferhang anklammernd, gelang es ihm, seinen Fund dicht über dem Wasserspiegel der leise anflutenden See zu ergreifen und in Sicherheit zu bringen.

Freudig zeigte er seinen Gefährten den erbeuteten Schatz. Dann schnitzte er ein primitives Stativ zurecht, indes Ridinger eine Klammer oder Gabel aus einem abgespaltenen Stück des Treibholzes herzustellen versuchte –

»Geben Sie mir doch einmal die Linse, die Sie benutzen wollen, Mr. Morris – ich möchte sie einpassen,« sagte der letztere.

»Bitte, Mr. Ridinger –« Morris faßte in die Tasche seines Überziehers, in der er das kleine Teleskop zu bergen pflegte –

Sie war leer.

Abermals durchsuchte er hastig auch die übrigen Taschen seiner Kleider – Ridinger hatte ihn mit steigender Sorge beobachtet –

»Ihr Teleskop. Mr. Morris?«

»– ist verschwunden!«

»So müssen Sie es verloren haben – vielleicht an der Süßwasserzisterne!« meinte Dr. Sucher.

»Sollte es beim Wasserschöpfen – ich bückte mich allerdings ziemlich tief und ziemlich hastig – aber – das hätte ich doch wohl gemerkt –«

»Oder vorhin beim Klettern an der Uferwand, Mr. Morris? –«

»Aber ein so hellglänzender, metallner Gegenstand – so winzig war er doch nicht, daß ich ihn nicht hätte fallen hören –«

Aber bei dem letzten Worte wurde Morris blaß –

»Sollte ich es doch verloren haben? Als ich mich nach dem Stück Treibholz herabbückte, hörte ich etwas ins Wasser plumpsen – ich hielt es für ein Stück abbröckelndes Gestein, das unter mir losbrach –«

»– Sollen wir umkehren, es zu suchen, Mr. Morris?«

»Das wird kaum Erfolg haben, Mr. Ridinger. Auf ebenem Boden kann ich es nicht verloren haben, und vom Grunde des Meeres werden wir es schwerlich heraufholen können!«

»– Falls es nicht doch noch auf dem Boden der Zisterne liegt,« sagte Dr. Sucher.

»– Nein, nein! Das glaube ich bestimmt versichern zu können, daß ich es nach unserem Aufbruch von der Wasserspalte noch in der Tasche fühlte. – Kommen Sie! Sagen Sie aber den übrigen noch nichts von meinem Malheur, Gentlemen, ich bitte Sie –«

– – Trauriger als zuvor schritten sie vorwärts. Nach kurzer Wanderung kam der flache Teil des Ufers in Sicht, und die Damen schwenkten schon von weitem die Taschentücher, als sie die Zurückkehrenden erblickten.


»Haben Sie etwas gefunden, meine Herren?« rief Frau Grete Oldenburger ihnen entgegen.

»Nur Trinkwasser!« klang es traurig zurück.

»Aber wir –« jubelte sie, »haben etwas Eßbares! Kommen Sie, sehen Sie, schmecken Sie – gebackene Fische!«

Starr vor Verwunderung standen die Drei vor der primitiven Bratpfanne, in der Morris unschwer die kupferne Fassung des Ballonventils wiedererkannte –

Sie war gefüllt mit einem Gerichte knusperig gebratener Fische!

»Wer hat dies Zauberkunststück vollbracht?« fragte endlich Dr. Sucher.

»In der Theorie deine kluge Frau, lieber Heinz – in der Praxis – wir alle, nicht wahr, meine Damen?«

»Das meiste Verdienst haben Sie aber doch, Fritz,« entgegnete Frau Dr. Sucher; »denn Sie haben das kostbarste uns geschenkt – das Feuer!«

»Und die Damen, namentlich Miß Annie, haben das Fischnetz gestrickt – Sie hätten einmal all die flinken Fingerchen sehen sollen! Ich konnte gar nicht soviel Bindfaden aus den Ballonstricken aufdröseln, als sie verknüpften – und Mrs. Ridinger hat das Netz ein großes Stück ins Meer hineingeschleppt. – Dann haben wir es wieder eingezogen, und das übrige haben die gefälligen Fische besorgt, die von Mrs. Huebners Biskuitkrumen angelockt waren. – Essen Sie, meine Herren, essen sie! Wir haben es bereits getan und sind wirklich alle vollständig satt.«

»Aber die Butter zum Backen –« fragte kopfschüttelnd Mr. Morris. »Ich weiß wohl, daß die Indianer ihre Fische am offenen Feuer rösten – aber diese haben ja beinahe das Aussehen, als ob sie – wie sagt man – paniert und in wirklicher Butter gebraten wären?«

»Ei, Mr. Morris – dies Küchengeheimnis sollen wir Ihnen auch verraten?« scherzte Maud Ridinger. »Nun – da steht das Glückskind, dem der gütige Meergott dies Geschenk beschert hat, unsere liebe Miß Annie! – Erzählen Sie ihm doch, wie sie den Fund gemacht haben, liebste Miß!«

Das junge Mädchen lächelte.

»O, es war sehr einfach. Die Damen hatten das Netz ausgelegt, und ich grub auf Mamas Rat eine tiefe, viereckige Grube in den Land, in die wir die gefangenen Fische hineinlegen wollten. Da stieß ich beim Graben mit dem Spazierstock Mr. Oldenburgers auf einen harten Gegenstand, der sich in den Ufersand eingebettet hatte – es war –«

»Eine Kokosnuß!« rief Morris, der eben einen der kleinen Fische verzehrt hatte.

»Ja, Mr. Morris – schmecken Sie es heraus?«

Alle lachten.

»Mr. Oldenburger hat dann die Kokosnuß geöffnet, so geschickt, daß wir die Schale noch zu einem Gefäß benutzen können,« ergänzte Maud Ridinger die Erzählung der Miß, – »dann hat er uns eine Bratpfanne aus dem scheibenförmigen Kupferblech des Ballonventils zurechtgehämmert –

»Respekt, meine Herren, Respekt!« flocht Oldenburger lachend ein, »es war nicht so leicht – mit einem Stein als Hammer und einem anderen als Amboß! – Ich habe vor Kupfer- und sonstigen Schmieden seit ein paar Stunden mehr Hochachtung als früher –«

»– Und als die Pfanne fertig war, haben wir Kokosschnittchen geröstet und dann haben wir die Fische in der »Kokosbutter« gebraten, wir, das heißt eigentlich nur unsere teure Mrs. Huebner!« schloß die Sprecherin.

»Aber das Feuer?«

»Das hat Mr. Oldenburger als unser Prometheus uns verschafft, ihn müssen Sie fragen, Mr. Morris.«

»Aber wie nur, Mr. Oldenburger –«

»O – auch sehr einfach! Hören Sie: Als Sie drei gegangen waren, saß ich noch ein Weilchen mit Frau Elisabeth und meiner Frau auf der Anhöhe – welches sind denn eigentlich die Methoden, Feuer zu erzeugen? fragte ich mich dabei immer wieder, und schließlich, als mich meine Schülererinnerungen im Stiche ließen, auch mein Gretel aus Jules Verne keinen Rat mehr wußte, gab Frau Elisabeth als würdige Tochter ihres gelehrten Herrn Vaters an der Hand der wissenschaftlich bekannten Methoden, Wärme zu erzeugen, die Geschichte des Feuerzeugs – von dem Feuerbohrer der Südsee-Insulaner bis in die neueste Zeit der elektrischen Küche. – Leider ist uns verfeinerten Kulturmenschen gerade die primitivste Art des Feuermachens, das Aneinanderreiben eines harten und weichen Holzes, wegen mangelnder Erfahrung, Geschicklichkeit und Ausdauer unmöglich geworden. – Dann kam die Zeit der Feuersteine an die Reihe – und einen Augenblick lang dachte ich daran, nach geeigneten Steinen hier am Strande Umschau zu halten. Dann fielen mir allerdings die mißglückten Versuche aus meiner Knabenzeit ein, bei denen wir, trotzdem »Stahl und Stein und Zunder« vorhanden waren, immer nur »tote« Funken erhielten. – Ihre Methode, Mr. Morris, mit der Brennlinse Feuer zu machen, blieb schließlich in unserer Lage die einzige, die Aussicht auf Erfolg versprach – leider belehrte mich ein Blick auf den trüben, grauen Himmel auch über ihre vorläufige Unausführbarkeit –«

»Sie wäre auch bei Sonnenschein leider nicht mehr möglich gewesen!« seufzte Mr. Morris, mit kurzen Worten sein Mißgeschick erzählend.

»– All' die schönen Mittel, Feuer zu machen, die Frau Elisabeth dann in chronologischer Ausführlichkeit berichtete: die Döbereinersche Zündmaschine, die Schwefelsäure-Tunkhölzer, die Phosphorhölzer, die echten oder unechten Schweden »utan svafel och phosphor« – hinterließen in mir bei ihrer Aufzählung nur den Schmerz der schönen Erinnerung und das Gefühl ihrer Unerreichbarkeit für uns Schiffbrüchige. – Ganz zuletzt und beiläufig – als Zugabe gewissermaßen – sprach meine gelehrte Dozentin dann das Wort aus, das wie ein Blitzstrahl meine Seele erhellte, das Wort:

»Pneumatisches Feuerzeug!«

»Heureka!« rief ich aus, aufspringend und den Abhang hinuntereilend. – Das Wort hatte mir zaubergleich einen Winkel meiner Schülererinnerungen erleuchtet: ich sah in der Physikstunde auf dem Experimentiertische den kleinen Apparat stehen – einen fußhohen, dickwandigen Glaszylinder, in welchen ein strengschließender Kolben rasch hinabgestoßen wird, der am unteren Ende ein Flöckchen Zunder oder Schwamm trägt. Durch die schnelle Kompression der Luft wird soviel Wärme erzeugt, daß das Schwammflöckchen ins Glimmen gerät. – Greifbar sah ich dies wieder vor mir und wußte auch mit einem Male, woher ich in unserer armseligen Lage das dickwandige Glasrohr nehmen sollte: das Quecksilber-Barometer in unserer Gondel lieferte es mir. Schelten sie nicht, Mr. Morris, daß ich es entzwei gemacht habe – es war schon bei unserer Landung trotz seiner sogenannten »stoßsicheren« Aufhängung mitten durchgebrochen und enthob mich der heiklen Aufgabe, die dickwandige Glasröhre passend zu zerschneiden. Das obere, zugeschmolzene Ende hatte noch reichlich Fußlänge, war also für meinen Zweck wie geschaffen. Ein passender Kolben dazu war aus einer Stahlspreize von Gretels Sonnenschirm durch Umhüllung mit einem schmalen Streifen Ballonzeug schneller hergestellt, als ich dachte – einen Flocken Verbandwatte als Zunder lieferte mir die kleine Taschenapotheke aus Mrs. Huebners unerschöpflicher Picknicktasche.«

»Ach, Mrs. Huebner –« rief Dr. Sucher, der alten Dame beide Hände reichend, »was fingen wir an, wenn wir sie nicht mit auf unsere Insel gebracht hätten! Sie sind der gute Geist unserer Gesellschaft!«

Alle jubelten Beifall. – Mr. Oldenburger aber fuhr fort:

»Mit klopfendem Herzen unternahm ich mein erstes Experiment! Rasch stieß ich den Kolben in die Röhre hinab – es mißlang! Auch das zweite! Aber das dritte zeigte mir das Aufglimmen des Watteflöckchens im Innern des Glasrohres – nur hatte ich in meiner Freude vergessen, den Kolben mit dem glimmenden Flöckchen schnell wieder herauszuziehen! Aber der nächste Versuch brachte volles Gelingen – und schnell hatte ich die kostbare Glut in ein Häufchen Papierschnitzel und Seegras gebracht, das ich mir schon vorher hergerichtet hatte. – Aber wie habe ich mich doch gefreut, als ich durch mein eifriges Pusten endlich die kleine rote Flamme hervorlockte! – Dann haben die Damen aus Steinen einen Herd gebaut – das übrige wissen Sie. – Wie gesagt – sehr einfach! Und hier ist der »gläserne Prometheus«, meine Herren!«

Er zeigte ihnen die einfache Vorrichtung und zeigte auch, wie sie beim Komprimieren ein Flöckchen Zunder entzündete, von dem er sich durch Ansengen eines Taschentuches gleich einen Vorrat hergestellt hatte. –

»Wir wollen aber dieses unersetzliche Feuerzeug nicht für gewöhnlich benutzen, nicht wahr, Mr. Oldenburger –« sagte Morris besorgt – »die Glasröhre könnte doch einmal zerbrechen –«

»Ganz meine Meinung, Mr. Morris! – Es wird unsere Aufgabe sein, in der Asche unseres Herdes immer etwas Glut zu bewahren –« rief Fritz Oldenburger zustimmend – »ich habe darum Miß Annie im Namen aller feierlich zur »Vestalin« ernannt, die gleich ihren römischen Schwestern die große Aufgabe hat, die heilige Flamme unseres Herdes zu hüten!« – Die Herren verbeugten sich vor der schlanken jungen Miß, die lächelnd errötete.

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