Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > James Fenimore Cooper >

Der Lootse oder Abenteuer an Englands Küste. Dritter Theil

James Fenimore Cooper: Der Lootse oder Abenteuer an Englands Küste. Dritter Theil - Kapitel 2
Quellenangabe
authorJames Fenimore Cooper
titleDer Lootse oder Abenteuer an Englands Küste. Dritter Theil
senderHerbert Niephaus
publisherAdolf Wienbrack
year1824
created20171117
Schließen

Navigation:

Vorwort.

 

»Wer war er denn?« So möchte wohl manche Leserinn, mancher Leser mit der holden Cecilie (III. S. 267) fragen. Wer war der Lootse, der Seeheld Paul Jones? So frage ich selbst. So weit meine kleine Bücherkunde geht, hab’ ich nach ihm geforscht, aber fast nichts gefunden, als was ich in einigen kleinen Anmerkungen mitgetheilt habe. Das Conversations-Lexicon erwähnt seiner nicht. Was historische Darstellungen des amerikanischen Freiheitskrieges anbelangt, die in dem Zeitraume von 1784 bis 1790 erschienen sind; so gedenken sie seiner nur oberflächlich, auch wohl gar nicht. Vielleicht ging es Cooper so, wie mir, und das geheimnißvolle Dunkel, in welchem er den Lootsen auftreten, handeln und verschwinden läßt, war dann zum Theil Mangel an genauern Nachrichten über einzelne Verhältnisse seines Lebens. Vielleicht will er aber auch – und dies hofft der Uebersetzer – uns nächstens mit einem Seitenstücke überraschen, wo der Lootse mit Alix Dunscombe die Hauptrollen spielen. Der Uebersetzer führt dies alles nur an, um dem Vorwurfe zu entgehen, daß er den deutschen Leser nicht mehr aufklärte, als vielleicht hier und da zu wünschen seyn möchte, und als es vielleicht auch der amerikanische seyn mag. Bemerkt sey noch: Die Fregatte, deren Kreuzzug wir hier im Geiste mitgemacht haben, hieß le bon homme Richard, und hatte etwa 370 Mann an Bord. S. übrigens (Spener's) historisch-genealogischen Kalender für 1784 (S. 177 f.), wo auch Jones Bildniß anzutreffen ist.

Was übrigens die in der E. Klein’schen Buchhandlung allhier veranstaltete Uebersetzung des Spions anbetrifft; so ist es wohl nöthig, zu bemerken, daß im Kurzen eine Uebersetzung desselben von mir erscheint, und zwar aus dem englischen Originale, nicht aus der sehr verstümmelten französischen Uebersetzung, nach welcher jene andere – gefertigt ist.

Leipzig, den 31. Aug. 1824.

*r.

 << Kapitel 1  Kapitel 3 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.