Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Oliver Goldsmith >

Der Landprediger von Wakefield

Oliver Goldsmith: Der Landprediger von Wakefield - Kapitel 2
Quellenangabe
pfad/goldsmit/wakefiel/wakefiel.xml
typenovelette
authorOliver Goldsmith
titleDer Landprediger von Wakefield
publisherVerlag von A. Hofmann u. Comp.
year1853
illustratorLudwig Richter
translatorErnst Susemihl
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20110209
projectidb4929347
Schließen

Navigation:

Vorwort.

Gewiß sind hundert Fehler in diesem Buche, und hundert Dinge ließen sich sagen, zu beweisen, daß es Schönheiten sind. Doch das ist nutzlos. Auch bei vielen Mängeln kann ein Buch unterhaltend sein, und dagegen sehr langweilig, ohne eine einzige Abgeschmacktheit. Der Held dieser Erzählung vereinigt die drei größten Charaktere auf Erden in sich: er ist Geistlicher, Landwirth und Familienvater. Er ist geschildert: eben so bereit zu lehren, als zu gehorchen, eben so demüthig im Glück, als groß im Mißgeschick. Wem kann aber in diesem Zeitalter des Ueberflusses und der Verfeinerung ein solcher Charakter gefallen? Wer ein vornehmes Leben liebt, wird sich mit Verachtung von seinem einfachen ländlichen Herde hinwegwenden. Wer Zoten für Humor hält, wird keinen Witz in seinem harmlosen Gespräche finden; und wer gelernt über Religion zu spotten, wird den Mann verlachen, der seine vorzüglichsten Trostgründe aus dem künftigen Leben schöpft.

Oliver Goldsmith.

 << Kapitel 1  Kapitel 3 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.