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Der Koran

: Der Koran - Kapitel 68
Quellenangabe
typetractate
author
titleDer Koran
publisherVerlag Phillip Reclam jun.
editorKurt Rudolph
year1970
firstpub
translatorMax Henning
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20080806
corrected20110414
projectiddb06c786
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Achtundsechzigste Sure

Die Feder

Geoffenbart zu Mekka

Im Namen Allahs,
des Erbarmers, des Barmherzigen!

1. N. Bei der Feder und was sie schreiben!

2. Du bist nicht, bei der Gnade deines Herrn, besessen! 3. Und siehe, dir wird wahrlich ein unverkürzter Lohn, 4. und siehe, du bist wahrlich von edler Natur, 5. und du sollst schauen und sie sollen schauen, 6. wer von euch der Betörte ist. 7. Siehe, dein Herr, er kennet am besten, wer von seinem Wege abgeirrt ist, und er kennet am besten die Geleiteten. 8. Drum gehorche nicht denen, die (dich) der Lüge zeihen. 9. Sie wünschen, daß du freundlich bist, dann wollen sie freundlich sein. 10. Und gehorche nicht jedem verächtlichen Schwörer, 11. Verleumder, und jedem, der mit Ohrenbläserei umhergeht: 12. Der das Gute hindert, einem Übertreter, Sünder: 13. Einem Grobian und Bankert(?) dazu, 14. auch wenn er reich an Gut und Kindern ist. 15. Wenn ihm unsre Zeichen (Verse) verlesen werden, spricht er: »Fabeln der Früheren!« 16. Auf die Schnauze wollen wir ihm ein Brandmal setzen.

17. Siehe, wir haben sie geprüft, wie wir die Gartenbesitzer prüften, als sie schworen, am Morgen Lese zu halten, 18. und keinen Vorbehalt machten. 19. Darum umgab ihn Vernichtung von deinem Herrn, während sie schliefen, 20. und er ward am Morgen wie abgelesen. 21. Und sie riefen einander am Morgen zu: 22. »Geht in der Frühe zu euerm Feld, so ihr Lese halten wollt.« 23. Da machten sie sich auf, einander zuflüsternd: 24. »Nicht soll heute ein Armer zu euch eintreten.« 25. Und sie gingen in der Frühe mit dieser bestimmten Absicht fort. 26. Und da sie ihn sahen, sprachen sie: »Siehe, wahrlich, wir irrten; 27. im Gegenteil, uns sind (unsre Früchte) verwehrt.« 28. Es sprach der Gerechteste unter ihnen: »Sprach ich nicht zu euch: Warum preiset ihr nicht (Allah)?« 29. Sie sprachen: »Preis sei unserm Herrn! Siehe, wir waren ungerecht.« 30. Und sie hoben an, einander zu tadeln. 31. Sie sprachen: »O weh uns, siehe, wir waren Übertreter. 32. Vielleicht gibt uns unser Herr zum Tausch für ihn einen bessern (Garten). Siehe, wir bitten unsern Herrn.« 33. Also war die Strafe; aber wahrlich, die Strafe des Jenseits ist größer. O daß sie es wüßten!

34. Siehe, für die Gottesfürchtigen sind bei ihrem Herrn Gärten der Wonne. 35. Sollen wir etwa die Muslime wie die Sünder halten? 36. Was fehlt euch? Wie urteilt ihr! 37. Oder habt ihr ein Buch, in dem ihr studieren könnt, 38. daß euch wird, was ihr wünschet? 39. Oder habt ihr Eide von uns, die uns binden bis zum Tag der Auferstehung, daß euch wird, was ihr erachtet? 40. Frag sie, wer von ihnen dafür Bürge ist. 41. Oder haben sie »Gefährten«? So sollen sie ihre Gefährten bringen, wenn sie wahrhaft sind. 42. Eines Tages wird der Schenkel entblößt werden, und sie werden zur Anbetung gerufen werden, doch werden sie es nicht vermögen. 43. Gesenkt sind ihre Blicke – Schande befällt sie, weil sie zur Anbetung gerufen wurden, als sie in Sicherheit waren (und nicht gehorchten). 44. Darum laß mich und den, der diese Rede der Lüge zeiht; wir werden sie stufenweise strafen, von wannen sie's nicht wissen. 45. Und ich will mit ihnen verziehen; siehe, meine List ist gewiß. 46. Oder verlangst du einen Lohn von ihnen, während sie von Schulden beschwert sind? 47. Oder ist das Verborgene bei ihnen, daß sie es niederschreiben?

48. Drum warte auf den Spruch deines Herrn und sei nicht wie der Gesell des Fisches, da er rief, als er in Ängsten war. 49. Hätte ihn nicht seines Herrn Gnade erreicht, er wäre mit Schimpf bedeckt an den nackten Strand geworfen. 50. Doch es erwählte ihn sein Herr und machte ihn zu einem der Rechtschaffenen. 51. Und siehe, die Ungläubigen möchten dich fast mit ihren Blicken zum Straucheln bringen, wenn sie die Ermahnung hören und sprechen: »Siehe, er ist wahrlich besessen.« 52. Doch ist er nichts andres als eine Ermahnung für alle Welt.

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