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Der Koran

: Der Koran - Kapitel 32
Quellenangabe
typetractate
author
titleDer Koran
publisherVerlag Phillip Reclam jun.
editorKurt Rudolph
year1970
firstpub
translatorMax Henning
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20080806
corrected20110414
projectiddb06c786
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Zweiunddreißigste Sure

Die Anbetung

Geoffenbart zu Mekka

Im Namen Allahs,
des Erbarmers, des Barmherzigen!

1. A. L. M. (2.) Die Hinabsendung des Buches ist ohne Zweifel von dem Herrn der Welten. 2. (3.) Sprechen sie da: »Er hat es erdichtet?« Doch es ist die Wahrheit von deinem Herrn, auf daß du warnest ein Volk, zu dem vor dir kein Warner kam. Vielleicht lassen sie sich leiten.

3. (4.) Allah ist's, der die Himmel und die Erde, und was zwischen beiden ist, in sechs Tagen erschuf. Alsdann setzte er sich auf den Thron. Außer ihm habt ihr weder einen Beschützer noch Fürsprecher. Wollt ihr euch nicht ermahnen lassen? 4. (5.) Er befiehlt dem Logos vom Himmel zur Erde; alsdann steigt er (wieder) empor zu ihm, an einem Tage, dessen Maß tausend Jahre sind von denen, die ihr zählt. 5. (6.) Er kennt das Verborgene und das Sichtbare, der Mächtige, der Barmherzige, 6. (7.) der alle Dinge gut erschaffen und der des Menschen Schöpfung aus Ton hervorgebracht. 7. (8.) Alsdann bildete er seine Nachkommen aus Samen aus verächtlichem Wasser. 8. (9.) Alsdann formte er ihn und blies in ihn von seinem Geiste und gab euch Gehör, Gesicht und Herzen. Wenig Dank stattet ihr ihm ab. 9. (10.) Und sie sprechen: »Wenn wir in der Erde verloren waren, sollen wir dann wieder neu erschaffen werden?« 10. Ja, sie glauben nicht an die Begegnung mit ihrem Herrn. 11. (11.) Sprich: »Fortnehmen wird euch der Engel des Todes, der mit euch betraut ist. Alsdann werdet ihr zu euerm Herrn zurückgebracht.« 12. Sähest du dann nur die Sünder ihre Häupter vor ihrem Herrn niedersenken (und sprechen:) »Unser Herr, wir schauen und hören. Laß uns zurückkehren, daß wir das Rechte tun. Siehe, wir haben (jetzt) festen Glauben.« 13. Und hätten wir gewollt, wahrlich, wir hätten jeder Seele ihre Leitung gegeben; jedoch soll das Wort von mir wahr werden: »Wahrlich, erfüllen will ich Dschehannam mit Dschinn und Menschen allzumal. 14. So schmecket denn (die Strafe) dafür, daß ihr die Begegnung mit diesem euerm Tag vergaßet. Siehe, wir haben euch vergessen; schmecket denn die ewige Strafe für euer Tun.«

15. Diejenigen nur glauben an unsre Zeichen (Verse), die bei ihrer Erwähnung in Anbetung niederfallen und das Lob ihres Herrn verkünden und nicht hoffärtig sind. 16. Sie halten sich davon fern, ihre Seite aufs Lager zu legen, und rufen (statt dessen) ihren Herrn in Furcht und Verlangen an und spenden von unsern Gaben. 17. Keine Seele weiß, welcher Augentrost für sie verborgen ist als Belohnung für ihr Tun. 18. Soll etwa der Gläubige gleich dem Gottlosen sein? Sie sollen nicht gleichgehalten sein. 19. Was diejenigen anlangt, welche glauben und das Rechte tun, für die sollen die »Gärten der Wohnung« sein als Lohn für ihr Tun. 20. Was aber die Gottlosen anlangt – ihre Wohnung ist das Feuer. Sooft sie aus ihm heraus wollen, sollen sie in dasselbe zurückgetrieben werden, und es soll zu ihnen gesprochen werden: »Schmecket die Feuerspein, die ihr als eine Lüge erklärtet.« 21. Und wahrlich, wir wollen sie die nähere Strafe neben der größeren Strafe schmecken lassen, damit sie umkehren. 22. Und wer ist ungerechter als der, dem die Zeichen seines Herrn vorgehalten sind und der sich dann von ihnen abkehrt? Siehe, wir rächen uns an den Sündern.

23. Und wahrlich, wir gaben Moses die Schrift – drum sei nicht in Zweifel über die Begegnung mit ihm –, und wir machten sie zu einer Leitung für die Kinder Israel. 24. Und wir gaben ihnen Führer aus ihrer Mitte, nach unserm Befehl zu leiten, nachdem sie sich standhaft erwiesen und fest an unsre Zeichen geglaubt hatten. 25. Siehe, dein Herr, entscheiden wird er zwischen ihnen am Tag der Auferstehung, worüber sie uneins sind. 26. Ist es ihnen denn nicht bekannt, wie viele Geschlechter wir vor ihnen vertilgten, in deren Wohnungen sie wandeln? Siehe, hierin sind wahrlich Zeichen! Hört ihr denn nicht? 27. Sehen sie denn nicht, daß wir das Wasser zum dürren Land treiben und durch dasselbe Korn hervorbringen, von dem ihr Vieh und sie selber essen? Sehen sie denn nicht? 28. Und sie sprechen: »Wann trifft diese Entscheidung ein, so ihr wahrhaftig seid?« 29. Sprich: »An dem Tag der Entscheidung soll den Ungläubigen ihr Glauben nicht frommen, und nicht sollen sie errettet werden. 30. Drum kehre dich ab von ihnen und warte; siehe, sie warten auch.«

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