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Fjodr Michailowitsch Dostojewski: Der Jüngling - Kapitel 61
Quellenangabe
typefiction
authorF. M. Dostojewskij
titleDer Jüngling
translatorH. Röhl
publisherAufbau-Verlag
year1971
printrun3
copyrightInsel-Verlag
correctorhille@abc.de
secondcorrectorHerbert Niephaus
senderwww.gaga.net
created20051017
projectida772644f
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Fünftes Kapitel

I

Ich kam zu spät zum Mittagessen, aber sie hatten auf mich gewartet und sich noch nicht hingesetzt. Es waren sogar, weil ich nur selten bei ihnen zu Mittag aß, ein paar Extragerichte zubereitet worden: es gab Sardinen als Vorgericht und dergleichen mehr. Aber zu meiner Verwunderung und Betrübnis fand ich sie alle in sorgenvoller, düsterer Stimmung: Lisa lächelte kaum, als sie mich erblickte, und Mama befand sich offenbar in starker Unruhe; Wersilow lächelte zwar, aber nur gezwungen. ›Ob sie sich am Ende gezankt haben?‹ dachte ich. Indessen ging zu Anfang alles gut: nur runzelte Wersilow über die Suppe mit Mehlklößchen ein wenig die Stirn und schnitt ein recht grimmiges Gesicht, als Srasy aufgetragen wurden.

»Ich brauche nur zu sagen, daß mein Magen dieses oder jenes Gericht nicht verträgt, dann kommt es gleich am nächsten Tag auf den Tisch«, sagte er ärgerlich.

»Aber was soll man denn machen, Andrej Petrowitsch? Neue Gerichte kann man sich doch nicht ausdenken«, antwortete Mama schüchtern.

»Deine Mutter ist das vollständige Gegenteil von manchen unserer Zeitungen, bei denen alles, was neu ist, auch als gut gilt«, versuchte Wersilow zu scherzen, aber er brachte diese freundlich und humoristisch gemeinte Bemerkung nicht richtig heraus und verängstigte Mama dadurch nur noch mehr, die den Vergleich ihrer eigenen Person mit den Zeitungen natürlich nicht verstand und ratlos von einem zum andern blickte. In diesem Augenblick trat Tatjana Pawlowna ein; sie erklärte, sie habe schon zu Mittag gegessen, und setzte sich neben Mama auf das Sofa.

Es war mir immer noch nicht gelungen, die Gunst dieser Dame zu erwerben; ja, sie fiel sogar noch ärger als früher bei jedem Anlaß und bei jeder Gelegenheit über mich her. Gerade in der letzten Zeit war ihre Unzufriedenheit mit mir besonders stark geworden; sie konnte meine stutzerhafte Kleidung nicht ausstehen, und Lisa hatte mir berichtet, sie habe beinahe einen Anfall bekommen, als sie gehört habe, ich hielte mir einen Fiaker. Ich vermied es schließlich nach Möglichkeit, mit ihr zusammenzutreffen. Zwei Monate vorher, nach dem Verzicht auf die Erbschaft, war ich zu ihr gelaufen, um ihr über Wersilows Handlungsweise mein Herz auszuschütten, hatte aber mit meinen Anschauungen bei ihr nicht den geringsten Anklang gefunden; im Gegenteil, sie war furchtbar aufgebracht gewesen: es mißfiel ihr sehr, daß Wersilow alles und nicht nur die Hälfte hingegeben hatte; mir gegenüber bemerkte sie damals in scharfem Ton:

»Ich möchte darauf wetten, daß du davon überzeugt bist, er habe einzig zu dem Zweck das Geld hingegeben und den Fürsten zum Duell gefordert, um in Arkadij Makarowitschs Meinung zu steigen.«

Und wirklich hatte sie es beinah erraten: ich hatte damals in der Tat eine derartige Empfindung.

Sowie sie eintrat, war mir sofort klar, daß sie unbedingt auf mich loshacken würde; ich war sogar bis zu einem gewissen Grad davon überzeugt, daß sie eigens zu diesem Zweck hergekommen war, und deshalb begann ich auf einmal, mich höchst ungeniert zu benehmen; und das kostete mich auch gar keine Mühe, weil ich immer noch von vorher in Freude und Wonne schwamm. Ich bemerke ein für allemal, daß Ungeniertheit mir in meinem ganzen Leben nie gut gestanden hat, das heißt, sie paßt nicht zu meinem Gesicht, sondern hat mir vielmehr immer eine Blamage eingetragen. So geschah es auch diesmal: ich sagte sofort eine Dummheit; ich hatte wahrgenommen, daß Lisa sehr trübsinnig war, und platzte ohne jede böse Absicht, rein aus Leichtsinn und sogar ohne überhaupt zu bedenken, was ich sagte, mit der Bemerkung heraus:

»Nun esse ich hier nur alle Jubeljahre mal zu Mittag, und da mußt du gerade so ein trübseliges Gesicht aufsetzen, Lisa!«

»Ich habe Kopfschmerzen«, antwortete Lisa.

»Ach, mein Gott«, fiel Tatjana Pawlowna, die Gelegenheit benutzend, sofort ein, »was will es schon besagen, daß sie krank ist? Arkadij Makarowitsch hat geruht zum Mittagessen herzukommen, da muß sie tanzen und vergnügt sein.«

»Sie sind wahrhaftig das Unglück meines Lebens, Tatjana Pawlowna; ich werde nie wieder herkommen, wenn Sie hier sind!« Und bei diesen Worten schlug ich in aufrichtigem Ärger mit der flachen Hand auf den Tisch; Mama fuhr zusammen, und Wersilow warf mir einen sonderbaren Blick zu. Ich fing auf einmal an zu lachen und bat alle um Entschuldigung.

»Tatjana Pawlowna, ich nehme den Ausdruck ›das Unglück meines Lebens‹ zurück«, sagte ich, zu ihr gewendet; ich benahm mich weiterhin ganz ungeniert.

»Nein, nein«, versetzte sie schroff, »es ist mir weit schmeichelhafter, von dir für dein Unglück gehalten zu werden als für das Gegenteil, das kannst du mir glauben.«

»Mein Lieber, man muß es verstehen, die kleinen Unglücksfälle des Lebens zu ertragen«, murmelte Wersilow lächelnd. »Ohne Unglück hat das Leben überhaupt keinen Wert.«

»Wissen Sie, Sie sind manchmal ein schrecklicher Reaktionär«, rief ich, nervös lachend.

»Mein Freund, das ist ganz egal.«

»Nicht doch, das ist nicht egal! Warum sagen Sie es einem Esel nicht geradezu, wenn er ein Esel ist?«

»Du sagst das doch nicht etwa von dir selbst? Vor allen Dingen will und kann ich niemanden richten.«

»Warum wollen Sie es nicht, warum können Sie es nicht?«

»Weil ich dazu zu faul bin und weil es mir zuwider ist. Eine kluge Frau hat einmal zu mir gesagt, ich hätte deswegen kein Recht, andere zu richten, weil ich nicht verstände zu leiden; andere richten könne nur, wer sich das Recht dazu durch Leiden verdient habe. Das klingt ein bißchen hochtrabend, ist aber, auf mich angewendet, vielleicht richtig, so daß ich mich diesem Urteil sogar sehr gern unterworfen habe.«

»Hat das wirklich Tatjana Pawlowna zu Ihnen gesagt?« rief ich.

»Woher weißt du das?« fragte Wersilow, mich einigermaßen erstaunt ansehend.

»Ich habe es aus Tatjana Pawlownas Gesicht erraten: sie zuckte auf einmal so.«

Ich hatte es zufällig erraten. Dieser Satz war tatsächlich, wie sich nachher herausstellte, ein Ausspruch, den Tatjana Pawlowna tags zuvor in einem hitzigen Gespräch mit Wersilow getan hatte. Ich wiederhole es: mit meiner frohen Stimmung und mit meiner Redseligkeit setzte ich überhaupt allen sehr zur Unzeit zu; jeder von ihnen hatte seine Sorgen, seine schweren Sorgen.

»Ich verstehe das nicht, weil das alles so abstrakt ist; das ist eine Eigenheit von Ihnen, Andrej Petrowitsch: Sie sprechen furchtbar gern abstrakt. Das ist eine egoistische Eigenheit: abstrakt sprechen nur Egoisten gern.«

»Diese Bemerkung ist gar nicht so dumm, aber dränge dich nicht so auf!«

»Nein, erlauben Sie«, fuhr ich in meiner Redseligkeit fort, »was bedeutet das: ›sich das Recht zum Richten durch Leiden verdienen‹? Wer ehrenhaft ist, der kann auch Richter sein – das ist meine Meinung.«

»Bei diesem Grundsatz wirst du nicht viele Richter zusammenbringen.«

»Einen weiß ich schon.«

»Wer ist das?«

»Er sitzt jetzt hier und spricht mit mir.«

Wersilow lächelte sonderbar, beugte sich dicht an mein Ohr, faßte mich bei der Schulter und flüsterte mir zu: »Er belügt dich fortwährend.«

Ich verstehe bis auf den heutigen Tag noch nicht, was er damals meinte, aber offenbar befand er sich in jenem Augenblick in einer ganz besonderen Unruhe (infolge einer Nachricht, wie ich mir das nachher zurechtlegte). Aber dieser Ausdruck: »Er belügt dich fortwährend« überraschte mich dermaßen und war in so ernstem, seltsamem, durchaus nicht scherzhaftem Tone gesprochen, daß ein nervöses Zucken durch meinen ganzen Körper lief; ich bekam ordentlich einen Schreck und sah ihn befremdet an, aber Wersilow lachte schnell auf.

»Na, Gott sei Dank!« sagte Mama, die sich darüber geängstigt hatte, daß er mir etwas ins Ohr flüsterte, »ich hatte schon gedacht ... Du mußt auf uns nicht böse sein, Arkascha: kluge Leute wirst du auch ohne uns viel um dich haben, aber wer würde dich liebhaben, wenn du uns nicht hättest?«

»Das ist eben das Unmoralische an der verwandtschaftlichen Liebe, Mama, daß sie unverdient ist. Liebe muß man verdienen.«

»Bis du sie verdienen wirst, wirst du hier auch ohne das geliebt werden.«

Alle fingen auf einmal an zu lachen.

»Na, Mama, Sie wollten vielleicht gar nicht schießen und haben doch den Vogel abgeschossen!« rief ich mitlachend.

»Du hast dir am Ende wirklich eingebildet, du besäßest Eigenschaften, für die du geliebt zu werden verdienst«, fuhr Tatjana Pawlowna wieder auf mich los. »Sie lieben dich nicht nur ohne dein Verdienst, sondern sogar unter Überwindung ihres Widerwillens!«

»Ach nein, so ist das doch nicht!« rief ich vergnügt. »Wissen Sie, wer mir heute angedeutet hat, daß er mich liebt?«

»Das hat der Betreffende bloß gesagt, um sich über dich lustig zu machen!« fiel Tatjana Pawlowna mit ganz unnatürlicher Bosheit ein, gerade als hätte sie nur auf diese Worte von mir gewartet. »Ja; jeder Mensch mit Anstandsgefühl und besonders jede Frau muß sich schon allein durch deinen seelischen Schmutz abgestoßen fühlen. Du trägst einen modischen Scheitel, feine Wäsche, Anzüge von einem französischen Schneider, und das alles ist weiter nichts als Schmutz! Wer bezahlt deine Kleider, wer bezahlt dein Essen, wer gibt dir das Geld zum Roulettspielen? Denk daran, wer es ist, von dem du dich nicht schämst es anzunehmen!«

Mama wurde dabei so rot, daß ich einen solchen Ausdruck von Scham noch nie auf ihrem Gesicht gesehen hatte. Es ging mir durch und durch.

»Wenn ich Geld verschwende, so verschwende ich mein eigenes Geld und bin niemandem Rechenschaft darüber schuldig«, sagte ich scharf und errötete über das ganze Gesicht.

»Dein eigenes? Wieso?«

»Wenn es nicht mir gehört, so gehört es Andrej Petrowitsch. Er wird es mir nicht abschlagen ... Ich habe es mir von dem Fürsten a conto seiner Schuld an Andrej Petrowitsch geben lassen ....«

»Mein Freund«, sagte Wersilow auf einmal in festem Ton, »ich habe da auch nicht eine Kopeke eigenes Geld.«

Das waren schwerwiegende Worte. Ich verstummte und saß starr auf meinem Platz. Oh, natürlich hätte ich bei meiner ganzen damaligen kecken, paradoxen und rücksichtslosen Stimmung mich durch einen »edlen Gefühlsausbruch« oder eine saftige Phrase oder sonstwie aus der Klemme ziehen können, aber auf einmal gewahrte ich auf Lisas finsterem Gesicht einen bösen, anklagenden Ausdruck, einen ungerechten, beinahe höhnischen Ausdruck, und da ritt mich der Teufel.

»Wie es scheint, mein Fräulein«, wandte ich mich plötzlich an sie, »besuchen Sie ja oft Darja Onissimowna in der Wohnung des Fürsten? Möchten Sie da nicht die Güte haben, ihm diese dreihundert Rubel einzuhändigen, um derentwillen Sie mich heute schon so gescholten haben?«

Ich zog das Geld aus der Tasche und reichte es ihr hin. Na, ob man es glaubt oder nicht, ich sagte diese unwürdigen Worte damals ohne jede böse Absicht, das heißt, ohne damit die geringste Anspielung auf irgend etwas machen zu wollen. Und eine solche Anspielung war ja auch ganz ausgeschlossen, weil ich in diesem Augenblick absolut nichts wußte. Vielleicht wollte ich ihr nur einen kleinen, verhältnismäßig harmlosen Hieb versetzen, etwa in folgendem Sinne: Wenn Sie, mein Fräulein, sich unbedingt in Dinge einmischen müssen, die Sie nichts angehen, möchten Sie dann nicht selbst diesen Fürsten, einen jungen Mann und Petersburger Offizier, besuchen und ihm dieses Geld einhändigen, da Sie nun einmal solche Lust haben, sich mit den Angelegenheiten junger Männer abzugeben? Aber wie groß war mein Erstaunen, als Mama plötzlich aufstand, drohend ihren Finger hob und mir zurief:

»Untersteh dich nicht! Untersteh dich nicht!«

So etwas hätte ich von ihr nie für möglich gehalten; ich sprang ebenfalls auf, nicht so sehr vor Schreck als vor Betrübnis, wie wenn mein Herz eine schmerzliche Wunde empfangen hätte, denn ich erriet auf einmal, daß sich etwas sehr Ernstes zugetragen haben mußte. Aber Mama bewahrte nicht lange ihre drohende Haltung: sie bedeckte das Gesicht mit den Händen und verließ schnell das Zimmer. Lisa folgte ihr, ohne mir auch nur einen Blick zuzuwerfen. Tatjana Pawlowna sah mich etwa eine halbe Minute lang schweigend an.

»Hast du wirklich einen Skandal anrichten wollen?« rief sie rätselhaft, indem sie mich mit höchstem Erstaunen anblickte; dann aber lief sie, ohne eine Antwort abzuwarten, ebenfalls hinter den andern her. Wersilow stand mit zürnender, fast grimmiger Miene vom Tisch auf und griff nach seinem Hut in der Ecke.

»Ich nehme an, daß du gar nicht so dumm, sondern nur sehr harmlos bist«, sagte er spöttisch. »Wenn sie kommen, so sage ihnen, sie möchten mit der süßen Speise nicht auf mich warten: ich will ein bißchen spazierengehen.«

Ich blieb allein; zuerst kam mir alles sonderbar vor, dann fühlte ich mich beleidigt, und dann gelangte ich zu der deutlichen Einsicht, daß ich mir etwas hatte zuschulden kommen lassen. Übrigens wußte ich nicht, worin meine eigentliche Schuld bestand, aber ich hatte doch so ein Gefühl. Ich saß am Fenster und wartete. Nachdem ich ungefähr zehn Minuten gewartet hatte, nahm ich ebenfalls meinen Hut und ging nach oben in mein früheres Giebelstübchen. Ich wußte, daß sie dort waren, das heißt Mama und Lisa, und daß Tatjana Pawlowna schon weggegangen war. So fand ich sie denn auch beide zusammen auf meinem Sofa, wo sie miteinander flüsterten. Bei meinem Eintreten verstummten sie beide sofort. Zu meiner Verwunderung waren sie nicht böse auf mich; Mama wenigstens lächelte mir zu.

»Ich bitte um Verzeihung, Mama ...«, begann ich.

»Nun, nun, es macht nichts«, unterbrach sie mich; »habt einander nur lieb und zankt euch niemals, dann wird euch Gott auch Glück geben.«

»Er wird mich nie absichtlich kränken, Mama, das kann ich Ihnen versichern!« sagte Lisa im Ton fester Überzeugung und mit warmem Gefühl.

»Wäre nur nicht diese Tatjana Pawlowna dagewesen, dann wäre nichts passiert!« rief ich. »So ein abscheuliches Frauenzimmer!«

»Sehen Sie, Mama? Hören Sie?« sagte Lisa und wies mit dem Finger auf mich.

»Ich will euch beiden etwas sagen«, erklärte ich emphatisch, »wenn es auf der Welt etwas Garstiges gibt, so bin ich nur garstig, und alles übrige ist entzückend.«

»Arkascha, rege dich nicht auf, Lieber, wenn du nur wirklich aufhören wolltest ...«

»Sie meinen: zu spielen, zu spielen? Ich werde aufhören, Mama; heute will ich zum letztenmal hingehen, besonders da Andrej Petrowitsch selbst laut erklärt hat, daß ihm da keine Kopeke gehöre. Sie glauben gar nicht, wie ich mich schäme ... Ich muß mich übrigens mit ihm aussprechen ... Mama, liebe Mama, das vorige Mal habe ich hier ... etwas Häßliches gesagt... Mamachen, ich habe Unsinn geredet: ich habe den aufrichtigen Wunsch zu glauben; ich habe nur renommiert, ich liebe Christus sehr ...«

Wir hatten das vorige Mal wirklich ein Gespräch dieser Art geführt; Mama war sehr betrübt und erregt gewesen. Als sie mich jetzt so reden hörte, lächelte sie mir zu wie einem kleinen Kind:

»Christus verzeiht alles, Arkascha, auch deine Lästerung verzeiht er, und er verzeiht auch Leuten, die schlechter sind als du. Christus ist unser Vater: Christus braucht nichts und wird sogar in der tiefsten Finsternis hell strahlen ...«

Ich sagte ihnen Lebewohl und ging hinaus, wobei ich über die Möglichkeit nachdachte, heute noch mit Wersilow zusammenzukommen; ich hatte den dringenden Wunsch, mit ihm zu sprechen, und vorher war es nicht möglich gewesen. Ich vermutete stark, daß er in meiner Wohnung auf mich wartete! Ich ging zu Fuß hin: nach der warmen Witterung war ein leichter Frost eingetreten, und es ging sich sehr angenehm.

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