Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Max Eyth >

Der Invalide

Max Eyth: Der Invalide - Kapitel 1
Quellenangabe
typenovelette
authorMax Eyth
booktitleFeierstunden
titleDer Invalide
publisherCarl Winter's Universitätsbuchhandlung
printrunDritte vermehrte Auflage
year1904
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20070204
projectid4f5c2727
Schließen

Navigation:

I

»Hast du ein Taschentuch, Kleiner? Sei mir auch ordentlich beim Herrn Forstrat und bescheiden!«

Die großen, schwarzen Augen des »Kleinen« strahlten voll Übermut und Zuversicht. Er ließ sich noch einmal das Halstuch zurechtrücken, den Hut, der eine verzweifelte Vorliebe für das linke Ohr zu haben schien, genau zentrieren, mit der Bürste über den grünen Rockkragen und mit dem Kamm durch die glänzenden Haare fahren, strich sodann selbst zweimal den zarten Flaum auf der Oberlippe, wobei das Mütterlein verstohlen an ihm hinaufsah und lächelte, und war fertig. Ein Händedruck, ein munteres Adieu, und schon krachte die morsche Treppe unter seinem kräftigen Tritt.

»Er hat noch eine halbe Stunde Zeit«, flüsterte die Mutter mit einem kaum unterdrückten Seufzer. Still setzte sie sich dann an dem verlassenen Nähtischchen nieder und sah gedankenvoll die engen Gassen des Städtchens hinauf. Mutterliebe und Sorge Sind wohl das Gleiche.

Man ist sehr anständig in Nußweiler. Man war's vor zwanzig, dreißig Jahren noch viel mehr. Jedermann, der sich zu den Honoratioren rechnete, wußte das, und fügte sich darein. Ob sich der junge Forstassistent nicht dazu rechnete, oder ob er's nicht wußte, bleibe unentschieden. Tatsache ist, daß nach fünfzig Schritten sein Hut so schief auf seinen Haaren saß als je, und daß er in den Kot getreten war, der zum Zweck der Straßenreinigung in Haufen angesammelt wurde, um ein Trottoir anzudeuten. Dieser letztere Umstand regte ihn auf. Er betrachtete einen Augenblick wehmütig den beschmutzten Stiefel und murmelte nachdenklich: »Und wenn ich eben doch recht vermutet hatte, wenn man mich mit Gewalt in dieses Verhältnis hineinlocken, hineinspinnen wollte! – Mutter! Ich Hab' dich doch immer herzlich liebgehabt und will dir das meiste gerne opfern, nur meine Freiheit nicht!« Plötzlich wurde sein Gesicht wieder heiter: »Nein, meine Freiheit nicht! und wenn ich alles zerreißen müßte!« Und stolz, mit zurückgeworfenem Kopf, mit stammendem Auge trat er in den zweiten Kothaufen.

Wäre nicht zufällig Jahrmarkt in dem Städtchen gewesen, er hatte sicherlich bereits das größte Aufsehen durch sein unanständiges Benehmen erregt. Zum Glück bemerkte ihn aber in dem Gewühl von Juden, Schubkarren, Spanferkeln und trompetenden Kindern jedes Alters kein Mensch, und unwillkürlich wurde er von dem allgemeinen Zug auf den Hauptplatz des Marktes, auf die Klosterwiese, hinausgespielt.

Dort war ein Leben! Albrecht sah auf seine Uhr. Er hatte noch Zeit genug. Willig überließ er sich dem bunten Treiben und der Erinnerung an den glücklichsten Tag seines Lebens, als er von seinem verstorbenen Vater das erste Taschenmesser bekommen hatte. Damals, wie heute, betäubten drei Musikbanden und zahllose Leierkasten, welche die gräßlichsten Greuel der Menschheit besangen, das erschütterte Gehör. Damals, wie heute, priesen zwanzig Marktschreier ihre Schmutzseife, Hosenträger und Schuhbändel. Damals, wie heute, starrte er mit kindlichem Vergnügen in das wirre Bild, lauschte mit bebender Neugier in das Chaos von Tönen, um dem Interessantesten nachzulaufen. Doch machte sich auch ein Unterschied fühlbar. Damals erwartete man im Forsthaus einen Besuch: ein fünfjähriges, blondes Lockenköpfchen, für das Albrecht in das Wasser gesprungen wäre, dem er sogar sein Messerlein zu schenken gelobte. Heute hatte ihm derselbe blonde Lockenkopf schon einen Gedanken erweckt, der nahezu – so dachte er wenigstens –, der nahezu einem echten Kummer gleichsah. »O, meine Freiheit!« rief er laut, das Geräusch eines vorübergehenden Steinwagens benützend, schüttelte sich und drängte lachend dem nächsten Marionettentheater zu.

Dort schlug sich eben zur allgemeinen Freude der leibhaftige Satan mit dem Hanswurst herum, der sich trotz seiner vielen Verbrechen und Mordtaten nicht holen lassen wollte. Allerdings hatte der lustige Missetäter durch den langwierigen Kampf eine ziemlich klanglose, heisere Stimme bekommen, die dem Kreischen des Teufels wenig nachgab. Albrecht stellte sich neben den Marionettenkasten und schaute den Leuten in die durch das Lachen wundersam verzogenen Gesichter. Er fing an, den Marionettenmann zu beneiden, der diese hundert Lachmuskeln an feinen Schnürchen dirigierte und mit so wenigem so viele Glückliche zu schaffen vermochte. Neben ihm stand ein kleines, bleiches Mädchen, einen Teller mit sieben halben und einem ganzen Kreuzer in der Hand, dem Ertrag des eben zu Ende gehenden Trauerspiels. Das Läuten eines zersprungenen Glöckleins und ein schallendes Gelächter bezeichnete den Schluß. Vergnüglich plaudernd eilte das dankbare Publikum neuen Genüssen entgegen; langsam erhob sich der Hintere Vorhang des Kastens. Ein eisgrauer, halbkahler Schädel erschien zwischen den Falten. Albrecht war betroffen. Vornen die dreifache Tanzmusik, die Gesichter, denen noch die Wangen vom Lachen zitterten, denen Wein und Freude ans den Augen glühte, hier dieses Bild eines stummen, verlassenen Jammers. Der Alte, ein Stelzfuß mit weißem Schnurrbart, einem tief gefurchten Soldatengesicht, schien den jungen Jäger nicht zu bemerken. Er warf einen matten Blick auf den Teller des Mädchens und setzte sich, etwas mühsam auf einen dreibeinigen Stuhl, der neben dem Kasten stand.

»Hol Schnaps, Mariann'!« sagte er mit halbgeschlossenen Augen zu der Kleinen, die ihn mit ängstlichem Blick betrachtete. Das Mädchen zauderte. »Hol Schnaps, sag' ich!« wiederholte der Invalide mürrisch. Das Kind gehorchte und verschwand in der Menge. Stumm, mit auf die Brust gesunkenem Gesicht saß der Alte da und wartete.

»Ihr habt wohl einen schlechten Verdienst?« fing Albrecht an, den der eigentümliche Ausdruck in den Zügen des Alten anzog.

»Ja, Herr!«

»Wie oft spielt Ihr heute noch?«

»So oft's geht.«

»Seid Ihr krank?«

»Hunger ist keine Krankheit!« brummte der Alte unverständlich und heftete sein graues, mattes Auge auf den Jüngling, dem gerade ein wunderlicher Gedanke durch den Kopf fuhr. Auch jenen schien plötzlich eine Bewegung zu ergreifen; der ganze zusammengesunkene Körper nahm einen Augenblick eine straffe, militärische Haltung an; der matte Blick heftete sich stechend auf Albrecht. Nur auf einen Augenblick. Schlaff sanken dann die Arme wieder am Stuhl hinab, die grauen Lider über die hervorgedrängten Augen. Albrecht sah auf die Uhr.

»Tut mir den Gefallen!« fing er wieder an, »und laßt mich einmal spielen; der Verdienst bleibt Euch!«

Wieder schaute der Alte auf, mit einem Blick, der etwa, sagen mochte: »Sie sind wohl verrückt, junger Herr!«

Albrecht verstand ihn vollkommen, denn es war nicht das erstemal, daß man ihm das, und zwar nicht bloß mit Blicken angedeutet hatte. Er hatte aber darauf auch immer eine Antwort gehabt. Diesmal gab er dem Invaliden einen halben Gulden in die Hand und sagte bloß: »Tut mir den Gefallen!« In das Auge des Soldaten trat etwas, das einer Träne ziemlich ähnlich sah. Albrecht hatte diese Wirkung nicht erwartet. »Lieber Mann, Ihr trinkt zu viel Schnaps!« sagte er freundlich; »aber zeigt mir jetzt, wie man Eure Figuren bewegt; – das Schnapstrinken ist ungesund; Ihr solltet's Euch abgewöhnen!«

»Das Elend ist ungesunder, Herr! Ich sollte mir's abgewöhnen!« versetzte der Alte mit gleichgültigem Lachen. »Aber kommen Sie, es sieht uns dahinten niemand.«

Albrecht schlüpfte hinter den Vorhang. Was ihn zu diesem wunderlichen Schritt trieb, wußte er selbst nicht; er war heute einmal wieder ein Narr aus Grundsatz; er wollte seine Freiheit genießen, trotz der Welt und ihrer privilegierten Narrheit, und zugleich hoffte er, dem alten armen Teufel vielleicht etwas mehr einzutragen, als seine vorige Aufführung gebracht hatte. Dieser Punkt half ihm leicht über den letzten Skrupel hinaus; er betrachtete sein Tun als ein Werk der Liebe, und zwar der lustigen. – Schnell hatte er den einfachen Mechanismus begriffen, schickte den Alten hinaus und läutete. Was er spielen wollte, wußte er nicht, hoffte aber, es werde schon kommen. »Sorget nicht, was ihr reden werdet!« flüsterte er voll Vertrauen, seine Puppen ordnend. Der Invalide setzte sich, fast unbemerkbar für die Zuschauer, hinter dem Kasten auf seinen Stuhl und betrachtete nicht ohne Verwunderung den Verlauf der Sache.

Es läutete zum drittenmal. Der Hanswurst erschien hängenden Kopfes und sich hinter den Ohren kratzend. Er erzählte, daß er im Gefängnis sitze; er habe einen Bauern totgeschlagen, die Polizei geprügelt, und was das allerschlimmste: der Frau Oberamtmännin eine Gans gestohlen, auch derselben leider bereits die Gurgel umgedreht. Letzteres preßte ihm die heftigsten Tränen der Reue aus; denn er befürchtete, diesmal exemplarisch bestraft zu werden.

»Halt, Gevatter!« sagte der Zunftherr der Schlosser zu dem der Küfer im Vorübergehen. »Ich meine, der Hanswurst wird täglich besser. Sapperlot, wie er jammert!«

»Ihr habt recht, Gevatter! Er hat auch eine ganz andere Stimme: so was Gebildetes« – »Still, still!« schrie die entrüstete Umgebung; denn eben war die Aufmerksamkeit durch die Erscheinung einer andern Figur aufs lebhafteste gespannt.

Albrecht kam ins Feuer durch diese Aufmerksamkeit des Publikums. Er hatte eine merkwürdige Geschicklichkeit, Stimmen nachzuahmen und gab sich Mühe.

»Der Stadtschreiber! Der Stadtschreiber!« jubelte der halbe Marktplatz nach den ersten Worten der würdig sich bewegenden neuen Figur. Alles kam in Aufruhr. Die Karusselle hielten mitten im Laufe an, aus den Panoramas kamen die Leute hervor, als gebe es eine Feuersbrunst. Die Leierkasten mit ihrem erschütternden Mordgeschrei standen verlassen abseits. – Ein dichter Kreis, immer wehr anschwellend, bildete sich um das Marionettentheater.

»Schon 15 Kreuzer!« flüsterte der Invalide zu Albrecht hinein. »Der ganze Markt läuft zusammen!«

Albrecht ließ sich nicht stören. Er war in seinem Elemente. Mit rührenden Bitten bestürmte sein Stadtschreiber den Hanswurst, die volle Wahrheit zu gestehen, namentlich in betreff der etwaigen Überreste der Gans. Der Hanswurst war jetzt verstockt und log aufs fürchterlichste. Der Stadtschreiber, ein sichtlich frommer Mann, glaubte alles, und versprach sein Möglichstes für ihn zu tun. Am schlimmsten war der wirkliche Stadtschreiber daran, – ein kleines, freundliches Männchen, das, auf den Zehen in der hintersten Reihe, entsetzt sich fragte, ob er's wirklich sei oder nicht? Kaum mit dieser Frage im reinen, wandte er sich an den nächsten Polizeisoldaten mit dem dringenden Ersuchen, gegen diesen Skandal augenblicklich einzuschreiten. Es half ihm aber nichts, denn der Diener der Gerechtigkeit befand sich gerade in einem Zustand förmlichen Lachkrampfes, und der unglückliche Gegenstand der allgemeinen Fröhlichkeit stürzte verzweifelnd in die nächste Seitengasse dem Polizeiamte zu.

»Achtundvierzig Kreuzer, Herr!« rief der Graubart, den Vorhang erhebend. »Gott lohn's!« und ein Seufzer aus tiefster Brust, der sich kaum zwischen den zusammengepreßten Zähnen hindurchzwängte, sagte mehr als aller Dank. Albrecht war in der sonderbarsten Stimmung. Zwischen seinen vier Tuchwänden von aller Welt abgeschlossen, vergaß er diese fast, spielte und lachte mit seinen Puppen, als gält's ein Königreich, und wie ein elektrischer Funke durchzuckte ihn jedesmal der Blick des Alten, wenn ihm dieser das Resultat des Einsammelns zuflüsterte.

»Laßt noch einmal herumsammeln. Es kommt noch ein Akt!« hatte er ihm das vorige Mal geantwortete. Der Schreiber verschwand. Es trat eine Pause ein. Die Menge beruhigte sich ein wenig.

»Nun, was sagt Ihr dazu, Gevatter?« fragte außen der Schlossermeister seinen Nachbar.

»Mir wird's heiß; ich meine halt, – es könnte gefährlich –«

»Ja, ja! das denk' ich auch. – Es gibt einen Auflauf. Ich glaube, wir sollten uns beizeiten den Rücken freihalten. Wir stehen gerade in dem dichtesten Gedränge.«

»Sapperlot – der Oberamtmann!«

Der ganze Marktplatz schien entfesselt. Alle Ordnung, aller Respekt, alle Furcht vor der obersten, exekutiven Gewalt war dahin. Man hätte glauben können, der Oberamtmann säße selbst im Kasten: er erschien als König mit tiefem Amtsernst, hinter ihm die Frau Oberamtmännin, die ihm Verhaltungsmaßregeln in bezug auf Hanswurst gab. Der Ehemann war etwas störrisch. Er wollte den Hanswurst milde behandeln. Die Frau fordert die strengste Bestrafung, schon wegen der Gans. Eine ergötzliche Familienszene bringt den guten Ehemann wieder ins rechte Geleis. Überdies stimmt ein eben ankommendes Regierungsdekret ganz mit den Wünschen der Frau überein. Hanswurst ist seinem Ende sehr nahe. Er wird vorgeführt; das Verhör beginnt. Hinter dem Oberamtmann steht die Frau Oberamtmännin; hinter dieser taucht bereits die bedrohliche Gestalt des Satans auf. Der letztere grunzt der Frau die Fragen ins Ohr, diese flüstert sie jedesmal überlaut dem Oberamtmann zu, der ebensooft einen Rippenstoß bekommt, wenn er sie nicht wörtlich wiederholte.

Die Szene war kritisch. Albrecht arbeitete mit Händen und Füßen. Zweimal schon war ihm die Oberamtmännin hinuntergefallen, und der Teufel mußte sich, bis sie wieder aufgehoben war, unmittelbar an den Oberamtmann wenden; der Hanswurst lehnte bleich und erschöpft in einem Winkel und log nur noch schwach; der Jubel der Zuschauer bei der ganzen Gerichtszene kannte keine Grenzen mehr.

»Zwei Gulden und dreißig Kreuzer!« rief der Invalide hinein. Seine Stimme zitterte. »Gehen Sie, Herr, gehen Sie! Sie haben Einen vom Verzweifeln gerettet!«

»Still!« rief Albrecht; »ich kann nicht! Die Katastrophe beginnt jetzt.« In den Hanswurst fuhr plötzlich ein reges Leben. Er wandte sich an die Frau Oberamtmännin.

»Ich bitt' Sie, Herr, gehen Sie! Ich glaub' – Donnerwetter, gehen Sie! – –«

Der Hanswurst machte die devotesten Kratzfüße. Auf dem Markt entstand ein eigentümlicher Tumult. Der Stelzfuß richtete sich auf.

»Herr! wenn Sie nicht gehen, sind Sie im nächsten Augenblick arretiert!« Außen mischte sich jetzt Schelten und Geschrei in das hallende Gelächter über Hanswursts Galanterien. Drei Polizeidiener schlugen sich mit musterhaftem Amtseifer durch die Menge, dem Marionettenkasten zu. »Stern, Bomben und Granaten! Aufgepackt!« fluchte jetzt der Alte, die Tränen von vorhin noch in den Augen. Albrecht hörte nichts; denn die Oberamtmännin fing bereits an, gerührt zu werden. Die Menge wurde gegen den Kasten gedrängt; der ganze dichte Knäuel begann schon hin und her zu schwanken. »Nun, wenn Ihr's nicht anders wollt«, rief der Soldat, »fangen sollen sie keinen!« und mit einem herzhaften Stoß warf der Stelzfuß den ganzen Theaterkasten über den Haufen. – Wie Wogen über ein untergegangenes Schiff stürzte eine Schar Gassenbuben, von hinten gedrängt, über das zerknickende Gerüst. Albrecht war in der sonderbarsten Lage und hatte all seine Geistesgegenwart nötig. Stille, regungslos lag er unter den Trümmern und lauschte. – –

Fünf Minuten nachher befand er sich hinter dem Städtchen und war damit fertig, den Staub aus seinen Kleidern zu klopfen.

»O, meine Freiheit!« jubelte er, den Hut über dem Kopf schwenkend; »aber jetzt muß ich doch zum Herrn Forstrat!«

 Kapitel 2 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.