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Der gestohlene Mond

Ernst Barlach: Der gestohlene Mond - Kapitel 44
Quellenangabe
typefiction
booktitleDer gestohlene Mond
authorErnst Barlach
year1948
firstpub1948
publisherSuhrkamp Verlag
addressBerlin und Frankfurt/Main
titleDer gestohlene Mond
pages268
created20080701
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Vierundvierzigstes Kapitel

Was die brandige Karla jetzt, weil es nun einmal so weit war, unverhohlen tat, nämlich Blut, viel Blut spucken, gehörte an ihr bald zur gewohnten Wahrnehmung bei allen ihren zahlreichen Bekannten. Daß sie sich aber im Gespräch nicht nur bei lügenhaften, sondern auch bei Auslassungen im täglichen Kleinkramton des rauhen Durchganges ihres Atems zur Zunge verschluckte und sich minutenlang ihres Aussagens entschlagen mußte, geriet ihr mehr und mehr zur Peinlichkeit. Aber sie durfte sich zum Trost gestehen, daß sie das Ihrige getan und zu Vater Daß' und der Mussehl Zufriedenheit das Sein der Frieda in ihrem bescheidenen Elend zu verwirrender Heillosigkeit gesteigert hatte. Karla hier, Karla da, jedermann wünschte zu hören und zu wissen, und jedermann nahm das Heutige so beflissen hin, wie er es mit dem Gestrigen getan und wobei er sich schon auf etwas Apartes für morgen gefreut. Karla galt für die beste Kennerin der Wunderlichschen Problematik und ließ sich gern befragen und abhören, wobei sie sich Wechsel der Auskünfte, Widerruf und Aufblähung des Neusten zum Prallen und gänzlich Unvermutbaren zur Pflicht machte, denn die gute Karla tat es gern, als Skandalorakel durch die Atmosphäre von Hochachtung und Beliebtheit zu streichen. Das Gewissen der Mussehl stach sie in Gestalt ihrer Nadel gelegentlich in den Finger, und die Lippen der Mussehl sogen 254 das Tröpfchen Blut wie ein rotes bißchen Vergißmichschnell ein. Ihre Engbrüstigkeit war ihr wert und teuer, und mehr als der vom Wasser erstickte Atem der Frieda – da sehe jeder selbst zu, auf welche Art es mit ihm ausginge, und wenn August mit Schmerzen durch die Straßen zu gehen und sich keinen Rat zu wissen schien, jung und dumm, wie er war, so ging es mit solchen Schmerzen wie mit einem Sträußlein frischer Blumen, die man ins Wasser stellt, bis sie die Köpfe hängen lassen, welk und unansehnlich werden und in den Kehrichteimer wandern. Augusts Schmerzen vergingen an der Natur ihrer eigenen Vergänglichkeit.

Aber die alte Unverzagt trappelte fleißig weiter durch Höfe und Gassen. Untätigkeit war nicht ihre Sache, und das kümmerlichste Tun dünkte ihr immer noch wohlgetan gegen Unfleiß aus Mangel an Gelegenheit. Oh, es gab tausenderlei Anlaß zum Zungenrühren und bedächtigen Herumtragen von solchem oder solchem Kram, von Vermutungen und Andeutung. Was hatte auch Wau im Gefolge des Trauerzuges zu suchen gehabt, er mit dem dürren Elend von Wahlvater sozusagen Arm in Arm, wie zwei lachende Erben, die nun, der Sorgen glücklich ledig, ein übriges tun? Der Tod der Frieda hatte ihnen beiden gewiß reichlichen Gemütsfrieden und Erlösung von Weiterungen beschert. Und da war noch viel anderes nicht klärlich und machte sich unverhofft bedenklich. Wer wußte, wie das mit dem Sprung ins Wasser bei dunkler Nacht so plötzlich gekommen war, wer hatte sie hingeleitet an den rechten Ort, wußte von allem? Niemand als die verschwiegene zungenlose Finsternis, die keine Ohren hat zu hören und keine Augen zum Sehen?

Und Wau hatte ein zweites Mal die Heimsuchung durch seinen Feind Wahl zu bestehen, als er aus unruhigem Schlafe erwachte und die Augen öffnete. Er – von dem Wau sogleich wußte, daß es kein anderer sein konnte – saß am Fußende des Bettes, und Wau fühlte grausend Wärme aus der dunkeln Unform, die dunkler war als die schwarze Regennacht, auf seine Füße 255 eindringen, Schwere wie gewaltsame Verdichtung des Raumes lähmte sein ganzes Wesen, Leib und Seele gleicherweise mit der Unerbittlichkeit einer vernunfttötenden Erstarrung. Es war Wahls Stimme, die im Raume von der Ballung in der Finsternis ausging, selbst schwer ringend mit einer bei Wahl ungewohnten Redeunmächtigkeit:

Siehst du, so ist es also gekommen, so wie es kommen mußte und wie du es bedurftest: Dein Wunsch, Wau, hat sie getötet, oder weißt du nicht mehr, was du über die Wirkung von heimlichen Wünschen damals . . . du weißt es wohl nicht mehr, aber du hast es gesagt. Bewahre – dein Wille war es nicht, aber dein Wunsch, dein gemußtes Verlangen, deine Erwartung. – Und ich, ich habe es von Herzen desgleichen so gewollt, wir beide mit unseren Wünschen haben sie getötet. Harut oder Marut, einerlei, zwei der gefallenen Engel mit dem unmerklichen bißchen Gift von der rechten Art, so wie es gut war und an der rechten Zeit.

Wau fühlte einen Krampf seiner Lebensgeister, der seine Erstarrung lösen wollte, aber er mußte in Starre und Wehrlosigkeit liegenbleiben. Doch ein Sturm von Vorstellungen rüttelte ihn und schüttelte die gleich Krusten auf ihm lastenden Regungen der letzten Tage durcheinander, und auf dem tiefsten Grunde wie ein Fünkchen glimmender Erkenntnis schaute er die Beschaffenheit des ersten Augenblicks beim Empfang der Todesnachricht durch Fräulein Viereck, und siehe, ja, er war zwar leise, aber unverkennbar freudiger Art, eine mattklar leuchtende, eine Bewillkommnung des Geschehenen als wohlgetan.

Als Wahl dann nach einigen Tagen bei Wau eintrat, war er nicht gerade frisch in Haltung und Gebärde, aber doch frisch gebräunt und sonder Spuren seiner kürzlich durchwachten Nächte und mühsam durchkämpfter Konferenzen mit Rechtsbeiständen und -auslegern. Von dem Wunderlichschen Begräbnis war ihm offenbar nur die blasse Vorstellung einer Ungehörigkeit geblieben, von der Wau seinen Vater hätte zurückhalten müssen. Er 256 nannte das ganze ein »Affentheater, und damit gut« – griff auch forsch in seine Brusttasche und förderte aus diesem Schacht Papiere in Großformat von gefährlich amtsgerichtlichem Ansehen.

Es geht um Lundberg, diesen Schuft, sagte er beiläufig und begann, die Finger netzend, um desto schneller umblättern zu können, lesend und erläuternd Wau ins engste Vertrauen seiner geschäftlichen Umstände mitten hinein zu drängen.

Wau, der kaum zuhörte und gar nicht hinsah, weil doch alles an ihm vorüberschnurrte, ließ solchen Sturz in Rechts- oder Unrechtsfragen ein Weilchen über sich hinschießen, blickte dann ins Leere und ließ sich auch von Wahls stürmischer werdenden Vehemenz im Vortrag nicht bewegen, Teilnahme an diesem allem zu zeigen. Und das Ganze, Wahl, fragte er endlich, wozu alle diese Unverständlichkeiten, für die mir die Vorbildung fehlt? – Darum spreche ich ja, antwortete Wahl mit Heftigkeit, ein anderer sieht das mit dem ersten Blick; hör zu! – Nein, sagte Wau, und schob die Papiere von sich, hör du auch mal zu . . . Und Wau berichtete in dürren Worten, daß er seit Jahren, er wußte nicht wie viele Male, seine Unterschrift »bloß als Formsache« unter Wahlsche Papiere gegeben und daß . . . nun ja, eine Unterredung mit seinem Chef ihn darüber belehrt, daß er gewissermaßen sträflich gehandelt und bei seinen Einkünften, die dem Chef sehr genau bekannt seien, freilich wohl, ohne sich dessen bewußt zu sein, Verpflichtungen anerkannt habe, die als über seine Kräfte gehend, somit Wahls Geschäftsfreunde täuschend, sich nicht mit Rechtbeschaffenheit als Beamter vertrügen.

Heute nachmittag, fügte er hinzu und – es kam noch anders, wenn du mal so lange zuhören willst, wie ich dir, Wahl . . .

Wahl schob seine Papiere wieder an ihren Ort vor Waus Augen und sagte kurzatmig: Na ja, erzähl nur, aber ich kann dir schon jetzt sagen . . . schwieg aber, als Wau beleidigend heftig abwinkte, und hörte mit 257 unnütz dick aufgetragener Zerstreutheit zu, was da nun noch etwa kommen würde.

Ehe Wau weitersprach, griff er hinter sich und nahm einen Brief stattlichen Formats mit anscheinend noch nasser Anschrift, aber schon frankiert vom Schreibtisch, wog ihn auf der Handfläche und sagte beinahe schelmisch: Federleicht, fast nichts – und doch . . . nun gut, höre weiter die Worte aus dem Munde des Obersten der Zöllner. Er weiß, und viele wissen, daß von meiner Wenigkeit schon in früheren Jahren geraunt und geflüstert wurde, Günstiges und Fatales – nein, sei ruhig, Wahl, es kann nicht bestritten werden und soll hier auch gar nicht näher besehen und geprüft werden, wir wissen ohnedies Bescheid, beide, du und ich – und den Brief hier habe ich nur zum Anschauen vorgezeigt, nicht damit du ihn liest und etwa zerknüllst, also weiter: Was nun aber seit Monaten über mich kursiert, ist unübersehbar, und solches zwar Ungewisse und oft miteinander Unvereinbare, aber für mich restlos Verfängliche, sagt er, sei für mich als Bürger und Beamten untragbar, sprach der Chef. – Wau legte nun den Brief, nachdem er ihn eine Sekunde lang hochgehalten und sowohl Vorder- wie Rückseite Wahls Augen preisgegeben, zurück, indem er etwas fast Nebensächliches nachtragend mehr murmelte als artikulierte: Ich will den Leuten nun keine Umstände mehr mit mir machen, und so habe ich von heute an aufgehört, Beamter zu sein. Man hätte mir ja vielleicht auf gelinde Art davon geholfen – – aber – nun du weißt ja, was wir beide auf dem Gewissen haben. Und als Wahl nun doch hastig nach dem Brief faßte und wenigstens wissen wollte, war darin stände, machte es Wau nichts aus, vieldeutig zu antworten: Alles, auch das von uns beiden, nämlich daß wir durch Wunsch- und Willenshandlung und wer weiß was für Tun und Unterlassen das Kind dahin gebracht haben, wo es nun ist, nämlich ins Grab. Alles das steht drin, deutlich und unmißverständlich. – Wau zögerte und überließ Wahls Bestürzung einige Augenblicke ihrem grausamen Willen und Ritzen auf der Stelle, wo Wahls 258 zartestes Wesen allzu empfindlich war, setzte alsdann leiser hinzu: Oder sollte doch drin stehen, aber da das Amt nicht danach fragt, so habe ich es nicht für richtig gehalten, ausführlicher zu sein, als das Amtsgericht ist. So steht es also und ist dahin gekommen: Deine Schulden sind meine Schulden – aber was sagst du von der andern Schuld, Wahl, wird meine, die ich erkenne, auch von dir erkannt?

Der Obsieger Wahl ließ seine Finger durch den Blätterstoß auf dem Tisch rascheln, gleich als ob sich ein Mäusepärchen erfrechte, unter ihnen ein wildes Haschen und Flüchten anzustellen, ballte endlich das Ganze zu einem ungeordneten Packen und stopfte es unwirsch dahin, woher er es entnommen. Mit dir ist heute kein Auskommen, Wau, sagte er noch und wandte sich zum Gehen, welcher Absicht Wau, wie einst Wahl bei ihm getan, mit den Worten Einhalt gebot: Bleib sitzen, Wahl, wir sind noch nicht am Ende.

Wahls linke Brustseite verriet den Ort, wo die leidigen Papiere hingestaut waren, es sah aus wie eine böse Geschwulst, und Wahl, den das krause Werk seiner zornigen Finger belästigte, tat einen derben Schlag auf die Stelle, um das Häuflein zusammenzupressen. Es klang wie Todesächzen eines dort verkrochenen Tieres oder als platze eine prall gefüllte Blase, worüber Wahl ins Lachen geriet und immer hemmungsloser lachte, bis er sich, ausgeschüttelt und von Atem gebracht, aber immer wieder ansetzend, in seinen Stuhl fallen ließ und endlich eine Fassung präsentierte, die Wau mit leichtem Verdruß wahrnahm. Er schüttelte den Kopf und sah sich seinen Wahl zweifelnd an. Ob ich eine Antwort bekomme, oder weiß er gar nicht, worum es sich handelt? fragte er sich und sah zu, wie Wahl seelenruhig und selbstzufrieden die ganze und arg verunzierte papierene Übersicht über seine Geschäftslage hervorzerrte, die einzelnen Bogen glättete und nach Nummern ordnete. Dabei unterlief ihm eine gemurmelte Verwünschung über Lundberg, und Wau merkte mit gleich zartem Hauch der Rede an: Wenn du 259 so klug wie Lundberg wärest, Wahl, so brauchtest du nicht zu fluchen. – Er wird es ja nun wohl, wie ich vermute, mit mir und meinen Unterschriften zu tun kriegen, und dann werden wir ja sehen. Deine Schulden meine Schulden, was? – Und wie ist es mit unser beider gemeinsamer Schuld?

Wahl musterte genau die nun glücklich gleichmäßig miteinander laufenden Ränder seiner Akten und war zufrieden. Er hatte wohl kaum an die Beantwortung der Frage Waus gedacht, als er aber den Augen begegnete, die nicht seiner läppischen Hantierung folgten, sondern das Erscheinen des unaufschiebbaren klaren Worts auf seinen Lippen wie das Werden eines körperlichen Gegenstandes erwarteten, ließ er seine Hände ruhen, nahm eine würdige Haltung an und sagte, ohne auszuweichen, indem seine Augen wie die eines braven Mannes seinen grundguten Worten das Geleit gaben: Wau, es war gut, daß es so kam und zu rechter Zeit kam. Ich bin es zufrieden, der Alte wird es werden, und du, Wau, bist es schon ohne Frage. Uns ist viel erspart – und wenn du nur diesen elenden Brief nicht absenden und dir die Sache ein paar Wochen überlegen wolltest – wir brauchen der Zeit nicht ins Geschäft zu pfuschen. Deine Schuld schrumpft von Woche zu Woche, da kannst du getrost sein – sowohl vor dir selbst wie in den Mäulern der Klageweiber und Hetzonkel, die ja nichts Neues aus ihrem alten Stinktopf stöckern können. Na, und unsere Schulden, Wau, damit werden wir im Handumdrehen fertig, wie du im gegenwärtigen Augenblick schon wüßtest, wenn du mir zugehört hättest. Ich bin gegen den Lundberg doch kein so grüner Junge, wie du meinst. Er schwieg einen Augenblick und setzte dann, als er in Waus Augen kein Wohlgefallen an seinem Vortrag wahrnahm, sich bescheidend hinzu: Ich werde nun meine Verbindung mit Bostelmann wieder aufnehmen, und du, mein Guter, bedarfst notwendig einen Erholungsurlaub, und ich verspreche dir, daß du als ein ganz anderer zurückkommst. Behalte den Brief für dich und schließ ihn sicher ab – willst du auch später noch durchaus 260 geopfert werden, so kannst du es dann mit klarem Kopf verrichten, was dir alsdann eine ganz besondere Genugtuung beschert.

Bist du schon zu Ende, Wahl, fragte Wau – ich fragte nach der Schuld, was du wohl überhört hast, wie steht es mit deinem Anteil an unserer Schuld?

Schuld war freilich ein unliebsames Wort in Wahls Ohren, von nicht ganz ernst zu nehmender Feierlichkeit und von unbestimmter Geltung. Ihm wurde unbehaglich, ja, es genierte ihn, sich zu Schuld zu bekennen, als läge eine unziemliche Wichtigtuerei darin. Dergleichen zu fühlen, ging über sein Vermögen, er lehnte so etwas ab, es hatte nichts mit ihm zu tun. Ja, sagte er, und stockte schon – fuhr aber dann in wahrer, beinahe kindlicher Verlegenheit fort: Wenn du es durchaus so nennen willst, so soll es dabei bleiben, also in Gottes Namen ja – meine so von dir benannte und, wenn es nicht anders sein kann, meine allein – ich kann es gut vertragen, die Hälfte oder das Ganze. – Und er fuhr noch mit einigen Sätzen so weiter, aber das Wort ging ihm nicht über die Lippen. Während er aber schon im Abgehen war, wandte er sich wieder um und mahnte: Also, Wau, der Brief – gib ihn mir in Verwahrung – wenigstens bis morgen, und laß mich mal mit unserm lieben Oberzollrat ein Wort reden, solche Leute weiß ich zu nehmen, besonders wenn ich heute abend zum guten Glück Bostelmann für eine ordentliche Sitzung geneigt finde – gewiß, es wird dabei sehr viel hin und her geredet, aber aus vielerlei Unnützlichkeiten krümelt sich ein oder ein anderer gescheiter und brauchbarer Brocken heraus. – Er streckte die Hand nach dem Briefe aus, aber Wau schüttelte den Kopf.

Draußen bemerkte Wahl in der Nebenstraße, die auf den Sandgang zuführte, einen Menschenauflauf und kam gerade rechtzeitig nahe genug, um Daß vom Pflaster aufgehoben und von einem halben Dutzend Helfern in Richtung seiner Wohnung fortgetragen zu sehen. Ist er betrunken? fragte Wahl einen der Herumsteher und erhielt die tröstliche Auskunft, daß es nur 261 eine ordentliche Schlägerei zwischen Meister Vorholz und Daß gegeben hätte. Tot wird er aber wohl sein, sagte der Mann gemütlich. – Oder er stellt sich tot, gab Wahl zu vermuten, und der Mann antwortete: Da können Sie recht haben, denn pusten tat er ganz aasig, was ja wohl bei Toten nicht vorkommt – und wenn er sich so anstellt, weiß er auch, warum und daß Vorholz einen handfesten Schrecken über seine eigene Handfestigkeit abkriegt. So rächt er sich vielleicht – und mit Recht, denn Haue wie dem Daß seine hat's in dieser Gegend lange nicht abgesetzt . . .

Wahl ging seines Weges und wünschte in aller ehrbaren Aufrichtigkeit: Ich wollte, er hätte ihn richtig totgeschlagen.

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