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Joachim Wilhelm von Brawe: Der Freigeist - Kapitel 21
Quellenangabe
typetragedy
booktitleDer Freigeist
authorJoachim Wilhelm von Brawe
year2001
titleDer Freigeist
senderffischer@texttech.de
firstpub1757
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Siebenter Auftritt.

Amalia, Granville.

Amalia. Er verläßt uns in einer solchen Bewegung – in einer so qualvollen Ungewißheit – Traurige Anzeichen! wie wird mir das Vergnügen, ihn wiederzusehn, vergiftet!

Granville. Nur zu sehr fängt dieses unglückliche Geheimnis an, sich mir aufzuhellen. Ein Treuloser hat sein Herz wider mich aufgebracht – Sollte es wohl Henley sein? Er war der Zerstörer seiner Tugend – doch ihn eines so schwarzen Frevels anzuklagen, bloß weil er andre begangen, wäre ungerecht – Komm, meine Schwester, wir müssen alles versuchen, uns aus dieser Ungewißheit herauszudrängen. Gelingt es mir, so will ich bald das Herz meines Clerdon wieder erobern, aller Argwohn soll sogleich verschwinden, und dann bestrafe ich ihn durch die zärtlichsten Liebkosungen, daß er so ungerecht von mir dachte.

Ende des dritten Aufzugs.

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