Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Alfred Bock >

Der Flurschütz

Alfred Bock: Der Flurschütz - Kapitel 5
Quellenangabe
typefiction
booktitleDer Flurschütz
authorAlfred Bock
year1916
firstpub1901
publisherEgon Fleischel & Co.
addressBerlin
titleDer Flurschütz
pages108
created20130601
sendergerd.bouillon@t-online.de
Schließen

Navigation:

4

An der Einfahrt zur »Krone« in Eschenrod lungerte der Bettelkaspar mit knurrendem Magen und spionierte, ob er jemand abfangen könne, der einen Bissen Wurst und ein paar Glas Bier für ihn bezahle. Just kam der Hausmetzger Kreiling die Straße herauf. Der hatte den Messergurt umgeschnallt, trug das Schlachtzeug auf dem Arm, und seine blutbespritzte Schürze ließ darauf schließen, daß er eben sein Handwerk ausgeübt hatte.

Der Bettelkaspar ging an ihn heran.

»Heinrich, Christenmensch, willst du für einen armen Hungerleider was tun?«

Der Metzger, der ein Pfennigfuchser war, sagte ohne sich auf die Anzapfung einzulassen:

»Ich hab' beim Flurschütz geschlacht', sput' dich, da giebt's Metzelsupp'.«

35 Der Bettelkaspar schnoberte mit aufgeblälnen Nasenflügeln in der Luft herum, als suche er die Witterung, dann lief er mit einem »Juch!« wie besessen davon. Zwei Minuten später stand er atemlos in des Flurschützen Stube, wo die Gefreundschaft schon beisammen war: der Ortsdiener und der Sägmüller mit ihren Frauen, der Vetter Röckel und der Katzenhannes.

Der Flurschütz hieß seine Gäste sich niedersetzen. Alsbald stellte Christine, die neue Magd, die Suppenschüssel auf den Tisch. Die war im Handumdrehen geleert und wurde nicht weniger als dreimal gefüllt. Was eine richtige Metzelsuppe ist, die gibt dem Menschen Saft und Kraft, da muß man sich etwas zu Gute tun. Für die unergründliche Tiefe dieser ausgepichten Bauernmägen bedeuteten drei Teller voll nicht viel. Das bewies die unverminderte Eßlust, die sich beim zweiten Gang bemerkbar machte. Da gab es Wellfleisch mit Sauerkraut, zuguterletzt noch frische Wurst. Ein Fäßchen Lagerbier lag zum Anstich bereit, zuvor machte ein Glas Branntwein Quartier. Nun kam erst die Unterhaltung in Fluß.

Der Ortsdiener meinte, man müsse beklagen, daß die Schweinezucht zu Eschenrod so herunter gekommen sei. Da zähle man knapp zwei Dutzend Züchter, man verlasse sich auf die Schweinemärkte und – was noch schlimmer sei – auf die Schweinetreiber. Ihm sei eine Liste durch die Hand gegangen, in den fünfziger Jahren niedergeschrieben. Dazumal habe Eschenrod hundertzehn Häuser mit siebenhundert Insassen gehabt. Und doch habe man an die achtzig 36 Zuchtsauen gehalten, die im Jahr ihre achthundert Ferkel warfen. Jetzt machten die Eschenroder sich wichtig, daß sie's auf zweitausend Seelen gebracht, aber dreihundert Ferkel im Jahr bei dreimal größerer Einwohnerschaft seien gewiß schon hoch gegriffen. Der Rückgang rühre einzig daher, daß den Bauer die Gewinnsucht plage, daß die Schweinezucht nicht so profitlich sei.

»Ich kann so ein Trawatschen gar nicht hören,« sagte der Balthasar Röckel ärgerlich. »Dadrüber schwätzst du nix, daß das letzte Jahr hier fufzig Säu an der Rotsucht gefallen sind. Als wann einem da nicht die Lust zur Selbstzucht verging'.«

»Ei guck doch nur einmal in dein' naßmistigen Stall,« rückte der Ortsdiener dem Balthasar auf den Leib, »du gönnst ja deinen Säu' nicht das bißchen Stroh. Kein Wunder, wann sie da krepieren.«

»Du bist mir zu schlecht, daß ich mit dir disputier'.«

»Habt' Ruh', ihr Leut', habt' Ruh',« besänftigte der Flurschütz die Aufgeregten.

»Ich sein auch gegen die großpratschige Schweinezucht,« rief der Katzenhannes. »Dadurch zieht sich nur das Ungeziefer ins Ort.«

»Mußt du auch deinen Senf dazu geben?« sagte der Sägmüller von oben herab.

»Du Holzkopp, hast keine Ahnung von den Sachen,« fertigte ihn der Katzenhannes ab, »das Ungeziefer verschleppt die Pest. Alleweil ist sie schon im Portugiesischen.«

Das hatte der Flurschütz auch gelesen. So eine Seuche fliege schnell wie der Wind. Eh' man sich umgucke, sei sie im Land.

37 Die Weibsleut spürten ein Frösteln im Rücken und riefen erschrocken:

»Gott sei bei uns!«

»Dernacher geht's euch an den Kragen,« ängstigte sie der Bettelkaspar. »Und weil wir grad' von der Pest etz schwätzen, will ich euch einmal eine Geschicht' verzählen.«

Wenn der Kaspar etwas zum besten gab, da wußte man nie, war's Jux oder Ernst; doch ließ man ihm willig allzeit das Wort. Nun hob er an:

»Vor ein paar hundert Jahr ist die Pest hier im Ort gewest. Da war ein großes Sterben unter den Leuten. No kam einmal am Nachmittag ein alter Bettelmann in ein Haus und fordert' sich ein Stückelchen Brot. In dem Haus war eine alte Frau. Die saß vorn auf dem Bett und heult'. »Was kreischt Ihr dann so?« frägt der Bettelmann. »Ach«, sagt' die Frau, »mein Mann ist mir an der Pest gestorben, dort neben liegt er auf dem Stroh. Und meine zwei Buben sein in den Wald gelaufen, dann über den Hollerbach kann die Pest nicht kommen. Guckt her, so schwarz wie Kienruß ist mein Mann. Etz sein ich mutterallein. Bleibt da und helft mir mein' Mann begraben.« »Das will ich tun«, sagt' der Bettelmann, »aber ich sein hungrig, habt Ihr dann nix für mich zu essen?« »Ja«, sagt' die Frau, »auf dem Ofen stehen Speckkartoffel. Schneid' Euch auch ein Stück Brot dazu.« Der Bettelmann aß tüchtig und wie er so acheln tat, da kam durchs Fenster ein Ding geflogen so groß wie eine Maus und fuhr in ein Bohrloch in der Wand. Auf einmal sprang der alte Mann auf und nahm einen 38 hölzernen Nagel und schlug den in das Loch und sagt: »Gott sei Lob und Dank, daß ich dich hab'. Das war die Pest. Etz hab' ich sie aber geherigd vernagelt. Ihr könnt Eure Buben wieder rufen, Frau.« Und die Frau ging nebig das Haus und tat auf dem Finger pfeifen. Da kamen die Buben, und die Mamme verzählt ihnen, wie's der Bettelmann mit der Pest gemacht hat. Etz waren die zwei Buben froh. Und der Bettelmann mußt' über Nacht dableiben und hat sich sell aufs Heu gelegt. Von der Stund' an hat man in Eschenrod nix mehr von der Pest gehört.«

»Wo hast du die Stusserei dann her?« lachte der Flurschütz.

»Von meinem Ellervater,« versetzte der Bettelkasper mit ernsthaftem Gesicht, »und dem hat's wieder seine Ellermutter verzählt.« –

Auf die Ortsdienerin und die Sägmüllerin hatte die Erzählung Eindruck gemacht. Da man der alten Pestilenz, vermeinten sie, in Eschenrod so übel mitgespielt habe, werde die neue klüglich das Dorf überhüpfen.

»Das steht dahin,« sagte der Bettelkasper mit der Miene eines Unglückspropheten. »In jedem Fall habe ich einen hölzernen Nagel parat. Der ist in der Neujahrsnacht im Hollerbach geschwenkt. Etz laßt das schwarze Ding nur kommen, ich schlag's euch durch und durch in die Wand. Das heißt, das ist so kein leicht Geknoster. Da braucht's eine mordsmäßige Kräftigkeit. No sein ich auf schmale Kost gesetzt. Ja, wann ihr euch salvieren wollt, dann futtert mich geherigd heraus.«

39 Die Männer lachten aus vollem Halse und tranken dem Bettelkasper zu. Der tischte noch mancherlei Schnurren auf und hielt die fröhliche Stimmung wach. Auf die geschäftig hin- und hertrippelnde Christine deutend sang er:

»Etz wird geschlacht' und Spitakel gemacht,
Das Mädche hier wird gar net betracht'-
Schwarzbraun das Mädchen, schwarzbraun das Bier,
Komm, Christine, und trink mit mir.«

Er hielt ihr das volle Glas hin, und sie tat ihm ohne Geziere Bescheid.

Der Bauer teilt mit seinen Dienstboten nicht nur die Arbeit, er ißt auch mit ihnen an einem Tisch. So verstand sich von selbst, daß der Flurschütz seine Dienstmagd aufforderte, mitzuhalten. Doch lehnte diese bescheidentlich ab. In der Küche sei noch ein Haufen Arbeit, und wenn sie schaffe wie ein Feind, so habe sie bis in die Nacht zu tun.

Bei sinkendem Tag entfernten sich die Schlachtfest-Gäste. Der Flurschütz rief in die Küche:

»Christine, morgen ist auch noch ein Tag. Mach' Licht in der Stub'. Ich will was lesen.«

Da legte sie ihre Arbeit beiseit und steckte das Erdöllämpchen an. Der Flurschütz zog das Kreisblatt hervor, das er jeden Abend eifrig studierte. Sie holte ihr Strickzeug aus der Kammer und ließ sich auf der Ofenbank nieder. Nun war's in der Stube mausestill, daß man nur das Klappern der Nadeln hörte. Die flogen hurtig hin und her, doch schneller flogen die Gedanken.

Du liebe Zeit! Sechs Wochen schon, daß sie im 40 Dienst beim Flurschütz war. In tausend Ängsten war sie gekommen. Ja, wie, wenn der Mann ein Grobian war, dem man partu nichts recht machen konnte? So Menschen gab's doch genug in der Welt. Er führte sie im Haus herum und wies ihr die Arbeit und war nicht ein bißchen herrisch. »Etz tu' dir im Anfang nicht zu viel«, war seine Sprach', »wann das Rad geschmiert ist, läuft's von selbst.« Dafür hatte sie freilich kein Ohr und rackerte sich unbändig ab. 's war auch ein schöner Dreck im Haus. Die Schnappersgritt konnt' sich nicht bücken, und es war in den Ecken liegen geblieben. Jetzt dauert's acht Tag', und alles war sauber. Da lag kein Fisselchen mehr herum. Der Flurschütz sah's und hatt' sein Plaisir daran. Was eine ordentliche Mannsperson war, die fühlte sich doch im Dreck nicht wohl. No ging er auch mehr aus sich heraus und tat so allerlei verzählen, was im Dorf passiert war und drauß' im Feld. Das merkte sie bald, er hatte in allem seinen eignen Kopf, und wenn man ihn so sprechen hörte, da konnt' man denken, er hätt' die Gescheitkeit mit Löffeln gegessen. Hinterher durft' sie sich bei dem Lehrer zu Velda bedanken. Bei dem hatte sie ihr Teil profitiert, konnte mitreden und brauchte ihren Dienstherrn nicht anzugaffen wie die Kuh das neue Scheuertor. Darüber mußt' sie sich baß verstaunen, daß er so selten von seinem Jakob sprach. Ja freilich, wenn man die zwei gegeneinander hielt, die waren bei stockfinsterer Nacht unterschiedlich. Die Kernhaftigkeit sah dem Flurschütz aus dem Gesicht, und sein Wort und sein Werk waren gewißlich eins. 41 Hätte der Jakob nur ein Quentchen von seinem Vater gehabt, so saß sie jetzt nicht wie auf glühenden Kohlen und hatte als Schwiegertochter Einsitz und Recht.

Der Flurschütz sah von seiner Zeitung auf.

»Christine, mir war's als hätt' eins an die Haustür geklopft. Guck doch einmal nach.«

Christine ging hinaus, und ein paar Minuten verstrichen, bis sie wiederkam.

»No?« fragte der Flurschütz.

»Der Briefträger war's,« sprach sie stockend und gab ihm mit zitternder Hand einen Brief.

Der Flurschütz schüttelte den Kopf.

»So spät?«

Er las die Aufschrift. Darüber stand »durch Eilboten zu bestellen«. Es war Jakobs Hand. Er schnitt mit dem Taschenmesser den Umschlag auf und faltete den doppelt zusammengelegten Briefbogen auseinander. Jakob schrieb:

»Lieber Vater!

Dadurch, daß der Herr Professor Wahrmund vor acht Tagen gestorben ist und der Herr Assistent Fliegenschmidt einstweilen die Fachklasse für Dekorationsmalerei über sich hat, müssen wir jetzt auch Reisen machen, den Rhein hinauf und herunter, sogar bis ins Holländische, damit wir etwas von der Welt zu sehen kriegen, was für uns sehr notwendig ist, wenn wir etwas leisten sollen. Das kostet aber extra viel Geld. Dann haben wir uns manches neu anschaffen müssen. Mein Stiefelwerk war auch nicht in der Reihe, und ich habe einen Hut und einen Anzug gekauft. Nebenher habe ich an einen Kamerad aus 42 dem Brandenburgischen Geld verliehen und nicht wiedergekriegt. Jetz sitz ich wie auf Nadeln, denn ich muß doch bezahlen, was ich schuldig bin und habe nichts mehr. Sei so gut und schick mir dasmal dreihundert Mark, daß ich nicht fortwährend zu schreiben brauche, und wenn du es möglich machen kannst, doch gleich, weil ich ganz abgebrannt bin und deshalb fünfunddreißig Pfennig auf den Brief geklebt habe, daß er mit der Eilpost fortkommt. Sei auch vielmals gegrüßt von

Deinem Sohn Jakob Schwalb.«        

Indes der Flurschütz las und dabei nach seiner Gewohnheit die Lippen leise bewegte, beobachtete ihn Christine, ihren Platz wieder einnehmend, mit gespannter Aufmerksamkeit.

Seine Miene verfinsterte sich, und seine Stirnadern schwollen. Nun schlug er mit der geballten Faust auf den Tisch.

»Himmelsakerment!«

Christine sprang erschrocken auf.

»Wann hast du das Geld letzt fortgebracht?« wandte er sich gegen sie.

»Gest' vor acht Tag',« erinnerte sie sich.

»Gelt?« nickte er und fügte grimmig hinzu: »So'n Fittch!«

»Was habt Ihr dann?« wagte sie sich schüchtern heraus.

»Ein' nixnutzigen Bub!« beschied er sie barsch, daß ihr der Mut zu fernerem Fragen verflog.

Er zog die Tischschublade aus und langte Schreibzeug und Papier hervor. Darauf schrieb er an seinen Sohn: 43

»Lieber Jakob!

Weil du es mit Deinen fünfunddreißig Pfennig Porto so eilig machst, sollst Du gleich Antwort haben, aber zehn Pfennig tun es auch. Am ersten Februar hast Du Deine achtzig Mark gekriegt und acht Tag drauf fufzig nachverlangt, weil Du durch ein Loch in Deiner Hosentasche Dein Geldbeutel verloren hattst und es keinen ehrlichen Finder in Düsseldorf gibt. Sell hab' ich gedacht, der Jakob lügt das Blau vom Himmel herunter und hab die fufzig Mark hergegeben. Was tut man nicht alles, wenn man so hampelmännisch ist! Jetzt hat aber die Geduld ein End. Hältst Du Deinen Vater für so einen dummen Esel, daß er Dir den Schwindel glaubt? Lug und Trug! Dreihundert Mark willst Du mir ablugsen? Bin ich ein reicher Mann? Wo soll ich das Geld dann hernehmen? Ja freilich krieg ich morgen meinen Pachtzins herein, aber ich muß doch auch was für meine Lebsucht übrig behalten, wo mir's als Flurschütz so wenig trägt und ich außer dem Garten nichts ziehen kann. Jetzt wollen wir doch einmal rechnen. Bis Johanni, wo Du fertig bist, macht es vierhundertundachtzig Mark, was Du zu kriegen hast. Zweihundertundsechzig Mark hast Du vorweg, bleiben noch zweihundertundzwanzig Mark. Mehr brennst Du mir nicht auf, so wahr ich lebe. Für was hast Du das Geld wieder verlaweriert? Ich sage aber gar nichts mehr, denn es ist doch alles bei Dir in den Wind geschlagen. Dein Mutterteil hast Du lang verkonsomiert. Wo ich selbst nicht viel in die Milch zu brocken habe, sollst Du mich nicht an den 44 Bettelstab bringen. Ich denke so: Du steckst jetzt wieder in einer großen Dreckerei, sonst hättst Du die fünfunddreißig Pfennig nicht draufgeklebt. Dessentwegen will ich mich morgen umtun, daß ich die Zweihundertundzwanzig Mark auftreib, die Dir bis Johanni zukommen. Damit basta! Hernach kannst Du ein Ohmfaß Tinte verschreiben, einen Hundsfott soll man mich heißen, wann ich Dir noch einen Pfennig schick. Ein Lumpes wie Du kommt nicht zu Verstand, als bis er sein Brot verdienen muß und dazu hast Du weiß Gott die Älte. Alleweil bin ich fertig. Es grüßt

Dein Vater Daniel Schwalb.« –        

Er überlas noch einmal, was er niedergeschrieben hatte und schloß den Brief.

»Du kannst dich legen,« sagte er zur Christine, die mit vergeistertem Gesicht auf der Ofenbank kauerte, »ich hab' noch was beim Röckel zu tun und komm' vor zehn Uhr schwerlich heim.«

Sie bot ihm gute Nacht und ging in ihre Kammer hinauf. Da sie sich entkleidete, hörte sie ihn mit schweren Schritten das Haus verlassen.

»Nichtsnutziger Bub!« Das gellte ihr immer noch in den Ohren. Was hatte den Mann so in die Rage gebracht? Ja, wenn man nicht vernagelt war, konnt' man sich's wohl zusammenreimen. Da war ein Eilbrief vom Jakob gekommen. Die Handschrift hatte sie gleich erkannt, hatte ein Zittern am ganzen Leib verspürt. Daß Gott erbarm! Der Jakob war und blieb doch ein Lüderjan. Der hatte gewiß wieder etwas pexiert, saß in der Klemme und schrieb um Geld. Nun gar dem Flurschütz sein wütig Gesicht. 45 Herjesses! Wenn der erst dahinter kam, wie sein Jakob bei ihr auf dem Kerbholz stand, spie er Feuer und Flamme vor Zuck und Zorn. Auf einmal fiel ihr das Herz in die Schuhe. Wie hatte der Lehrer zu Velda gesprochen? Wer von der Hoffnung leben will, der tanzt einen Schleifer ohne Musik. Du lieber Himmel, wie sollte das werden!


 << Kapitel 4  Kapitel 6 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.