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Der Fall der Margaret Odell

S. S. van Dine: Der Fall der Margaret Odell - Kapitel 30
Quellenangabe
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typefiction
authorS. S. Van Dine
titleDer Fall der Margaret Odell
publisherVerlag des Druckhauses Tempelhof
printrun31.-55. Tausend
year1949
translatorHans Schiebelhuth
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
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Beethovens Andante

Dienstag, den 18. September, 2 Uhr nachmittags

Eine halbe Stunde später betraten wir drei das Haus in der 71. Straße. Spively saß vor der Schalttafel. Im offnen Türbogen des Warteraums räkelte sich der wachhabende Schutzmann in einem Lehnstuhl, eine Zigarre im Mund. Als er den Polizeichef sah, erhob er sich.

»Wann werden Sie die Bewachung aufheben, Mr. Markham?« fragte er. »Diese Liegekur ruiniert die Gesundheit.«

»Ich hoffe, bald«, sagte Markham. »Weiterer Besuch?«

»Niemand, Sir.«

»Geben Sie mir Ihren Schlüssel zur Wohnung. Sind Sie drin gewesen?«

»Nein, Sir. Der Befehl lautete, draußen zu bleiben.«

Wir traten ein. Noch immer war nichts in der Wohnung berührt worden, nicht einmal die umgeworfenen Stühle waren wieder aufgestellt. Nachdem sich Vance eine Zigarette angezündet hatte, ließ er den Blick forschend auf den Gegenständen ruhen. Im Badezimmer fand er ein sehr beschmutztes Handtuch am Boden.

»Das hat Skeel benutzt, um seine Fingerabdrücke auszulöschen.«

»Das belastet Spotswood sehr!« höhnte Markham.

»Nein! Aber es trägt zur Bestätigung meiner Theorie bei.«

Am Toilettentisch roch er an einem silbernen Duftzerstäuber. »Die Dame verwandte Chypre«, murmelte er.

»Na, und was bestätigt das?«

»Mein lieber Markham, ich absorbiere die Atmosphäre. Ich stelle auf die Schwingungen des Raumes ein. Jeden Augenblick kann ich eine Erleuchtung haben!«

Er setzte die Inspektion fort und trat schließlich in den Hausflur hinaus. Dann kam er ins Wohnzimmer zurück, setzte sich auf den Tisch und verfiel in Nachdenken.

»Verdammt, das ist wirklich unheimlich!«

»Ich hoffe«, spottete Markham, »du wirst früher oder später etwas von deinem Verdacht auf Spotswood zurücknehmen.«

Vance starrte an die Decke. »Du bist wirklich halsstarrig! Da gebe ich mir alle Mühe, dich aus der Klemme zu ziehen, und du verulkst mich, um meinen jugendlichen Eifer zu dämpfen.« Er wanderte im Zimmer auf und ab.

»Es macht mich wirklich wütend, daß ich überlistet bin! Und das von einem Automobilzubehörfabrikanten!«

Er setzte sich an den Flügel und spielte die ersten paar Takte von Brahms' Capriccio Nr. 1. »Müßte mal gestimmt werden«, murmelte er. Er schlenderte zu dem Bouleschrank und fuhr mit dem Finger über die Einlegearbeit. »Hübsch und fein«, sagte er, »aber ein bißchen verspielt. Die Tante aus Seattle dürfte einen sehr schönen Preis für das Stück erzielen.« Er betrachtete einen antiken Kandelaber, der von der Decke hing. »Recht nett, wenn die Kerzen nicht durch Glühbirnen aus Milchglas ersetzt wären.« Er besah sich eine kleine Porzellanuhr auf dem Kaminsims. »Konditorzeug! Das Werk ist sicher ekelhaft zuverlässig gegangen.« Er ging weiter zum Schreibtisch und betrachtete ihn kritisch. »Französische Renaissance. Eine sehr sauber gearbeitete Kopie.« Sein Auge fiel auf den Papierkorb. »Alberne Idee«, tadelte er, »einen Papierkorb aus Pergament zu machen.« Er stellte den Papierkorb auf den Tisch und holte den Knäuel Packpapier, von dem er am Tag zuvor gesprochen hatte, heraus.

»Dies Papier enthielt vielleicht den letzten Einkauf der Dame auf Erden«, sprach er vor sich hin. »Rührt dich eigentlich so was, Markham? Jedenfalls, der rote Bindfaden, mit dem das Paket verschnürt war, bedeutete eine Gottesgabe für Skeel ... Was für 'ne Nippessache war es wohl, die dem verzweifelten Tony den Ausweg bahnen half?«

Er entfaltete das Papier und zog ein gebrochenes Stück gewellten Pappdeckels und einen großen, viereckigen, dunkelbraunen Umschlag heraus.

»Aha, da sieht man's ja! Schallplatten! Aber wo hatte denn die Dame ihre Singdose stehen?«

»Die steht auf dem Vorplatz«, sagte Markham, ohne sich umzudrehen Er wartete mit äußerster Geduld, weil er spürte, daß Vances Geschwätz nur das äußere Zeichen seiner ernsthaften Überlegung war.

Vance schlenderte lässig auf den Vorplatz und betrachtete nachdenklich das Schrankgrammophon, das rechts vom Eingang gegen die Schmalseite der Wand stand. Das niedrige Möbelstück war mit einem Gebetsteppich bedeckt. Oben drauf stand eine Blumenschale aus Messing.

»Na, das Ding sieht wirklich nicht wie ein Grammophon aus«, bemerkte er. »Und warum der Gebetsteppich?« Er untersuchte ihn flüchtig. »Anatolisch, zu Verkaufszwecken wohl cäsarisch benannt. Nicht viel wert. Lehnt sich zu sehr an den Uschaktyp an ... Ich bin gespannt, was für einen Geschmack in der Musik die Odell hatte. Zweifellos süßen Kitsch.« Er stellte die Blumenschale weg, schlug den Teppich zurück und hob den Deckel des Grammophons in die Höhe. Eine Platte war bereits aufgelegt. Er bückte sich und sah nach.

»Schau an! Das Andante aus Beethovens c-Moll-Symphonie! Das schönste Andante, das je komponiert wurde.« Er zog den Apparat auf. »Ich denke, Markham, ein bißchen gute Musik könnte die Luft reinigen.«

Markham, der noch immer trübsinnig zum Fenster hinaussah, achtete nicht auf dieses Gerede. Vance setzte die Nadel ein und ließ die Platte laufen. Dann kehrte er ins Wohnzimmer zurück, starrte das Sofa an und wartete. Ich saß im Lehnstuhl neben der Tür, die Situation ging mir auf die Nerven; ich spürte, wie ich immer nervöser wurde. Eine oder zwei Minuten vergingen, aber der einzige Laut, der von dem Apparat kam, war ein dünnes, leises Kratzen. Vance sah neugierig auf, ging zum Grammophon zurück, untersuchte es eingehend und setzte es noch einmal in Gang. Wieder wartete er mehrere Minuten. Es kam keine Musik.

»Na, das ist aber verdreht!« murmelte er, während er die Nadel auswechselte und nochmals aufzog. Markham hatte das Fenster verlassen, er trat auf den Vorplatz und sah zu. Die Drehscheibe des Grammophons wirbelte herum, die Nadel fuhr die Schallspur nach, aber das Instrument spielte nicht. Vance stand vornüber gebückt, die Augen unbewegt auf die stumm ablaufende Platte gerichtet, und lächelte ungläubig.

»Die Schalldose ist wahrscheinlich zerbrochen«, sagte er.

»Die Schwierigkeit«, tadelte Markham, »liegt wohl in deiner aristokratischen Unkenntnis von so einem vulgären Mechanismus. Erlaube, ich will dir mal helfen.«

Er trat neben Vance. Auch ich war aufgestanden und bückte neugierig über Vances Schulter. Die Nadel war beinahe am Ende der Schallspur angekommen. Markham streckte seinen Arm aus, um die Schalldose zu fassen.

In diesem Augenblick wurde die kleine Wohnung von furchtbaren Schreien erschüttert, auf die zwei gellende Hilferufe folgten. Ein kalter Schauer überlief mich, und es kribbelte mir in den Haarwurzeln.

Nach einer kurzen Stille, während der wir drei sprachlos dastanden, sagte dieselbe Stimme in lautem, entschiedenen Ton:

»Nein, es ist nichts los. Es tut mir leid. Alles ist in Ordnung. Bitte, geh nach Haus und reg dich nicht weiter auf.«

Die Nadel war am Ende der Schallspur angekommen. Ein kleiner Klick, und der Mechanismus stellte sich automatisch ab. Die fürchterliche Stille, die nun eintrat, wurde durch ein Kichern von Vance unterbrochen.

»Na, lieber Alter, da hast du nun deine unbestreitbaren Tatsachen«, bemerkte er und schlenderte ins Wohnzimmer.

Ein lautes Pochen kam von der Tür. Der wachhabende Schutzmann steckte den Kopf herein.

»Schon gut«, sagte Markham. »Ich werde rufen, wenn ich Sie brauche.«

Vance legte sich aufs Sofa.

»Wir haben uns wie die Kinderchen im Irrwald benommen«, sagte er langsam. »Ein Alibi, dem man nicht widersprechen kann! Was für Esel sind wir gewesen!«

Markham war wie betäubt. Er trat schwerfällig ins Zimmer und sank erschöpft auf einen Stuhl.

»Deine kostbaren Indizien!« fuhr Vance fort. »Was sind sie denn, wenn man ihnen die Larve vom Gesicht reißt? – Spotswood hat eine Grammophonplatte präpariert. Ein einfacher Spaß! Heutzutage kann das jeder!«

»Ja, er sagte mir, er habe ein Laboratorium in seinem Heim, wo er ein bißchen bastele.«

»Na, viel zu basteln gab's da ja nicht. Aber es hat ihm die Sache wesentlich erleichtert. Die Stimme auf der Schallplatte ist seine eigene, lediglich im Falsett, viel besser für diesen Zweck geeignet als eine Frauenstimme, weil sie stärker ist und mehr durchdringt. Das Etikett hat er einfach von der entsprechenden Schallplatte abgeweicht und auf sein eigenes Fabrikat gepappt. Er brachte der Odell an jenem Abend ein paar neue Schallplatten mit und hatte seine eigene dazugesteckt. Nach dem Theater führte er sein grauenvolles Drama auf, und dann stöberte er hier herum, so daß die Polizei denken solle, es handle sich um einen richtiggehenden Raubmord. Ehe er wegging, ließ er die Platte laufen, legte den Gebetsteppich auf das Möbel und stellte die Messingschale obendrauf, um den Eindruck zu erwecken, daß das Instrument selten benutzt würde. Das ist ihm glatt geglückt, denn niemand dachte daran, da mal nachzusehen. Weshalb auch? ... Dann sagte er Jessup, er solle ihm ein Taxi bestellen ... während er wartete, war die Nadel so weit, daß die Schreie gellten ... sie waren gut hörbar, weil die Laute schrill sind und es Nacht war. Da sie durch die Holztür filtriert wurden, fielen die Nebengeräusche gar nicht auf. Wie du siehst, ist der eingebaute Schalltrichter direkt auf die Tür gerichtet.«

»Aber wieso hat denn seine Frage genau auf die Antwort der Platte geklappt?«

»Das war das einfachste daran. Du entsinnst dich; daß Jessup aussagte, Spotswood habe mit einem Arm auf die Schalttafel gelehnt dagestanden. Er schaute auf seine Armbanduhr. Im Augenblick, als er die Schreie hörte, kalkulierte er die Pause, und fragte dann im rechten Augenblick. Sicher hat er die Sache zuvor in seinem Laboratorium geprobt. Die Platte ist etwa 36 Zentimeter im Durchmesser, und die Nadel braucht ungefähr fünf Minuten, um abzulaufen. Dadurch, daß er die Schreie ans Ende der Schallspur verlegte, hatte er genug Zeit zum Weggehen und auch, ein Taxi zu bestellen. Nachher fuhr er direkt in den Stuyvesant Club, wo er Judge Redfern traf und bis 3 Uhr Poker spielte. Hätte er Redfern nicht getroffen, dann hätte er sich jemandem anders so deutlich gezeigt, daß er ein Alibi gegeben hätte.«

Markham schüttelte den Kopf. »Kein Wunder, daß er bei jeder Gelegenheit in mich drang, ich solle ihn die Wohnung besuchen lassen. So ein belastendes Beweisstück muß ihm ja schlaflose Nächte bereitet haben.«

»Trotzdem: falls ich das Ding nicht entdeckt hätte, hätte er es zweifellos in seinen Besitz gebracht, sobald die Bewachung hier aufgehoben war. Er hätte sich, als die Tante den Nachlaß übernahm, eingestellt, und es wäre ihm geglückt. Er ist durch einen Zufall geschlagen worden.«

»Und Skeel?«

»Er war ein weiterer unseliger Umstand. Skeel hockte in der Garderobe. Als Spotswood weg war, kam er gleich heraus. Er betrachtete wahrscheinlich gerade die Tote, als dieses markerschütternde Geschrei über ihn hereinbrach ... Stell dir das, bitte, vor! Er zittert noch von dem Schrecken, den er eben gehabt hat, und starrt auf eine ermordete Frau und hört plötzlich hinter sich diese markerschütternden Schreie. Das war zu viel für den edlen Tony. Mich wundert's nicht, daß er alle Vorsicht vergaß und sich mit der Hand auf die Tischkante aufstützte. Dann kam Spotswood Stimme durch die Tür und die Antwort dazu vom Grammophon. Das muß Skeel sonderbar vorgekommen sein. Er dachte wohl erst, er hätte den Verstand verloren. Aber bald wurde ihm die Bedeutung des Ganzen klar. Ich kann sehen, wie er in sich hineingrinste. Zweifellos wußte er, wer der Mörder war. Es paßt genau zu seinem Zuhältercharakter, daß er sich über die Liebhaber des Kanarienvogels auf dem laufenden hielt. Und nun war ihm, wie Manna vom Himmel, die schönste Handhabe zur Erpressung in den Schoß gefallen! Zweifellos erging er sich in rosigen Visionen von einem bequemen Leben auf Spotswoods Kosten ... Als Cleaver ein paar Minuten später anrief, sagte er einfach, die Odell sei nicht zu Haus, und hängte ab. Und dann überlegte er, wie er selbst verschwinden könne.«

»Aber warum hat er die Platte nicht mitgenommen?«

»Um damit den einzigen Tatbeweis vom Platz zu entfernen? ... Schlechte Taktik, Markham. Wenn er später die Platte vorgezeigt hätte, hätte Spotswood jede Kenntnis bestritten und den Erpresser einer Intrige bezichtigt. O nein! Skeel war gezwungen, die Platte hierzulassen und Spotswood sofort um eine enorme Summe anzugehen. Sicher tat er das! Spotswood gab ihm wohl eine Anzahlung und versprach den Rest für später, in der Hoffnung, daß er bis dahin der Platte habhaft werden könnte. Als er nicht berappte, telefonierte Skeel dich an und drohte Spotswood, daß er alles verpfeifen würde. Er wollte Spotswood zum Zahlen treiben ... Na, getrieben hat er ihn ja, aber nicht zum Zahlen. Spotswood suchte ihn wahrscheinlich nach einer Verabredung am Samstagabend auf, angeblich, um ihm die Summe auszuhändigen; aber statt dessen erdrosselte er den Burschen. Das paßt so zu seiner Natur!«

»Diese ganze Sache ... schmeißt mich um.«

»Na, das würde ich nicht sagen! Spotswood hatte eine unangenehme Aufgabe zu erledigen, und er tat es in einer kühlen, logischen, geraden, sachlichen Weise. Er hatte beschlossen, daß der kleine Kanarienvogel sterben mußte, damit seine eigene Seele Frieden hätte; das Mädchen war ihm sicher äußerst lästig geworden. So setzte er das Datum fest und machte sich daran, ein Alibi zu fabrizieren. Da er selber eine Art Mechaniker ist, fabrizierte er ein mechanisches Alibi. Das Hilfsmittel, das er wählte, ist einfach und sinnfällig genug. Und er hätte Erfolg damit gehabt, wenn es keine Zufälle gäbe. Es ist ihm nie die Idee gekommen, daß du jeden Versuch seinerseits, hierherzukommen und die Schallplatte zu konfiszieren, vereiteln würdest. Er konnte ja auch nicht meinen Geschmack in puncto Musik voraussetzen, ja nicht einmal ahnen, daß ich Trost in der Musik suchen würde. Ferner: wenn man einer Dame Besuch macht, erwartet man nicht, daß ein anderer Liebhaber im Kleidergelaß versteckt ist, das kommt eben nicht vor. Der arme Teufel hat ekelhaftes Pech gehabt.«

»Vergiß nicht die Verruchtheit des Verbrechens«, tadelte ihn Markham schroff.

»Ach, sei doch nicht so verdammt moralisch, lieber Alter! Jeder Mensch ist im Grunde seines Herzens ein Mörder. Wer nie den leidenschaftlichen Trieb, jemanden umzubringen, verspürt hat, ist einfach empfindungslos. Redest du dir etwa ein, daß Ethik und Theologie den Durchschnittsmenschen vom Morden abhalten? Sicher nicht! Sieh doch mal an, mit welcher Lust der Staat Menschen hinrichten läßt und wie sich die Leute in den Zeitungen daran weiden! Nationen erklären einander den Krieg, so daß sie straflos ihren Mordgelüsten frönen können. Spotswood ist meiner Meinung nach einfach ein vernünftiges Wesen, das den Mut für seine Überzeugungen besitzt.«

»Die Gesellschaft ist nicht so weit, um deiner nihilistischen Philosophie beizustimmen«, sagte Markham trocken. Er erhob sich, ging zum Telefon und rief Heath an.

»Sergeant!« befahl er. »Lassen Sie sich einen Haftbefehl ausstellen – ja – blanko –, und kommen Sie sofort zum Stuyvesant Club. Bringen Sie einen Mann mit! Wir müssen jemand verhaften.«

»Endlich hat das Gesetz Tatbeweise nach seinem Herzen«, flüsterte Vance, während er in seinen Überzieher schlüpfte und Hut und Stock nahm.

»Was für eine Groteske doch so ein Gerichtsverfahren, ist ... Wissenschaftliche Erkenntnisse, die Fakta der Psychologie, bedeuten den gelehrten Juristen nichts, aber eine Grammophonplatte, aha! ... da hat man Überzeugendes, Unverbrüchliches, Endgültiges in der Hand!«

Als wir die Wohnung verließen, winkte Markham den wachhabenden Schutzmann zu sich heran.

»Unter keinen Umständen«, ordnete er an, »darf jemand die Wohnung betreten, ehe ich zurückkomme. Selbst auf keinen unterschriebenen Erlaubnisschein hin!«

Er sagte dem Taxichauffeur, er solle uns zum Klub fahren.

»Also, die Zeitungen wünschen eine Aktion, nicht wahr? ... Na, sie werden zu tun kriegen ... Du hast mir aus einer üblen Klemme geholfen, lieber Alter!«

Während er diese Worte sprach, blickte er Vance fest an. Und sein Blick drückte eine tiefere Erkenntlichkeit aus; als Worte es jemals hätten tun können.

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