Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > S. S. van Dine >

Der Fall der Margaret Odell

S. S. van Dine: Der Fall der Margaret Odell - Kapitel 10
Quellenangabe
pfad/dine/odell/odell.xml
typefiction
authorS. S. Van Dine
titleDer Fall der Margaret Odell
publisherVerlag des Druckhauses Tempelhof
printrun31.-55. Tausend
year1949
translatorHans Schiebelhuth
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20121119
projectida315a9d0
Schließen

Navigation:

Die entkoppelte Meute

Dienstag, den 11. September, nachmittags

Unterwegs wurden wir durch eine Verkehrsstockung ziemlich lange aufgehalten, und Markham sah besorgt nach der Uhr.

»Schon zwölf vorbei. Ich werde beim Klub halten und erst einen Bissen essen ... Ich hoffe, es ist nicht zu plebejisch für euch, so früh zu speisen.«

»Da du mich um mein erstes Frühstück gebracht hast«, entschied Vance, »will ich dir erlauben, mir eine Eierspeise zu offerieren.«

Ein paar Minuten später setzten wir uns an einen Tisch im Grillroom des Klubs.

Kaum hatten wir bestellt, als ein Klubdiener kam und dem Polizeichef einen Brief überreichte. Markham las die Mitteilung mit wachsender Neugier. Als er zur Unterschrift kam, schien er offensichtlich überrascht. Er nickte dem auf Antwort wartenden Klubdiener zu, entschuldigte sich und verließ ohne weiteres den Tisch. Es dauerte volle zwanzig Minuten, bis er zurückkam.

»Die Welt ist klein!« sagte er. »Der Brief war von dem Mann, der die Odell gestern abend zum Essen ausgeführt hat. Er wohnt hier im Klub, ist auswärtiges Mitglied und steigt stets hier ab, wenn er nach New York kommt.«

»Du kennst ihn?« fragte Vance ohne Interesse.

»Ich habe ihn öfter getroffen, er heißt Spotswood.« Markham schien vor einem Rätsel zu stehen. »Er stammt aus sehr guter Familie, wohnt auf seinem Landsitz in Long Island und wird allgemein für ein hochrespektables Mitglied der Gesellschaft gehalten. Er ist der letzte, von dem ich geglaubt hätte, daß er sich mit der Odell einlassen würde. Aber er gesteht selber, daß er während seiner Besuche in New York sich recht viel mit ihr abgegeben hat, um, wie er sich ausdrückt, ›ein paar verspätete Seitensprünge zu tun‹ ... Die Mittagszeitungen sind vor einer Stunde erschienen, und seitdem hat er alle zehn Minuten mein Amt angerufen, bis ich plötzlich selbst hier hereinkam. Er hat Angst, daß seine Beziehung zu dem Mädchen bekannt wird und ihn gesellschaftlich ruiniert.«

»Das wird sich wohl kaum vermeiden lassen?«

»Ich sehe nicht ein, warum man ihn anprangern sollte. Niemand weiß von seiner Affäre; und mit dem Verbrecher hat er ja nichts zu tun. So braucht man ihn nicht mit Gewalt hereinzuziehen. Er hat mir die ganze Geschichte erzählt und erbot sich, so lange in der Stadt zu bleiben, wie ich es wünsche.«

»Seine Erzählung enthielt wohl keinerlei hoffnungsvolle Fährten für dich?«

»Keine«, gab Markham zu. »Das Mädchen hat anscheinend nie mit ihm von ihren intimen Angelegenheiten gesprochen ... Sein Bericht über den Vorfall gestern abend stimmt mit der Aussage Jessups vollkommen überein. Er hat die Odell um sieben abgeholt und brachte sie um elf Uhr nach Haus, blieb noch ungefähr eine halbe Stunde bei ihr und ging dann weg. Als er die Hilferufe hörte, war er besorgt, aber auf ihre Versicherung hin, daß alles in Ordnung sei, schloß er, daß sie eingedöst war und einen Alptraum gehabt hatte. So dachte er sich weiter nichts bei der Sache. Er fuhr direkt hier in den Klub, wo er zehn Minuten vor zwölf ankam. Judge Redfern, der ihn aus dem Taxi steigen sah, lud ihn ein, mit ihm und ein paar anderen Herren Poker zu spielen. Sie spielten bis heut früh um drei.«

»Na, Fußtapfen im Schnee hat dir dein Don Juan aus Long Island nicht besorgt.«

»Jedenfalls aber hat sein Hervortreten zu dieser Zeit einen wichtigen Untersuchungsgang abgeschlossen und uns viel Zeit erspart.«

Wir fuhren mit Markham zum Kriminalgericht. Ein Fahrstuhl brachte uns in seine geräumige, düstere Amtsstube.

»Ich erwarte mit Entzücken das Rädergetriebe der hohen Justiz«, sagte Vance, nahm in einem schweren, ledergepolsterten Lehnstuhl Platz und zündete sich eine Zigarette an.

»Es ist dir leider nicht vergönnt, die erste Umdrehung dieser Räder mitzuerleben«, sagte Markham. Er verließ das Zimmer und kam fünf Minuten später zurück.

»Ich sprach eben mit dem Richter Redfern«, sagte er. »Er hat sein Büro hier im Bau, und es ist gerade Mittagspause. Er bestätigt Spotswoods Angaben wegen des Pokerspiels. Der Richter traf ihn vorm Klub zehn Minuten vor Mitternacht. Er erinnert sich der Zeit ganz genau, weil er auf halb zwölf verabredet war und zwanzig Minuten zu spät kam.«

»Warum eigentlich das Nachprüfen einer offenbar unwichtigen Angabe?« fragte Vance.

»Schema!« erklärte Markham leichthin. »In einem solchen Fall müssen alle Faktoren nachgeprüft werden.« Er entschuldigte sich und drückte auf einen Knopf unter seinem Schreibtisch.

In der Tür erschien Swacker, Markhams junger und energischer Sekretär. Swackers Augen leuchteten erwartungsvoll hinter einer enormen Hornbrille.

»Ich brauche einen Mann von der Detektiv-Abteilung.«

Zwei Minuten später erschien ein rundlicher Mann, der einen Zwicker trug. Er verbeugte sich verbindlich vor Markham.

»'n Tag, Tracy. Hier ist eine Liste von vier Zeugen im Odell-Mord. Bringen Sie sie sofort hierher. Sie finden sie 184 West, in der 71. Straße. Sergeant Heath hält sie dort fest.«

»Zu Befehl, Sir!« Tracy nahm den Zettel und trat mit einer eleganten Verbeugung ab.

Während der nächsten Stunde machte sich Markham über einen Stoß Arbeit, der während des Vormittags für ihn eingelaufen war. Er erledigte einen Haufen dringlicher Angelegenheiten, Swacker surrte aus und ein, Schreiber erschienen und nahmen Aufträge entgegen und verschwanden wieder. Vance, der sich mit einem dicken Wälzer über Brandstiftungen zu zerstreuen suchte, sah von Zeit zu Zeit bewundernd auf und schüttelte über diesen energischen Betrieb den Kopf. Es war halb zwei, als Swacker die Rückkehr Tracys mit den vier Zeugen meldete.

Zwei geschlagene Stunden nahm Markham die beiden Telefonisten, das Dienstmädchen und den Hausmeister ins Verhör und Kreuzverhör. Diese gründliche Vernehmung war sehr verschieden von der sprunghaften Befragung am Vormittag; wenn irgendeine Lücke in den Aussagen bestanden hätte, dann hätte sie Markham jetzt sicher aufgedeckt. Nichts Neues jedoch kam ans Licht. Die Tatsachen standen rund und fest da. Das Ergebnis des Verhörs bestand darin, daß es jeden denkbar möglichen Ausweg aus der scheinbar unglaublichen Situation versperrte.

Als die Zeugen entlassen waren, meldete Swacker, daß Inspektor Brenner an der Leitung sei. Markham machte sich während des Gesprächs Notizen auf einen Block. Als das Gespräch beendet war, wandte er sich an Vance.

»Der Spezialist für Einbruchswerkzeuge hat gerade angerufen, er bestätigt seinen Befund von heute morgen. Der Stahlkasten im Schlafzimmer wurde mit einem besonders angefertigten Kaltmeißel aufgebrochen, einem Werkzeug, wie es nur ein Berufsverbrecher bei sich trägt und zu benutzen weiß. Der Meißel hatte einen vier Zentimeter langen abgeschrägten Bart und einen drei Zentimeter langen flachen Griff. Er war ein altes Instrument mit einer eigenartigen Scharte in der Klinge und ist schon einmal bei einem erfolgreichen Hauseinbruch in der Park-Avenue im Frühsommer verwandt worden. Befriedigt dich das?«

»Ich könnte es nicht behaupten.« Vance schien verwirrt. »In der Tat macht es die Sachlage noch phantastischer ... Ich könnte einen Lichtstrahl sehen, wenn nicht dieser Juwelenkasten mit diesem Kaltmeißel vorläge.«

Markham wollte gerade antworten, als Swacker wieder in der Tür erschien und den Sergeanten Heath anmeldete.

Heath war nicht mehr so niedergeschlagen, wie wir ihn verlassen hatten. Er steckte die Zigarre, die Markham ihm anbot, in Brand, setzte sich an den Konferenztisch und zog sein abgegriffenes Notizbuch heraus.

»Wir haben ein wenig Glück gehabt«, fing er an. »Burke und Emery, zwei von meinen Leuten, haben an der ersten Stelle, wo sie nachforschten, allerlei über den Kanarienvogel ausfindig gemacht. Sie hat sich nie mit vielen Männern herumgetrieben, sondern beschränkte sich auf ein paar reiche Wurzen und betrieb das Spiel sozusagen mit Finesse. Der Mann, mit dem sie am meisten gesehen wurde, ist Charles Cleaver.«

Markham fuhr in die Höhe.

»Ich kenne Cleaver, wenn es derselbe ist.«

»Er wird's schon sein«, sagte Heath. »Er war früher Steuerkommissar für Brooklyn. Nun steckt er hinter einem Wettbüro für die Ponyrennen drüben in Jersey City. Treibt sich ständig im Stuyvesant Club herum, wo er mit seinen Drahtziehern quatschen kann.«

»Ja, das ist er«, nickte Markham, »so eine Art berufsmäßige Betriebsrübe, unter dem Namen ›Pop‹ bekannt.«

Vance sah in die Luft.

»Schau, schau! Also der alte Pop Cleaver hat auch ein Techtelmechtel mit unsrer Schönen gehabt! Na, den hat sie sicher nicht seiner blauen Augen willen geliebt!«

»Ich dachte nun, Sir«, fuhr Heath fort, »daß Sie selber im Klub dem Cleaver ein paar Fragen über die Odell vorlegen könnten. Er muß allerhand wissen.«

»Das will ich gern tun, Sergeant.« Markham machte eine Notiz auf seinen Block. »Ich werde versuchen, ihn heut abend zu erwischen. Sonst noch wer auf Ihrer Liste?«

»Da ist ein Bursche namens Mannix – Louis Mannix –, der hatte mit der Odell zu tun, als sie noch in den ›Follies‹ auftrat. Aber die Sache ist seit mehr als einem halben Jahr auseinander. Sie hat ihn über Bord geschmissen. Er hat jetzt ein anderes Mädchen. Er ist Chef der Firma Mannix & Levine, Pelz- und Rauchwaren-Import. Er ist so einer, der jede Nacht die Runde in den Nachtklubs macht und schweres Geld ausgibt. Aber ich glaub', es hat nicht viel Sinn, diesen Baum anzubellen, seine Affäre mit der Odell ist schon zu lang vorbei.«

»Ja, ich denke, wir können ihn ausschalten«, stimmte Markham zu, was Vance zu der Bemerkung veranlaßte: »Ich glaube, wenn du so fortfährst mit Ausschalten, wird bald nur noch die schöne Leiche übrigbleiben.«

»Ferner dreht es sich noch um den Mann, mit dem sie gestern abend aus war. Niemand scheint seinen Namen zu wissen. Muß ein diskreter alter Knabe sein. Ich dachte erst, es könnte Cleaver gewesen sein. Aber die Beschreibungen passen nicht auf ihn ... Und – ist es nicht komisch, Sir? – als er gestern von der Odell wegging, nahm er das Taxi bis zum Stuyvesant Club, und dort stieg er aus.«

Markham nickte. »Darüber bin ich schon unterrichtet, Sergeant. Ich weiß, wer der Mann war. Cleaver war es nicht.«

Vance kicherte. »Der Stuyvesant Club steht ja stark im Vordergrund!«

Heath blieb bei der Stange. »Wer war der Mann, Mr. Markham?«

Markham zögerte. »Ich werde Ihnen den Namen sagen, aber im strengsten Vertrauen. Der Mann war Kenneth Spotswood.« Er unterrichtete Heath von dem inzwischen Vorgefallenen. »Und«, fügte er hinzu, »nachdem Spotswood das Mädchen offenbar verlassen hat, ehe der Mord geschah, besteht keine Notwendigkeit, ihn zu belästigen. Tatsächlich habe ich ihm mein Wort gegeben, ihn um seiner Familie willen aus der Sache zu lassen.«

»Wenn Sie es zufrieden sind, ich bin es gewiß«, sagte Heath und steckte das Notizbuch weg. »Da ist nur noch eine Kleinigkeit. Die Odell wohnte früher in der 110. Straße. Emery hat ihre damalige Vermieterin aufgetrieben und festgestellt, daß der Lebejüngling, von dem die Bedienerin sprach, regelmäßig bei ihr aus und ein ging.«

»Gut! Und da fällt mir ein –«, Markham nahm den Zettel vom Schreibtisch und händigte ihn Heath ein, »hier sind einige Bemerkungen, die mir der ›Professor‹ wegen des aufgebrochenen Juwelenkastens telefonierte.«

Heath studierte die Notizen mit größter Gespanntheit. Er nickte. »Genau, wie ich's mir gedacht habe.«

Detektiv Bellamy wurde gemeldet und vorgelassen.

»Captain Dubois schickt mich, Sir.« Er zog einen schmalen Briefumschlag aus der Tasche, den er auf ein Zeichen Markhams dem Sergeanten aushändigte. »Wir haben den Kerl identifiziert. Beide Abdrücke stammen von derselben Hand. Und die Hand gehört Tony Skeel.«

»Tony Skeel! Der ›Stutzer‹!« Heaths Stimme zitterte vor Erregung. »Das hilft uns weiter. Er ist öfter vorbestraft und gilt als Künstler in seinem Fach.«

Er öffnete den Briefumschlag und nahm eine längliche Karte und einen blauen, mit acht bis zehn Zeilen in Maschinenschrift beschriebenen Zettel heraus. Er studierte die Karte, gluckste befriedigt und reichte sie Markham. Vance und ich standen auf und sahen sie uns an.

Oben waren die üblichen Verbrecherfotografien aufgeklebt, die Frontal- und Profilaufnahmen eines Jünglings mit regelmäßigen Gesichtszügen, dichtem Haar, einem eckigen Kinn, blassen, weit auseinandersitzenden Augen und einem kleinen gewichsten Schnurrbart. Unter der Doppelfotografie war eine kurze Beschreibung des dazugehörigen Urbilds mit Angabe seines Namens, seiner Spitznamen, seiner Wohnungen und seiner Maße nach dem Bertillonsystem und die Feststellung des Spezialfachs seiner ungesetzlichen Profession. Darunter waren in zwei Reihen zehn kleine Vierecke, deren jedes einen Fingerabdruck in Tinte enthielt.

Vance sah sich die Karte grinsend an. »Das also ist der Dandy, der Seidenhemden zum Frack eingeführt hat!« Heath nahm die Karte wieder an sich und überflog das begleitende Schriftstück.

»Ja, das ist unser Mann. Hören Sie nur: ›Tony Skeel‹, genannt ›der Stutzer‹. Zwei Jahre Zwangserziehungsanstalt Elmira, 1902-1904. Zwei Jahre Gefängnis Baltimore wegen Diebstahls, 1906. Drei Jahre Zuchthaus in Sankt Quentin wegen Raubüberfalls, 1908-1911. Wegen Hauseinbruchs verhaftet, Chikago, 1912, Fall wurde niedergeschlagen. Wegen offenen Diebstahls verhaftet, Albany, 1913; infolge ungenügender Beweise freigesprochen. Wegen Hauseinbruchs und Diebstahls zwei Jahre und acht Monate in Sing-Sing, 1914-1916.« Heath faltete das Papier zusammen und steckte es zusammen mit der Karte in seine Brusttasche. »Hübsche Liste das.«

Bellamy zögerte mit einem Seitenblick auf den Polizeichef. Markham, als ob er sich plötzlich an etwas erinnere, nahm eine Zigarrenkiste und hielt sie ihm hin.

»Ich bin so frei!« sagte Bellamy und nahm zwei ›Favoritas‹, die er im Hinausgehen sorgfältig in die Westentasche steckte.

»Ich werde Ihr Telefon benutzen, wenn Sie erlauben, Mr. Markham«, sagte Heath.

Er rief seine eigene Dienststelle, die Kriminal-Abteilung, an: » ... Treiben Sie Tony Skeel auf, ja ... den ›Stutzer‹ ... Sobald Sie ihn erwischen, bringen Sie ihn rein ...«, waren seine Befehle an Snitkin. »Schlagen Sie seine Adresse in der Kartothek nach – wenn er verduftet ist, geben Sie Generalalarm und lassen ihn aufspüren ... Ja, ja ... ein paar von den Leuten haben sicher 'ne Ahnung, wo er steckt ... Sperren Sie ihn ein, ohne daß er verbucht wird, verstanden? ... Und hören Sie: suchen Sie seine Bude nach Einbruchswerkzeug ab, vermutlich wird er ja nichts rumliegen haben, ich bin besonders scharf auf einen sieben Zentimeter langen Kaltmeißel mit einer Scharte in der Klinge ... Jawoll, ich werde selbst in einer halben Stunde im Hauptquartier sein.«

Heath hängte den Hörer ein und rieb sich die Hände.

»Nun segeln wir!«

Vance wandte sich langsam um und sah Heath mit einem nachdenklichen Blick an.

»Hören Sie, Sergeant, so einfach wird das nicht gehen. Ihr Freund, der ›Stutzer‹, hat vielleicht die Juwelenkiste aufgeknackt, aber sein Kopf hat nicht das rechte Format für den Rest der nächtlichen Veranstaltung.«

»Da ich kein Phrenologe bin«, sagte Heath höhnisch, »halte ich mich an die Form der Fingerabdrücke.«

»Ein beklagenswerter Irrtum in der Technik des Kriminalverfahrens«, erwiderte Vance liebenswürdig. »Die Schuldfrage in diesem Fall ist nicht so simpel, wie Sie annehmen. Und dieser Zierbengel und Modefatzke, dessen Doppelporträt Sie auf Ihrem Herzen tragen, hat die Sache nur noch verwickelter gemacht.«

 << Kapitel 9  Kapitel 11 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.