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Der Cicerone

Jacob Burckhardt: Der Cicerone - Kapitel 40
Quellenangabe
typetravelguide
booktitleDer Cicerone
authorJacob Burckhardt
year1986
publisherAlfred Kröner Verlag
addressStuttgart
isbn3-520-13404-7
titleDer Cicerone
pagesI-XIV
created20040114
sendergerd.bouillon
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Wenn wir hier die wichtigern Reliefs in kurzer Zusammenstellung auf die Statuen folgen lassen, so geschieht dies nur des beschränkten Raumes wegen. Abgesehen von seinem unschätzbaren mythologischen Werte hat das antike Relief das Höchste, was die Kunst je in diesem Zweige leisten kann, völlig erschöpft, so daß alles Seitherige daneben nur eine bedingte Geltung hat. – Die höchste Gattung, die Friese und Metopen griechischer Tempel, wie sie das Britische Museum besitzt, darf man in Italien freilich nur in Gestalt von Abgüssen suchen (zu Rom im Museum des Laterans, zu Florenz in verschiedenen Räumen der Akademie usw.), aber auch nicht übersehen; die römischen Friesskulpturen sind daneben selbst im besten Falle nur von untergeordnetem Werte. Dagegen hat die Kunstliebhaberei der Römer eine beträchtliche Anzahl einzelner, meist kleinerer Werke aus Griechenland hergeschleppt oder von griechischen Künstlern in Rom und Italien arbeiten, auch wohl kopieren lassen. Es sind Tafeln, runde und viereckige Altäre und Piedestale, runde Tempelbrunnen (röm. Name: Puteal), Basen von Dreifüßen, Marmorvasen usw. Von den im sog. Tempelstil gearbeiteten, welche einen nicht geringen Teil der Gesamtzahl ausmachen, haben wir oben des Beispiels halber einige genannt; ungleich wichtiger sind immer die Werke des entwickelten griechischen Stiles.

Um die Entstehung dieser Darstellungsweise zu begreifen, wird man sich einen architektonischen Rahmen hinzudenken müssen. Es ist die Skulptur in ihrer Abhängigkeit von den Bauwerken, die sie schmücken, aber nicht beherrschen sollDas Extrem des Mißbrauches siehe S. 864. . An den griechischen Tempeln nun rief der Außenbau mit seinen starken, scharfschattigen Formen das Hochrelief hervor, welches die menschliche Gestalt bis zu drei Vierteilen heraustreten läßt; an der Innenseite der Halle dagegen und an der Cella fand das Basrelief in dem gemeinsamen Halblicht seine Entstehung. Eine scharfe Scheidung zwischen beiden darf man natürlich bei spätern Werken, die ohne spezielle Rücksicht auf bauliche Aufstellung entstanden sind, nicht verlangen.

Ein weiteres architektonisches Gesetz, welches im Relief lebt, ist die Beschränkung des darzustellenden Momentes auf wenige, möglichst sprechende Figuren, welche durch Entfernung oder deutliche Kontraste auseinandergehalten werden. Die Vertiefung des Raumes wird nur sehr beschränkt angenommen, die Verschiebung der Gestalten hintereinander nur mäßig angewandt. Zur römischen Zeit glaubte man das Relief durch maßlose Aufschichtung von Figuren, durch Annahme mehrerer Pläne hintereinander zu bereichern, wobei jene Unzahl von Arbeiten entstand, die man nur betrachten mag, solange nichts Griechisches daneben steht.

Die Bezeichnung des Örtlichen ist entweder eine kurz andeutende, welche durch einen Pfosten ein Haus, durch einen Vorhang ein Zimmer markiert, oder eine symbolische, welche das Wasser durch eine Quellgottheit, den Berg durch einen Berggott persönlich macht. Ausgeführte Darstellungen von Landschaften und Gebäuden, perspektivisch geschoben, gibt das Relief (seltene Ausnahmen abgerechnet) nicht vor dem 15. Jahrhundert, (Ghibertis zweite Bronzetür am Battisterio von Florenz; die Scuola di S. Marco in Venedig, mit den Skulpturen der Lombardi usw.) In der Darstellung der Figuren fand die griechische Kunst nach längerm Suchen zwischen Profil und Vorderansicht diejenige schöne Mitte, welche bei der lebendigsten Profilbewegung doch den Körper in seiner Fülle zu zeigen und namentlich den Oberleib auf das wohltuendste zu entwickeln wußte. Die freistehende Giebelgruppe wird die Lehrerin des Reliefs; ihre Fortschritte sind gemeinsam. Die schwierige Frage der Verkürzungen, welche vielleicht nicht absolut lösbar ist, wurde auf sehr verschiedene Weise gelöst, bald durch wirkliches Heraustreten der betreffenden Teile, bald durch verstecktes Nachgeben. Starke Verstümmelungen verhindern oft jedes unbedingt sichere Urteil.

Das durchgehende Grundgesetz des Reliefs ist, wie man sieht, die größte Einfachheit. Die Mittel der Wirkung sind hier so beschränkt, daß das geringste Zuviel in Schmuck, Kleidung, Geräte usw. den Blick verwirrt und das Ganze schwer und undeutlich macht. – Wir wählen nun aus der Masse des Vorhandenen nur diejenigen Werke aus, welche diese höhern Bedingungen deutlich erfüllt zeigen, nämlich die griechischen und die nahen und unverkennbaren, auch mehrfach vorkommenden Nachbildungen von griechischen. Der Bequemlichkeit des Auffindens zuliebe mögen sie nach den Galerien geordnet folgen; die Anordnung nach dem Stil oder nach den Gegenständen würde in einer Kunstgeschichte den Vorzug verdienen.

Im Vatikan: Museo Chiaramonti, am Anfang: ein sitzender Apoll; gegen das Ende: wandelnde bacchische Frauen.

Belvedere, im Raum des Apoll: die zwei Tempeldienerinnen mit herrlich wallenden Gewändern, einen widerspenstigen Opferstier führend.

Galleria delle Statue: Mehreres Treffliche, unter anderm zwei Reliefs von griechischen Grabmälern. (Auch ein modernes Werk, vorgeblich von Michelangelo.) Köstliche Fragmente in die Piedestale mehrerer Statuen eingemauert.

Cabinetto delle Maschere: Der trunkene Bacchus; – ein Opfer, letzteres von schöner griechischer Arbeit. (In der anstoßenden Loggia scoperta, welche man sich kann öffnen lassen, einige Fragmente von Wert und ein ganz origineller Bacchuszug mit Zentauren, die sich gegen das Aufsitzen von Satyrn wehren.)

Sala delle Muse: Der Tanz der Kureten; – die Pflege des jungen Bacchus. – (Aus später römischer Zeit: Fries mit Kämpfen der Zentauren und Lapithen, ungeschickte Nachahmung griechischer Tempelmetopen der Blütezeit; statt der Triglyphen Bäume.)

Oberer Gang: Zwei schöne, großenteils restaurierte bacchische Vasen; an der einen tanzende Kureten und ein Satyr; an der andern weinkelternde Satyrn und ein aufspielender Silen. U. a. m.

Großer und nächstfolgender Saal des Appartamento Borgia: Das runde Puteal aus der Sammlung Giustiniani, mit der umständlichen Darstellung eines Bacchanals, römische, vielleicht moderne Arbeit nach guten Motiven; – Nymphe, ein Satyrkind tränkend; – vorgeblicher Hippolyt mit Phädra (ein Grabrelief von griechischer Erfindung), u. a. m.

Im Museo capitolino: Zimmer der Vase: Die Einnahme von Ilion, Miniaturrelief in feinem Stukko[Br.]: Aus einem Stein, welcher zwischen dem Marmor und dem lithographischen Muschelkalk in der Mitte steht. , mit zarten griechischen Inschriften; vielleicht als Geschenk für einen fleißigen Knaben oder zum Memorieren für ein vornehmes Kind gearbeitet, ähnlich wie die Apotheose des Herakles in der Villa Albani (s. unten).

Obere Galerie: Treffliche Vase mit Bacchanten, in Form eines Eimers. – Runde Ära mit schreitenden Götterfiguren im Tempelstil, jetzt der großen Vase (S. 66, i) als Basis dienend.

Großer Saal: Altar mit der Geschichte des Zeus (als Basis des riesigen Herakleskindes); die erhaltenen Teile vom besten Reliefstil, obwohl kaum griechisch.

Philosophenzimmer: Mehreres Gute, unter anderm die Bestattung der Leiche eines Helden. (Meleager? – dasselbe in größerm Maßstab im Hof des Palazzo Mattei, rechts, oben.)

Kaiserzimmer: Die Befreiung der Andromeda; – der schlafende Endymion (s. unten bei der Sammlung Spada).

Erstes unteres Zimmer: Ara mit den Taten des Herkules, je drei auf einer Seite, römische Arbeit zum Teil nach alten griechischen Motiven.

In der Villa Albani: Untere Halle des Palastes: der gestürzte Kapaneus (?), spätrömisch nach einem trefflichen griechischen Urbild; eine sehr verwitterte runde Ara mit den einfach schönen Gestalten der verhüllten Horen, die einander am Zipfel des Schleiers fassen.

Treppe: Die schon (S. 418, a) geschilderte Roma; – Artemis, drei Niobiden verfolgend; – Philoktet (?).

Runder Saal: Die schöne Marmorschale mit dem Gefolge des Bacchus im Hochrelief, dem Raum gemäß lauter liegende und lehnende Figuren von unbeschreiblicher Frische der Erfindung.

Zimmer des Äsop: Die Apotheose des Herakles, von feinem Stukko mit Miniaturinschriften, wie das kapitolinische Relief; – Satyr und Bacchantin, öfter vorkommende Motive rasender bacchischer Bewegung, von größter Schönheit.

Zimmer der Reliefs: Die Kämpfer, ein vom Pferde gesprungener tötet einen auf der Erde liegenden. Von allen Reliefs italienischer Sammlungen ist dieses in Rom selbst ausgegrabene Werk vielleicht das einzige, welches unmittelbar an Phidias und seine Schule erinnert; mit allen Verstümmelungen übertrifft es an grandiosem Stil und Lebensfülle bei weitem alles, was sonst von dieser Gattung in Italien vorhanden ist. – Aphrodite auf einem Seepferd; – zwei springende Satyrn; u. a. m.

Hauptsaal: Herakles bei den Hesperiden; – Dädalus und Ikarus; Ganymed den Adler tränkend, gute römische Arbeiten; u. a. m.

Im anstoßenden Zimmer: Zethus, Antiope und Amphion, s. d. Museum von Neapel; S. 513, g.

Nebenräume des Palastes zur Rechten: Artemis und eine weibliche Figur; – eine Familie, Mann, Frau und Sohn; – opfernde Mutter mit drei Kindern; – Dädalus und Ikarus (hier von rotem Marmor); – eine große Schale mit den Arbeiten des Herakles, welche wie die dürftige Nachahmung etwa eines Tempelfrieses aussehen; – zwei einzelne Figürchen, vielleicht Palästriten.

Im sog. Kaffeehaus: Theseus, durch Ägeus als Sohn erkannt, spätrömisch nach griechischer Erfindung.

In der Villa Borghese: Hauptsaal: die beiden Reliefs mit Pan und Satyrn.

Zimmer der Juno: Kassandra, spätrömisch nach bester griechischer Erfindung. Mehreres Treffliche.

Zimmer des Herakles: Schöne Vase, mit der Reliefdarstellung eines Tanzes nackter Kureten und verhüllter Frauen; Pan musiziert.

In der Villa Ludovisi: Hauptsaal: das Urteil des Paris, großes Relief nach griechischen Motiven.

Im Palast Spada zu Rom, zweiter unterer Saal: Acht größere Reliefs, wozu noch die beiden im Kaiserzimmer des Museo capitolino gehören; sämtlich von bester römischer Arbeit und den edelsten, lebendigsten Motiven, doch mehr malerisch als plastisch empfunden und vielleicht Nachbildungen von Gemälden. Andeutungen hiervon: das starke Heraustreten einzelner Glieder, die Menge der Beiwerke, auch die weit vertieft gedachten Hintergründe.

In der Villa Medici: eine Anzahl guter Relieffragmente nebst geringern, an der Hinterwand gegen den Garten.

Im Eingang zum Pal. Giustiniani: zwei gute Grabreliefs, sog. Totenmale.

Im Museum von Neapel: Nebenraum des dritten Ganges: Orpheus, Eurydice und Hermes, schöne griechische Arbeit, stark verletzt; nicht der Ausführung, aber dem Inhalt nach identisch mit jenem etwas geringern Relief der Villa Albani, wo die Namen Zethus, Antiope und Amphion beigeschrieben sind, nach einem dritten Exemplar im Louvre, welches sie in antiker, aber lateinischer Schrift enthält. Durch den Zweifel über den eigentlichen Inhalt verlieren wir einigermaßen das Interesse an diesem für die Reliefbehandlung klassischen Werke; ist aber wirklich das kurze Wiedersehen und der letzte Abschied Eurydices dargestellt, so gibt die ungemeine Mäßigung und leise Abstufung des Pathos in den drei Gestalten viel zu denken. – Eine Nymphe, die einen zudringlichen Satyr abwehrt, leider fast zur Hälfte neu; – mehrere griechische Grabreliefs, nicht von den besten, doch als Repräsentanten dieser in italienischen Sammlungen seltenen Gattung zu schätzen, so das des Protarchos usw.; – verkleinerte, römische Nachahmung der Basis eines griechischen Siegesdenkmals (Tropäons) mit zwei Karyatiden und einer sehr niedlichen, sitzenden Figur»Siegeszeichen zu Ehren von Hellas, nach Besiegung der Karyaten« – so lautet die Inschrift. Die Frauen des besiegten Volkes, also die Karyatiden, wurden, wie an neuern Denkmälern z. B. Sklaven und Überwundene, als Stützfiguren für das Obergesimse der Basis behandelt. Wahrscheinlich war das Original-Tropäon ein sehr bekanntes und berühmtes, so daß »Karyatide« der Gattungsname für die Stützfiguren überhaupt werden konnte. Vgl. S. 443. ; – Zeus auf einem Thron mit Sphinxen –; Orest in Delphi, römisch nach einem trefflichen Original; – eine Anzahl von Marmorscheiben (disci) mit flüchtigen, aber zum Teil schön gedachten flachen Reliefs; – Stück aus einem bacchischen Thiasos mit den öfter vorkommenden Motiven der Bacchantin mit Tamburin und eines Satyrs mit Flöten; der folgende Satyr meist ergänzt; – sodann eines der herrlichsten bacchischen Reliefs, welche überhaupt vorhanden sind: der bärtige Dionysos hält Einkehr bei einem zechend auf dem Ruhebett gelagerten Liebespaar; ein Satyr stützt ihn, ein anderer zieht ihm die Sandalen ab; draußen vor der Tür des Hauses Silen und die übrigen Gefährten des Gottes; – endlich ein kleines, sehr liebenswürdiges Werk: der Ritt durch die Nacht (Jüngling und Bacchantin mit Fackeln zu Pferde, ein Führer voran).

Halle des Jupiter: Helena wird von Aphrodite unter dem Schutz der Peitho (Göttin der Überredung) bewogen, dem Paris zu folgen, welcher mit Eros sprechend gegenübersteht; sehr schöne, wenn auch nicht frühe griechische Arbeit; – Bacchus mit einem Teil seiner Begleiter, griechisches Motiv von unbedeutender Ausführung.

Halle der Musen: Die berühmte Vase von Gaeta, mit dem Namen des Künstlers: Salpion von Athen; fast lauter auch sonst bekannte Motive (Hermes, welcher der Leukothea das Bacchuskind übergibt – an ein Relief der Sala delle Muse im Vatikan erinnernd; die lehnende halbnackte Bacchantin – aus einem Relief der Villa Albani; zwei Satyrn und die tanzende Bacchantin – aus dem eben erwähnten Relief des dritten Ganges im Museum von Neapel; außerdem Silen und eine Bacchantin mit Thyrsus). Die Ausführung, obwohl trefflich, hat doch etwas Konventionelles; die starken Verstümmelungen rühren aus der Zeit her, da das Gefäß als Pflock für die Schiffseile diente. – Herrliches bacchisches Hochrelief von kleinem Maßstab; – Flachrelief von sieben weiblichen Figuren.

Halle des Adonis: (Als Basis einer Venus) Puteal von tüchtiger römischer Arbeit, mit weinbereitenden Satyrn.

Abteilung der Terrakotten, viertes Zimmer: Kleine Reliefs in gebrannter Erde, gefunden zu Velletri, einen alt-volskischen Stil repräsentierend.

In den Uffizien zu Florenz: Verbindungsgang: Runde Basis mit der Vorbereitung zu Iphigeniens Opfer, flüchtige, etwa spätgriechische Arbeit (bez. Kleomenes); – kleine dreiseitige Basis (über einem prächtigen Dreifuß aufgestellt, zu welchem sie nicht gehört) mit drei Gewandfiguren schönen griechischen Stiles.

Erster Saal der Malerbildnisse: Die berühmte mediceische Vase mit dem Relief von Iphigeniens Opfer; stark restauriert, die Arbeit der unberührten Teile ungefähr wie an der Vase von Gaeta; die Komposition hochbedeutend in wenigen Figuren konzentriert.

Halle der Inschriften: Das große Relief der drei Elemente, noch von mittelguter römischer Arbeit.

Halle des Hermaphroditen: Reliefdarstellung eines Rundtempels, sachlich merkwürdig wegen des Gitterwerkes, welches die Säulen verbindet; – drei Bacchantinnen mit Zicklein, Thyrsus usw., ein öfter vorkommendes griechisches Motiv; – Dionysos in Delphi (?), schöne, vielleicht griechische Arbeit; – kleinere Wiederholung des vatikanischen Reliefs der beiden Tempeldienerinnen mit dem Stier (s. Belvedere, Raum des Apoll); – Genius, den Donnerkeil Jupiters schleppend, gut römisch; – römisches Opfer eines Feldherrn, hauptsächlich durch die unberührte Erhaltung interessant; – drei wandelnde bacchische Frauen, denjenigen im Museo Chiaramonti entsprechend.

Im Camposanto zu Pisa: N. 56 lebensgroßes römisches Relief einer Wöchnerin und einer Amme mit dem Säugling, dekorativ gute Arbeit; – N. 52 verwitterte Marmorvase mit bacchischen Reliefs, von flüchtig konventioneller, aber noch spätgriechischer Ausführung und sehr schöner Erfindung.

Im Museo lapidario zu Verona: eine bedeutende Anzahl von Skulpturen, worunter mehrere gute Sepulkralreliefs.

Im Dogenpalast zu Venedig: Sala de' rilievi: mehrere kleine Sepulkralreliefs von geringer Ausführung, aber zum Teil griechisch scheinender Erfindung; in demjenigen mit Attis und Cybele z. B. eine sehr schöne Dienerin; – treffliches römisches Relief einer Seeschlacht in reichfigurierten Schiffen; – Putten mit den Waffen des Mars, römisch; – ausgezeichnete vierseitige Ara mit bacchischen Szenen von nur flüchtiger römischer Arbeit, aber schön erfunden. – Camera a letto: drei Horen mit verschlungenen Händen eine Herme umschreitend, vielleicht altgriechisch, in römischer Zeit als Fußgestell für eine marmorne Cista benutzt; dreiseitiger Untersatz mit vortrefflichen bacchischen Figuren. – Corridojo: zwei Dreifußbasen mit dem bekannten römischen Motiv waffenschleppender Genien. (Zwei andere mit Hierodulen scheinen verdächtig.)

Nach diesen Schätzen zum Teil ersten Ranges folgen eine Anzahl Arbeiten, welche wenigstens einen Vorzug, nämlich das feste Datum, vor ihnen voraus haben: die Skulpturen der Kaiserbauten in Rom.

Schon überfüllt, doch noch von schöner und nobler Arbeit: die Bildwerke des Titusbogens, namentlich die beiden Reliefs mit dem Triumphzug wegen Judäas; in den Bogenfüllungen die schönsten schwebenden ViktorienNoch früher, höchstwahrscheinlich von einem Triumphbogen des Claudius: die Relieffragmente in der Vorhalle der Villa Borghese; aus der Zerstörung leuchten noch Züge der größten Schönheit hervor. . – Am Forum des Nerva (oder Domitian) Hochreliefs von tüchtiger, energischer Zeichnung, auf die Ferne berechnet. – Aus Trajans und Hadrians Zeit: die sehr ausgezeichneten ältern Bildwerke am Konstantinsbogen, zumal die Kampfszenen, doch ebenfalls nicht mehr rein im Geiste des Reliefs gedacht; (diejenigen des Bogens von Benevent sind dem Verfasser nur aus Abbildungen bekannt;) – die ungeheure Spirale der Trajanssäule, durchweg trefflich gearbeitet und reich an einzelnen der besten Zeit würdigen Motiven, doch als Gesamtaufgabe in hohem Grade geeignet, das nur an einer unvergleichlichen Mythologie großgewachsene Relief durch tödlich trockene historische Erzählung gleichartiger Facta auf immer zu ermüden. – Vom Forum Trajans stammen ein paar herrliche Friesstücke (Genien in halber Figur mit Arabesken, sowie Greife und Gefäße) und ein gutes Relieffragment im großen Saal des Appartamento Borgia (Vatikan). Von einem Gebäude aus trajanischer Zeit: vier Stücke einer Prozession, in den Uffizien zu Florenz (äußere Vorhalle); abgesehen von der Überfüllung, welche sich in diesen Flacharbeiten besonders empfindlich macht, von außerordentlicher Schönheit; vielleicht gehört das herrliche Hochrelief eines Stieropfers, welches dabei aufgestellt ist, in dieselbe Kunstepoche. – Aus der Zeit Marc Aurels: die schon beträchtlich geringern und überdies schlechter erhaltenen Reliefs der Antoninssäule und die fleißigen, aber etwas leblosen Skulpturen wahrscheinlich von einem Triumphbogen, jetzt an der Treppe und in der obern Halle des Konservatorenpalastes auf dem Kapitol eingemauert; weit das beste darunter ist die Apotheose einer Kaiserin, entweder der ältern oder der jüngern FaustinaDieses und das gegenüber angebrachte Relief, Marc Aurel als Redner, stammen von einem ganz andern Denkmal, dem zerstörten Arco di Portogallo, her. (Braun.) . An der Basis des Denkmals des Antoninus Pius, jetzt im Giardino della Pigna des Vatikans, ist die Apotheose des Kaisers (rituell nach ältern Vorbildern) ebenfalls auffallend besser als die Reiterscharen zu beiden Seiten. – Am Bogen des Septimius Severus: Alles von abschreckender Überfüllung und Ungeschicklichkeit; die Heereszüge im Zickzack angeordnet; – der gleichzeitige Bogen der Goldschmiede bloße Steinmetzenarbeit. – Am Konstantinsbogen tritt in allem, was nicht vom Bogen Trajans geraubt ist, der offene Bankrott des Reliefs und der Skulptur überhaupt zutage; puppenhafte Ungeschicklichkeit des Einzelnen und eine völlig leblose Anordnung. Ebenso in den Porphyrsärgen der Helena und Constantia. (Vatikan, Sala a croce greca.)

Überblickt man diesen traurigen Gang der Kunst im ganzen, so wird es recht klar, wie wenig Geschichtliches als solches dem Relief darf zugemutet werden. Man rechne einmal unter all den Tatsachen, welche in diesen Siegesdenkmälern verherrlicht sind, diejenigen zusammen, in welchen ein sinnlich wahrnehmbarer dramatischer Moment durch die Hauptpersonen selbst dargestellt ist, und keine bloße Zeremonie, kein bloßes Oberkommando; man zähle die Szenen, welche sich einigermaßen durch Abwechslung von Geschlecht, Alter und Charakteren in dieser sonst auf so abgemessene Mittel beschränkten Gattung annehmbar machen ließen; – und es werden ihrer nur wenige sein. Man vergleiche diese Bilder dacischer und parthischer Kriege mit den Kampfschilderungen der Ilias, und man wird inne werden, wie schön hier der Dichter seine einzelnen Momente isoliert und gleichsam in hoher Ahnung für eine künftige Kunst vorbereitet hat. Der siegende Imperator dagegen verlangte seine und seines Heeres Taten in möglichster Wirklichkeit vor sich zu sehen, und unter solch einer lastenden Masse des äußerlich Gegebenen mußten sich auch die keineswegs sparsam angebrachten symbolischen Zutaten und Beziehungen gänzlich verlierenDie Abgüsse von einzelnen Teilen der Spiralsäulen und andern der genannten Monumente in der Academia di S. Luca (Treppe) und in der Académie de France sind dem Auge viel erreichbarer als die Originale. .

Eine besondere Gattung von erhobenen Arbeiten, diejenigen an den wahrhaft unzähligen Sarkophagen, dürften wir ganz mit Stillschweigen übergehen, wenn der absolute Kunstwert einer Arbeit allein entschiede. Diese Steinsärge sind nämlich fast ohne Ausnahme Werke der Kaiserzeit, und zwar seit dem 2. Jahrhundert n. Chr., indem erst damals die Leichenverbrennung außer Gebrauch zu kommen anfing. Die Behandlung des Einzelnen ist nur an wenigen dieser Denkmäler wirklich gut zu nennen, an vielen dagegen mittelmäßig und an der großen Mehrzahl kümmerlich. Allein abgesehen von ihrer doppelten religionsgeschichtlichen Bedeutung (indem sie erstens eine Fülle griechischer Mythen und zweitens in diesen Mythen oft Beziehungen auf die Unsterblichkeit enthalten), besitzen viele davon auch einen hohen indirekten Kunstwert. In diese engen Räume sind vielleicht Erinnerungen und Nachklänge aus griechischen Freigruppen, Giebelgruppen und Tempelfriesen zusammengedrängt; ganz befremdlich blicken bisweilen die schönsten Gedanken griechischer Komposition hinter der befangenen Ausführung hervor. Sodann gewinnen wir fast nur hier (abgesehen von den griechischen Reliefs des britischen Museums) einen Begriff von der fortlaufenden ErzählungDie eben bezeichneten Skulpturen der Kaiserbauten geben diesen Begriff auch, aber wir sahen, auf wessen Unkosten und in wie unreiner Gestalt. , welche dem ausgedehntem Relief eigen ist, von der höchst unbefangenen Vereinigung mehrerer Momente zu einer Geschichte. Als Ergänzung muß man sich allerdings die Allbekanntheit der Gegenstände hinzudenken; immerhin aber gehörte die Gleichgültigkeit des antiken Menschen gegen alle gemeine Illusion und sein offenes Auge selbst für den leisesten symbolischen Wink dazu, um an den vorausgesetzten Verschiedenheiten von Zeit und Ort – nicht bloß auf einem und demselben Bilde, sondern in einer und derselben vordern Fläche – keinen Anstoß zu nehmen.

Wir lassen einige von denjenigen Sarkophagen, welche in den angedeuteten Beziehungen vorzüglich bezeichnend sind, nach den Aufbewahrungsorten folgen.

Im Vatikan: Belvedere, im Gemach des Laokoon: der Triumph des Bacchus als Sieger über Indien, eine der vollständigsten Darstellungen dieser Art (S. 458). – Zwischen dem Laokoon und dem Apoll: einer der besten Nereidensarkophage. Im Hof und in allen einzelnen Räumen des Belvedere Sarkophage aller Art, welche die geläufigem Mythen vollständig umfassen mögen.

Im obern Gang: Niobidensarkophag, welcher ahnen läßt, wie wenig oder wie viel diese Reliefs sich nach den berühmten Statuengruppen richteten; man bemerke die Anwesenheit der Amme bei den Töchtern und des Pädagogen bei den Söhnen; am Rande des Deckels die schön gruppierten Leichen der Getöteten. – Bacchus, der die Ariadne findet; – Luna besucht den schlafenden Endymion; – beide von bester Erfindung.

Im Museo capitolino: unterer Gang: ein (absichtlich sehr zerschundenes) Bacchanal mit schön bewegten Figuren; – die Geschichte Meleagers, hier gut und verhältnismäßig früh.

Untere Zimmer: eine der schon (S. 465) genannten Schlachten von Griechen oder Römern und Barbaren, am Rand des Deckels Leichen, Gefangene, trauernde Weiber, Trophäen; – der kolossale Sarkophag mit der Geschichte des Achill; angeblich das Grab des Alex. Severus, dessen anderweitig bekannte Züge indes der einen auf dem Deckel liegenden Gestalt nicht entsprechen.

Zimmer der Vase: zwei Kindersärge, der eine mit dem schönsten vorhandenen Relief der Endymionssage, der andere spät, aber sachlich höchst merkwürdig durch die Darstellung der Schicksale der Menschenseele. (Prometheus, Pallas, Nemesis usw.) – Außerdem ein guter Bacchuszug.

Obere Galerie: Geburt und Erziehung des Dionysos, zum Teil von den allerbesten Motiven.

Zimmer des Fauns: Kampf zwischen Griechen und Amazonen, am Deckel die Gefangenen, spätes, aber sehr gut erhaltenes Exemplar; – guter und früher Nereidenzug; – reicher und später Endymionssarkophag.

Kaiserzimmer: der schon erwähnte Musensarkophag, nachweisbar zum Teil nach einer Sammlung von Musenstatuen gearbeitet, was von andern Sarkophagen dieses Inhalts nicht immer gilt.

In der Villa Albani eine große Anzahl. Wir nennen nur die wichtigsten, am Ende der Nebengalerie rechts: die Götter bringen Peleus und Thetis Hochzeitsgeschenke, gute Arbeit nach reinen und einfachen Motiven der Blütezeit. – Tod der Alceste; – ein Meleagersarkophag, vielleicht der beste.

In der Villa Borghese: Vorhalle: eine der oben erwähnten Schlachten zwischen Griechen oder Römern und Barbaren; – Abschied und Tod eines Jägers.

Junozimmer: ein sehr später Musensarkophag, welcher jedoch die Musen nach dem alten, feierlich-schönen Typus darstellt.

Herakleszimmer: großer, in zwei Teile getrennter Sarkophag mit den zwölf Arbeiten des Helden, in besondern, durch Säulchen geschiedenen Abteilungen.

Im Palazzo Corsini zu Rom: erster Saal: einer der schönsten Nereidensarkophage, im einzelnen vielleicht nicht ohne lebendige Nachklänge aus einer berühmten Gruppe des Skopas, in welcher die Meergottheiten dargestellt waren, die den vergöttlichten Achill nach Leuke, der Insel der Seligen, führten. (Dieses Werk befand sich zur Zeit des Plinius in Rom.) Solche Züge von Tritonen und Nereiden offenbaren trotz des ernsten, fast wilden Ausdruckes der männlichen Gestalten (S. 459) in der Bewegung einen wahrhaft bacchischen Charakter. An den vielleicht über hundert Sarkophagen dieses Inhaltes, und zwar selbst an den geringsten Exemplaren (mehrere in der Galeria lapidaria des Vatikans) wird man immer einzelne Motive von außerordentlicher Schönheit, namentlich in der Verbindung der Gestalten finden.

Im Palazzo Farnese: großer Saal: ein schöner Amazonenkampf; – ein besonders reicher bacchischer Sarkophag, dessen Vorderseite dem verdorbenen im untern Gang des Museo capitolino ziemlich genau entspricht.

Im Palazzo Mattei: in den Höfen und der offenen Loggia: unter einer großen Anzahl von Sarkophagplatten einige gute. – Ebenso im Hof von Palazzo Giustiniani.

Im Museum von Neapel: Halle des Jupiter: guter Bacchuszug, zum Teil von sehr burlesken Motiven;–eineAnzahl geringerer Sarkophage. – Zweiter Gang: ein trefflicher, aber sehr zerstörter Amazonensarkophag, mit Reliefs auf allen vier Seiten; vielleicht eines der frühesten Werke dieser Art.

Im Dom von Amalfi: ein Sarkophag mit dem Raub der Proserpina, als griechische Arbeit geltend.

In S. Chiara zu Neapel (links): ein Sarkophag mit der Geschichte der Alceste, aus guter römischer Zeit.

In S. Lorenzo fuori le mura bei Rom (rechts vom Portal): Sarkophag mit einer römischen Vermählung, merkwürdig durch Größe und Vollständigkeit.

In S. Vitale zu Ravenna: der schöne Sarkophag mit der Apotheose des Augustus, am Eingang zur Sakristei.

Im Dom von Cortona (links): ein schöner und früher Sarkophag mit Zentaurenkämpfen.

In den Uffizien zu Florenz: erster Gang: das Leben eines Römers, Horoskop, Erziehung, Vermählung, Opfer. Kinderzucht, Jagd- und Kriegsleben, sachlich interessant; – Phaëtons Fall; – die Entführung der Leukippiden, römische Arbeit nach einem griechischen Original, einfach und dabei prächtig belebt; – acht Arbeiten des Herakles auf einer Fläche (ein ähnlicher, roherer, folgt weiter in demselben Gang, ein anderer steht im Garten Boboli); – eine große Anzahl geringerer Sarkophage nach bekannten Motiven.

Im Camposanto zu Pisa: eine sehr große Anzahl Sarkophage aller Stile, von den Pisanern von nah und fern zusammengeholt, um als Särge für die Ihrigen zu dienen, deren Namen oft dareingemeißelt zu lesen sind. Von erstem Werte ist wohl nichts darunter; das Beste geben: II. Sarkophag mit einer Schlacht; – V. ein altchristlicher Sarkophag mit dem guten Hirten, aus dem 3., wenn nicht 2. Jahrhundert; – VIII. gutes bacchisches Fragment (mit Zentauren); – XX. schöner starkverwitterter Bacchuszug; – XXI. Geschichte von Phädra und Hippolyt, gut spät-römisch, mit der Asche der Gräfin Beatrix von Toskana, Mutter der berühmten Mathildis; – XXIX. bacchischer Sarkophag mit der Grabinschrift Camurenus Myron; – XXXI. Sarkophag mit großem Schlachtrelief, etwa gleichzeitig mit der Basis der Antoninssäule im Giardino della Pigna des Vatikans. – U. a. m. – Einige von diesen Särgen, die schon vor der Erbauung des Camposanto in Pisa gewesen sein müssen, dienten dem Niccolò Pisano zur Grundlage für seine (kurze) Wiederbelebung des antiken Stiles.

Im Dogenpalast zu Venedig: Sala de' Rilievi: einer der besten und merkwürdigsten Niobidensarkophage (S. 480 [Anm. 2]).

Die Sammlungen von Gemmen und Münzen, an welchen Italien nach allen Plünderungen noch so reich ist, müssen wir trotz ihres hohen künstlerischen Wertes gänzlich übergehen, weil ihre Zugänglichkeit und die dadurch mit bedingte Teilnahme des Reisenden in einem allzu ungleichen Verhältnis zu diesem Werte steht. Doch muß wenigstens im allgemeinen mit Nachdruck auf die bestausgestellte Gemmensammlung hingewiesen werden: die neapolitanische (Museum, Zimmer der oggetti preziosi, bestenteils aus der farnesischen Erbschaft). Die köstlichsten Schätze finden sich unter den sog. Kameen (Steinen mit erhabenen Figuren von anderer, meist hellerer Farbenschicht als der Grund). Es sind Reliefmotive, allein nur die ausgesuchtesten, und mit der höchsten Eleganz für den bedingten Stoff und Raum durchgeführt. Hier und da finden sich auch beliebte Statuen in diesem kleinen Maßstab abgebildet; so verdankt man z. B. die richtige Restauration des Apollon Sauroktonos einer Gemme. Die antike Kunst, welche hier ins kleine hineingeht, erscheint dabei in ihrer Art so groß als bei irgendeiner ihrer Hervorbringungen; sie hat die Gesetze dieser Gattung auf immer festgestellt und – man möchte fast sagen – sie hat auch deren möglichst schöne Gegenstände erschöpftIn Rom ist die vatikanische Bibliothek (nördliches Ende) der Aufbewahrungsort einzelner schöner Kameen, mit welchen zugleich Köpfchen und Statuetten aus kostbaren Steinen aufgestellt sind. Von den ebendort befindlichen Elfenbeinsachen ist einzelnes (z. B. ein Apollskopf, ein Reliefkopf des Serapis) von großem Werte, das meiste aber spätrömisch. – In Florenz befindet sich die große und berühmte mediceische Gemmensammlung in den Uffizien. – In der Bibliothek von S. Marco zu Venedig die berühmte Gemme des Zeus Aigiochos. .

In den gewöhnlichen (konkaven) Siegelgemmen wird man eine Fülle anmutiger kleinerer Motive, auch scherzhafter und genrehafter Art finden. – Zum Ankauf feilgebotener Antiken dieser Gattung ist nur unter Beihilfe eines geübten Kenners zu raten.

Von leicht käuflichen Münzen wird der Reisende fast nur römische zu Gesicht bekommen. Kann er unter diesen sich eine Auswahl von Kaisern und Anverwandten des augusteischen Hauses, nicht nach der Seltenheit, sondern nach der Schönheit und guten Erhaltung, verschaffen, so ist dieses ein Besitz, der auf immer Vergnügen gewährt. – Mit griechischen Münzen kann man in Unteritalien, und selbst an kleinen, abgelegenen Orten, arg getäuscht werden; das Schöne und Echte darunter gehört aber anerkanntermaßen zum Trefflichsten, was es gibt.

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