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Der Aufgang des Abendlandes

Karl Bleibtreu: Der Aufgang des Abendlandes - Kapitel 37
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authorKarl Bleibtreu
titleDer Aufgang des Abendlandes
publisherWilhelm Borngräber Verlag
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firstpub1925
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VI.

Die Pelasger leiteten sich von Pelagos dem »großen Meer« ab. Bezeichnenderweise kennt Plinius das angebliche Delos als Nordinsel Oserikta, was in Nordsprachen heißt »Königsinsel der Götter«, vielleicht zur Vegagruppe arktischer Regionen gehörig, schon zur Quartärzeit unzugänglich im Eis, wo aber einst ein Sonnenparadies Apollos oder Baldurs lag, geographisch-geologisch-astronomisch bewiesen. Wenn noch Plinius dies äußerte, so darf man es als überlieferte Geschichtstatsache ansprechen: daß er die angebliche Griecheninsel Latonas ohne weiteres zum hohen Norden versetzte, zeigt ihn des allegorischen Sinnes voll bewußt. Die Lateiner sprachen von Hyperboreern, Mitternachtssonne, halbjähriger Dunkelheit, arktischem Eismeer, obschon sie damit nicht die entfernteste Berührung hatten, also war ihnen der Klimawechsel der Eiszeit durch Überlieferung bekannt. Obschon wir nicht glauben, daß sich die Offenbarung Johanni auf Atlantisches bezieht, so benutzte Johannes zweifellos Atlantissymbole des Buches Enoch als Zukunftsorakel, dies beweist jedenfalls, daß er die Geheimlehre kannte, die auch nachchristlich bei den Gnostiken fortdauerte, bis die Kirche sie gewaltsam erstickte. Die Mischung von Himmelssöhnen und Erdentöchtern berichtet der Pentateuch lediglich nach alten Quellen, es fehlt nicht an griechischen Bemerkungen, daß damit hyperboreische Vorlemurier gemeint sind, was astronomisch ins Sekundär fällt. Dies verbildlicht das Herabsinken zu geschlechtlicher Zeugung. Haeckel nimmt Lemurien unbefangen als Faktum, weil dessen Überbleibsel wie die Wedda auf Ceylon einen niedern Typus tragen – relativ, denn ethisch stehen sie hoch –, dagegen wehren sich alle Darwinisten gegen Atlantis, für das die geologischen Beweise noch überwältigender, bloß weil dort ein hoher dem heutigen überlegener Menschenschlag vermutet und damit die Evolution buchstäblich zu Wasser wird. Übereinstimmende Aussage aller Polynesier, daß ihre Vorväter weit hinaus ins pazifische Meer auf festem Boden saßen, beweist die unausrottbare Sicherheit stetiger Überlieferung bei schlichten Naturvölkern. Für Atlantis meldet sich aber noch ein seltsamer Zeuge, der norwegische Flußfisch Lemming, dessen selbstmörderische Wanderungen ins nordatlantische Meer sich schlechterdings nur durch Heimwehinstinkt erklären lassen, d. h. überlieferte Erfahrung, daß dort ein erstrebenswertes Trockenland liege, wo ihre Ahnen gediehen. Unzählige dieser Tiere ertrinken durch Atlantissehnsucht.

Die haarigen Nephilim der jüdischen Genesis sind entweder Symbole oder Fakten der Sodomiterei, wie sie Poseidon mit Delphin, Pferd, Widder treibt und wie sie möglichenfalls in anthropoiden Affen Früchte trug, welche die Bibel »Ungeheuer« nennt und wofür Satyre mit Bocksfüßen und Zentauern eine andere Symbolik waren, wenn nicht gar ausgestorbene Wirklichkeit. Anscheinend war Sodomiterei das Hauptlaster der Atlantis, gegen das ihre weißen Magier (Loth, Noah) umsonst protestierten und das vielleicht bestimmte Zwecke schwarzer Magie verfolgte. Hochmütige Wissenschaftler, wenn im Besitz entsprechender Macht, sind zu allem fähig. Daß Kronos den hundertarmigen Briareus und seinen Bruder als Wärter des »immerwährenden« Polarkreises in Dunkelheit fesselt, Jupiter sie aber zum Kampf gegen lemurisch-atlantische Titanen benutzt, hat sicher astronomische Bedeutung. Dies alles verweist auf so hohes Alter des Menschen, daß die von Seemann zugegebene Koexistenz bekannter lemurischer Überreste mit Floraresten des Eozän nicht genügt. Denn während die Gelehrten sich in den Haaren liegen, ob die erste Eiszeit vor 70+000, 100+000, 200+000, 1 Million Jahren eintrat, sie also erst recht nicht bindende Daten über frühere Perioden geben dürfen, entscheiden hier viel besser Ursage und innere Beweise. Das uralte Lemurien wird von Haeckel selber zugegeben mit heutigen menschlichen Überbleibseln, den Ethnologen wird immer klarer, daß die so kümmerlichen Australier religiöse Begriffe bewahrten, die weit über ihren Bildungsstand hinausgehen. Daraus folgert, daß schon die Lemurier auf höherer Stufe standen, als Darwinisten sie dem Quartärmenschen zubilligen. Nur Torheit verschließt sich dem überwältigenden Beweis, daß 1. der von Stubengelehrten konstruierte, »erste« Höhlenmensch mit dem abnormen Kunsttrieb eine Mischung hoher und niederer Rassen bildete, 2. Bilder mit Proportion und Perspektive ein langes Kulturerbe voraussetzen, wie es der jetzt anerkannte europäische Miozänmensch in solchem Grade nicht erwerben konnte. Der Quartärmensch, dessen Vorfahren sich beim Steigen der großen Wasser in Berghöhlen flüchteten und der später von Vergletscherung bedroht wurde, befand sich vergleichsweise in tausendmal schlimmerer Lage als Deutschland nach dem 30 jährigen Krieg, dessen unglückliche Bewohner mehrfach bis zum Kannibilismus sanken. Wären also alle Geschichtsakten verloren gegangen, so könnte ein Darwinist sie frisch-frei-fröhlich für zurückgebliebene Wilde erklären, die sich hernach in 100 Jahren wunderbar »entwickelten«. Doch warum erholte sich Deutschland so rasch? Weil ihm vergangene Größe von den Ottonen bis Luther im Blute saß. Wenn also trotz noch härterer Not die alten Höhlenbewohner nicht zu Kannibalen wurden, muß sie davor ererbter vornehmer Kulturstolz bewahrt haben. Obendrein hätte kein heutiger Durchschnittseuropäer die Fähigkeit oder auch nur den Trieb, Kunstwerke wie die paläolithischen Gravüren herzustellen, und nun gar mit so untauglichen Mitteln, dieser »elende« Höhlenbewohner muß daher den Anreiz dazu von einem schon hochentwickelten Tertiär geerbt haben. Die Geisterwüste Gobi der Tartaren trug angeblich neolithische Großstädte von außerordentlichem Glanz, wofür man noch keine Ausgrabungen veranstalten durfte: auch dies wäre ohne voraufgehende Tertiärkultur undenkbar, diese aber nicht ohne schon bedeutende Entwicklungsstände des lemurischen Sekundär. Wir wiederholen nochmals: Der Mensch muß in Fernen hinausgerückt werden, wo es höchstens das Beuteltier gab. Dies macht dem Darwinismus ein krasses Ende, da man kaum erwarten wird, daß der Urmensch durch unnatürliche Zuchtwahl von Beuteltier und Sauriern ins Leben trat: Er kam aus eigenstem Protoplasma verschiedenster Rassen, was der Mechanistik erneut eine schallende Ohrfeige gibt. Denn ziehen wir die allein mögliche Logik aus streng durchdachten Stadien der Menschwerdung, so geschah sie spontan auf eine Weise, die dem Materialisten mystisch erscheint, womit er sich aber vor dem Weltgeheimnis nur blamiert, da die okkulte Entstehungsart weit natürlicher den Vorgängen entspricht, sobald man sich nur von anthropomorphischen Begriffen freimacht. Es kam einfach die Idee Mensch zur Erscheinung, der psychische Ursprung des Lebens fand in ihm seine Bestätigung.

Das uralte Buch Enoch kam vom Paropamisus, wohin die Edensage verweist, Juden und Christen warfen es aus ihren Bibeln heraus als verdächtig und unbequem für ihre Zwecke, nachdem sie es gründlich ausplünderten und ihm Weissagung messianischer Zukunft unterschoben. In Wahrheit prophezeit es wenig, warnt zwar die 5. Rasse, doch mit Hinblick auf Untergang alter Welten und betont das Gebot, über Vieles schweigen zu müssen. Sein grimmer »Herr der Schafe« gleicht nicht dem Jesuslamm, sondern bedräut die Schafe, sie würden alle von Wölfen zerrissen, wenn sie ihr Wissen auf dem Markte ausblöken: Solche Unbarmherzigkeit ist nicht ungerecht, denn was nützt es der Wahrheit, wenn ihre Adepten »von je gekreuzigt und verbrannt« werden! Doch Sichopfern ist eben karmisch bedingt, nach esoterischer Kunde starb Buddha an »Schweinefleisch«, was beim Vegetarier nicht wörtlich gemeint sein kann, sondern Bestrafung für seine zu offene Propaganda andeutet: er wählte Schweinefleisch, nämlich Wiedergeburten in irdischem Körper aus freier Wahl. Übrigens gehört eine starke Dosis Nichtwissen dazu, in verschiedenen Jesuworten das Karmische zu verkennen. Auf Nikodemus' »Wie kann ein Mensch wiedergeboren werden?« wundert sich Jesus: »Das fragst du und willst ein Rabbi in Israel sein?« Also war Wiedergeburt ein Grundstock hebräischer Esoterik. Daß Neuplatonismus »die Evangelien überschattete«, war unnötig, denn sie leiteten sich in direkter Folge von indisch-ägyptischer Geheimlehre ab, von der auch Plato zehrte. Für ihn brauchten die Gnostiker nichts mißverständlich hineinzulesen, wie man unterstellt, sie machten höchstens klarer, was Plato als Initierter hohen Grades nicht deutlich aussprechen durfte, wie ja auch sein Vorfahre Pythagoras seine Heliozentrik dem Volk verhehlte. Mit seltener Unverschämtheit benäselt ein englischer Platoübersetzer sowohl Plato als Plotin von oben herab, typisch für moderne Mittelmäßigkeit. Der sonst hochverdiente Sayce erklärt die assyrischen Sprüche als nur an Initierte gerichtet, hält aber moderne Wissenschaft selber für initiert! Die tibetanischen Magier werden geleugnet, obschon christliche Missionare diese schon Marco Polo bekannte Tatsache bestätigten, in heller Angst, daß da die Christenkirche natürlich keine Aussichten habe. Die Orientalisten sind dreist genug, Alexanders Griechen für Importeure jeder indischen Kunst und Wissenschaft auszugeben, obschon gar kein Zweifel besteht, daß schon die Drawidas religiöse Kultur hatten und brahmanische Arier schon früh Indiens Boden betraten, so daß ein so hochbegabtes Volk noch viel mehr Zeit als die Ägypter hatte, sich eigene Kultur zu gründen. Ob eine »göttliche« Rishizeit den Veden voranging oder nicht, so kann nur ein Tropf annehmen, die Upanischads könnten einem Kreis entspringen, in den erst die griechische Diaspora Bildung brachte. Die aztekischen Priester zeigten indischen Kopfschmuck und indische Haltung, die in Guatemalata gefundene Medaille zeigt den chaldäischen Baum der Erkenntnis mit der Weisheitsschlange. Zoroastrier sollen die Sonne, Chaldäer den Mond angebetet und Opferkult getrieben haben? Magische Vorschriften Zoroasters und chaldäische Orakel warnen ausdrücklich vor Priestertrug und verbieten jede andere Anbetung als die des Unsichtbaren. Orphische Hymnen, aus denen Homer und Hesiod schöpften, finden sich schon »kopiert« in Inschriften der 4. Pharaonendynastie? Daraus darf man nicht schließen, daß Ägypter von Griechen und Griechen von Ägyptern entlehnten, sondern die ganze alte Welt besaß eben die gleiche Religion, eine »geoffenbarte« in viel wahrerem Sinn als die späterer Emporkömmlingssekten. Esoterische Magie lag allem Griechischen zugrunde, auch beim schroffsten Rationalisten Demokrit, der bei emigrierten persischen Magiern studierte, handelt es sich nur um Verschiedenheit der Auffassung sonst beglaubigter Tatsachen. Hypnotismus und Spiritismus sind genau das, was die Alten unter schwarzer Magie verstanden, nur daß sie diese Kräfte, uns seit kaum 100 Jahren bekannt, seit Millionen Jahren vollendet praktizierten. Warum soll dann die weiße Magie nicht gewesen sein, von welcher Telepathie ein Wesensteil?

Das Maßsystem der großen Pyramide ist das gleiche wie das heute englische, man gelangte auf großem Umweg dorthin, wo einst die Alten standen. Ob die Worte Sem, Ham, Japhet nur astronomische Pyramidenmaße bedeuten, scheint uns zweifelhaft, nicht aber, daß die Urlehrer bedeutende Naturforscher waren. Ham bezieht sich offenbar nicht auf die Neger, Hamiten sind die dunkelhäutigen Sumerer und Altägypter, Ham ist »Cham«, Begründer chaldäisch-baktrischer Magie, Urvater ägyptischer Chemie, als Noahsohn ein paläolithisches Genie, Geheimüberlieferung stellt Cham chronologisch richtig als Atlantiererben ein. Der Ägyptologe Bunsen fand Schreibgriffel und Tintenzeug auf allerältesten Denkmalen und schreibt den Büchern des Hermes Trismegistos sehr hohes Alter zu, Champolion verehrt ihre Genauigkeit als »Ausdruck allerältester Wahrheit«.

Die Kabbala lehrt, daß die unpersönliche eine Ursache sich in die Shephirot ausströme und aus der eigenen Substanz das All als ihren Schleier webe. Das steht Wort für Wort so auch in den Veden. Moses als ägyptischer Hierophant würde einfach die Kosmogenie der Cheopspyramide in seine Genesismythologie übertragen haben – wenn er nicht selber mythologisch wäre. A-Bram heißt »Nichtbrahmine«, weil Abraham aus Südchaldäa auswanderte, das damals noch brahmanischem Einfluß unterlag, so daß man in diesem Sinne von Ariertum der Weisheitverbreitung reden dürfte. Ein Teil des Himalajaausläufers Paropamisos heißt Parnass, der griechische Musenberg ist also nach der Heimat des Buch Enoch genannt! Und wie alles auf einen Ursprung zurückging, wird das 20. Jahrhundert zu dem zurückkehren, was vor 20+000 – was sagen wir! 200+000, 2, 20, 200 Millionen Jahren aufleuchtete? bedeuten 200 letzte Jahre rationalistischer Wissenschaft vielleicht noch tiefere Nacht als 1600 Jahre kirchlicher Scholastik? Ihr freilich muß man zu Gemüte führen, daß alle christlichen Symbole den Alten entlehnt sind, insbesondere dem ägyptischen Kreuz »Tau«, das als Signum Tay vom Einsiedler Antonius an der Stirn getragen wurde. Das Versiegeln durch Kreuzmal (Johannes) dürfte das Siegel des jedem Adepten auferlegten Schweigens bedeuten. Kreuz als Symbol ewigen Gebens und des kreuzweisen Dualismus irdischer und geistiger Geburt pflanzte sich aus Ägypten in eleusinischen Mysterien und Kabbala fort, ursprünglich kam es aus Indien oder war vielmehr allgemeines Ursymbol sogar bei Ameroindianern. In mongolischen Buddhistenpagoden finden sich Kreuz und Fisch vereint (2 Fische gekreuzt), auch auf vorchristlichen Drusenamuletten.

Hier tritt die Frage auf, ob der Talmud Recht hat, daß Jesus von den Juden gesteinigt und erwürgt wurde, was dem »Ich überliefere ihn euch« entsprechen würde. Wollten die jüdischen Evangelisten das Odium von den Juden abwälzen? Freilich sagt Tacitus, daß ein gewisser Christus vom Landpfleger Pilatus hingerichtet sei, immerhin liegt der Verdacht einer umständlichen Anknüpfung an das heilige Gnosissymbol der Kreuzigung nahe, wie denn die Juden niemals dagegen protestierten, daß man ihnen Christi Hinrichtung zur Last legte. Und wie nun, wenn selbst die christliche Taufe Jesus in den Kreis der Urlehre stellt? Sie ist uraltes Symbol, wobei Osiris und Hermes den »Strom des Lebens« aufs Haupt des Adepten ausgossen und »die beiden Ströme sich vereinend ein Kreuz bilden«. Den Fisch nahmen jüdische Christen zum Zeichen, um sich mit dem Messias zu verbinden, den der Talmud als Fisch bezeichnet, was aber wiederum Entlehnung vom babylonischen als Mannfisch dargestellten Dagon, dem Interpreten der Weisheit. »Wenn Konjunktur von Jupiter und Saturn im Sternzeichen des Fisches steht, kommt der Messias« lehrte Abarbanell, doch diese Konjunktur hat eine viel ältere Herkunft. Clemens von Alexandrien empfiehlt Taube, Arche, Fisch als Kirchensymbole mit der Absicht, das Christentum mit jüdischer Prophetie zu spicken, auch gekreuzte Knochen und Schädel in Konstantins »christlicher« Fahne ist uraltes Emblem »Tod-Leben«. Mit viel Gelehrsamkeit legt der Verfasser von »Quelle der Maße« das ganze Evangelium astronomisch aus, wobei hervorzuheben, daß bei Empfängnis des »Jahres Maria« unterm Stierzeichen (so unheilvoll bei Weltuntergang) die Geburt tatsächlich zu Weihnachten erfolgt. Durchs Labyrinth solcher Kabbalismen verflüchtigt sich der Heiland ins Leere? Das scheint vorwitzig, Matthäus bringt zu viel erlebte Einzelheiten, als daß wir das Ganze lediglich für gnostische Parabel halten dürfen, wohl aber trägt das Original deutlich den okkulten Charakter eines Mysteriums, was den biedern Übersetzer Hieronyrnus augenscheilich zu Umarbeitung bewog. An diesen Kirchenvater schrieb ein anderer Heiliger ohne Falsch die goldenen Worte: »Nichts täuscht die Welt mehr als Wortschwall, je weniger man versteht, desto mehr bewundert man, unsere Väter sagten nicht, was die dachten, sondern wozu Umstände sie zwangen.« Diesem Selbstbekenntnis schöner Seelen entnehmen wir, daß die Heiligen mehr wußten, als sie in ihrer vulgären Vulgata zusammenbrauten, die Kirche also ein rein hierarchisch-politisches Gewächs ist. Gleichwohl suchte man anfangs mit den Gnostikern zu paktieren, Clemens legt Petrus die Worte in den Mund: »Wir erinnern uns, daß der Herr befahl: Hütet die Geheimnisse für mich und die Söhne meines Hauses.« Was die Gnostiker aber lehrten: Herabsteigen der Sophia in den Jesus, der so Christus wurde, obwohl sonst ein gewöhnlicher Mensch und daher körperlich begraben, Hinaufsteigen als Ätherleib des innern Menschen – das alles entspricht genau indischen Riten. »Steig auf zum früheren Aufenthalt, gesegneter Avatar!« Kirchenchristentum ist nichts als Entstellung der Urweisheit zu irdischen Zwecken, Islam desgleichen, beide Religionen sind Verfolgen und Niederdrücken des arischen freien Geistes durch Semitenpraxis. Zwar bestehen wir darauf, daß Jesu Form die tauglichste für arische Menschen und trotz aller Abhängigkeit von gemeinsamer Initiierung ebenso Original war wie Buddha im Vergleich zur Vedanta, aber trotzdem drückte auch er nur Geheimes der Urreligion aus. Seine Wunder sind glaubhaft für jeden indischen Chela, auch werden sie indirekt beglaubigt durch die historisch verbürgten des Apollonius von Thyana. Dieser Heilige und Gewaltige bereitete den Pseudochristen (nicht den Eboniten und den Nazarenern) so viel Ärgernis, daß sie den Konkurrenten durch unlautern Wettbewerb zwischen ihm und Johannes Presbyter beseitigten oder vielmehr solch heiligen Schwindel erfanden, von dem kein anderer »heidnischer« Bericht weiß. Ebenso stellte man den Esoterikbündlern den St. Cyprian von Antiochien entgegen, einen Exzauberer schwarzer Magie, schon früh in alle heidnischen Geheimnisse eingeweiht, durch die schöne Heilige Justina erotisch bekehrt. Sein verworrenes Geständnis entstellt zwar für christliche Gönner seine Adeptenerfahrung mit »Satanischem«, schließt uns aber ägyptischen Spiritismus und chaldäischen Tiefsinn auf: galileische Erdbewegung, Lichtkraft des Äthers, 365 Jahrestage. Manches davon findet sich auch im Zohar des Simon Ben Johai, von dem man nicht mal weiß, ob er im ersten Jahrhundert vor oder nach Christo ausgefertigt wurde, jedenfalls reicht Kabbala weit rückwärts bis Talmud und sogenannte Bibel. Es durfte aber bisher nichts im Zusammenhang aufgeschrieben werden, erst im 2. Jahrhundert n. Chr. wurde »Zohar« postum veröffentlicht, später von Konvertiten des Mosaismus weiterverbreitet. Dies nachher von Pico di Mirandola als Prophezeiung und in Mittelalterschriften der Alchimisten gepriesene Buch, wobei letztere aus Kirchenangst christliche Formeln einschwärzten und so ihre Geheimsprache noch geheimer machten, ehrte auch Paracelsus. Es ist aber von kindlichem Alter, verglichen mit den altersgrauen Veden und ägyptisch-chaldäischen Vorlagen, aus denen die Rabbis schöpften. Hebräisch ist eine erst mit samaritischen, dann chaldäischen Lettern versehene tote Sprache, sie hatte nichts mit »Büchern Mose« gemein und erst im 4. Jahrhundert n. Chr. ihre Quadratbuchstaben. Trifft man im Altägyptischen 500 hebräische Worte, so beweist dies natürlich nur umgekehrt Übernahme ägyptisch-koptischer Worte ins Hebräische. Ein Völkchen, das nie eine wirkliche eigene Sprache besaß, konnte unmöglich eigene Geheimlehre haben, die Kabbala ist offenbar nur Übertragung des chaldäischen »Buch der Zahlen«.

Was lehrte der ägyptische Adept Moses? Samaritaner, Kotschinjuden in Indien, Karninjuden der Krim verwarfen das ganze Judentum mit Ausnahme ihrer eigenen Bücher Mose in einer für andere unleserlichen Sprache. Die Kabbalamythe, Adam habe ein Geheimbuch an Seth gegeben, dieser an Enoch und der an Abraham, wiederholt nur, was ältere Rassen vorher erzählten. Laut einer Sekte erhielt sogar der erste »3. Mensch« 3 Bücher Weltgeschichte, die Urchronik erteilt also schon an die ersten physischen Menschen hohes Wissen, den Adam erhebt die Schlange zum Initiierten. Doch alles, was von den Hebräern kommt, ist mehr oder minder Plagiat, viel davon Plagiat des Plagiats, der sogenannte Pentateuch nicht nur aus älteren Schriften abgeschrieben, sondern sein jetziger Bestand von höchst fragwürdiger Herkunft. Ob Ezra (Clemens schreibt »Esdras«) sich Azara lesen läßt (chaldäisch »Initiierter«) oder nicht, jedenfalls hat er die Bibel erst spät zu politischen Zwecken hergestellt mitsamt der Salomofabel, daß dem kleinen Hirtenkönig David ein Großfürst in aller Pracht gefolgt sei, an den das Hohelied und die Weisheitssprüche angeklebt sind wie die Faust aufs Auge. Das Geschick Absaloms spielt nach unserer Meinung auf Abfall vieler Juden zu kanaanitischen Götzen an. Wie konnte man aber das »heilige« Buch vor Antiochus retten, der bei Tempelplünderung auch neue Kopien verbrannte? 168 v. Chr. war alles zerstört. Somit bedeutet die heutige Bibel wohl nur eine Übersetzung aus der griechischen Septuaginta lange nach Jesus, deren Entstehen auf Befehl des Ptolemäus Philadelphus die Juden Josephus und Philo zwar behaupten, doch mit unglaublicher Fabulierung: die 900 v. Chr. angeblich verlorenen 10 Stämme melden sich dabei fröhlich aus heiterm Himmel, um dann gleich wieder zu verduften. Aus welcher Vorlage die Septuaginta übersetzt sein soll, ist daher mehr als fraglich, dem Heiligen Geist beliebte offenbar, auch das Alte wie das Neue Testament aus freier Hand griechisch zu schreiben! Da begreift man, daß die Sadduzäer alle Schriften der Pharisäer verlachten und nur ihr eigenes Gesetz Mose anerkannten, offenbar etwas ganz anderes, das vielleicht mit Zohar zusammenhing. Da die neue »Punktierung« hebräischen Alphabets jede Zweideutigkeit ermöglichte (derselbe Buchstabe konnte Nichts und Gott bedeuten), so besitzt das Alte Testament keine Spur von kanonischem Wert: Verstümmlung und Überarbeitung verlorengegangener Schriften mit dunklen Nachklängen der Erbweisheit aus »Mosi« Tagen!

Die Kabbalisten haben nur insofern für uns Bedeutung, als sie, bloße Eklektiker, Chaldäisch-Ägyptisches vermitteln. Sie gestehen selbst, daß es für Initiierte nur ein Wissen, nur eine Sprache gab, beim »Turmbau zu Babel« wurden durch Verlust der heiligen Universalsprache die neuen Nationalsprachen »zerstreut«. Die wenigen aus Chaldäa eingeweihten Juden (wohl erst bei babylonischer Gefangenschaft) wählten ihrem Charakter gemäß von den »7 Schlüsseln des Geheimwissens« nur das geometrisch-numerische System. Ain-Suph und 10 Emanations-Shephirot sind gänzlich aus Wishnu Purana und Gupta Vidia übertragen. Die Wurzel alles Denkens, das Dreieck des samischen Weisen, aus der Monade des immer verborgenen Kreismittelpunkts erwachsen als Dreieinigkeit, haben Kabbala und Kirche aus Indien. Den Logos Gottgeist übernahm Johannes aus der Kabbala Jetzirah, wo er als Zahl 1 und Kosmos als Zahl 10 figurieren, auch dies stammt aus der Vedanta. Den Juden eigen ist nur ihr Jahve, erst Maskulinum und Femininum der Menschheit, dann bloß Judenstamm und zuletzt Phalussymbol, der berühmte Monotheismus ein Geschlechtsakt! Dieser ganze dem Exoterischen ausgelieferte Gedankengang mit Eva als sinnliches Naturwerden ist nur Vergröberung der Brahmaallegorie ewig wechselnder Lebensbewegung des Prana als Emanation des »Sat«, unbedingter unveränderlicher Seinheit. Die eigentlichen 7 Shephirot sind die 7 indischen Rishi in unklarer Umbildung, die ungeschriebene Kabbala war nichts als Propagierung der Urreligion, die viel später geschriebene ist so wenig mit ihr identisch wie die Bibel mit der mosaischen Kopie ägyptischer Theosophie. Daß Zahlenmaße des erdichteten Salomotempels mit den ägyptischen Quadraturen übereinstimmen, war eben bloße Abschreiberei. Die rohste und ärmste Sprache, in letzter zurechtgemachter Form mit Borgen aus fremden Alphabeten und Worten, das Hebräische, eignete sich natürlich am wenigsten zur »Göttersprache« esoterischer Metaphysik, wie Sanskrit sie in solcher Vollkommenheit bietet. 7 Schöpfungstage, 7 Elohim sind aus assyrischen und magischen Texten übernommen, dann durch plumpe christliche Übersetzung unverständlich verbailhornt. Dagegen steht verborgen zwischen den Zeilen, daß 2 Adams am 6. und 8. Tage erschienen, der himmlische und der fleischliche »aus Staub«. Das merkten schon die Gnostiker, über die Irenäus jammert, weil sie eine Achtheit betonten: die uralten 7 Kräfte und dazu Sophia, das »lebendige Wort« der Ägypter. Ein englischer Theologe preist als »unmittelbare göttliche Offenbarung« der Juden die siebenfältige Chronologie ihres Rituals, als ob das nicht allgemeines Herkommen der Urreligion wäre, ausführlich bewiesen von Massey! Philo wünschte, man solle die Bibel allegorisch lesen, sie ist aber so eingerichtet, daß die Kirche den höchst irdischen Zeugungsjehova zum einigen Gott der Monotheisten machen durfte! Der große Sonnenpriester Julian Apostata empörte sich dagegen und suchte der Sonnendreifaltigkeit (Zentral-Vernunft-physischer Planet) zu ihrem Recht zu verhelfen, heute möchten manche Gelehrte Ähnliches, weil ihnen die Sonne als wahrscheinliche Vorratskammer der Elektrizität imponiert. Wir sahen, wie das sterbende Magiertum immer noch »modern« naturhaft dachte und mit metaphysischer Symbolik stets Naturwissenschaftliches verband, oft Galileis und Newtons Aufdeckung vorwegnehmend. –

Das Karmagesetz ist bei den Indern genauer ausgebildet, als heutige Theosophie es im einzelnen ergründen kann, des Menschen siebenfältiges Wesen enthüllten die Ägypter klar: Körper, Astralform, Lebensprinzip, irdische Intelligenz, höhere Seele und Mumie, deren Funktion erst nach dem Tode eintritt, worauf es das 7. Prinzip des höchsten Geistes Osiris ruft, deshalb erhielt jeder Verstorbene den Gattungsnamen Osiris, die Mumie soll ein Instrument karmischer Wiedergeburt sein. Diese wird von den Indern spezialisiert, daß jeder Geniale, nicht nur die sehr Großen oder geschichtliche Charaktere, möglichst bald wieder ersteht mit Fähigkeiten in gleicher Richtung, wodurch sich gleichmäßiger Prozentsatz Hervorragender in jeder Epoche erklärt. »Die gemeine Herde« (Blavatzky) vermehrt sich dagegen dauernd physisch und droht mit Ubervölkerung, ohne daß Seuchen, Kriege, Erdbeben die Masse genügend lichten. Wir meinen, daß deren Reinkarnierung meist nur mit den 4 niedern Kräften erfolgt und hier »jeder auf ein Dutzend geht«, daher Dutzendseelen gleich in Masse wiederkehren. Man rechne sich aus, wieviel Trillionen Menschen seit Anbeginn starben, da wird man sich über die Masse der Wiedergeborenen nicht wundern. Da Karma keine äußern Unterschiede kennt und einen Kaiser als Dutzendmensch mit dem Bettler zusammenwirft, so scheint solch Gesetz nicht aristokratisch, wohl aber hart, wenn eben nicht jeder seines seelischen Glücks Schmied wäre und »sitzen bleibt«, falls er Hinaufrücken in der Lebensschule sich nicht selber verdient. Obwohl die höchsten Rishi als Avatar niedersteigen, können hohe Wesen in dauernder Wiedergeburt mit ihrem transzendentalen Ego verschmelzen und bei dieser Theophanie doch in menschlicher Sphäre bleiben wie Heilande und Heilige, wobei sie ihre Ausstrahlung auf gewöhnliche Menschen ergießen: plötzliche Begeisterung und Bekehrung. Solche Auserwählten sind »Kinder der Auferstehung«, »Engeln gleich« (Ev. Lucas), weil sie den 2. Tod (Proklus) des Astralkörpers in Kama Loka (Fegefeuer) nicht mehr durchmachen, auf Erden schon gereinigt und transzendent geworden. Ein solcher sonst mit seinem 7. Prinzip in Nirwana Eingegangener kann gleichwohl als persönliches Ego sich immer wieder inkarnieren, wenn die Welt es bedarf. »Möge ich leiden und die Sünden von allen tragen, wenn nur die Welt erlöst wird!« rief Gautama, das Krishnasymbol meint gleiches. Also auch Sündenvergebung in Christo, Abwaschen der Erbsünde durch Erlöserblut, ist uranfängliches Christusideal, lange vor Jesus erduldete mancher Christus oft unbekannt das Prometheuslos, später auch als Ketzer von Inquisitoren gekreuzigt. Übrigens wurde auch Eechners These, ein Verstorbener könne sich einem lebenden Ego paaren, ohne in dies reinkarniert zu sein, von indischer Esoterik nicht verschmäht im Falle großer Buddhaseelen. Denn Gautama habe sich schon 50 Jahre nach irdischem Ableben mit Shankaracharya verbunden, der sonst selber sein anderes himmlisches Selbst behielt. Und zwar tat Buddha dies als Sühne für seine Verfehlung, daß er von der für Propagierung verbotenen Geheimlehre zuviel oder zuwenig verkündete und dadurch unbewußt Unheil stiftete.

Mit Staunen sehen wir, daß alles, was wir Buddha vorwarfen, schon Indiens Weise fühlten. Mögen wir also unsere seelische Entdeckung irrig für neu halten, daß eiskalte Naturpsychologie ohne überirdische Hoffnung mißverstanden werden mußte und Viele enttäuschte, jedenfalls verzichten infolgedessen seine mongolischen Kommentatoren auf Unsterblichkeits- und Gottesbegriff, denn als ideologische Materialisten und materialistische Ideologen verwarfen sie jedes lieben, und sei es das transzendentalste, als unwünschenswert. So hatte es Buddha nicht gemeint, doch sein grenzenloses Mitleid mit der Unwissenheit verführte ihn, Abtötung der Leidenschaften als einziger Leidquelle rein negativ zu betreiben und anscheinend keine Aussicht auf höhere Sphären zu belassen, im vollsten Gegensatz zur Geheimlehre. Weil seine Lehre sich allzu eng an Irdisches heftet, verfiel er dem Fluch, im Bereich bewußten Daseins umzugehen, solange für die 5. Rasse seine Leidbeleuchtung wirken kann. Ohne sein höheres Selbst, das im Nirwana »vollkommener Unbewußtheit« weilt, manifestierte der astrale Buddha sich daher noch vielfach. Shankaracharya, südlicher Brahmine, nicht nördlicher Königssohn wie Gautamo, wird von Vedantisten als Inkarnierung des Shiwa-Logos betrachtet, von tibetanischen Geheimlehrern als Strahl der Sieben, der höchsten Geistesgötter. Für den Bodhisalwa, das kosmische Geistprinzip, gilt wieder eine Dreifaltigkeit: menschlicher Buddha, übersinnliche Kraft und unkörperlich Absolutes außerhalb Zeit und Raum (Adi-Buddha). Dies ist nicht nur »das Geheimnis Buddhas«, sondern jedes »profanen« Genius, dessen Inspiration gleichfalls auf Bohdi Satva beruht wie z. B. Byrons Kainsflug durch den unermeßlichen Raum unbewußt Geheimwissenschaft verbildlicht. Shankaracharya lehrt: »Der Mensch ist die wirkende Ursache, da es kein anderes herrschendes Prinzip gibt, das Selbst ist die materielle Ursache, da es keine andere Substanz gibt, aus der die Welt entsteigen konnte.« Dieser Nihilismus einer Illusionsphilosophie betont doch stärker die Individualität, nicht mehr Illusion, sondern wirklich wirkend.

Buddhas 3. Wiederkunft in Jesus war für den Träger unheilvoll, doch lag darin tiefer Sinn. Auch Buddha opferte sich, indem er, ein karmaloser Sohn des Lichts, für den es keine Wiedergeburt mehr geben sollte, sich zum Erdenwillen erniederte. Von Shankaracharya heißt es, er habe dies unwürdige Los nur bis zum 33. Jahr fortgesetzt und dann den Körper abgelegt. Deshalb mußte der neue Buddha willig Kreuzigung und zweifelhaften Erfolg seiner Lehre auf sich nehmen. Kreuzigung entspricht einem Urprinzip, denn aus nur ehrfurchtsvoll zu ahnenden Gründen war schon Involution des Geistes in die Materie ein gewaltiges Gottesopfer, ein langsamer Tod des immateriellen Geistes. Deshalb ist auch das von Rationalisten verhöhnte Sühnopfer eines Gottessohns uralte Offenbarung. Die infolge der Naturgelüste im Himmel entbrannten Kämpfe, wobei Jahve, St. Michael, Christus eins werden, spielen sich in indischer Mythologie genau so ab, wo Vajradhera den großen Drachen besiegt, der beständig Sonne und Mond verschlingen möchte (Midgard, Fenriswolf, Chaos) und vom Elixir des ewigen Lebens etwas naschte, wofür er aus dem Himmel verbannt wird. Verbindung Jesu mit dem Buddhaproblem wird unheimlich beleuchtet durch die Lehre, jeder Selbstmörder wie Shankaracharya müsse bei Wiedergeburt gewaltsam im gleichen Alter sterben: Jesus also historisch mit 33 Jahren. Das entspricht genau der okkulten indischen Angabe, daß der nächste Buddha ohne Namen, nur mit einem Stern bezeichnet, mit 33 Jahren getötet wurde! Als Nachfolger dieses Ungenannten wird Thiani-Thang genannt, der 100 Jahre alt wurde, vielleicht Appolonius, der zur Zeit Domitians plötzlich den Menschen entschwand. Weitere Buddhanamen werden verdunkelt, ethnische Umwandlung des Buddhismus erfolgte, als er im 7. Jahrhundert n. Chr. von den Ariern auf die Mongolen überging, nachdem alle Arhats (Adepten) vor der wüsten Verfolgung des entarteten Brahmanismus nach Tibet flüchteten. Uns kümmert nur, daß Buddha und Jesus durchaus auf dem Boden einer Urreligion stehen, der auch die Mongolen schon früher angehörten, ihren Amitebba-Buddha erfanden nicht die Tibetaner, ihn nennen schon kanonische Buddhistenbücher seit 246 v. Chr. (Konzil v. Kaschmir). Der tibetanische Reformator Thong-Kha Pa leitete die sukzessiven Inkarnationen des Dalai-Lama ein, worüber wir uns kein Urteil erlauben, ob hier nur okkulte Wahrheit oder auch Priestertrug vorliegen. Ein kühler Beobachter wie Sven-Hedin entwirft vom Dalai-Lama, den er kennenlernte, eine begeisterte Schilderung. In diesem wilden Bergland schlug die alte Magie ihr Hauptquartier auf, hier scheint Telepathie das tägliche Brot. Was von magischen Praktiken erzählt wird, geht über unser Verständnis wie »das verlorene Wort«, das noch zwei Südbrahminen besitzen sollen. Pauli Wort, »der Glaube kann Berge versetzen«, hat konkreteren Sinn als bloße Redefigur, da Paulus anscheinend ein Initiierter war. Wir lassen dies still beiseite, erwähnen nur Swedenborgs Aussage bestimmter Geister, das »verlorene Wort« befinde sich in der Tartarei, d. h. Tibet. Das ist doch merkwürdig, denn persönlich kann er von solchen Dingen nichts gehört haben. Mit Worten trieb der alte Okkultismus einen so seltsamen Kult, daß er das Wort »Wie« (Ka) zum Gott erhob! Nicht nur in der Kabbala, sondern in ältesten Geheimschriften gelten Zahlen als wirkende Kräfte, auf Grund von biblischen Zahlen berechnete der amerikanische Pastor Rüssel 1892 das Jahr 1914 als Weltwende, warum sollten nicht Worte magische Gewalt besitzen? Tibetanische Presangaschule vertiefte noch den Tiefsinn. Die unheimliche Beziehung von Shankaracharya zu Jesus öffnet entweder den Blick auf eine düstere Wahrheit oder gibt Skeptikern neue Handhabe, die Evangelien für theosophische Allegorie zu halten, indem man aus Shankaracharyas Ende die okkulte Logik zog und danach symbolisch dichtete. Nach unserer Meinung fließen eben Tatsachen und Symbole hier zusammen. Worauf es ankommt, ist der Nachweis, daß im Christusevangelium so wenig Neues steht wie in den Judenbüchern, alle religiösen Phänomene in einer Urreligion wurzeln. Jesus ist nicht ohne Buddha, Buddha nicht ohne Vedanta und die Transzendentalbegriffe auserwählter Völker (Ägypter, Chaldäer, Perser, Griechen) denkbar.

Die Geheimlehre betont, »König Karma« herrsche auch über die Götter (Anangke der Griechen), daher verfällt jeder Buddha oder hohe Adept, der es vorzieht, nicht in volles Nirwana einzugehen, sondern zum Wohl der Menschheit wiederzukommen, den Folgen seines Erbarmens auf irdischer Ebene. »Wer in Demut wählt, muß herabsteigen, nur wer nicht liebt, gestattet dem Karma, ihn zu erheben«, allem Sichtbaren ins Unsichtbare entrückt. So sind alle Buddhas und alle wahren Genien Opfer ihres Drangs, auf Erden ein Heilswerk zu schaffen. Buddhas »Gesetz des Herzens« (esoterisch »der Augen«) strebt völlige Vernichtung der Illusion des Geschaffenen an, um ins Ungeschaffene des ewigen Raums überzugehen, der Begriff »ewige Ruhe« bekommt hier ein anderes Gepräge. Doch als der Erleuchtete unter den Riesenbäumen von Buddha-Gaya sinnend wandelte, beschlich ihn da nicht die Befürchtung, daß das allmächtige Leben auf Illusionsfähigkeit beruht, daß aber jene, in denen seine Methode das Illusionsleben ausrottete, nicht immer Menschheitshelden seien, daß mit dem Geschaffenen auch Schaffen verneint werde, von dem er doch wußte, daß es Beruf und Atem der Allgötter sei? Die seit Urzeit tätigen Adepten waren nie untätig, sie erschufen die Hochkultur von Ägypten, Babylon, China und erhoben die Persobaktrer aus rohem Kriegertrotz zu höherer Gesittung. Daß die Kirchenväter die schwarze Magie verfluchten, die in jenen Tagen römischer Selbstsucht überhandnahm, kann man nur billigen. Doch Jesu Versprechen, verständnisvolle Jünger würden noch größere Wunder tun als er, erfüllte sich nicht, es sei denn, daß man Ekstaseimmunität der Märtyrer für wunderbar hielte. Die weiße Magie, Frucht wahrer Vergeistigung, hat die Christenlehre nicht begünstigt, weil außer Paulus und Johannes wohl niemand den Kern solcher Gnostik begriff. Jesu Lehre mit Füßen tretend verwandelten die »Herren dieser Welt« sein »Reich nicht von dieser Welt« in eitel Legende. Legenden schleppen sich fort wie die von Vittoria Colonna, einer bigotten Vettel, deren Tod ihr Verehrer Michelangelo in einem Sonett verewigte, doch auf die Rückseite ihr abschreckendes Porträt zeichnete, sich selbst daneben, wie er den Kopf in einen Wildschweinsrachen steckt. Das ist deutlich, doch modernste Versuche, sich um Auferstehung Gottes zu bemühen, bleiben undeutlich. F. Brentano rettet »die Lehre Jesu und ihre Bedeutung«, als ob es sich um Mohrenwäsche handle, vier Vorträge von Pastoren und Professoren verteidigen den Christus, als ob er einer Verteidigung bedürfte!

Gott schütze ihn vor seinen Freunden! »Der moralische Gott« von David Koigen will Religion zu Willensenergie machen, die einen Mehrgewinn an realer Daseinsbildung erzielt: als ob dies praktische Christentum, das an Laskers Machologie erinnert, je Religiöses austiefen könnte! Thöllichs Schriftchen »Grundlinie des religiösen Sozialismus« hält Religion für aktualisierte Kultur, die ihrerseits aktualisierte Religion sei. Solche Einseitigkeiten vermeidet Fricks »Anthroposophische Schau und religiöser Glaube« erst recht nicht durch Losschlagen auf die Theosophie, weil der Glaube auf Belehrung pfeife und glaube, ohne zu sehen. Allerdings verdammen auch wir das Steinersche Getue, das den Anmaßungen der Kathederwissenschaft gleicht, doch bei wahren Mystikern leitet ja grade der Glaube ans Unsichtbare. Görlands »Religionsphilosophie« löst Religion von allen Kulturgebieten los, räumt ihr selbständigen Platz neben Logik, Ethik, Ästhetik ein. Das ist unmöglich, da religiöse Erkenntnis ohne Zuhilfenahme jener andern Faktoren nie zustande kommt. Messers »Glauben und Wissen«, »Fichtes religiöse Weltanschauung« deckt zwar Fichtes religiösen Reformeifer auf, übersieht aber, wie widerspruchsvoll sich lebensfremder Unwirklichkeitssinn zu tätiger Nationalerziehung erheben wollte. Darwins Stellung zum Gottesglauben brauchte Stölzles Schriftchen nicht zu erörtern. Daß Darwins Agnostik sich nicht zum Atheismus bekannte, was bei ihm logisch gewesen wäre, hing wohl mit englischer Idiosynkrasie zusammen; daß seine Weisheit streng wissenschaftlichen Gottesbeweis nicht liefern könne, mutet komisch an. Wenn Gott durch einen Professor zu beweisen wäre, wäre er nicht Gott, Unsichtbares wird bewiesen durch Unsichtbares. Von Vedanta zu Jesus, von Plato zu Bruno, von Böhme zu Leibniz war Gott allen wirklichen Denkern eine Realität. Teilweise auch für Goethe, dessen »Wandlungen« Brehausen, dessen »Verhältnis zur Religion« Obmauer feststellen. Sehr schön, doch ein klares Bild seiner gesuchten Urreligion machte sich Goethe nicht, er blieb ein Suchender, tat zwar gelegentlich Tiefblicke in »Magie« des Dämonischen, wie sich eben einem so gewaltigen Intellekt Ahnungen aufdrängen mußten, doch ist mehr theosophisches Erkennen in Byrons Mysterien als irgendwo im »Faust«, der sich am Schluß mit konventionellen Kirchenallegorien half.

Die Physik hat wenig einzuwenden gegen kabbalistische Terminologie: »Kälte erzeugt Zusammenziehung, Zusammenziehung Wärme, so Kälte Wärme«, womit aber die tiefen Urdenker nicht bloß Physikalisches meinten, sondern Einheit aller Prozesse. Im Memphistempel stand: »Eine Natur freut sich der andern, eine überwindet, eine beherrscht die andern, und doch sind alle eins.« So ist alle Urwahrheit eins, und was seit Cicero über den Wahrsagerarzt Pharekydes bekannt wurde, zeigt dessen »Gleichwertigkeit von Geist und Materie« als Monsimus in unserm, nicht Haeckels, Sinn. Mechanistik? Unsere liebe alte Sonne ist auch eine rätselhafte große Dame, die launisch gelehrten Naturgesetzen den Rücken kehrt. Trotz unaufhörlicher Verschwendung erleidet sie keinen Wärmeund Dichtverlust, ihre Elektrizitätsleitung unterscheidet sich von allem auf Erden Bekannten. Ihre Vasallen und Trabanten stehen auf ziemlich gespanntem Fuß mit den Regeln von Gewicht und Schwere. Ein Naturforscher sagte kühn, Lichtgeschwindigkeit gehe uns nichts an, denn sie sei bewegungslos. Ein anderer nennt Elektrizität getrost Intelligenz unwägbarer Kräfte. In der Tat, etwas unwägbares Unsichtbares, das sich so nachdrücklich sieht und fühlbar macht, muß intelligible Leitung haben, doch nicht die Elektrizität als selber nur Wirkungsteil, sondern Sonne oder Äther, von denen sie ausgeht. Newton fürchtete, der Mond werde mal auf die Erde fallen, Astronomen spotten über den Laienwahn, Planetenbahnen seien immer korrekt, die Gestirne benehmen sich manchmal wie kapriziöse Frauenzimmer, sie änderten ja schon dreimal die Erdachse. Das Fatalste ist aber, daß jede Beschleunigung oder Verlangsamung wieder in Ordnung kommt: hörte man je von einer abgestellten Uhr, die von selber wieder im gewohnten Taktgeleise schlägt? Daß ein jemand solche Uhr wieder aufzog, scheint physikalisch allein möglich. Da sind wir wieder bei den 7 Intelligenzen der 7 Planeten, die man um Neptun und Uranus vermehrte, ohne bei der ungeheuren Entfernung zu wissen, ob sie dazu gehören.

Indem man beim Sonnensystem an Kopernik denkt, schweift der Blick rückwärts zu Cusa († 1473), in dessen »de ignorantia docta« schon alle neuen Theorien vorkommen und von dem christliche Kabbalisten melden, der leidende und zuletzt verfolgte Adept habe sich in Wiedergeburt als Kopernik erholt! Aufkläricht schmunzelt lustig über solche Möglichkeit, sie entspricht aber der Lehre, daß besondere Geistpotenzen, selbst wenn ihr höchstes Prinzip in Nirwana einging, das Recht zur Wiederverkörperung erlangen, um ihr Werk weiterzuführen. Nun wohl, Pascal schrieb einen bewunderten Satz, der wörtlich so bei Cusa steht: daß er ihn entwendete, ist unwahrscheinlich, denn Pascals Denken mußte notwendig dazu kommen. Von Cusa leitete man den Satz zum Zohar zurück, und siehe da, hier war wirklich mißverstehende Entwendung aus Hermes Tristmegistos: »Die Welt ist eine unendliche Kugel, deren Mittelpunkt überall und deren Umkreis nirgends ist.« Wenn die andere Version dies umkehrt »Mittelpunkt nirgends, Umkreis überall«, so entbehrt dies der wahren hermetischen Tiefe. Unerkennbare Unendlichkeit mit unendlichen Gottheitsmittelpunkten im Nirgends von Zeit und Raum – wir brauchen kaum zu sagen, wie tief das ist, und wie keine philosophische Systematik je darüber hinaus kann. Und das ist Urweisheit von unermeßlichem Alter! Wenn der gröbere Judensinn den Satz falsch aufgriff und ihn zu korrigieren meinte, bleibt gleichwohl auch hier Übereinstimmung bestehen, daß alle Alten aus der gleichen Quelle schöpften.

Monismus ist die Urweisheit, die »permanente Existenz unter allen Formen und Veränderungen« (Pythagoras), sterile Wissenschaft erneute nicht, sondern versaute den Urbegriff. Für sie ist Raum ein vorausgesetztes Abstraktum der Leere, für die Urweisheit eine Fülle der Gesichte des astralen Unsichtbaren. Hier wohnt der Zustand Nirwana-Pralaya, »Als die Auflösung Pralaya endete, beschloß das durch sich selbst seiende große Wesen Para-Atma, aus seiner Substanz das Verschiedene zu emanieren.« Der Ätherraum ist sozusagen ein einziger Gedanke, dem Menschen ebenso unwessenhaft wie jede innere Form der Materie, wo das Gesetz der Schwere dem Naiven selbstverständlich vorkommt, in Wahrheit unwahrnehmbar und unergründlich ist. Da der Begriff Nichts oder Nichtsein sinnlich gar nicht erfaßt werden kann, so wird die Sicherheit hochkomisch, mit der Orientalisten Nirwana als positives »Auslöschen« verfechten, obwohl die Vedanta, die man wohl nicht im Verdacht hat, ewige Fortdauer der Psyche zu leugnen, genau gleiches als »Moksha« verkündet. Nihilismus solcher Art hat man künstlich in späteren Buddhismus hineinkommentiert: Buddha, der sterbend »in seine frühere Wohnung zurückkehrt« und sich zur Wiedergeburt rüstet, liefert so den sprechendsten Beweis gegenteiligen Glaubens. Tatsächlich nannten sogar Paulusschüler wie St. Dionys das höchste Wesen »Nihil«, weil der Ain Suph der Kabbala als das Seiende und Nichtseiende bezeichnet wird, nämlich als das, was »nichts anderem ähnlich ist«. Dies Nichts ist einfach das höchste Sein. Für jede anthropomorphische Religion, für jeden kindischen Willen zur Vorstellung muß Unvorstellbares wirklich »nichts« bedeuten, so wie der Naturforscher ein Vakuum sieht, wo die Quelle alles Seins sprudelt. Dem Klardenkenden ist aber ebenso natürlich, daß nur stofflicher Umriß zerstörbar ist, dagegen das Nichtstoffliche jeder Form Entwachsene das einzig Unzerstörbare: Nichts heißt soviel wie Unsterblichkeit. Und diese höchste Erkenntnis, über die kein Menschengeist je hinüberstreben kann, war die Urreligion.

Alle antiken Völker betrachteten Götterbilder als Nationalpalladium. Bin Peruanerstamm, der seinen Goldschatz vor Konquistadoren-Geierkrallen im heiligen Bergsee versenkte, schmolz von einer Million Seelen auf wenige Tausend, damit verschwand seine Person, nicht Persönlichkeit der Stammpsyche, denn ihr Sprachidiom lebt noch heute mit ihren Religionsbräuchen. »Ein König ist nicht in der Natur« (Napoleon), wohl aber der Priester. Doch solche Medizinmänner kurieren stets den Gewissenswurm mit Hokuspokus. Herder nennt hebräische Poesie rein politisch. Als die Ältesten Jahve schauten, »aßen und tranken sie«, solcher Filmzauber macht Appetit, Jahve verheißt »morgens Brot, abends Fleisch«, damit Sattwerden innewerde, »daß ich euer Gott bin«, Jakob stellt kontraktliche Brotbedingung, » dann soll er mein Gott sein«! Ihr lacht? öffnet nur jede kirchliche Bundeslade! Man durchackere Hacoarniks »Einleitung zum Alten Testament«, um diesen Scherbenberg als Akropolis des Monotheismus zu würdigen. Seit Gregor von Nyssa erloschen auch alle Lichtblicke des byzantinischen Hellenismus im Nebel des Judenchristentums, den auch der neue Kirchenvater Neander (getaufter Jude) im 19. Jahrhundert) zusammenbraute (1885 englische Übersetzung von »Christliches Leben im Mittelalter« als schmackhafte Speise für Highchurch). Wählt man zwischen Schleiermachers »Monologen« (1821–31) und »Spirituellem Bewußtsein« des liberalen Kaplans Wilberforce (1913), so – zahlte keiner von den beiden. Schelling aber spekuliert so unfrei über »Menschliche Freiheit«, daß er die Natur den persönlichen Leib Gottes nennt, solche Freiheiten nimmt man sich heraus, auch »Natur« als launenhafte Person! Für uralte Symbolistilc (Maria Verkündigung: Kybelefest am 25. März, Abrundung der Heiligen Familie: Zeus' Schwan über Danae, jungfräuliche Geburt: Minerva, Erlösung durch Chritti Blut: Bacchuskult, »fleischlich und geistlich«: der Veden »zweierlei Leben des Selbst«, gut und böse Engel: wir bevölkern unseren Weg durch Zerfallprodukte eigenen Denkens, lehrt malte Magie) gibt es Naturgrundlagen: X-Strahlen befruchten niedere Lebensformen wie Sonnenwärme unbebrütete Eier, einige Pflanzen und Amöben entstehen ohne Sexualakt. Auch Heilung auf weite Entfernung mit Anrufung Christi (Christian Science) ist sowohl Gedanken- als Strahlenübertragung, sowohl Hypnose ab drahtlose Telegraphie. Vollends rechtfertigt physikalische Bezifferung, daß Licht und Ton sich aus 7 Schwingungen in 3 Farben und Dreiakkord auflösten, die indische Formel: 7 Stoffe des Menschen, die sich in 3 und 1 zerlegen. Stets triumphiert Urweisheit: Physisches getreues Echo des Metaphysischen.

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