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David Copperfield - Zweiter Teil

Charles Dickens: David Copperfield - Zweiter Teil - Kapitel 27
Quellenangabe
typefiction
authorCharles Dickens
titleDavid Copperfield - Zweiter Teil
publisherMax Hesses Verlag
volume2
editorRichard Zoozmann
translatorRichard Zoozmann
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
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Sechsundfünfzigstes Kapitel.

Neue und alte Wunden.

O Steerforth, du hättest nicht bei unserem letzten Zusammensein, von dem ich so wenig ahnte, daß es unser letztes sein würde, zu sagen brauchen: »Denke an mich in meinen besten Augenblicken!« Ich hatte das immer getan, und konnte es jetzt mit diesem Anblick vor mir anders werden?

Sie brachten eine Bahre herbei, legten die Leiche darauf, deckten ihn mit einer Flagge zu, und trugen ihn nach den Häusern. Sie hatten ihn alle gekannt, waren mit ihm auf dem Meere gefahren, und hatten ihn in heitrer, kühner Lebenskraft gesehen. Sie trugen ihn durch das wilde Getöse, ein totenstiller Fleck inmitten des Tumultes, und brachten ihn nach der Hütte, wo der Tod schon weilte.

Aber als sie die Bahre auf der Schwelle absetzten, sahen sie erst einander und dann mich an und flüsterten unter sich. Ich wußte warum. Es war ihnen, als wäre es nicht recht, ihn in demselben stillen Zimmerchen ruhen zu lassen.

Wir gingen in die Stadt und trugen die Leiche nach dem Gasthaus. Sobald ich nur meine Gedanken einigermaßen sammeln konnte, schickte ich nach Joram und bat ihn, einen Wagen zu bestellen, in dem ich die Leiche noch in der Nacht nach London schaffen lassen konnte. Ich wußte, daß die Sorge dafür und die schwere Pflicht, seine Mutter auf ihren Empfang vorzubereiten, nur mir bleiben konnte, und es lag mir viel daran, diese Pflicht so getreulich wie möglich zu erfüllen.

Ich wählte zu meiner Reise die Nacht, damit ich weniger Aufsehen in der Stadt erregte. Aber obgleich es fast mitten in der Nacht war, als ich in einem leichten Wagen, den Leichenwagen hinter mir, den Hof des Gasthauses verließ, warteten doch viele Leute. An einzelnen Stellen der Stadt, und selbst eine kleine Strecke noch auf der Landstraße hinaus, warteten noch mehr; aber zuletzt waren um mich nur die öde Nacht und das Blachfeld und das, was von meiner Jugendfreundschaft übrig war. – –

An einem milden Herbsttage gegen Mittag kam ich in Highgate an, als die Erde von gefallenen Blättern duftete, und viele andre noch in schönen gelben, roten und braunen Farben auf den Bäumen prangten, von einer blassen Sonne durchleuchtet.

Ich ging die letzte Viertelstunde zu Fuß, mit dem beschäftigt, was ich vor hatte, und ließ den Wagen mit der Leiche Halt machen, bis auf weitere Befehle.

Als ich das Haus erreichte, sah es aus wie immer. Kein Vorhang war ungeschlossen, kein Lebenszeichen war auf dem stillen gepflasterten Hof bemerkbar. Der Wind hatte sich ganz gelegt und nichts regte sich.

Ich hatte anfangs nicht den Mut, am Haustor zu läuten; als ich es endlich wagte, war es mir, als ob schon der Ton der Glocke meine Botschaft verriet. Das kleine Dienstmädchen kam mit dem Schlüssel in der Hand heraus, sah mich aufmerksam an, wie sie die Tür aufschloß, und sagte:

»Ich bitte um Verzeihung, Sir. Sind Sie unwohl?«

»Ich bin in großer Aufregung gewesen, und sehr müde!«

»Ist etwas vorgefallen, Sir? Mr. James –«

»Still!« sagte ich. »Ja, es ist etwas vorgefallen, das ich Mrs. Steerforth behutsam mitzuteilen habe. Ist sie zu Hause?«

Das Mädchen gab erschrocken zur Antwort, daß ihre Herrin jetzt sehr selten das Haus verlasse, selbst nicht im Wagen, daß sie in ihrem Zimmer bleibe, daß sie keine Gesellschaft empfange, aber meinen Besuch annehmen werde. Ihre Herrin sei aufgestanden und Miß Dartle bei ihr. Was sie oben ausrichten solle?

Nachdem ich ihr aufs strengste eingeschärft hatte, vorsichtig in ihrem Benehmen zu sein, und nur meine Karte abzugeben und zu sagen, ich wartete unten, setzte ich mich im Empfangszimmer – in das wir jetzt getreten waren – auf einen Stuhl, bis sie zurückgekommen war. Der frühere angenehme Anstrich des Bewohntseins war aus dem Zimmer geschwunden, und die Läden waren zugemacht. Die Harfe war seit vielen, vielen Tagen nicht berührt worden. Sein Bild als Knabe hing noch da. Der Schrank, in dem seine Mutter seine Briefe aufbewahrte, stand noch da. Ich fragte mich, ob sie sie jetzt wohl lese, ob sie sie jemals wieder lesen würde.

So still war es im Haus, daß ich des Mädchens leichten Tritt auf der Treppe hörte. Sie kehrte zurück mit einer Botschaft des Inhalts, daß Mrs. Steerforth unwohl sei und nicht herabkommen könne; wenn ich mich jedoch in ihr Zimmer bemühen wolle, so würde sie sich freuen, mich zu sehen. In wenig Augenblicken stand ich vor ihr.

Sie war in seinem Zimmer, nicht in ihrem. Ich ahnte, daß sie es als Erinnerung an ihn jetzt bewohnte, und daß die vielen Zeichen seiner früheren Beschäftigungen und Geschicklichkeiten, die sie umgaben, hier unverändert gelassen worden waren, ganz aus demselben Grunde. Noch, als sie mich begrüßte, sagte sie etwas, daß sie ihr eignes Zimmer nicht bewohne, weil seine Lage für ihr Leiden nicht zuträglich sei, und ihre strenge Miene sollte jedem Erraten des wahren Grundes vorbeugen.

Neben ihrem Stuhle stand wie gewöhnlich Rosa Dartle. Von der ersten Sekunde, wo ihre dunkeln Augen auf mir ruhten, erkannte ich, daß sie erriet, ich sei der Überbringer schlimmer Nachrichten. Die Narbe wurde sogleich sichtbar. Sie trat einen Schritt hinter den Stuhl zurück, um Mrs. Steerforth ihr Gesicht nicht sehen zu lassen und musterte mich mit einem durchbohrenden Blick.

»Ich bedauere sehr, Sie in Trauer zu sehen«, sagte Mrs. Steerforth.

»Ich bin leider Witwer!« erwiderte ich.

»Sie sind sehr jung für einen so großen Verlust«, gab sie zurück. »Es tut mir herzlich leid, es zu hören, herzlich leid. Ich hoffe, die Zeit wird ihre Wunden heilen.«

»Ich hoffe, die Zeit«, sagte ich und sah sie an, »wird unser aller Wunden heilen! Liebe Mrs. Steerforth, wir müssen bei unsern schwersten Mißgeschicken alle darauf vertrauen.«

Der Ernst meines Wesens und die Tränen in meinen Augen versetzten sie offenbar in Unruhe. Der Lauf ihrer Gedanken schien innezuhalten und eine andere Richtung zu nehmen.

Ich versuchte meine Stimme zu beherrschen, indem ich leise seinen Namen aussprach, aber sie zitterte. Sie wiederholte ihn zwei- oder dreimal ganz leise. Dann wendete sie sich mit gezwungener Ruhe an mich und sprach:

»Mein Sohn ist krank?«

»Sehr krank.«

»Sie haben ihn gesehen?«

»Ja.«

»Haben Sie sich mit ihm ausgesöhnt?«

Ich konnte nicht ja sagen, und auch nicht nein. Sie wendete den Kopf ein wenig nach der Stelle, wo Rosa Dartle noch eben gestanden, und in diesem Augenblick sagte ich durch die Bewegung meiner Lippen zu Rosa:

»Tot!«

Damit Mrs. Steerforth sich nicht umsehe, und deutlich geschrieben das lese, was zu wissen sie noch nicht vorbereitet war, begegnete ich rasch ihren Augen.

Aber ich hatte gesehen, wie Rosa Dartle die Hand in der Leidenschaft der Verzweiflung und des Entsetzens empor gen Himmel streckte, und dann das Gesicht damit verhüllte.

Die schöne Dame – ach, ihm so ähnlich! – sah mich mit starrem Blick an und legte die Hand an die Stirn. Ich bat sie, sich zu fassen und Kraft zu sammeln, um das, was ich ihr zu sagen hätte, hören zu können; aber ich hätte sie lieber bitten sollen, zu weinen, denn sie saß da, wie ein Bild von Stein.

»Als ich zuletzt hier war,« sagte ich mit bebender Stimme, »sagte mir Miß Dartle, er segle auf dem Meere herum. Vorgestern Nacht war ein schreckliches Unwetter. Wenn er in dieser Nacht auf dem Meere war, und in der Nähe einer gefährlichen Küste, wie es der Fall gewesen sein soll, und wenn das Schiff, das man gesehen hat, wirklich das Schiff sein sollte, das –

»Rosa!« sagte Mrs. Steerforth, »komm zu mir!«

Sie kam, aber ohne Teilnahme und Zärtlichkeit. Ihre Augen glühten wie Feuer, als sie vor die Mutter trat, und in ein gräßliches Lachen ausbrach.

«Ist jetzt Ihr Stolz befriedigt, Sie Wahnsinnige?« sagte sie, »jetzt hat er es Ihnen gebüßt – mit seinem Leben! Hören Sie es? – mit seinem Leben!«

Mrs. Steerforth fiel regungslos in ihren Stuhl zurück, nur ein leises Stöhnen klang aus ihrem Munde, und sie starrte ihre Gesellschafterin mit weit offenen Augen an.

»Ja,« rief Rosa, und schlug sich leidenschaftlich auf die Brust, »sehen Sie mich an! Ächzen Sie und stöhnen Sie und sehen Sie mich an! Sehen Sie her!« Sie berührte die Narbe, »sehen Sie Ihres toten Kindes Kunststück.«

Das Stöhnen der Mutter ging mir zu Herzen. Immer dasselbe. Immer unartikuliert und wie erstickt. Immer begleitet von einer ohnmächtigen Bewegung des Kopfes, aber ohne Veränderung des Gesichts. Immer aus starrem Munde kommend, zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor, als ob sie die Mundsperre hätte und ihre Gesichtsmuskeln in Schmerz erstarrt wären.

»Wissen Sie noch, wann er das tat?« fuhr sie fort. »Wissen Sie noch, wie er, auch in seinem Charakter Ihr Sohn, und verzogen durch Ihr Hätscheln seines Stolzes und seiner Leidenschaften das tat, und mich für mein ganzes Leben entstellte? Sehen Sie mich an, bis zu meinem Tode gezeichnet von seiner hohen Ungnade, und ächzen und stöhnen Sie, daß Sie ihn dazu gemacht haben!«

»Miß Dartle«, bat ich sie. »Um des Himmelswillen –«

»Ich will sprechen!« sagte sie, und sah mich mit ihren flammenden Augen an. »Schweigen Sie! Sehen Sie mich an, sage ich, stolze Mutter eines stolzen eidbrüchigen Sohnes! Stöhnen Sie, daß Sie ihn verloren haben, stöhnen Sie, daß ich ihn verloren habe!«

Sie ballte die Faust, und ihre hagere abgezehrte Gestalt zitterte, als ob die Leidenschaft sie zollweise tötete.

»Sie wollten seinen Eigensinn strafen!« rief sie aus. »Sie wollten sich von seinem Stolz verletzt fühlen! Sie, die, als Ihr Haar grau wurde, beiden Eigenschaften entgegenstellten, die jene Fehler schufen, als er geboren wurde! Sie, welche ihn von der Wiege zu dem auferzog, was er war, und das verkrüppelte, was er hätte werden können! Sind Sie jetzt belohnt für Ihre vielen Jahre voll Sorge?«

»O, Miß Dartle, schämen Sie sich! welche Grausamkeit!«

»Ich sage Ihnen,« gab sie zurück, »ich will zu ihr sprechen! Keine Macht auf Erden soll mich abhalten, solange ich hier stehe! Habe ich nicht so viele Jahre geschwiegen, und soll jetzt nicht sprechen? Ich habe ihn mehr geliebt, als Sie dessen je fähig waren!« fuhr sie fort, und wendete sich leidenschaftlich gegen die Mutter. »Ich hätte ihn lieben können, ohne Gegenliebe zu verlangen. Wenn ich seine Frau gewesen wäre, hätte ich die Sklavin seiner Launen, für ein Wort der Liebe, das ganze Jahr sein können. Ja, ich wäre es gewesen. Wer weiß das besser, als ich. Sie waren tyrannisch, stolz, pedantisch, selbstsüchtig. Meine Liebe wäre aufopfernd gewesen – hätte die weinerliche Misere Ihrer Liebe mit Füßen getreten!«

Mit flammenden Augen stampfte sie auf den Fußboden, als ob sie es jetzt täte.

»Sehen Sie her!« sagte sie, und schlug mit unbarmherziger Hand wieder auf die Narbe. »Als er besser einsehen lernte, was er getan hatte, da bereute er es! Ich durfte ihm etwas vorsingen und ihn unterhalten, und die Teilnahme, die ich für alle seine Handlungen fühlte, an den Tag legen, und mir mit aller Anstrengung die Kenntnisse, die ihn am meisten interessierten, erwerben, und ich zog ihn an. Als er am frischesten und wahrsten war, liebte er mich. Ja, er liebte mich! Vielmal, wo er Sie mit einem unbedeutenden Wort abspeiste, hat er mich an sein Herz geschlossen!«

Sie sprach das inmitten ihres Wahnsinns – denn viel weniger war es nicht – mit einem herausfordernden Stolze, aber mit einem leidenschaftlichen Zurückdenken, in dem sich noch die glimmenden Gluten eines zärtlichen Gefühls für einen Augenblick entzündeten.

»Ich sank zuletzt – wie ich wohl hätte wissen können, wenn er mich nicht mit seiner noch halb kindischen Liebe berückt hätte – zu einer Puppe herab, zu einem Spielzeug zur Ausfüllung einer leeren Stunde, das er fallen ließ und wieder hernahm, wie ihm die unbeständige Laune eingab. Wie er es müde wurde, wurde ich es müde. Wie seine launische Liebe gestorben war, hätte ich so wenig versucht, die Macht, die ich über ihn besaß, zu stärken, als ich ihn geheiratet hätte, wenn man ihn gezwungen hätte, mich zu nehmen. Wir trennten uns, ohne ein Wort zu verlieren. Vielleicht sahen Sie es, und es tat Ihnen nicht leid. Seit der Zeit bin ich nur für Sie beide ein beschädigtes Stück Hausgerät gewesen, das keine Augen, keine Ohren, keine Empfindungen, keine Erinnerungen hatte – Sie seufzen? Seufzen Sie, weil Sie ihn zu dem gemacht haben, nicht um Ihre Liebe. Ich sage Ihnen, es gab eine Zeit, wo ich ihn mehr liebte, als Sie ihn jemals lieben konnten!«

»Miß Dartle,« sagte ich, »wenn Sie so hartherzig sein können, daß Sie nicht für diese trauernde Mutter fühlen –«

»Wer fühlt für mich!« entgegnete sie heftig. »Sie hat es gesäet. Möge sie klagen und jammern wegen der Ernte, die sie heute einsammelt!«

»Und wenn seine Fehler –«, fing ich an.

»Fehler!« rief sie aus und brach in leidenschaftliche Tränen aus. »Wer wagt ihn zu verleumden? Er hatte einen Charakter, der Millionen der Freunde wert war, zu denen er sich herabließ!«

»Niemand kann ihn besser geliebt haben, niemand ihn teurer in der Erinnerung bewahren, als ich«, entgegnete ich. »Ich wollte sagen, wenn Sie kein Mitleid mit der Mutter haben, oder wenn seine Fehler – Sie haben sich bitter über sie ausgesprochen –«

»Das ist nicht wahr,« schrie sie, und raufte sich das schwarze Haar; »ich liebte ihn!«

»– sich in einer solchen Stunde«, fuhr ich fort, »nicht aus Ihrem Gedächtnis verwischen lassen; so sehen Sie diese Gestalt an, nur so, als ob Sie sie nie gesehen hätten, und leisten Sie ihr einige Hilfe!«

Die ganze Zeit über war die Gestalt unverändert geblieben und sah unveränderlich aus. Regungslos, starr, mit weit offenem verstörtem Blick, wie vorhin, dann und wann mit einer hilflosen Bewegung des Kopfes einen unartikulierten Laut ausstoßend, aber kein anderes Lebenszeichen von sich gebend. Miß Dartle kniete plötzlich vor ihr nieder und fing an, ihr das Kleid zu lockern,

»Fluch Ihnen!« sagte sie, und sah sich mit einem aus Wut und Schmerz gemischten Ausdrucke nach mir um. »Sie sind in einer bösen Stunde hierhergekommen! Fluch Ihnen! Gehen Sie.«

Nachdem ich das Zimmer verlassen hatte, eilte ich zurück, um zu klingeln, und die Dienerschaft so rasch wie möglich herbeizurufen. Sie hatte die regungslose Gestalt in ihre Arme geschlossen, weinte über ihr immer noch auf den Knien liegend, küßte sie, rief sie, wiegte sie an ihrem Busen wie ein Kind, und versuchte jedes zärtliche Mittel, um die schlummernden Sinne zu wecken. Da ich sie jetzt ohne Furcht bei ihr lassen konnte, kehrte ich leisen Trittes wieder um und rief beim Hinausgehen die Dienerschaft herbei!

Zu einer spätern Stunde des Tages kehrte ich zurück, und wir legten die Leiche in das Zimmer der Mutter. Ihr Zustand war noch ganz derselbe, sagten sie mir; Miß Dartle verließ sie keinen Augenblick; Ärzte waren herbeigerufen, und viele Mittel waren versucht worden; aber sie lag da wie ein Steinbild, nur daß sie dann und wann einen leisen Klagelaut hören ließ.

Ich ging durch das öde Haus und zog die Vorhänge vor den Fenstern zu. Ich hob die starre Hand empor und drückte sie an mein Herz, und die ganze Welt erschien tot und still; zu hören war nur das Stöhnen der Mutter.

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