Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Otto Julius Bierbaum >

Das Seidene Buch

Otto Julius Bierbaum: Das Seidene Buch - Kapitel 182
Quellenangabe
typepoem
authorOtto Julius Bierbaum
firstpub1904
year1904
publisherDeutsche Verlags-Anstalt
addressStuttgart und Leipzig
titleDas Seidene Buch
pages3-10
created20060125
sendergerd.bouillon
Schließen

Navigation:

Entsagung

          Fahl zieht der Strom in letzter Abendhelle,
Bald wird es Nacht und alles Schweigen sein.
Nun kommt die Zeit, daß ich mein Glück bestelle,
Dies schwarze Ährenfeld, dies Dein und Mein.

Das ist viel stiller als das tiefste Schweigen,
Und ist viel schwärzer als die tiefste Nacht;
Die hohen Halme beugen sich und neigen
Ehrfürchtig ihrer schweren Ähren Pracht.

Denn du bist dort. In deinem weißen Kleide,
Von dem ein Leuchten wie von Sternen weht
Und ein Gesang vom Rauschen deiner Seide,
Wenn leis dein Fuß durch diese Ähren geht.

 << Kapitel 181  Kapitel 183 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.