Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Max Dürr >

Das Rätsel im Inselwalde

Max Dürr: Das Rätsel im Inselwalde - Kapitel 8
Quellenangabe
typefiction
authorMax Dürr
titleDas Rätsel im Inselwalde
publisherJ. Engelhorns Nachf.
year1921
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20160906
projectid96b5dd5e
Schließen

Navigation:

Siebentes Kapitel

Es ist noch im Zwielicht des frühesten Morgens. Die Welt liegt grau und farblos.

Der Himmel ist dunkel, nur im Osten zeigt sich schon ein breiter heller gleichmäßiger Streifen, der nach unten mit einem goldenen Saum geziert ist. Man sieht, daß es einen schönen Tag gibt.

In der Natur rührt sich noch nichts, nur von einem fernen Hofe, der noch im Schatten der Nacht liegt, klingt fröhlich das Krähen eines frühmunteren Hahns und weit draußen im Dunkel antwortet ein zweiter.

Aber der Tag und das Licht machen starke Fortschritte.

Die Sterne, die soeben noch mit mattem Schimmer am Himmel standen, sind völlig verschwunden, nur einer strahlt im Osten in voller Schönheit.

Der Himmel selbst beginnt sich jetzt auch schon zu färben. Das helle Grau bekommt einen bläulichen Schimmer.

Bisher hat sich nur das hohe schwarze Giebeldach des Hofes scharf und deutlich von dem lichter werdenden Horizont abgehoben und nun erkennt man seine Grundmauern im ganzen Umfange, daneben die Scheuern, die niederen Stallungen und den Backofen.

Über den Bäumen und dem Gebüsch liegt ein feiner leichter Nebelhauch, welcher der ganzen Landschaft ein anmutiges, traumhaftes Gesicht gibt.

Dichter und dichter wird der Nebelschleier gegen das Strombett und auf dem Wasser liegt er so stark, daß man in der milchweißen Schicht vergebens nach dem Strom suchen würde, könnte man nicht sein Rauschen hören.

Bei diesem Nebel ist es nicht ungefährlich, den Uferpfad zu gehen, denn die Böschung ist abschüssig, und es ist gut, daß jetzt der erste Sonnenstrahl sich über dem Horizont erhebt, um den Leuten den Weg zu zeigen, die hier, einer hinter dem andern, schweigend den Strom hinaufgehen.

Das hohe Gras, welches das schmale Sandwegchen noch mehr einengt, glitzert und glänzt und hängt voll von Tautropfen; wenn sie der Strahl der Sonne trifft, funkeln sie in den schönsten Farben, blau, gelb und rot.

In dem Uferwald ist es lebendig geworden, die Vögel beginnen ein vielstimmiges Konzert.

Da der Nebel mehr und mehr, auch über dem Wasser, sich zerteilt und weicht, und die Sonne nun voll aufgegangen ist, ist das Bild, das sich hier zeigt, reizvoll und überaus fröhlich.

Aber dieser kleine Trupp von Menschen kümmert sich nicht um die Schönheit der Natur, hat kein Auge für alle diese herzerfrischenden kleinen Dinge, die in dem Menschen ein Lustgefühl erwecken, daß er sich jung fühlt und wäre er altersgebeugt. Diese Leute hören weder den munteren Gesang der Vögel noch das fröhliche Bellen des Hundes, der drüben im Hof von seiner Kette gelassen wird, noch das unternehmende Krähen der Hähne, die sich überbieten wollen und auch ihren Teil beizutragen suchen, den frischen Morgen zu verschönern.

Man könnte diese Leute für Schmuggler halten, da sie so stumm und vorsichtig hintereinander gehen, als ob sie jedes unnötige Aufsehen vermeiden wollten.

Dies ist in der Tat auch ihre Absicht. Aber Schmuggler sind sie deshalb keineswegs, vielmehr sind es lediglich von dem Ernste ihres Berufs und dem Bewußtsein ihrer Pflicht erfüllte Männer; es ist die polizeiliche Kommission, die sich an Ort und Stelle begibt, um Aufklärung zu schaffen.

Voraus als erster geht der Fischer Hofmeister. Mit widerstreitenden Gefühlen. Er ist ärgerlich darüber, daß ihn Häfele in diese Sache hineingebracht hat, denn er ist ein braver Mensch und ein guter Bürger, aber mit der Polizei will er nichts zu schaffen haben. Und doch fühlt er einen gewissen Stolz, weil er sich der Wichtigkeit seiner Stellung bewußt ist.

Er führt also die Kommission. Hinter dem Führer geht selbstverständlich als erster der Polizeiinspektor Höhnerlein.

Auch er ist von widerstreitenden Gefühlen beseelt.

Er schwankt zwischen Furcht und Hoffnung. Er hofft, daß sich heute die sehnlichst erwartete Gelegenheit bietet, sich auszuzeichnen. Er glüht vor Eifer, wenn man ihm äußerlich auch nichts anmerkt, und er würde vor Erregung zittern, wenn ein Polizeiinspektor überhaupt je einmal zittern würde. Denn diesmal wird er sein Meisterstück machen, er sieht es kommen. Zuweilen aber ist er wieder kleinmütig und fürchtet, es könnte alles in ein Nichts zerrinnen, wie schon oft, und er denkt an Kartenhäuser und an Luftschlösser. Im übrigen ist er finster wie immer und sieht aus, als ärgere ihn schon der Gesang der Vögel.

Zum Schluß kommen Rink, Eberle und Häfele und über sie ist nichts weiter zu sagen, als daß sie ebenfalls vor Diensteifer brennen und selbstverständlich dem Dienstgrad entsprechend hintereinandergehen.

Langsam, im Gänsemarsche, sind sie nunmehr schon über dem Damm auf die Insel gekommen, wobei jeder seinen Gedanken nachhängt, wie er die Sache am besten anfangen wird.

Auf einmal blieb der Fischer stehen, der Polizeiinspektor bewegte krampfhaft den Arm mehrmals auf und ab und die kleine Kolonne blieb stehen.

»Soll ich zuerst den Platz zeigen, wo ich war, als ich den Schrei hörte?« fragte der Fischer.

»Natürlich,« erwiderte Höhnerlein, »das ist Vorbedingung, das ist von größter Wichtigkeit.«

»So müssen wir die Böschung hinab,« sagte der Fischer und ging mit gutem Beispiel voran, indem er mit einer für sein Alter anerkennenswerten Geschicklichkeit durch Dornen und Weidengebüsch den steilen Abhang hinabkletterte.

Somit müssen die Beamten auch hinab, einer nach dem andern.

Höhnerlein, Rink und Eberle machen ihre Sache nicht schlecht, nur Häfele zögert, weil es für ihn bei seiner Wohlbeleibtheit geradezu ein Wagestück ist. Aber es hilft nichts, er muß es riskieren, denn der Inspektor wirft ihm schon einen unwilligen Blick zu.

Im stillen verflucht er den Kerl, dem sie nachspüren, verflucht er den Fischer, der nicht halb und nicht ganz vorgegangen und nun schuld ist, daß er, Häfele, hier Hals und Beine aufs Spiel setzt, verflucht er seinen Ehrgeiz, der ihn hierher gebracht hat, statt daß er die ganze Geschichte den andern überließ, verflucht er alles mögliche, während er halb stehend, halb fallend das Ufergeröll hinunterrutscht, die Dornen ihm die Hände wund ritzen, die Zweige ihm in das Gesicht schlagen und das Geäst ihm die Mütze vom Kopfe reißt.

Endlich ist er unten und den andern ohne Unfall nachgefolgt und sie stehen nun in äußerst unbequemer Stellung unmittelbar am Wasser, das ihnen die erdigen Stiefel netzt und den Boden unter den Füßen wegzuschwemmen droht, und harren in feierlichem Ernste der Enthüllung, die der Fischer machen wird.

Doch dieser überlegt lange, weil er offenbar nicht weiß, wie er beginnen soll.

»Nun?« sagte der Polizeiinspektor, um ihm aufzuhelfen.

»Ich glaube,« begann der Fischer und kraute sich hinter dem Ohre, wir sind falsch. Es ist der nächste Hang, sie sehen sich alle sehr ähnlich ... Ganz richtig,« fuhr er lebhaft fort, »jetzt erinnere ich mich deutlich. Wir hätten noch einige fünfzig Meter weiter gehen müssen, bevor die Stelle kommt.«

Darauf stieß der Polizeiinspektor jenen grunzenden Ton aus, den er dem Polizeirat abgelernt hat, wenn dieser nicht zufrieden ist. Aber da ihnen nichts andres übrig blieb, als die Böschung wieder hinaufzuklettern, folgte er dem ehrlichen Fischer, der mit gutem Beispiel voranging, und sie erklommen auf Händen und Füßen, sehr zum Nachteil der Beinkleider, die Uferböschung wieder.

Oben orientierte sich der Fischer mit einem kühnen Blicke, der sogleich einer gewissen Verlegenheit Platz machte.

Mißtrauisch sah ihn der Polizeiinspektor an.

Doch plötzlich wurde das Gesicht des Fischers auffallend fröhlich. »Und ich hatte doch recht,« sagte er und schlug sich vor die Stirne, »dort ist der große Stein, hier ist die Weide, in die sich meine Angelrute verwickelte, ich habe mich doch nicht getäuscht. Kommen Sie nur herunter, meine Herrn, wir sind an Ort und Stelle.

Aber die Polizei will nicht mehr. Sie haben genug an der einen Kletterpartie und sehen verdrießlich nach ihren Beinkleidern, die an den Knien und herab bis zu den Knöcheln starke Lehmeindrücke aufweisen.

»Es genügt vollständig,« sagte der Polizeiinspektor mit sarkastischer Lustigkeit. »Nun erzählen Sie.«

Darauf beginnt der Mann eine lange Erzählung. »Ich stehe also hier unten. Hier ist nämlich ein geradezu idealer Angelplatz, weil die Strömung nicht sehr stark ist. Hier stehen die Fische gerne. Ich habe hier schon Schleien und Barben gesehen, fünf Pfund schwer. Sie dürfen mir glauben.«

Der Polizeiinspektor macht eine Bewegung der Ungeduld, die der andre aber völlig mißversteht.

»Ich versichere Ihnen, Sie könnten sich selbst überzeugen, wenn Sie unten stehen würden, könnten Sie selbst sehen.«

»So machen Sie doch weiter.«

»Gewiß,« sagte der Fischer höflich. »Also hier stehen die Fische gerne, aber an dem bewußten Nachmittag war einfach nichts los, nicht das geringste. Es biß nichts, kein Schwanz.« Höhnerlein machte eine Gebärde der Verzweiflung. – »Das kommt vom Wetter,« versetzte der Fischer erklärend, weil er die Gebärde wieder völlig falsch auffaßte. »Ich will schon meine Angel zusammenpacken. Plötzlich ...«

»Plötzlich?« sagte der Polizeiinspektor und alle sehen gespannt nach dem Mund des Erzählers.

»Plötzlich sehe ich einen Hecht, so lang« – er zeigt die ungefähre Länge seines Arms – »und nun ist mir auf einmal klar, warum hier kein Fisch beißt. Der Hecht ist ein Räuber. Wo ein Hecht steht, flüchten sich die andern ...«

»Herr Hofmeister,« sagte der Polizeiinspektor mit Würde, »wir sind nicht hierhergekommen, um zu fischen, sondern um ein Verbrechen aufzuklären.«

Darauf wird der Fischer empfindlich. »Ich weiß, aber wenn mich der Herr Polizeiinspektor ein um das andre Mal unterbricht, bringe ich meine Erzählung nicht fertig.«

Nun ergibt sich Höhnerlein in sein Schicksal.

»... Gerade denke ich, jetzt ist er dir sicher, da höre ich dort drüben, von der Blutbuche« – alle Köpfe wenden sich in der bezeichneten Richtung, wo der Baum in dunkler Pracht von seiner Umgebung absticht – »von halbunterdrückter Stimme einen schauerlichen Fluch ...« Und nun erzählt er den Horchenden wiederum seine Wahrnehmungen, die er schon weiß nicht wie oft erzählt hat, und immer geläufiger wird ihm die Geschichte, aber auch immer schauriger, so daß es ihnen allen kalt über den Rücken läuft.

Als er zu Ende war, betraten sie mit äußerster Vorsicht, weil man nicht weiß, auf was man stößt, und mit geheimem Grauen, das auch den erfahrenen Kriminalisten anwandelt, wenn er den Schauplatz eines blutigen Verbrechens besichtigt, die Lichtung, die so heiter und anmutig, stille und sonnig dalag, als hätte sich Gottes Friede recht eigentlich auf dieses kleine Fleckchen Erde herniedergesenkt.

Kein lautes Wort wird mehr gesprochen, denn alle sind von dem Ernst der Sache erfüllt und wissen, daß hier Schweigen am Platze ist. Ruhig und besonnen gehen die Beamten, indem sie sich nach der Anordnung des Polizeiinspektors zerstreuen, ihrer Pflicht nach und suchen mit peinlicher Sorgfalt, Schritt für Schritt, das Gelände ab.

Nichts hört man, als das Brechen der dürren Aste und das Rauschen der Büsche, des zertretenen Grases, dann und wann einige kurze Worte, wenn der Führer neue Weisungen gibt oder die Suchenden sich halblaut ihre Wahrnehmungen mitteilen.

Sie haben in ziemlich weitem Umkreis die Buche umgangen und schon nähern sich die Beamten einander.

Endlich ertönte, es ist fast wie eine Erlösung nach der nervenspannenden Stille, zum erstenmal eine laute Stimme. Es ist der Polizeiinspektor.

»Nichts,« sagte er, »rein nichts!«

Darauf mehren sich die lauten Stimmen. Und nun ist der Bann gebrochen. »Nichts, nirgends das geringste,« sagen die, welche am nächsten gekommen sind, ebenfalls mit lauter Stimme.

»Ich glaube, wir können unsere Nachforschungen einstellen,« fuhr Höhnerlein verdrießlich fort. »Die ganze Geschichte ist nichts, rein nichts. Eigentlich habe ich mir das gleich gedacht. Eine richtige Kugelfuhr« – er schont in seinem Arger nicht einmal die leicht verletzbaren Gefühle des Fischers mehr – »eine aufgebauschte Sache, ein Hirngespinst, Erzeugnis einer erregbaren Phantasie ...«

»Und was ist das?« sagt plötzlich der Fischer, er schreit mehr, als er spricht, und nimmt gerade unter der Blutbuche vom Boden einen Gegenstand auf, den er mit den Fingerspitzen anfaßt und mit weitausgestrecktem Arm, weil ihn der Ekel packt, von sich hält.

Alle drängen sich um ihn. »Was ist das?« wiederholen sie, obgleich jeder genau sieht und weiß, was das ist, das jener hält, ein dolchartiges Messer, ein Stilett, das an seiner blanken Klinge häßliche, braunrote Flecken trägt.

»Das ist Blut,« sagte der Polizeiinspektor, indem er den Gedanken aller ausspricht.

»Und lange liegt das Messer noch nicht,« setzte Rink hinzu, indem er das Messer an sich nahm, »die Klinge zeigt noch keinen Rost.«

»Um Jesu Christi willen,« rief der Fischer, »es ist ein Mord geschehen. Habe ich's nicht gleich gesagt? Es ist entsetzlich!«

Der Polizeiinspektor atmete schwer. »Es ist noch kein Grund, das Schlimmste anzunehmen,« sagte er. »Wir müssen mit unserm Urteil vorsichtig sein. Obgleich ich nicht leugnen will, daß die Wahrnehmungen dieses Herrn« – nun kam Hofmeister plötzlich wieder zu Ehren – »eine seltsame Beleuchtung erfahren durch diesen Fund.«

»Besonders wenn man noch mehr findet,« unterbrach plötzlich Rink mit wichtiger Stimme die Stille, die auf Höhnerleins Worte eingetreten war, und hob vom Boden eine Haarspange aus Schildpatt auf, die er mit scharfem Auge am Rande der Lichtung halb verborgen unter rankendem Efeu entdeckte. »Sie ist ebenfalls noch neu,« schloß er kurz seine Beobachtung.

Darauf machten sich alle mit frischem Eifer an die Nachforschung.

»Hier ist eine Bahn durch das Dickicht gebrochen,« meldete Eberle.

»Das ist die Richtung, in der sich der Herr entfernt hat ...«

»Und hier sind Blutspuren!« ergänzte Eberle in einer Erregung, die ihm beinahe die Stimme versagen ließ.

Tatsächlich waren da einzelne, geringe Blutspuren; ein Zweifel konnte darüber gar nicht aufkommen und sie sahen es alle mit einem Gefühl des Schauders.

Sofort gab Höhnerlein Anordnungen, daß sie nicht vernichtet würden.

Vorsichtig gingen sie, einer hinter dem andern, den schmalen, kaum sichtbaren Pfad, der durch das Gebüsch getreten war, und es war ihnen mit einem Male die Lust zu sprechen wieder vergangen.

Etwa dreißig Meter mochten sie hindurchgedrungen sein, als der Polizeiinspektor seine Schritte anhielt. Man hörte wieder deutlich das Rauschen des Stromes und an lichteren Stellen des Wäldchens blinkte der Wasserlauf durch die grüne Wildnis.

»Die Spur führt zum Wasser,« sagte der Rink.

»Das ist, was ich von Anfang an vermutete,« gab der Polizeiinspektor zur Antwort.

Plötzlich hörten beide unweit von ihnen selbst einen Ruf des Erstaunens und des Schreckens.

Es war der Schutzmann Häfele, dem die Rolle zugefallen war, in einigem Abstand das Innere des Dickichts zu durchsuchen.

»Er hat etwas gefunden.«

»Hallo, Häfele?«

Schon brach er durch die Büsche, daß die Zweige rauschten. Obwohl seine Augen vor Eifer und Erregung blitzten, verrieten seine Züge das Grausen.

»Was haben Sie, Häfele?«

»Herr Polizeiinspektor ... unter der Weide ... dort drüben ...« Mehr vermochte der Mann nicht herauszubringen.

Und nun versammelten sich alle um den Fund.

Es war ein Taschentuch, starrend von Blut, das irgend jemand zusammengeballt in die Büsche geworfen hatte.

»Schrecklich!« sagte der Fischer.

»Eine böse Geschichte,« sagte Rink, der selbst auch ein wenig blaß geworden war.

Der Polizeiinspektor sagte gar nichts. Er wies auf eine feuchte lehmige Stelle des Bodens, dort, wo immer noch selbst ein Unerfahrener ohne viel Mühe den Weg erkennen konnte, den hier ein Mensch sich gebrochen hatte.

»Was ist dort?« fragte der Fischer ängstlich.

»Die Spur des Täters,« gab Höhnerlein zur Antwort und beugte sich über die Stelle, wo der Abdruck eines Männerstiefels sichtbar war, »so schön klar und deutlich, als man nur wünschen kann.«

 << Kapitel 7  Kapitel 9 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.