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Das Halsband der Königin - 2

Alexandre Dumas (der Ältere): Das Halsband der Königin - 2 - Kapitel 11
Quellenangabe
typefiction
authorAlexander Dumas
titleDas Halsband der Königin - 2
publisherHeimat und Welt-Verlag Dieck & Co
addressStuttgart
year1924
firstpub1924
correctorhille@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
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XXXIV.

Der Vers des Herrn von Provence.

Während alle diese Ereignisse in Paris und in Versailles vorfielen, befand sich der König, ruhig wie gewöhnlich, seitdem er seine Flotten siegreich und den Winter besiegt wußte, in seinem Cabinet, mitten unter kleinen Karten und Weltkarten, kleinen mechanischen Plänen, und beschäftigte sich damit, neue Furchen auf dem Meere für die Schiffe des Herrn von Laperouse zu ziehen.

Ein leichtes Klopfen an der Thüre entzog ihn seinen durch ein gutes Vesperbrod, das er zu sich genommen, ganz erhitzten Träumereien.

In diesem Augenblick machte sich eine Stimme hörbar.

»Darf ich hinein, mein Bruder?« fragte sie.

»Der Herr Graf von Provence, der Unwillkommene!« brummte der König, indem er ein offenes Buch voll der größten Figuren von sich schob.

»Treten Sie ein,« sagte er.

Ein dicker, kurzer, rothbackiger Mann mit lebhaften Augen trat ein; sein Schritt war zu ehrfurchtsvoll für einen Bruder, zu vertraulich für einen Unterthanen.

»Sie erwarteten mich nicht, mein Bruder,« sprach er.

»Meiner Treue, nein.«

»Ich störe Sie?«

»Nein, doch sollten Sie mir etwas Interessantes zu sagen haben?«

»Ein Gerücht, so drollig, so grotesk ...«

»Ah! ah! eine Verleumdung.«

»Meiner Treue, ja, mein Bruder.«

»Die Sie belustigt hat?«

»Oh! ihrer Seltsamkeit wegen.«

»Irgend eine Bosheit gegen mich?«

»Gott ist mein Zeuge, daß ich, wenn dem so wäre, nicht lachen würde.«

»Gegen die Königin also?«

»Sire, stellen Sie sich vor, daß man mir im Ernste, ganz im Ernste gesagt hat ... oh! ich lasse Sie hundertmal, ich lasse Sie tausendmal rathen.«

»Mein Bruder, seitdem mein Lehrer mich diese oratorische Vorsicht als Muster des Genre bei Frau von Sévigné hat bewundern lassen, bewundere ich sie nicht mehr ... Zur Sache.«

»Wohl! mein Bruder,« sprach der Graf von Provence, etwas abgekühlt durch diesen brutalen Empfang, »man sagt, die Königin habe einmal auswärts geschlafen, ha! ha! ha!« Und er strengte sich an, zu lachen.

»Das wäre sehr traurig, wenn es wahr wäre,« sagte der König voll Ernst.

»Aber das ist nicht wahr mein Bruder?«

»Nein.«

»Es ist ebenso nicht wahr, daß man die Königin vor dem Thore des Reservoirs hat warten sehen?«

»Nein.«

»Sie wissen, an dem Tag, wo Sie das Thor um eilf Uhr zu schließen befahlen.«

»Ich weiß nicht.«

»Wohl! stellen Sie sich vor, mein Bruder, das Gerücht behauptet ...«

»Was ist das, das Gerücht? wo ist es? wer ist es?«

»Das ist ein tiefer Zug, mein Bruder, ein sehr tiefer. In der That, wer ist das Gerücht? Wohl! dieses unfaßbare, unbegreifliche Wesen, welches man Gerücht nennt, behauptet, man habe die Königin mit dem Grafen von Artois Arm in Arm eine halbe Stunde nach Mitternacht an diesem Tage gesehen.«

»Wo?«

»Auf dem Weg nach einem Hause, das Herr von Artois besitzt, hinter den Ställen. Hat Eure Majestät nicht von dieser seltsamen Geschichte sprechen hören?«

»Doch wohl, mein Bruder, ich muß davon gehört haben.«

»Wie so, Sire?«

»Ja, haben Sie nicht etwas gemacht, damit ich davon sprechen höre?«

»Ich?«

»Sie.«

»Was denn, Sire, was habe ich gemacht?«

»Einen Quatrain z. B., der im Mercure abgedruckt worden ist.«

»Einen Quatrain?« versetzte der Graf, röther als bei seinem Eintritt.

»Man erklärt Sie für einen Liebling der Musen.«

»Nicht in dem Grade, um ...«

»Um einen Quatrain zu machen, der mit dem Verse endigt:

»Héléne n'en dit rien au bon roi Ménelas«.Helena sagt dem guten König Menelaus nichts davon.

»Ich, Sire?«

»Leugnen Sie es nicht, hier ist das Autograph des Gedichtes; Ihre Handschrift! Ich verstehe mich schlecht auf Poesie, aber auf Handschriften, oh! wie ein Experter.«

»Sire, eine Thorheit zieht eine andere nach sich.«

»Herr von Provence, ich versichere Sie, daß nur auf Ihrer Seite eine Thorheit stattgefunden, und ich wundere mich, daß ein Philosoph diese Thorheit begangen hat; behalten wir diese Betitelung für Ihr Gedicht.«

»Sire, Eure Majestät ist hart gegen mich.«

»Die Strafe der Wiedervergeltung, mein Bruder! Statt Ihr Gedicht zu machen, hätten Sie sich über das Geschehene unterrichten lassen können; ich habe das gethan; und statt des Quatrain gegen Ihre Schwägerin, folglich gegen mich, würden Sie ein Madrigal für sie geschrieben haben. Sie werden am Ende sagen, das sei kein Gegenstand, der begeistere; aber eine schlechte Epistel ist mir immer lieber, als eine gute Satyre. Horaz sagt das auch, Horaz, Ihr Dichter.«

»Sire, Sie beugen mich nieder.«

»Wären Sie der Unschuld der Königin nicht sicher gewesen, wie ich es bin,« fuhr der König mit Heftigkeit fort, »so hätten Sie wohl daran gethan, Ihren Horaz wieder zu lesen. Hat er nicht die schönen Worte gesagt? verzeihen Sie, ich radebreche das Lateinische:

Rectius hoc est:
Hoc faciens vivam melius, sic dulcis amicis
Occurram.

›Das ist besser; wenn ich das thue, werde ich redlicher sein; wenn ich es thue, werde ich gut gegen meine Freunde sein.‹

»Sie, mein Bruder, würden das zierlicher übersetzen.«

Und der gute König, nachdem er diese Lection mehr als Vater, denn als Bruder gegeben, wartete, daß der Schuldige eine Rechtfertigung begänne.

Der Graf sann eine Zeit lang über seine Antwort nach, doch dieß nicht gerade wie ein verlegener Mensch, sondern mehr wie ein Redner, der Delicatessen sucht.

»Sire, sagte er, »so streng auch der Spruch Eurer Majestät ist, ich habe ein Mittel der Entschuldigung, und darf hoffen, daß Sie mir verzeihen werden.«

»Sprechen Sie, mein Bruder.«

»Nicht wahr. Sie beschuldigen mich, ich habe mich getäuscht, und nicht, ich habe eine schlimme Absicht gehabt?«

»Einverstanden.«

»Wenn dem so ist, so wird Eure Majestät, welche weiß, daß derjenige, welcher sich nicht täuscht, kein Mensch ist, zugeben, daß ich mich nicht grundlos getäuscht habe.«

»Nie werde ich Ihren Geist anklagen, denn er ist groß und erhaben, mein Bruder.«

»Wohl, Sire, warum sollte ich mich nicht dadurch getäuscht haben, daß ich Alles anhöre, was preisgegeben wird? Wir Prinzen, wir leben in der Luft der Verleumdung, wir sind damit geschwängert. Ich sage nicht, ich habe geglaubt, ich sage, man habe mir erzählt.«

»Ah! gut, wenn dem so ist; doch ...«

»Das Gedicht? Oh! die Dichter sind bizarre Wesen; und dann, ist es nicht besser, durch eine sanfte Kritik, die eine Warnung sein kann, als durch eine gefaltete Stirne zu antworten? Drohende Stellungen in Verse gebracht beleidigen nicht, Sire; es ist nicht wie bei den Pamphleten, in Beziehung auf welche man so heftige Zwangsmaßregeln von Eurer Majestät verlangte; Pamphlete wie das, welches ich selbst Eurer Majestät zeigen werde.«

»Ein Pamphlet!«

»Ja, Sire: ich brauche nothwendig einen Haftbefehl gegen den elenden Verfasser dieser Schändlichkeit.«

Der König erhob sich ungestüm und rief:

»Lassen Sie hören!«

»Ich weiß nicht, ob ich soll, Sire ...«

»Gewiß, Sie müssen; es ist hiebei nichts zu schonen. Haben Sie dieses Pamphlet?«

»Ja, Sire.«

»Geben Sie.«

Der Graf von Provence zog aus seiner Tasche ein Exemplar von der Geschichte Etteniotna's, ein unseliges Beweisstück, das der Degen Philipps, der Stock Charny's, das Feuer Cagliostro's der Circulation nicht entzogen hatten.

Der König warf die Augen auf das Papier, wie Jemand, der gewohnt ist, die interessanten Stellen eines Buches oder einer Zeitung zu lesen.

»Schändlichkeit!« sagte er, »Schändlichkeit!«

»Sie sehen, Sire, daß man behauptet, meine Schwägerin sei bei der Kufe von Mesmer gewesen.«

»Nun wohl! ja, sie ist dort gewesen!«

»Sie ist dort gewesen!« rief der Graf von Provence.

»Mit meiner Genehmigung.«

»Oh! Sire!«

»Und nicht wegen ihrer Gegenwart erhebe ich eine Anschuldigung gegen ihre Weisheit, da ich ihr den Gang nach der Place Vendôme erlaubt hatte.«

»Eure Majestät hat aber der Königin nicht erlaubt, sich der Kufe zu nähern, um in eigener Person zu versuchen ...«

Der König stampfte mit dem Fuße. Der Graf hatte diese Worte gerade in dem Moment ausgesprochen, wo die Augen Ludwigs XVI. die für Marie Antoinette beleidigendste Stelle durchliefen, die Geschichte von ihrer vorgeblichen Crise, von ihren Verdrehungen, von ihrer wollüstigen Unordnung, von allem dem endlich, was den Besuch Oliva's bei Mesmer bezeichnet hatte.

»Unmöglich! unmöglich!« sagte der König, der bleich geworden war. »Oh! die Policei muß wissen, was sie hiebei zu thun hat!«

Er läutete.

»Herr von Crosne,« rief er, »man hole mir Herrn von Crosne!«

»Sire, es ist heute der Tag des Wochenberichts, Herr von Crosne wartet im Oeil-de-Boeuf.«

»Er trete ein.«

»Erlauben Sie mir, mein Bruder,« sagte der Graf von Provence mit heuchlerischem Tone. Und er machte Miene, wegzugehen.

»Bleiben Sie,« sprach Ludwig XVI. zu ihm. »Ist die Königin schuldig, wohl! mein Herr, so gehören Sie zur Familie und dürfen es wissen; ist sie unschuldig, so müssen Sie es ebenfalls wissen, da Sie meine Gemahlin im Verdacht hatten.«

Herr von Crosne trat ein.

Als dieser Beamte Herrn von Provence beim König sah, begann er damit, daß er den zwei Größten des Reiches seine Huldigung darbrachte; dann wandte er sich an den König und sprach:

»Der Bericht ist fertig, Sire.«

»Vor Allem, mein Herr,« sagte Ludwig XVI., »erklären Sie mir, wie in Paris ein so schändliches Pamphlet gegen die Königin veröffentlicht werden konnte?«

»Etteniotna?« fragte Herr von Crosne.

»Ja.«

»Wohl, Sire, das ist ein Zeitungsschreiber Namens Reteau.«

»Ja. Sie wissen seinen Namen und haben ihn nicht an der Veröffentlichung verhindert, oder nach der Veröffentlichung verhaftet!«

»Sire, nichts war leichter, als ihn zu verhaften: ich will Eurer Majestät den Einsperrungsbefehl ganz ausgefertigt in meinem Portefeuille zeigen.«

»Warum ist dann die Verhaftung nicht erfolgt?«

Herr von Crosne wandte sich gegen Herrn von Provence.

»Ich verabschiede mich von Eurer Majestät,« sprach dieser langsam.

»Nein, nein,« erwiderte der König. »Ich habe Ihnen schon gesagt, Sie sollen bleiben. Bleiben Sie.«

Der Graf verbeugte sich.

»Sprechen Sie, Herr von Crosne; sprechen Sie offenherzig, ohne Rückhalt: sprechen Sie rasch und unumwunden.«

»Wohl, also,« sagte der Policei-Lieutenant, »ich habe den Zeitungsschreiber Reteau nicht verhaften lassen, weil ich ganz nothwendig, ehe ich diesen Schritt that, eine Erklärung mit Eurer Majestät gehabt haben mußte.«

»Ich ersuche Sie darum.«

»Sire, es wäre vielleicht besser, diesem Zeitungsschreiber einen Sack Geld zu geben und ihn fortzuschicken, daß er anderswo, sehr fern von hier, gehenkt würde.«

»Warum?«

»Sire, weil, wenn diese Elenden eine Lüge sagen, das Publicum, dem man es beweist, sehr erfreut ist, sie peitschen, ihnen die Ohren abschneiden, sie sogar aufhängen zu sehen. Wenn sie aber unglücklicher Weise eine Wahrheit aufgreifen ...«

»Eine Wahrheit?«

Herr von Crosne verbeugte sich.

»Ja, ich weiß es. Die Königin ist in der That bei der Kufe Mesmers gewesen. Sie ist dort gewesen, das ist ein Unglück, wie Sie sagen, aber ich habe es ihr erlaubt.«

»Oh! Sire!« rief Herr von Crosne.

Dieser Ausruf des ehrfurchtsvollen Unterthanen fiel dem König noch mehr auf, als er ihm aus dem Munde des eifersüchtigen Verwandten aufgefallen war.

»Die Königin ist aber darum nicht verloren, denke ich,« sprach er.

»Nein, Sire, aber compromittirt.«

»Herr von Crosne, lassen Sie hören, was hat Ihnen Ihre Policei gesagt?«

»Sire, viele Dinge, die bei aller Achtung, welche ich Eurer Majestät schuldig bin, bei aller ehrfurchtsvollen Anbetung, die ich für die Königin hege, mit einigen Angaben des Pamphlets im Einklang stehen.«

»Im Einklang, sagen Sie?«

»Hören Sie, wie. Eine Königin von Frankreich, die in der Tracht einer gewöhnlichen Frau, angelockt von den magnetischen Bizarrerien Mesmers, in diese zweideutige Gesellschaft geht, und die allein geht ...«

»Allein!« rief der König.

»Ja, Sire.«

»Sie täuschen sich, Herr von Crosne.«

»Ich glaube nicht, Sire.«

»Sie haben schlechte Berichte.«

»So genaue, Sire, daß ich die Einzelnheiten der Toilette Ihrer Majestät, die Gesammterscheinung ihrer Person, ihre Schritte, ihre Geberden, ihre Schreie angeben kann.«

»Ihre Schreie!«

Der König erbleichte und zerknitterte die Broschüre.

»Ihre Seufzer sogar sind von meinen Agenten aufgezeichnet worden,« fügte Herr von Crosne schüchtern bei.

»Ihre Seufzer! Die Königin hätte sich dergestalt vergessen! ... Die Königin hätte so wohlfeil meine Ehre als König, ihre Ehre als Frau gegeben!«

»Das ist unmöglich,« sprach der Graf von Provence, »das wäre mehr als scandalös, und Ihre Majestät ist unfähig ...«

Diese Worte waren mehr eine neue Anklage, als eine Entschuldigung. Der König fühlte das. Alles in ihm empörte sich.

»Mein Herr,« sprach er zum Policei-Lieutenant, »Sie behaupten, was Sie gesagt haben?«

»Ach! bis zum letzten Worte, Sire.«

»Ihnen, mein Bruder,« sagte Ludwig XVI., indem er mit dem Sacktuch über seine von Schweiß befeuchtete Stirne fuhr, »Ihnen bin ich einen Beweis für meine Erklärung schuldig. Die Ehre der Königin ist die Ehre meines ganzen Hauses. Ich gebe sie nie preis. Ich habe der Königin erlaubt, zur Kufe Mesmers zu gehen, sie aber zugleich beauftragt, eine sichere, tadellose, sogar fromme Person mitzunehmen.«

»Ah!« versetzte Herr von Crosne, »wenn es so gewesen wäre ...«

»Ja,« sprach der Graf von Provence, »wenn eine Dame wie Frau von Lamballe z. B. ...«

»Ganz richtig, mein Bruder, es ist die Frau Prinzessin von Lamballe, die ich der Königin bezeichnet hatte.«

»Leider, Sire, ist die Prinzessin nicht mitgenommen worden.«

»Wohl,« fügte der König bei, »wenn der Ungehorsam so weit gegangen ist, so muß ich bestrafen, und ich werde strafen.«

Ein ungeheurer Seufzer schloß ihm die Lippen, nachdem er ihm das Herz zerrissen.

»Nur,« fügte er leiser bei, »nur bleibt mir ein Zweifel; diesen Zweifel theilen Sie nicht, das ist natürlich; Sie sind nicht der König, der Gatte, der Freund derjenigen, welche man anschuldigt ... diesen Zweifel, ich will ihn aufklären.«

Er läutete; der Officier vom Dienst erschien.

»Man sehe nach, ob die Frau Prinzessin von Lamballe nicht bei der Königin oder in ihrer Wohnung ist,« sagte der König.

»Sire, Frau von Lamballe geht in dem kleinen Garten mit Ihrer Majestät und einer andern Dame spazieren.«

»Bitten Sie die Frau Prinzessin, sogleich heraufzukommen.«

Der Officier trat ab.

»Nun, meine Herren, noch zehn Minuten; bis dahin kann ich keinen Entschluß fassen.«

Gegen seine Gewohnheit faltete Ludwig XVI. seine Stirne und warf auf die zwei Zeugen seines tiefen Schmerzes einen beinahe drohenden Blick.

Die zwei Zeugen schwiegen. Herr von Crosne war von einer wirklichen Traurigkeit erfüllt, Herr von Provence heuchelte eine Traurigkeit, die sich dem Gotte Momus in Person mitgetheilt hätte.

Ein leichtes Rauschen von Seidestoff hinter den Thüren verkündigte dem König die Ankunft der Prinzessin von Lamballe.

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