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Das große Bestiarium der modernen Literatur

Franz Blei: Das große Bestiarium der modernen Literatur - Kapitel 7
Quellenangabe
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typeessay
authorFranz Blei
titleDas große Bestiarium der modernen Literatur
publisherErnst Rowohlt Verlag
year1922
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Quellenschriften des Bestiarium

Es erübrigt sich, den interessierten Leser auf seine Lieblingsbücher zu verweisen, als da sind des Herrn E. Engel »Historia Naturalis der teutschen literarischen Fauna im 19. Jahrhundert, aus dem Genius der teutschen Sprache, wie ich sie rede, erfaßt«. Oder des Herrn Bartels Werk »Die Deutschen Literatiere nach ihren Nasen betrachtet«. Oder des Herrn Richard M. Meyer »Einer- und anderseitige Literatur des 19. Jahrhunderts dem deutschen Gemüte nach«. Oder der ähnlichen Bücher von Kluge, Koch usw. Es werden im folgenden Quellennachweis vielmehr nur Schriften aufgeführt, die sich spezialisiert mit dem Gegenstande befassen. Und auch hier war Auswahl geboten. Denn Tag um Tag kommt hier Neues an den Tag, den es heute nicht zu scheuen braucht. Zahllos sind die staatlichen Institute oder Seminarien, in denen sonst beschäftigungslose junge Leute aller Geschlechter von den dazu Berufenen in der Erforschung unserer Tiere durch Wort, Zuruf, Schrift und ermunterndes Beispiel angelernt werden. Man arrangiert Ausflüge zu den kürzlichen Geburtsstädten moderner Dichter, deren glückliche Mütter sich oft nicht scheuen, das Wochenbett zu verlassen, in dem sie noch von dem Dichter liegen, um die wissensdurstige Schar zu empfangen. Man veranstaltet Bierabende und Kegelschieben, um die noch Säumigen auf diesem Umwege zur Kenntnis der modernen Literatur zu bringen. Aber nicht nur die offizielle Wissenschaft ist fieberhaft tätig. Jeden Tag bringen auch die Gazetten neue Details. Vorträge überstürzen sich. Preisaufgaben stoßen sich im Raume – kurz, es ist überwältigend zu sehen, mit welchem Eifer sich eine Nation mit ihren Tieren beschäftigt. Hier also nur aus erdrückender Fülle eine kleine Auswahl der wichtigsten Ergebnisse solchen Eifers.

Sainte-Beuve, Causeries du Lundi. Tome 47. SS. 125 bis 210. Artikel La Weigand.

Schlenther, Paul, Das Nu nu – nee nee des Gehauptmann. Berlin. Bondi 1900.

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Johannes Negelinus, Schattenrisse. Leipzig 1913.

Flaischlen, C., Das Nee nee – nu nu des Cehauptmann. Habilitationsschrift. Berlin.

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Lauer, Dr. Kamillo, Über den Brauch der Wiener Hausmeisterinnen, sich eine Wildgans als Singvogel zu halten. Urania-Vortrag. 1915.

Brombacher, Dr. Hugo, Des Sternheims invertierte Gangart unter Vermeidung der Artikulation. K. Wolff Verlag 1919.

Habich, Hoffriseur, Das Tovote-Öl, den durch den Sudermann erzeugten Ausschlag wohlriechend zu machen. Berlin o. J.

Strauß, Richard, Die Kunst, aus dem Hofmannsthal Musik zu schlagen. Mit vielen Beispielen. Forstner, Leipzig.

Hebbel, Friedr., Der Paulernst, in: Hebbels sämtliche dramatische Werke.

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Brulat, Paul, La Kolbannette, une französische-allemande Nobleziege et ses herzliche aspirations dans la Frage de l'humanité deutsch-française mixte. Genf. Edit. Carmel 1916.

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Conrad von Hötzendorf, Das Meyrink, ein Schandfleck der k. u. k. Armee. Danzers Armeezeitung, Febr. 1912.

Derselbe, Meine strategischen Pläne gegen das Meyrink, ebenda März 1912 etc. etc. etc.

Kutscher, Prof. Dr. Arthur, Rassenaufzucht aus der Halbe durch Kreuzung mit dem Wedekind. Münchner seminaristische Übungen, Sommersemester 1912.

Muncker, Prof. Dr. Franz, Der Thomasmann in seiner Beziehung zu Klopstocks Züricher Wohnung an der Schifflände. Lit. Centralblatt Nr. 110, pp. 378 bis 380.

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Bölsche, Wilhelm, Mein Liebesleben mit der Natur. Scherl Verlag o. J.

Derselbe, Vom Affenmenschen bis zu Bruno Wille. Ebenda o. J.

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Rapaport-Mosse, Dr., Oberrabiner, Die Bedeutung des So Mbart für die religiöse Kultur der Juden. Krotoschin. I. J. 2234 (1912).

Pastor Th. Hecker, K. Kraus der Vollender Kierkegaards. Brennerverlag 1912.

B. A. Fuchs, De iridibus doctrina Scheierae certa methodo comprehensa, explicata et tarn necessariis demonstrationibus quam moralibus et politicis aucta a B. A. F. Monach., Oldenburg 1915.

A. W. Heymel, Ein Dutzend Wiegenlieder zu des Hofmannsthals 40. Geburtstag. Privatdruck in einem halben Exemplar. Auf Pergament. (1913).

Cohn, S., Die Lebensgeschichte der Handelmazette. Linz, Herz Jesu-Verlag, 1912.

Baco de Verulamio, De Ventis. Lugd. Bat. 1662. P. 96. Hasenclever.

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Pringsheim, Die familiären Antinomien des Thomasmanns. Bonner Diss. 1920.

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Spengler, Prof., Der Untergang des Abendlandes. München 1919.

Dalago, Carl, Die Fackelkraus, ein Vorschlag zur Papstwahl. Innsbruck 1914.

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Wolters, Fr., Ist die Wolfskehl operabel? München. Med. Wochenschrift. Febr. 1912.

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Schering, Strindbergs benutztes Toilettenpapier, gesammelt, übersetzt und herausgegeben. Zehn Bände. 1917-1921.

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