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Das Grab des Tut-ench-Amun

Howard Carter: Das Grab des Tut-ench-Amun - Kapitel 4
Quellenangabe
typereport
authorHoward Carter
titleDas Grab des Tut-ench-Amun
publisherF. A. Brockhaus
year1950
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20150324
projectideedab8ba
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Eine vorläufige Untersuchung

Ich vermute, die meisten Ausgraber werden zugeben, daß sie ein Gefühl der Scheu, ja der Verlegenheit beschleicht, wenn sie in eine Kammer eindringen, die von frommen Händen vor soviel Jahrhunderten verschlossen und versiegelt wurde. Dreitausend, vielleicht viertausend Jahre sind dahingegangen, seit eines Menschen Fuß zuletzt den Boden betrat, auf dem wir stehen, und doch bemerken wir die Spuren frischen Lebens rundumher – das halb gefüllte Gefäß mit Mörtel für die Tür, die geschwärzte Lampe, den Fingerabdruck auf der frisch gemalten Fläche, das auf der Schwelle zum Abschiedsgruß niedergelegte Blumengewinde; wir fühlen, es hätte erst gestern sein können. Selbst die Luft, die wir atmen, ist all die Jahrhunderte hindurch unverändert; wir teilen sie mit denen, die die Mumie zur letzten Ruhe niederlegten. Der Begriff der Zeit verschwindet durch solche kleine intime Einzelheiten, und wir fühlen uns als Eindringlinge.

Das ist wohl das Gefühl, das uns zuerst beherrscht, andere folgen in Menge und schnell – die Freude des Entdeckers, das Fieber der Erwartung, der fast überwältigende, aus Neugier geborene Drang, Siegel zu erbrechen, die Deckel von Kasten zu öffnen, der Gedanke – die reinste Freude des Forschers –, daß wir im Begriff sind, der Geschichte ein neues Blatt hinzuzufügen oder eine wissenschaftliche Frage zu lösen, die gespannte Erwartung – warum es nicht eingestehen? – des Schatzgräbers.

Sicher hatte man nie vorher in der ganzen Geschichte der Ausgrabungen so Wunderbares geschaut, wie uns jetzt das Licht unserer elektrischen Lampe enthüllte. Von unserm Guckloch in dem zugemauerten Eingang ließen wir den Lichtstrahl unserer Lampe – das erste Licht, das seit dreitausend Jahren die Dunkelheit der Kammer durchdrang – von einer Gruppe zur andern wandern mit dem vergeblichen Versuch, uns den Schatz zu deuten, der vor uns lag. Die Wirkung war verwirrend, überwältigend. Wir hatten uns, glaube ich, nie genau überlegt, was zu sehen wir hoffen konnten; jedenfalls hatten wir uns nie von etwas Ähnlichem träumen lassen, eine ganze Kammer – ein ganzes Museum, so schien es uns – voller Sachen, die teils bekannt, teils von einer Art, wie wir sie noch nie gesehen hatten, in scheinbar endlosem Überfluß aufeinandergehäuft waren.

Allmählich wurde das Bild klarer, und wir konnten einzelne Gegenstände unterscheiden. Da standen zuerst, uns gerade gegenüber – wir waren uns ihrer die ganze Zeit bewußt, konnten es aber nicht glauben –, drei große vergoldete Bahren, deren Seiten in der Form von Tierungeheuern geschnitzt waren, mit merkwürdig abgeflachten Körpern, wie es für die Zwecke nötig war, denen sie dienten, aber mit Köpfen von erstaunlicher Natürlichkeit. Tiere waren es, die einem zu jeder Zeit unheimlich vorkommen mußten; sie machten aber einen geradezu erschreckenden Eindruck, wie wir sie sahen, als unsere elektrische Lampe gleich einem Blitzlicht ihre glänzenden goldenen Oberflächen aus der Dunkelheit hervorzauberte, wobei ihre Köpfe auf die Wand dahinter ungeheuerlich verzerrte Schatten warfen. (Abb. 8.) Dann erweckten und fesselten rechts davon zwei Standbilder unsere Aufmerksamkeit: zwei lebensgroße Statuen in Schwarz, die sich wie Schildwachen gegenüberstanden, mit goldenem Schurz, goldenen Sandalen, mit Keule und Stab und mit der schirmenden heiligen Schlange an ihrer Stirn. (Abb. 9.)

siehe Bildunterschrift

8. Die Bahre mit den Kuhköpfen in der Vorkammer.
Die eiförmigen weißen Behälter unter der Bahre enthalten Opferspeisen.

siehe Bildunterschrift

9. Die Bahre mit den Löwenköpfen in der Vorkammer.
In der Mitte des Hintergrundes die versiegelte Tür zur Sargkammer.

Das waren die Hauptgegenstände, die uns zuerst in die Augen fielen. Zwischen ihnen, um sie herum, oben darauf gehäuft, waren zahllose andere: außergewöhnlich schön bemalte und eingelegte Kasten; Alabastervasen, einige davon in durchbrochenen Mustern schön geschnitten; seltsame schwarze Schreine, aus deren einem eine große goldene Schlange zur geöffneten Tür herausschaute; Sträuße aus Blumen oder Blättern; Betten; schön geschnitzte Sessel; ein goldeingelegter Thronsessel; ein Haufen merkwürdiger, weißer eiförmiger Behälter; Stäbe in allen Formen und Mustern; unsern Augen am nächsten, auf der Schwelle der Kammer ein schöner Pokal in Lotosform aus durchsichtigem Alabaster; zur Linken ein wirrer Haufen umgestürzter Wagen, die von Gold und Einlagen glänzten, und hinter ihnen hervorschauend eine andere Statue. (Abb. 10.)

siehe Bildunterschrift

10. Die Bahre mit den Nilpferdköpfen in der Vorkammer. Links die Wagen.

Das waren einige der Gegenstände, die vor uns lagen. Jetzt kam uns in all unserer Bestürzung plötzlich der Gedanke, daß sich in diesem ganzen Gemisch von Gegenständen vor uns weder ein Sarg noch die Spur einer Mumie befand, und die vielerörterte Frage, ob Grab oder Versteck, fing von neuem an, uns zu beunruhigen. Mit dieser Frage vor Augen, prüften wir nochmals den Schauplatz vor uns und bemerkten zum erstenmal, daß zur Rechten zwischen den beiden schwarzen, wachehaltenden Figuren noch eine versiegelte Tür vorhanden war. (Abb. 11.) Allmählich wurde es uns klar: Wir standen erst an der Schwelle unserer Entdeckung! Was wir sahen, war nur eine Vorkammer. Dort hinter der versiegelten Tür mußten sich noch andere Kammern, möglicherweise eine ganze Reihe von Kammern, befinden, und in einer von ihnen, das stand außer allem Zweifel, würden wir den Pharao mit seiner ganzen prunkvollen Totenausstattung finden.

siehe Bildunterschrift

11. Die Wächterstatuen vor der versiegelten Tür zur Sargkammer.

Wir hatten genug gesehen, und in unsern Köpfen begann sich alles zu drehen bei dem Gedanken an die Aufgabe, die uns erwartete. Wir verstopften das Loch wieder, schlossen das Holzgitter ab, das vor dem ersten Türeingang angebracht war, ließen unsere Eingeborenen zur Wache zurück, bestiegen unsere Esel und ritten schweigsam und in Gedanken versunken das »Tal« hinunter heim.

Es war sonderbar, wie sich unsere Ansichten über das widersprachen, was wir gesehen hatten, als wir uns am Abend unterhielten. Jeder von uns hatte etwas bemerkt, was der andere nicht gesehen hatte; am nächsten Tage waren wir ganz verwundert, als wir entdeckten, wieviel in die Augen Fallendes uns entgangen war. Am meisten natürlich beunruhigte uns die versiegelte Tür zwischen den beiden Statuen, und bis tief in die Nacht hinein erörterten wir die Möglichkeiten, was alles hinter dieser Tür liegen könnte. Eine einzelne Kammer mit dem Sarg des Königs? Das war das wenigste, was wir erwarten konnten. Aber warum nur eine Kammer? Warum nicht eine Reihe von Gängen und Kammern, die, wie sonst im »Tal«, zu einem allerinnersten Schrein, der Sargkammer, führten? So konnte es sein, und doch war das Grab, nach seinem Grundriß zu urteilen, den andern Gräbern ganz unähnlich. Visionen von Kammer über Kammer, jede gleich der ersten, die wir gesehen hatten, von Gegenständen überfüllt, zogen an uns vorüber und ließen uns atemlos zurück. Dann kam der Gedanke an die Plünderer wieder. War es ihnen gelungen, durch diese dritte Tür hindurchzudringen? – aus der Entfernung sah sie ganz unbeschädigt aus –, und war dem so, was hatten wir dann für Aussichten, die Mumie des Königs unversehrt zu finden? Ich glaube, in dieser Nacht schliefen wir alle nur wenig.

Am nächsten Morgen, dem 27. November, waren wir früh zur Stelle, denn es gab viel zu tun. Ehe wir mit unsern Untersuchungen weiter fortfahren konnten, war es das Wichtigste, geeignetere Beleuchtungsmittel zu verschaffen. Daher fing Callender mit dem Legen von Drähten an, um uns mit der elektrischen Hauptleitung im »Tal« zu verbinden. Während dies vorbereitet wurde, kopierten wir die Siegelabdrücke auf dem inneren Türeingang aufs sorgfältigste und entfernten dann den ganzen Verschluß. Bis zum Mittag war alles fertig. Lord Carnarvon, Lady Evelyn, Callender und ich betraten nun das Grab und untersuchten die erste Kammer (die wir später die Vorkammer nannten) genau.

Mit Hilfe unserer starken elektrischen Lampen wurden viele Gegenstände sichtbar, die am Tag vorher für uns noch im Dunkeln geblieben waren, und es war möglich, die ganze Größe unserer Entdeckung zu ermessen. Unser erstes Ziel war natürlich die versiegelte Tür zwischen den beiden Statuen, und hier erwartete uns eine Enttäuschung. Aus einiger Entfernung gesehen, machte sie den Eindruck eines vollständig unversehrten Verschlusses; aber nähere Untersuchung zeigte, daß dicht über dem Boden eine Öffnung vorhanden war, gerade weit genug, einen Knaben oder einen schlanken Mann hindurchzulassen, und daß das Loch später wieder ausgefüllt und wieder versiegelt worden war. (Abb. 12.) Wir sollten also nicht die ersten sein! Auch hier waren uns die Diebe zuvorgekommen, und es blieb nur noch übrig festzustellen, wieviel Schaden anzurichten sie Zeit und Gelegenheit gehabt hatten.

siehe Bildunterschrift

12. Die versiegelte Tür zur Sargkammer.
Die dunklere Stelle unten ist der nach dem Eindringen der Plünderer wieder versiegelte Teil der Tür.

Unserer ersten Eingebung folgend, hätten wir die Tür am liebsten eingerissen, um der Sache sofort auf den Grund zu kommen; aber damit hätten wir viele der Gegenstände in der Vorkammer schwerer Beschädigung aussetzen können, ein Wagnis, das wir keinesfalls auf uns nehmen wollten. Andererseits durften wir die betreffenden Gegenstände nicht aus dem Weg räumen; denn es war von großer Bedeutung, daß ein Plan und eine vollständige photographische Aufnahme gemacht wurde, ehe wir etwas anrührten. Dies war eine Aufgabe, die eine ziemlich lange Zeit in Anspruch nehmen mußte, selbst wenn uns genügende Arbeitsmittel zur Verfügung gestanden hätten, um sofort daranzugehen, was nicht der Fall war. Widerstrebend entschlossen wir uns, diese innere, versiegelte Tür nicht zu öffnen, bis wir alle Gegenstände aus der Vorkammer entfernt hätten. Hierdurch sicherten wir uns nicht nur, was ja unsere Pflicht war, eine vollständige, wissenschaftlich genaue Aufnahme der Vorkammer, sondern wir gewannen auch freies Feld für die Entfernung des Türverschlusses, was bestenfalls immer eine heikle Aufgabe blieb.

Nachdem wir bis zu einem gewissen Grad unsere Neugier über die versiegelte Tür befriedigt hatten, konnten wir jetzt unsere Aufmerksamkeit dem zuwenden, was in der Kammer noch vorhanden war, und eine mehr ins einzelne gehende Untersuchung der Gegenstände vornehmen. Es war jedenfalls ein überwältigendes Erlebnis. In dieser kleinen Kammer eng zusammengedrängt war eine Fülle von Gegenständen, von denen uns jeder einzelne unter gewöhnlichen Umständen in Aufregung versetzt hätte und als reichlicher Lohn eines ganzen Grabungswinters angesehen worden wäre. Einiges war uns wohlbekannt, anderes war neu und seltsam, und wiederum anderes war in vollständigen und vollendeten Exemplaren vorhanden, deren Aussehen wir bisher nur nach kleinen Bruchstücken erraten hatten, die in andern Königsgräbern gefunden worden waren.

Übrigens war der Fund nicht nur wegen seines großen Umfanges so wunderbar. Die Zeit, aus der das Grab stammt, ist in mancher Hinsicht die interessanteste in der ganzen ägyptischen Kunstgeschichte, und wir waren auf manches Schöne gefaßt. Worauf wir aber nicht gefaßt waren, das war die erstaunliche Kraft und Lebendigkeit, die einzelne dieser Gegenstände auszeichnete. Es war wie eine Offenbarung unerwarteter Möglichkeiten in der ägyptischen Kunst, und selbst bei diesem eiligen vorläufigen Überblick wurde uns klar, daß ein genaues Studium des Stoffes eine Änderung, wenn nicht gar einen Umsturz all unserer früheren Ansichten in sich schließen würde.

Was wir bei unserm Überblick zuerst bemerkten, war, daß alle größeren Gegenstände und die meisten kleineren mit dem Namen Tut-ench-Amuns beschrieben waren. Seine Siegel waren auch auf der innersten Tür; deshalb mußte es ohne den geringsten Zweifel auch seine Mumie sein, die hinter dieser Tür liegen mußte.

Dann, während wir uns noch erregt von einem Gegenstand zum andern riefen, machten wir eine neue Entdeckung. Beim Nachschauen unter der südlichsten der drei großen Bahren bemerkten wir ein kleines unregelmäßiges Loch in der Wand. Hier war noch eine versiegelte Tür und ein Loch von Plünderern, das nicht wie die andern wieder geschlossen worden war. (Abb. 13.) Vorsichtig krochen wir unter die Bahre und führten unsere tragbare Lampe ein. Dort lag vor uns eine weitere Kammer, die wesentlich kleiner als die erste, aber mit Gegenständen noch weit mehr überfüllt war.

siehe Bildunterschrift

13. Das Loch, das die Plünderer zur Seitenkammer durchbrachen. Davor die Bahre mit den Nilpferdköpfen.

Der Zustand, in dem sich diese Kammer befand, spottete einfach jeder Beschreibung. In der Vorkammer war noch ein Versuch gemacht worden, nach dem Besuch der Plünderer aufzuräumen, aber hier war alles in derselben Unordnung geblieben, wie sie es verlassen hatten. Man braucht wenig Einbildungskraft, sie sich bei ihrer Arbeit vorzustellen. Einer – für mehrere hätte es wahrscheinlich am Platz gefehlt – war in die Kammer hineingekrochen, hatte dann eilig, aber planmäßig den ganzen Inhalt durchwühlt, Kasten geleert, einzelnes beiseite geworfen, aufeinandergehäuft und gelegentlich seinen Gefährten zu genauerer Prüfung in der vorderen Kammer durch das Loch zugereicht. Er hatte seine Arbeit mit der Gründlichkeit eines Erdbebens ausgeführt.

Ich glaube, daß die Entdeckung dieser zweiten Kammer mit ihrer Inhaltsfülle etwas ernüchternd auf uns wirkte. Bis jetzt hatte uns die Erregung gepackt und uns keine Zeit zum Nachdenken gelassen, aber nun wurde uns zum ersten Male klar, welche gewaltige Aufgabe vor uns lag und welche große Verantwortung wir mit ihr auf uns nahmen. Dies war kein gewöhnlicher Fund, der in einem normalen Grabungswinter erledigt werden konnte; auch gab es keinen früheren Fall, der uns zeigte, wie wir ihn handhaben sollten. Die Sache überstieg alle Erfahrung, und für den Augenblick schien es, daß mehr zu tun wäre, als Menschenkraft fertigbringen konnte.

Außerdem hatte uns die Ausdehnung der Entdeckung überrascht. Wir waren ganz unvorbereitet, der Unzahl der Gegenstände Herr zu werden, die vor uns lagen und von denen viele gefährdet waren und sorgfältigen Konservierens bedurften, ehe man sie anrühren konnte. Unendlich viel war zu erledigen, ehe wir mit den Ausräumungsarbeiten nur anfangen konnten. Große Lager von Präpariermitteln und Verpackungsstoffen mußten angelegt werden; der Rat Sachverständiger über die beste Art der Behandlung gewisser Gegenstände mußte eingeholt werden; ein Laboratorium mußte eingerichtet werden als sichere und geschützte Stelle, wo die Gegenstände behandelt, katalogisiert und verpackt werden konnten. Sorgfältige Vermessungen und vollständige photographische Aufnahmen mußten gemacht werden.

Dies waren nur einige der Aufgaben, die uns bevorstanden. Natürlich war das erste, das Grab gegen Raub zu sichern; dann konnten wir in Ruhe unsere Pläne ausarbeiten – Pläne, deren Ausführung, wie uns jetzt schon klar wurde, nicht nur einen, sondern sicherlich zwei, möglicherweise aber auch drei oder vier Winter in Anspruch nehmen würden.

Wir besaßen das Holzgitter am Anfang des Ganges, aber das genügte nicht, und ich nahm daher das Maß des inneren Eingangs für eine Tür aus starken Eisenstäben. Bis sie fertiggestellt werden konnte – aus diesem und aus noch andern Gründen war ich genötigt, nach Kairo zu fahren –, mußten wir uns der Arbeit unterziehen, das Grab nochmals zuzuwerfen. Nachdem wir die Eingangstür mit starken Balken verschlossen hatten, wurde am 3. Dezember das Grab bis zur Oberfläche wieder zugeworfen. Am 16. öffneten wir es wieder, am 17. wurde die eiserne Tür an dem Eingang der Vorkammer angebracht, und wir waren zum Anfang der Arbeit bereit. Der Direktor der ägyptischen Staatlichen Abteilung für Chemie, Lucas, stellte uns seine Kenntnisse zur Verfügung, und Dr. Gardiner sagte zu, sich aller Inschriften anzunehmen, während Professor Breasted half, die historische Bedeutung der Siegelabdrücke zu entziffern. Am 25. kam Mace an, der im Auftrage des Metropolitan Museum of Art in New York die Ausgrabungen bei den Pyramiden von Lischt leitete und telegraphisch seine Hilfe angeboten hatte. Von seinen in Ägypten weilenden Mitarbeitern überließ uns das Museum außerdem noch Burton für photographische Aufnahmen und Hall und Hauser für Zeichnungen. Zwei Tage später, nachdem das Kopieren und die photographischen Aufnahmen genügend vorgeschritten waren, wurde der erste Gegenstand aus dem Grab ans Tageslicht gebracht.

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