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Clemens Brentanos Frühlingskranz

Bettina von Arnim: Clemens Brentanos Frühlingskranz - Kapitel 65
Quellenangabe
typefiction
booktitleClemens Brentanos Frühlingskranz
authorBettina von Arnim
year1985
publisherInsel Verlag
addressFrankfurt am Main
isbn3-458-14247-9
titleClemens Brentanos Frühlingskranz
pages3-7
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1844
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Liebe Bettine.

Du hast mir einen schönen Ofenschirm gestickt, er entzückt alle Leute, die ihn betrachten, und ist jetzt der größte Schatz meines Mobiliarvermögens, außer Deinem Porträt, wie Deine Liebe überhaupt mein größter Besitz ist.

Ich sende Euch hier das Schattenspiel, ich habe es in einem Tag geschrieben, das ist alles, was ich zu seiner Entschuldigung sagen kann. Die kleinen Cochonnerien, die es enthält, habe ich genau nach dem übersendeten Plan verfaßt und mir darin keine Freiheit erlaubt! – Soeben erhalte ich Euren Familienbrief, worin Ihr noch viele Umstände vorbringt von Theater und dergleichen, was ich von hier aus nicht begreife, ich habe Euch doch das Lokal bestimmt, könnt Ihr nicht fertig werden damit, so spielt das Schattenspiel und lacht womöglich, ich will versuchen, allein ohne Hülfe die Claudine zu erfreuen; die Posse hab ich geschrieben, das Edle will ich dichten! – Auf den Schirm hat die Günderode mit Bleistift von ungefähr ihren Namen gekritzelt, auch dies Zufällige hat mich sehr gerührt. Schreibe bis Mittwoch wieder, Deine Briefe sind die einzigen, die ich jetzt habe! –

Adieu Clemens.

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