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Chinesische Märchen

Richard Wilhelm: Chinesische Märchen - Kapitel 32
Quellenangabe
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typefairy
authorRichard Wilhelm
titleChinesische Märchen
publisherEugen Diederichs Verlag GmbH & Co.
printrunEinmalige Jubiläumsausgabe
year1985
isbn3424008508
firstpub1914
translatorRichard Wilhelm
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20120215
projectid71b5aa0f
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30. Der alte Mann

Initial Es war einmal ein Mann, der hieß Huang An. Er mußte wohl über achtzig Jahre alt sein, und doch hatte er das Aussehen eines Jünglings. Er nährte sich von Zinnober. Stets ging er nackt. Selbst im Winter zog er keine Kleider an. Er saß auf einer Schildkröte, die war drei Fuß lang. Einst fragte ihn jemand: »Wie alt ist wohl diese Schildkröte?« Er erwiderte: »Als Fu Hi die Netze und Reusen erfand, da fing er diese Schildkröte und gab sie mir. Inzwischen hab' ich ihren Deckel schon ganz platt gesessen. Dieses Tier fürchtet den Schein von Sonne und Mond; darum streckt es nur alle zweitausend Jahre einmal den Kopf heraus. Seit ich das Tier habe, hat es schon fünfmal den Kopf herausgestreckt.« Mit diesen Worten nahm er die Schildkröte auf den Rücken und ging hinweg.

Es erhob sich aber die Sage, dieser Mann sei zehntausend Jahre alt.

 

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