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Cherubinischer Wandersmann

Angelus Silesius: Cherubinischer Wandersmann - Kapitel 11
Quellenangabe
typeanthology
booktitleCherubinischer Wandersmann
authorAngelus Silesius
year1995
publisherPhilipp Reclam jun.
addressStuttgart
isbn3-15-008006-1
titleCherubinischer Wandersmann
pages6-11
created20010407
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1675
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101. Das lebendige Todtengrab.

Mensch ist dein Antlitz schön / und deine Seele bleich /
So bistu lebendig den Todtengräbern gleich.

 
102. Der Weg zum Schöpffer.

Du armer sterblicher / ach bleib doch nicht so kleben /
Ann Farben dieser Welt / und jhrem schnöden Leben:
Die Schönheit deß geschöpffs ist nur ein blosser steg /
Der unß zum Schöpffer selbst / dem schönsten zeigt den Weg.

 
103. Gerechtigkeit macht Seelig.

Wer seelig werden wil / der muß mit weisser Seiden /
So zierlich als er kan / sein Leib und Seel bekleiden.

 
104. Grabschrifft einer heiligen Seelen.

Hier ligt die grosse Braut / der Menschheit Christi Lohn /
Der GOttheit Ehr und Ruhm / deß heilgen Geistes Thron.

 
105. Wie man GOttes Huld erlangt.

Jm munde Hönigseim / im Hertzen trage Gold /
Jnn Augen lautres Licht / so wird dir Christus hold.

 
106. An den Sünder.

Ach Sünder traue nicht / weil du die Magdalen
Befridigt und getrost von unsrem HErrn sihst gehn:
Du bist ihr noch nicht gleich: wiltu deß Trosts geniessen /
So lege dich zuvor wie sie zu seinen Füssen.

 
107. Ein unbeflekter Mensch ist über die Engel.

Ein Engel seyn ist viel; Noch mehr ein Mensch auf Erden /
Und nicht mit jhrem wust und Koth besudelt werden.

 
108. Der Volkomne ist nie frölich.

Mensch / ein Volkomner Christ hat niemals rechte freud
Auf diser Welt: warumb? Er stirbet allezeit.

 
109. Der Leib ist Ehren werth.

Halt deinen Leib in Ehrn / er ist ein edler Schrein /
Jn dem das Bildnüß GOtts sol aufbehalten seyn.

 
110. Der Seelige Sünder.

Kein Sünder ist so wol und seelig je gestorben /
Als der deß HErren gunst wie Magdalen erworben.

 
111. Das Menschliche Hertze.

GOtt / Teuffel / Welt / und alls wil in mein Hertz hinein:
Es muß ja wunder schön und grosses Adels seyn!

 
112. Das Hertz ist unermeßlich.

Ein Hertze welches sich vergnügt mit ort und Zeit /
Erkennet warlich nicht sein' unermäßlichkeit.

 
113. Der Tempel GOttes.

Jch bin der Tempel GOtts / und meines Hertzens schrein
Jsts allerheiligste / wann er ist leer und rein.

 
114. Die Uberformung.

Dann wird das Thier ein Mensch / der Mensch ein Englisch wesen /
Und dieses GOtt / wann wir Vollkömmlich seynd genesen.

 
115. Du must zuvor das seyn.

Mensch sol GOtt und sein Lamm dein Ewger Tempel seyn /
So mustu jhm zuvor dein Hertz zu einem weihn.

 
116. Der geistliche Opfferzeug.

Mein Hertz ist ein Altar / mein will' ists Opffer-Gutt /
Der Prister meine Seel / die Liebe Feur und Glutt.

 
117. Der Ekstein ist das beste.

Den Goldstein suchet man / und läst den Ekkestein /
Durch den man ewig reich / gesund / und klug kan seyn!

 
118. Der weisen Stein ist in dir.

Mensch geh nur in dich selbst. Denn nach dem Stein der weisen /
Darf man nicht allererst in frembde Lande reisen.

 
119. Der Ekstein macht was ewig wehrt.

Der Goldstein machet Gold das mit der Welt vergeht:
Der Ekstein einen Bau der ewiglich besteht.

 
120. Die beste Tingirung.

Den halt ich im Tingirn für Meister und bewehrt /
Der GOtt zu Lieb sein Hertz ins feinste Gold verkehrt.

 
121. Wir habens besser als die Engel.

Den Engeln geht es wol; noch besser uns auff Erden:
Denn keiner jhrs Geschlechts kan GOtts Gemahlin werden.

 
122. Das gröste Wunderwerk.

Kein grösser Wunderwerk hat man noch nie gefunden:
Als daß sich GOtt mit Koth (dem Menschen) hat verbunden.

 
123. GOtt geht doch etwas ab.

Man sagt / GOtt mangelt nichts / Er darff nicht unsrer gaben:
Jsts wahr / was wil Er dann mein armes Hertze haben?

 
124. Die geistliche Drachenstürtzung.

Wann du auß dir Verjagst die Sünd und jhr getümmel /
So wirfft St. Michael den Drachen auß dem Himmel.

 
125. Die Hoffart und Demut.

Die Hoffart wird gehast / die Demut wird geliebt:
Und doch ist kaum ein Mensch der sie für jener übt.

 
126. Der Weg zur Heiligkeit.

Der allernächste Weg zur wahren Heiligkeit /
Jst Demut auf dem Pfad der keuschen Reinigkeit.

 
127. Der Ewge Sabbath in der Zeit.

Ein Mensch der sich in sich in GOtt versamblen kan /
Der hebt schon in der Zeit den Ewgen Sabbath an.

 
128. Sich selbst regiern ist Königlich.

Ein Mensch der seine Kräfft' und Sinne kan regiern;
Der mag mit guttem recht den Königs Titel führn.

 
129. Der grade Weg zum Leben.

Wann du wilt grades Wegs ins Ewge Leben gehn /
So laß die Welt und dich zur linken Seiten stehn.

 
130. Der Mundtrank GOttes.

Der Trank den GOtt der HErr am allerliebsten trinkt /
Jst Wasser das für lieb auß meinen Augen dringt.

 
131. Das geheime Königreich.

Jch bin ein Königreich / mein Hertz das ist der Thron /
Die Seel ist Königin / der König GOttes Sohn.

 
132. Das Hertze.

Mein Hertze weil es stäts in GOtt gezogen steht /
Und jhn herwieder zeucht / ist Eisen und Magnet.

 
133. Von der H. Teresa.

Teresa wil sonst nichts als Leyden oder sterben:
Warumb? die Braut muß jhr den Bräutgam so erwerben.

 
134. Der liebste Mensch bey GOtt.

Der allerliebste Mensch den GOtt hat in der Zeit /
Jst der viel Creutz und Pein umb seinet willen leidt.

 
135. Ein Hertz umbschlisset GOtt.

Gar unaußmäßlich ist der Höchste wie wir wissen:
Und dannoch kan jhn gantz ein Menschlich Hertz umbschlissen!

 
136. Mittel zur Heiligkeit.

Dein Geist sey aufgespannt / dein Hertze leer und rein /
Demüttig deine Seel: so wirstu heilig seyn.

 
137. Die Lieb ist alle Tugenden.

Die Lieb ist nie allein / wer sich mit ihr beweibt /
Dem wird das gantze Chor der Jungfern einverleibt.

 
138. Die Lieb ist Todt.

Ach ach die Lieb ist todt! wie ist sie dann gestorben?
Für Frost / weil niemand sie geacht / ist sie verdorben.

 
139. Was man sucht das findt man.

Der Reiche suchet Gold / der arme suchet GOtt:
Gold find der arme Mensch warhafftig / jener Koth.

 
140. Das Königliche Leben.

Gib deinen willen GOtt: dann wer jhn aufgegeben /
Derselbe führt allein ein Königliches Leben.

 
141. Wir sollens GOtt wider seyn.

GOtt der bequämt sich unß / Er ist unß was wir wollen:
Weh unß / wann wir jhm auch nicht werden was wir sollen.

 
142. Jn Sanfftmuth wohnet GOtt.

Versänfftige dein Hertz. GOtt ist in starken Winden /
Jn Erdbewegungen / und Fewer / nicht zufinden.

 
143. Die Lampe muß recht brennen.

Ach Jungfrau schmücke dich / laß deine Lampe brennen:
Sonst wird der Bräutigam dich nicht für Braut erkennen.

 
144. Die Morgenröth' und Seele.

Die Morgenröth' ist schön / Noch schöner eine Seele /
Die GOttesstral durchleucht in jhres Leibes Höle.

 
145. GOtts süssester Geruch.

Der süsseste Geruch der GOtt so sehr beliebt /
Steigt auf vom Lob das jhm ein reines Hertze giebt.

 
146. Die Macht der Seelen.

Die Seel ist groß von Macht / GOtt selbst muß ihr gestehn /
Und kan jhr nimmermehr ohn jhren Willn entgehn.

 
147. GOtt wil alleine seyn.

Verschleuß GOtt in dein Hertz / laß keinen andern drein /
So muß er stäts bey dir und dein gefangner seyn.

 
148. GOtt ist mein Punct und Kreiß.

GOtt ist mein mittelpunct wenn ich Jhn in mich schlisse:
Mein Umbkreiß dann / wenn ich auß Lieb' in jhn zerflisse.

 
149. Das Hochzeit Kleyd ist noth.

Der Himmel thut sich auf / der Bräutgam komt gegangen!
O Braut wie wiltu jhn ohns Hochzeit Kleyd embfangen!

 
150. Die Last unds Joch deß HErren.

Süß ist deß HErren joch / und sanffte seine Last.
Wol dir / wann du sie stäts auf deinen Achseln hast.

 
151. Der Heilige trauret nie.

Der Heilige kan nie im Geist betrübet seyn:
Warumb? er lobt GOtt stäts auch in der grösten Peyn.

 
152. Der Himmlische auf Erden.

Wer reines Hertzens ist / und Züchtig in Geberden /
Und hochverliebt in GOtt / ist Himmlisch auf der Erden.

 
153. Die Knechte Freunde und Kinder.

Die Knechte fürchten GOtt: die Freunde lieben jhn:
Die Kinder geben jhm jhr Hertz und allen Sin.

 
154. Vom S. Ignatius.

Wie daß Ignatius von Thieren wird zerrissen?
Er ist ein Weitzenkorn: GOtt wils gemahlen wissen.

 
155. Wegweiser zur Freuden.

Ein Hertze voller GOtt mit einem Leib voll Leyden /
Thut unß am besten kundt den Weg zur ewgen freuden.

 
156. Die Lieb ist über wissen.

Mit GOtt vereinigt seyn / und seinen Kuß genissen /
Jst besser als viel Ding ohn seine Liebe wissen.

 
157. S. Agneten Grabschrifft.

S. Agnes lieget hier / die Jungfrau und die Braut /
Die keinem andern Mann als Christo sich vertraut.
Doch / nein sie ligt nicht hier: wer sie wil sehen stehn /
Der muß so nah man kan zum Lämmlein GOttes gehn.

 
158. Die Jungfrauschafft muß fruchten.

GOtt liebt die Jungfrauschafft umb jhrer süssen Früchte.
Alleine läst Er sie nicht für sein Angesichte.

 
159. Die lieblichste Music.

Die lieblichste Music / die GOtt den Grim benimbt /
Entsteht wenn Hertz und Mund in jhm zusammen stimmt.

 
160. Die Lieb ist ewig.

Die Hoffnung höret auf. der Glaube kombt zum schauen /
Die Sprachen redt man nicht / und alles was wir bauen /
Vergehet mit der Zeit; die Liebe bleibt allein:
So last unß doch schon jetz auf sie befliessen seyn.

 
161. Was GOtt nicht kennet.

GOtt der sonst alles siht / und alles bringt ans Licht /
Kennt einen losen Mann und leere Jungfrau nicht.

 
162. Der Jrrwisch.

Wer ohne Liebe laufft / komt nicht ins Himmelreich:
Er springt bald hin bald her / ist einem Jrrwisch gleich.

 
163. Die geheime Widergeburt.

Auß Gott wird man gebohrn / in Christo stirbet man:
Und in dem heiligen Geist fäht man zu Leben an.

 
164. Die Lieb' ists Glaubens Seele.

Der Glaub allein ist Todt / Er kan nicht eher Leben /
Biß daß ihm seine Seel die Liebe wird gegeben.

 
165. Des GOttverliebten Wunsch.

Drey wünsch' ich mir zu seyn: erleucht wie Cherubim /
Geruhig wie ein Thron / entbrannt wie Seraphim.

 
166. Das Creutze.

Vor Zeiten war das Creutz die gröste Schmach und Hohn:
Nu trägts der Keiser selbst auf seinem Haupt und Kron!

 
167. Der Geitz ist manchmal gut.

Der Geitzhalß scharrt und kratzt umb zeitlichen Gewin:
Ach daß wir unß nicht so umb ewigen bemühn!

 
168. Die GOttheit.

Die GOttheit ist ein Brunn / auß jhr kombt alles her:
Und laufft auch wider hin / drumb ist sie auch ein Meer.

 
169. Die Busse.

Die Buß ist wie ein Strom / sie dämpfft mit ihren Wellen
Den grösten GOttes Zorn / und löscht das Feur der Höllen.

 
170. Vom Ewigen bewegen.

Du suchst mit solchem fleiß das ewige bewegen /
Und ich die Ewge ruh: woran ist mehr gelegen?

 
171. Ein Narr sucht vielerlei.

Der weise sucht nur eins / und zwar das höchste Gut:
Ein Narr nach vielerley / und kleinem streben thut.

 
172. Das edleste das gemeinste.

Je edeler ein ding / je mehr ist es gemein.
Das spüret man an GOtt und seiner Sonnenschein.

 
173. Das Merkmahl ist die Liebe.

Mensch wann du wilt im Volk die Freunde GOtts erfragen /
So schau nur welche Lieb' in Hertz und Händen tragen.

 
174. Nur GOtt sey dein warumb.

Nicht du / noch Freund / noch Feind / nur GOttes Ehr allein /
Sol eintzig dein warumb / und end-ursache seyn.

 
175. Was GOtt von Ewigkeit gethan.

Was that GOtt vor der Zeit in seinem Ewgen thron?
Er liebete sich selbst / und zeugte seinen Sohn.

 
176. Eins muß verlassen seyn.

Mensch anderst kans nicht seyn: du must's Geschöpffe lassen /
Wo du den Schöpffer selbst gedänkest zu umbfassen.

 
177. Die lange Marter.

Es ist den Märtyrern gar herrlich wol gelungen /
Daß sie durch kurtzen Tod zu GOtt sind eingedrungen:
Wir werden fort und fort die gantze Lebenszeit
Gemartert: Und von wem? von der begierlichkeit.

 
178. Wer reich im HErrn / den Lieb ich gern.

Den armen bin ich huld: doch lieb ich mehr die reichen /
Die keinem Fürstenthumb im Himmel dürffen weichen.

 
179. Vom Lieben.

Die Liebe diser Welt die endt sich mit betrüben:
Drumb sol mein Hertz allein die Ewge Schönheit lieben.

 
180. GOtt weiß jhm keinen Anfang.

Du fragst / wie lange GOtt gewest sey? umb bericht:
Ach schweig: es ist so lang' / Er weiß es selber nicht.

 
181. Auch von GOtt.

GOtt ist noch nie gewest / und wird auch niemals seyn /
Und bleibt doch nach der Welt / war auch vor jhr allein.

 
182. Es muß gestritten seyn.

Streit hurtig dapffrer Mann / biß du erlangst die Kron.
Wer in dem Streit erligt / hat ewig Spott und Hohn.

 
183. Beharrligkeit ist Noth.

Das gröste das ein Mensch bedarff zur seeligkeit /
(Wo er im gutten steht) ist die beharrligkeit.

 
184. Du must dich noch gedulden.

Erwart' es meine Seel: das Kleyd der Herrlichkeit
Wird keinem angethan in diser wüsten Zeit.

 
185. Der Weißheit Anfang mittel und Ende.

Die Furcht deß HErren ist der Weißheit anbeginn /
Jhr End' ist seine Lieb / jhr mittel kluger Sinn.

 
186. Haß und Liebe.

Das gutte Lieb' ich hoch / dem bösen bin ich feind:
Schau ob nicht Lieb und Haß wol bey einander seynd?

 
187. Man solle auffs höchste bringen.

Mein thun geht nur dahin / daß ich noch mög auf Erden
Maria / und ihr Kind der Sohn des höchsten werden.

 
188. Das Wort wird noch gebohrn.

Fürwahr das Ewge Wort wird heute noch gebohrn /
Wo da? da wo du dich in dir hast selbst verlohrn.

 
189. Johannes an der Brust.

Ach wer Johannes ist / der ligt nach aller Lust
Jn seines Meisters Schoß und süssen JEsus Brust!

 
190. Vom Sünder und Geiste GOttes.

Der Geist deß HErrn erfüllt den gantzen Erdenkreiß:
Wo ist der Sünder dann / der jhn nicht fühlt noch weiß?

 
191. GOtt liebt man nie zuviel.

Wer GOtt recht lieben wil / der thu's ohn maß und Ziehl /
Er ist so süß und gutt / man liebt jhn nie zu viel.

 
192. Drey Worte sind erschröklich.

Drey Worte schrökken mich: das Jmmer / Allezeit /
Und Ewig / seyn Verlohrn / Verdampt / Vermaledeit.

 
193. Die Liebe ist die beste.

Jch mag mich auf der Welt in keiner Kunst so üben /
Als wie ich meinen GOtt aufs innigste sol lieben.

 
194. Die Weißheit ist das beste Weib.

Begehrestu ein Weib / die prächtig reich und fein:
So nimb die Weißheit; nur sie wird dir alles seyn.

 
195. Die Welt ist von einer Jungfrau gemacht.

Der Weißheit. Von einer Jungfrau ist die gantze Welt gemacht:
Durch eine Jungfrau wird sie neu und wiederbracht.

 
196. Die Weißheit und die Liebe.

Die Weißheit schauet GOtt / die Liebe küsset Jhn:
Ach daß ich nicht voll Lieb und voller Weißheit bin!

 
197. Die Weißheit ist GOttes Rath.

Wer die Geheimnüsse deß HErren gerne hat /
Der muß zur Weißheit gehn; sie ist geheimer Rath.

 
198. Auf Hoffnung säet man.

Man wirfft das Weitzenkorn auf Hoffnung in die Erden:
So muß das Himmelreich auch außgestreuet werden.

 
199. Die würkung der H. Dreyfaltigkeit.

Die Allmacht hält die Welt: die Weißheit die regiert;
Die Gütte segnet sie: wird hier nicht GOtt gespürt?

 
200. Der Weise redet wenig.

Ein Weiser / wann er redt was nutzet und behagt /
Ob es gleich wenig ist / hat viel genug gesagt.
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