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Willibald Alexis: Cabanis - Kapitel 27
Quellenangabe
typefiction
authorWillibald Alexis
titleCabanis
firstpub1832
addressFrankfurt
senderwww.gaga.net
created20050816
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3. Not und Hilfe

Amalie war am Arme zweier Freundinnen in das Gastzimmer gedrungen, und es fehlte, als sich die Tür wieder schloß, keines der hochfrisierten Häupter, welche um den Tisch gesessen, als die Kannen noch dampften.

»Wie lange wir Sie nicht bei uns gesehen haben! Ist das recht, liebe Klinkauf, ist das recht unter Freundinnen wie wir? Der Graf sagt: ,Ich muß etwas der Klinkauf getan haben, sie kommt nicht mehr, sie grüßt nicht mehr; was ist das?' – Hat auch der Graf gefehlt, was haben wir verschuldet? So rächt man sich doch nicht. Ach, wir haben eine schwere Zeit gehabt, die Angst und die Kontributionen und die Einquartierung; ach, liebste, beste Klinkauf, welche Freude, Sie wiederzusehen, und so wohl. Wie ging es Ihnen die schlimme Zeit?«

Amalie mußte den Kuchen essen. Wäre sie noch ein Kind gewesen, hätte die Gouvernante sie gescholten über die großen Bissen, denn sie konnte auf die ersten Fragen nur ein Ja zunicken, und gleich einem unartigen Mädchen zupfte sie die Wirtin am Rock, deren Aufmerksamkeit doch zwischen dem Fenster und dem neuen Gast geteilt schien. »O, Sie müssen bei uns bleiben, liebe Klinkauf. – Womit haben Sie sich denn die Zeit vertrieben in der langen Belagerung? Uns drüben ist sie recht lang geworden.«

Die Wirtin meinte, in der Stadt sei man nicht der Meinung. Amalie seufzte über die bösen Zungen in Dresden.

»Kurzum, was gibt es denn eigentlich?« fragte Ottilies Mutter, und die Blicke der ganzen Gesellschaft wiederholten die Frage in einer Art, daß Amalie nicht mehr vom Treppensteigen erschöpft sein durfte.

»Aber in der Gegenwart des Kindes!« sagte sie mit einem mißbilligenden Blick zu Ottilies Mutter.

»Ottilie, geh hinaus!« befahl diese. Aber Ottilie wollte nicht gehen.

»Mama, Sie haben gesagt, wenn ich erst erwachsen wäre, brauche man kein Geheimnis vor mir zu haben.«

»Ottilie, sei nicht unartig.«

»Mama, Sie haben gesagt, ich wäre jetzt ein erwachsenes Mädchen.«

Der Kammerherr, der eben aus dem Nebenzimmer trat, mußte sehr wichtig beschäftigt gewesen sein, daß er, unbekannt mit Amalies Ankunft, nur Ottilies letzte Worte gehört hatte.

»Wer wagt unserer liebenswürdigen Kleinen abzustreiten, daß sie erwachsen sei?«

»Fräulein Amalie will eine Geschichte erzählen, und ich soll hinausgehen.«

»Fräulein Amalie! ...«

Beide sahen sich, und beide durchzuckte, als sie sich sahen, ein Etwas, das bei beiden nicht dasselbe Etwas war. Der Kammerherr wurde rot, das Fräulein nicht. Der Kammerherr dachte an etwas Vergangenes, das Fräulein an etwas Künftiges, der Kammerherr wußte nicht, was er tun sollte, das Fräulein wußte es im Augenblick, der Kammerherr war erschrocken und das Fräulein sehr vergnügt.

Während der Name noch auf seinen Lippen schwebte, war ihm die Besitzerin desselben schon mit vollkommener Unbefangenheit um den Hals geflogen. Sie brauchte eine Überraschung.

Und als die sprachlose Umarmung zum sprachlosen Erstaunen der anderen vorüber war, trocknete Amalie mit dem Taschentuch das Auge: »Sie guter, guter Kammerherr – da waren wir nun so lange getrennt, und da müssen wir uns hier wiedersehen! Und wie Sie gesund aussehen! Wie ich mich dazumal um Sie geängstigt habe. Es geht nichts über Angst. Wie das die Nerven angreift! – Ja, wäre es anderswo, da dürften wir nicht geradeheraus sprechen, wie uns ums Herz ist. Aber ich ... denke in Augenblicken, wo es einem übergeht, nimmt man's nicht so genau. Wir sind ja hier unter lauter guten Menschen. Nicht wahr, wir verstehen uns?«

Sie drückte so herzlich der Kammerrätin und dem Fräulein Süßmilch und der Steuerrätin die Hand, trocknete wieder das Gesicht, und während noch alle gerührt oder betroffen waren, kam sie doch zuerst wieder zu Worte: »Aber mein Gott, Kammerherr, wie kommen Sie nach Dresden? Mit den Österreichern oder – waren Sie versteckt? Ich hätte keinen ruhigen Augenblick gehabt, keinen einzigen, um Gottes willen, Kammerherr, welchen Gefahren haben Sie sich exponiert!«

Zehn Stimmen für eine antworteten ihr, daß der gute Kammerherr bei der guten Klinkauf versteckt gewesen, und die ganze Zeit über! – Amalie mußte doch die Wirtin für ihre unbeschreibliche Aufopferung umarmen, aber auch das mußte ein Ende nehmen, und sie brauchte eine neue Überraschung. Sie suchte sie unter den Küssen und fand sie in ihrem Gefühl. Mit einem Schrei fuhr sie bei der Vorstellung auf: »Wenn die Preußen ihn in seinem Versteck entdeckt hätten! Ach, Sie kennen nicht diese Preußen, Sie kennen sie nicht. O, meine Freundinnen, wären sie unserem Kammerherrn auf die Spur gekommen! Ich versichere Ihnen, mit Stricken hätten sie ihn gebunden, auf einen Leiterwagen geschmissen, ohne Matratzen, ohne Stroh – können Sie sich vorstellen, lieber Kammerherr, Sie ohne Stroh – ach, der Kopf wird mir schwindlig.«

Der einen Freundin schien aber bei der Erinnerung an die Matratze ein Licht aufzugehen, das mit einem »A propos« herausplatzte: »Ist denn Ihre liebe Einquartierung, mein liebes, gutes Fräulein, aus dem Tore ruhig 'rausgekommen? Ich sah, wie Sie den guten Mann einpackten, und dachte bei mir: Ach Gott, ach Gott, ein so gebrechliches und krankes Geschöpf – er konnte ja nicht ein Glied rühren –, wenn das über Stock und Block durch Nacht und Wind poltert ...«

Die arme Amalie! Jetzt war sie die Angegriffene, die Überraschte. Sie mußte zur Defensive übergehen und empfand die ganze mißliche Lage eines Feldherrn, der sich zu einem raschen Überfall entschlossen, ohne Mittel präpariert zu haben, wenn der Feind stärkere Kräfte entwickelt. Sie griff zu einem allerdings wirkungsreichen, aber ordinären Mittel – sie brach in Tränen aus:

»O, der Undankbare! – Wenn ich Ihnen das alles erzählen sollte!«

Zehn Stimmen platzten zugleich heraus: »Der Leutnant ist es nicht. Das wissen wir auch! – Der vermeintliche Herr Leutnant ist gesund wie ein Fisch aus dem Wagen gesprungen – wie ein Fisch gesund. Auch gingen der Herr Doktor ja vorhin erst fort. – Hat unsere menschenfreundliche Komtesse vielleicht zwei Preußen aufgenommen? – Vielleicht sind's zwei Brüder, die sich so ähnlich sehen, wie ein Ei dem anderen.«

Die Blicke der zwölf Damen hafteten mit schadenfroher Lust auf Amalie, so scharf, daß ihnen der stumme Gedanke, der sich zu den Lippen drängte, nicht entgangen wäre. Aber nur einen Augenblick zuckte flüchtige Röte über ihr Gesicht, nur einen Augenblick suchten ihre Blicke den Boden; dann sprach Amalie:

»So ist es verraten! – Ich rechne auf Ihre Verschwiegenheit – ich bitte, riegeln Sie die Tür ab ...«

Es war geschehen. »Wer ist's?« Zwölf Stimmen fragten es zugleich.

»Der Preuße ist also zum Tor hinaus, Sie haben ihn selbst gesehen. Aber im Kabinett steckt jemand, der um alles in der Welt nicht entdeckt sein will.«

»Das glauben wir«, sagte die Klinkauf, jede Silbe mit schmunzelnden Lippen verschlingend.

»Er rechnet ganz auf Sie, Teuerste«, fuhr Amalie fort.

»Auf uns?«

»Der Marquis von Cabanis ist hier.«

»Der Marquis?« rief es.

»Sie nehmen mir die Botschaft aus dem Munde«, sprach der Baron. »Eben während Sie die Damen hinausgeleiteten, fuhr sein Reisewagen drüben vor. Da sehen Sie. Der Postzug steht noch vor der Tür.

»Was will der Marquis hier?« schwebte es auf zehn Zungen.

»Was hat der Marquis mit dem Kranken zu tun?«

»Der Marquis kann doch nicht im Bett liegen, da unser Freund ihn eben aus dem Wagen springen sah«, zog die Klinkauf den unwiderleglichen logischen Schluß.

»Wer aus dem Wagen springt, um einen Kranken zu besuchen, der kann nicht dieselbe Person mit dem Kranken sein, der im Bett liegt, das ist unzweifelhaft, nickte Amalie der Klinkauf freundlich zu. »Ach Gott, meine Damen, wenn Sie wüßten – das ist ja eben das Geheimnis –, und doch, ich hoffe, es soll Ihnen keine halbe Stunde länger Geheimnis bleiben. Ich fliege hinüber, den Marquis um die Erlaubnis zu bitten – Ihnen wird, Ihnen darf er nichts versagen –, und dann erfahren Sie vor aller Welt zuerst, wer ...«

»Ach, gewiß ein Spion«, schrie Ottilie.

»Eins kann ich Ihnen ohne Verrat vertrauen«, sprach Amalie mit schlauem Lächeln, »die Preußen sind nicht mehr hier, und was damals Verbrechen war, ist bei anderen Umständen auch etwas anderes geworden ...«

Sie wollte nach der Tür.

»Ich fliege mit Ihnen«, rief die Klinkauf, in ihre Saloppe fahrend.

»Hören Sie mich«, sprach Amalie, die Wirtin festhaltend, und schien doch noch nicht zu wissen, was diese von ihr hören sollte. »Es ist eine zarte Angelegenheit, ein Privatgeheimnis, eine teure, werte Person; stören wir nicht die ersten Gefühle des Wiedersehens ...«

»Ist es vielleicht sein geheimnisvoller Herr Sohn?« fuhr es plötzlich der Klinkauf heraus.

Amalie schwieg. Plötzlich hing sie dem Fräulein an der Brust: »O mein Gott, verraten Sie mich nicht; ich habe es Ihnen nicht gesagt.«

»Sein Sohn!« hallte es durch das Zimmer. Amalie hatte diesen ersten Augenblick der Verwunderung wohl berechnet, um sich loszureißen und Tür und Treppe zu gewinnen. Selbst einen Entschluß, im Notfall Gewalt zu gebrauchen, hätte man in den Mienen des entschlossenen Mädchens lesen mögen, der diesmal nur darauf ankam, ihren Gegnerinnen den Vorsprung abzugewinnen, um den Marquis vor ihnen zu sprechen. Mit ihm hoffte sie schon fertig zu werden. Noch aber hatte sie nicht die Tür erreicht, als diese aufging und im hellen Scheine vieler Kerzen jemand eintrat, den weder sie noch die Gesellschaft erwartet hatte und dessen Erscheinen das ganze künstliche Gebäude ihrer Lügen auf einmal umzuwerfen drohte.

Es war der Marquis; aber anders, als wir ihn drüben gesehen. Zwei Jäger hielten hinter ihm vier Armleuchter empor, und das Licht der acht Kerzen strahlte auf seinen Scharlachrock, die goldenen Tressen desselben und die silbernen des Kastorhutes unter dem Arm. Auch die Miene des sonst wenig gebieterischen Gesichts hatte etwas Feierliches, an Hoheit Streifendes, als er auf der Schwelle, den rechten Fuß wie zum Menuettschritt etwas vorgebeugt, stehenblieb und ohne den Kopf zu neigen, die noch halb in Dunkel gehüllte Versammlung musterte. Es war auf ein Imponieren abgesehen. Mit Wohlgefallen schien er das Erstaunen in allen Abstufungen auf den Gesichtern zu lesen, und mit demselben Gefühl hörte sein scharfes Ohr, wie es von Mund zu Mund ging: »Es ist der Herr Marquis.« Es war eine stumme Pause, aus Verwunderung, Staunen und Lust, und nur eine Person teilte nichts von diesen Gefühlen: Amalie, die wie alles aufgebend in einen Armstuhl gesunken war.

»Ich grüße Sie, meine Damen!« sagte der Eintretende und neigte ein wenig den Kopf und bewegte ein wenig den Hut. Von dem Luftzug der elf bauschigen Frauenröcke, welche im selben Augenblick die Dielen küßten und ebenso wieder aufrauschten, wurden die Flammen der Kerzen geweht. Nur die Klinkauf grüßte nicht, sondern flog ihm entgegen.

»Oui, c'est mon cher Marquis!« Der Marquis erwiderte mit der Grazie der Zeit die stürmische Begrüßung. Aber als wäre die besondere Vertrautheit, welche sie dadurch an den Tag zu legen versuchte, nicht ganz nach seinem Sinne, begrüßte er nun jede der anderen Damen auf dieselbe artige Weise.

»Ist das Fräulein krank?« fragte er leise, auf Amalie deutend, welche, den Kopf gesenkt, nichts von allem, was um sie vorging, zu sehen schien als ihre kleine Hand, welche sie, fest zusammengepreßt, auf die Stuhllehne drückte.

»Meine Teure«, sprach die Wirtin, »der Herr Marquis erzeigt uns die Ehre. Nun bitten Sie ihn doch gefälligst, das aufzuklären, was Ihre Verschwiegenheit uns mitzuteilen für gut hielt.«

Der Marquis hob sie mit Galanterie auf und küßte respektvoll ihre Hand: »O, wenn doch jedes Geheimnis eine so gute Hüterin fände!«

»Nun erfahren wir es am Ende doch nicht«, klagte Ottilie.

»Es bedarf keines Geheimnisses mehr«, erwiderte der Marquis.

»Kurz und gut!« rief die Wirtin – ob durch das Benehmen des Marquis oder durch den nie ganz unterdrückten Verdacht gegen Amalies Aufrichtigkeit mehr gereizt, bleibe dahingestellt. »An der Nase lassen wir uns nicht herumführen, wir wissen, was wir sehen, und Anstand und Sitte sind uns etwas wert. Ist der kranke Mensch drüben in Meronis Alkoven ein preußischer Offizier oder Ihr Sohn?«

»Er ist mein teurer Sohn«, entgegnete der Marquis, jede Silbe betonend.

Amalie war aufgesprungen, sie folgte ungläubig den Bewegungen seiner Lippen. Eine Liebende, welche das unerwartete Ja von denen des unerbittlichen Vaters hört, kann nicht aufmerksamer dem Zucken seines Mundes, den Blicken seiner Augen, dem Schall seiner Stimme folgen. Noch traute sie nicht ihren Ohren, noch kaum ihren Augen, als könne alles Täuschung sein. Aus letzterer riß sie die nächste Anrede des Marquis.

»Wie dank' ich Ihnen, mein wertes Fräulein, für Ihre Vorsicht. Sie wußten nicht, daß die Freundinnen meiner würdigen Klinkauf auch die meinigen sind, und daß ein Geheimnis zwischen ihnen und mir ein Verstoß gegen diese Freundschaft wäre. Sagen Sie mir, meine Teure, was die Damen bereits durch Sie erfuhren, damit ich ihnen ihre kostbare Zeit durch keine Wiederholungen raube.«

»Nichts«, riefen viele zugleich. Amalie aber fand es geratener, dieses »Nichts« durch Worte zu erläutern, welche der Marquis ebenso aufmerksam abzuwägen schien, als sie bei jeder Silbe ihn prüfend ansah. Als sie ausgesprochen, nickte er wohlgefällig und hub eine lange, man konnte meinen, wohlstudierte Rede zum Lobe der Freundschaft, des Edelmutes, der Aufrichtigkeit und der Nächstenliebe an. Einige von der Gesellschaft hielten die Tücher an die Augen, und auch der Marquis schien so gerührt, daß er sich niedersetzte.

»Und während unserer ganzen Belagerung war er drüben versteckt?« fragte die Wirtin.

Der Marquis hob die Hände gravitätisch zum Himmel und sprach von den Greueln des Krieges, von der Ruchlosigkeit der Soldaten, von den Gefahren einer Belagerung, und er hätte sich noch weiter von der Frage entfernt, hätte ihm die Ungeduld der Klinkauf dazu Zeit gelassen.

»Wenn Meronis drum wußten, warum blieb es uns verborgen?«

»Und darauf soll ich unserer Klinkauf mit drei Worten antworten, mit drei dürren Worten, wo der Entschluß eines Jahres dazu gehörte!«

»Aber war das erlaubt, Marquis, uns ein Jahr lang – es ist über ein Jahr her – nichts von sich wissen zu lassen? ...«

»Das Jahr war nicht ohne Früchte«, sagte er feierlich, sich erhebend.

Mit feierlicher Höflichkeit nahm er von den Damen einzeln Abschied. Jede wußte nachher etwas zum Lobe des Kavaliers aus der guten Zeit zu sagen, und selbst der Mops der Dame vom Hause war von ihm gestreichelt worden.

»Eine Bitte, meine Freundinnen!« sagte er mit leiser Stimme beim Abschied. »Ersparen Sie mir das Vergnügen, durch Ihre gütige Vermittlung unsere Freunde in der Stadt wissen zu lassen, was ich Ihnen eben eröffnet, nur bis ich morgen mit dem kaiserlichen Gouverneur gesprochen. Es kann noch viel, sehr viel sich ereignen – o Gott, was könnte ich Ihnen noch mitteilen, meine Damen –, noch zu Großem könnte er aufgespart sein –, darum nur bis übermorgen reinen Mund.«

Er hielt den Finger auf die Lippe, und alle versprachen's ihm. Auf der untersten Treppe fragte er Amalie, die an seinem Arme hing:

»Meinen Sie, Fräulein, daß sie nur bis morgen früh reinen Mund halten können?«

»Sie können's nicht, aber sie müssen's«, entgegnete Amalie, »denn die Haustüren sind schon verschlossen.«

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