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Buffalo Bill der letzte große Kundschafter

Helen Cody: Buffalo Bill der letzte große Kundschafter - Kapitel 22
Quellenangabe
typebiography
authorHelen Cody
titleBuffalo Bill der letzte große Kundschafter
publisherMeidinger's Jugendschriften Verlag G.m.b.H.
yearo.J.
translatorAlwina Vischer
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20160311
projectid2965906a
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Einundzwanzigstes Kapitel: Die Jagd des Großfürsten Alexis.

Am 12. Januar 1872 brachte ein Extrazug den Großfürsten Alexis und sein Gefolge an den nördlichen Platte. Will, der dem hohen Gaste durch General Sheridan vorgestellt wurde, faßte sofort großes Interesse für ihn, auch freute er sich, daß General Custer an der Expedition teilnahm.

Als der Zug heranbrauste, war Will mit all seinen Vorbereitungen fertig. Gleich nach dem Frühstück begaben sich der Großfürst und seine Begleiter zu den Pferden oder auf die in den Ambulanzwagen für sie bestimmten Plätze. Genau dem Range entsprechend, reihten sich die Reiter einander an. Will hatte einen seiner Kundschafter vorausgeschickt, während er selbst den Zug beschloß, um sich zu überzeugen, daß alles in Ordnung sei. Als sie eben im Begriff waren, sich in Bewegung zu setzen, kam ein Schaffner des großfürstlichen Extrazuges auf Will zu und sagte, daß Herr Thompson kein Pferd erhalten habe. »Wer ist Herr Thompson?« fragte Will. – »Nun, Herr Frank Thompson, der Direktor des großfürstlichen Extrazuges.« Will sah die ihm von General Sheridan übersandte Namenliste derer nach, für die Reitpferde gestellt werden sollten, fand aber den Thompsons nicht darauf verzeichnet. Trotzdem wollte er nicht, daß Herr Thompson oder sonst irgend jemand leer ausgehen sollte. Wie immer, so ließ sich Will auch diesmal sein berühmtes Jagdpferd Buckskin Joe nachführen. Nun hatte dieses Pferd aber bekanntlich durchaus kein bestechendes Äußere, sondern sah im Gegenteil mit seiner trüben Lederfarbe recht wenig vertrauenerweckend aus, war aber weit und breit in den Grenzgebieten als bestes und ausdauerndstes Jagdpferd bekannt. Will hatte noch niemals gestattet, daß ein anderer dieses Pferd besteige als er selbst. Da er nun aber augenblicklich kein sonstiges Pferd zur Stelle hatte, so ließ er Sattel und Zaumzeug bringen, ihn auf den Rücken seines geliebten Buckskin legen und sagte Herrn Thompson, daß er ihn solange reiten möge, bis er ihm ein anderes Pferd zur Verfügung stellen könne. Dieses Pferd sah so verschieden von all den prächtigen Tieren aus, die die übrigen Jagdteilnehmer ritten, daß Thompson es ziemlich unhöflich fand, ihm ein solches Tier anzubieten. Trotzdem bestieg er es, und Will sagte ihm, daß er es nur anspornen solle, wenn er zum General an die Spitze zu reiten wünsche. Als Thompson an den Proviant- und Ambulanzwagen vorüberkam, bemerkte er, daß die Kutscher auf ihn deuteten, und da er glaubte, sie verspotteten ihn, fragte er: »Reite ich vielleicht nicht, wie sich's gehört?«

»O doch, Herr, Sie reiten es ganz richtig,« antwortete der Kutscher.

»Nun,« sagte Thompson, »dann machen Sie sich wohl über das Pferd lustig?«

»Ich und mich über dieses Pferd lustig machen?« erwiderte der Mann, »das fällt mir auf tausend Stunden nicht ein.«

»Ja, aber warum haben Sie mich denn dann alle so sonderbar angesehen?«

»Nun, mein Herr, sind Sie denn nicht der König?«

»Der König? Wie kommen Sie dazu, mich für den König zu halten?«

»Weil Sie dieses Pferd reiten. Mir scheint, Sie wissen gar nicht, was das für ein Pferd ist, das niemand reiten darf als Buffalo Bill. Als wir Sie plötzlich auf diesem Pferde daherkommen sahen, dachten wir alle nicht anders, als Sie seien der König, denn dieses Pferd ist Buckskin Joe.«

Thompson hatte General Sheridan von Buckskin Joe sprechen hören, und daß Buffalo Bill einmal auf der Flucht vor Indianern achtzig Meilen auf seinem Rücken zurückgelegt habe. Später erzählte er Will, er habe sich förmlich wachsen fühlen, als ihm zu Ohren gekommen sei, daß er das berühmteste Pferd der Prärie reite. Sofort galoppierte er zu Will zurück und dankte ihm aufs herzlichste für die ihm erwiesene Ehre. Will sagte ihm, daß er dem Großfürsten anbieten wolle, seinen ersten Büffel auf Buckskin Joe zu erlegen. »Da hätte ich wohl auch noch eine große Bitte an Sie,« antwortete Thompson. »Erlauben Sie auch mir, einen Büffel auf diesem Pferde zu schießen,« worauf Will erwiderte, daß er es ihm mit größter Freude gestatten werde. Buckskin Joe wurde während dieser denkwürdigen Jagd mit Ruhm überschüttet. Sowohl der Großfürst von Rußland als Herr Frank Thompson, späterer Direktor der Pennsylvaniabahn, erlegten auf seinem Rücken ihren ersten Büffel, und mein Bruder schreibt dem guten Joe die Erwerbung von Frank Thompsons Freundschaft fürs Leben zu. Die ganze Jagd, bei der sich nicht ein einziger unglücklicher Zwischenfall ereignete, wurde nach dem einstimmigen Ausspruch sämtlicher Teilnehmer als im höchsten Grade gelungen angesehen.

Der »Gefleckte Schwanz« hielt sein Versprechen. In strahlendem Kriegsschmuck, mit Federbüschen und gemalten Gesichtern, erschienen er und seine hundert Indianer und führten ihren Kriegstanz auf, der des Großfürsten und seiner Begleiter höchstes Interesse erregte. Die eigentümlichen Schlangenbewegungen und Gesichtsverzerrungen der Indianer, ihr Springen und Kriechen, ihr teuflisches Schlachtgeschrei und Gejohle – dies alles bildete ein fremdartiges Durcheinander von Farben und Tönen, das sich nicht so leicht wieder vergißt. Den europäischen Gästen erschien diese wilde Szene mehr malerisch als Schrecken einflößend, die erfahrenen Indianerkämpfer dagegen, die ihr anwohnten, wurden durchaus nicht angenehm dadurch berührt. Die Vergangenheit hatte zu viel Mord und Blutvergießen gebracht, und wie viele Kämpfe standen ihnen noch bevor!

Dem lärmenden Kriegstanze folgte die Büffeljagd der Indianer, wobei sich jeder an der Kraft und Geschicklichkeit des rothäutigen Jägersmanns ergötzen konnte. Ein Krieger, »Doppellanze« genannt, führte ein Kunststück auf, das kein zweiter lebender Indianer ihm nachzumachen im stande war. Er schoß einen Pfeil mit solcher Macht auf einen im vollen Laufe befindlichen Büffel, daß der Pfeil auf der anderen Seite wieder zum Vorschein kam.

General Sheridan wünschte den Großfürsten mit jeder Phase des Grenzlebens bekannt zu machen, und als die Jagdgäste sich anschickten, auf die Eisenbahnstation zurückzukehren, wurde Will aufgefordert, ihnen zu zeigen, in welcher Art und Weise man früher mit einem sechsspännigen Postwagen durch die Rocky-Mountains gefahren sei.

Will nahm die Idee voll Begeisterung auf, ebenso Alexis, der natürlich nur eine schwache Ahnung davon hatte, was ihn erwartete. Der Großfürst und der General wurden gebeten, in einem geschlossenen, mit sechs Pferden bespannten Wagen Platz zu nehmen und sich leicht nach vorwärts zu neigen. Hierauf kletterte Will auf den Bock.

»Ich bitte, sich jetzt einzubilden,« sagte er zu seinen Fahrgästen, »es seien fünfzig Indianer hinter uns her.« Und davon jagten die Pferde mit einem Satz, der die Insassen des Wagens, wenn er nicht geschlossen gewesen wäre, unbedingt auf die Straße geschleudert hätte.

Die drei Meilen bis zur Station wurden in genau zehn Minuten zurückgelegt – für den Großfürsten eine Fahrt wie auf Tod und Leben. Gleich einem Schiff auf sturmgepeitschtem Ozean schwankte und schaukelte der Wagen, und wohl niemals hat sich eine bedrohte Schiffsmannschaft mit verzweifelterem Griff an die Rettungsboote angeklammert, als Wills Passagiere an ihre Sitze. Wären die nur in der Phantasie des Kutschers vorhandenen fünfzig Indianer ihnen wirklich auf den Fersen gewesen, so hätte er die Peitsche nicht fleißiger gebrauchen oder sich dem Jammern und Rufen seiner Fahrgäste gegenüber nicht tauber stellen können. Als der Wagen dann endlich mit einem erneuten Stoß, bei dem den Passagieren die Zähne aufeinander schlugen, stillhielt und Will, den Sombrero in der Hand, den Wagenschlag öffnete, um sich zu erkundigen, wie Seiner Kaiserlichen Hoheit die Fahrt gefallen habe, erwiderte der Großfürst mit etwas zweifelhafter Begeisterung: »Ich möchte das Erlebnis nicht um viel Geld missen. Allein um es ein zweites Mal durchzumachen, da kehrte ich schon lieber über Alaska nach Rußland zurück, schwämme durch die Behringstraße und legte den Rest meiner Reise auf einem Ihrer Staatsmaultiere zurück.«

Diese Fahrt bildete den Schluß eines Ausflugs, über den sich die vornehme Gesellschaft in jeder Hinsicht befriedigt aussprach. Der Großfürst forderte Will auf, in seinen Salonwagen zu kommen, wo er den Dank aller Herren für die als Führer einer Jagdgesellschaft bewiesene Geschicklichkeit und Dienstbeflissenheit in Empfang nahm. Auch wurde er von Alexis eingeladen, ihn in seinem Schlosse zu besuchen, falls er einmal nach Rußland käme. Überdies erhielt er eine Anzahl wertvoller Andenken.

Zu jener Zeit hatte Will noch entfernt nicht den Gedanken gefaßt, eine Reise übers Meer zu machen, führte jedoch den längstgehegten Plan aus, auch den Osten Amerikas kennen zu lernen. Die Indianer verhielten sich verhältnismäßig ruhig, so daß ihm sein Urlaubsgesuch gerne bewilligt wurde.

Zuerst hielt er sich in Chicago auf, und zwar als General Sheridans Gast. Hierauf begab er sich nach New York, wo er von James Gordon Bennet, Leonard und Lawrence Jerome, J. G. Heckscher und noch anderen, die sich, wie sich die Leser erinnern werden, im vorhergehenden Jahre an der Jagdpartie beteiligt hatten, aufs freundlichste empfangen wurde. Auch die Anwesenheit Ned Buntlines trug dazu bei, Wills Aufenthalt in der Metropole in jeder Hinsicht angenehm zu gestalten. Der Schriftsteller hatte seinen Plan, den Kundschafter Cody zum Helden einer im wilden Westen spielenden Erzählung zu machen, ausgeführt. Die Geschichte war sogar dramatisiert worden und erlebte zur Zeit von Wills Anwesenheit in New York in einem der Theater der großen Stadt einen glänzenden Erfolg. Auch Will wohnte eines Abends mit einer größeren Gesellschaft einer Vorstellung an, und bald wurde im Saale geflüstert, Buffalo Bill selbst befinde sich unter den Zuschauern. Gewöhnlich ist es Sitte, den Verfasser eines Stückes vor die Rampe zu rufen. Ohne Zweifel war dies auch bei diesem Stück schon verschiedentlich der Fall gewesen, an diesem Abend aber verlangte das Publikum den Helden zu sehen. Will kam diese Aufforderung natürlich gänzlich überraschend, aber da half kein Sträuben, er mußte sich zeigen, und ein wahrer Sturm von Beifallsrufen begrüßte ihn. Der Theaterdirektor bot Will sofort fünfhundert Dollars wöchentlich an, wenn er in New York bleiben und selbst die Rolle des Buffalo Bill spielen wolle. Will aber lehnte den Vorschlag dankend ab.

Während Wills Aufenthalt in der Hauptstadt veranstalteten seine reichen Bekannten ihm zu Ehren eine große Anzahl üppiger Festmahle. Zu Anfang war ihm die großstädtische Zeiteinteilung nicht angenehm, bald aber gewöhnte auch er sich an die ihm unvernünftig erscheinenden Stunden, zu denen die New Yorker frühstückten, zu Mittag und zu Abend aßen. Das Gefühl seiner gesellschaftlichen Verpflichtungen lastete indes bald so schwer auf ihm, daß er beschloß, sich mit einem Diner, bei dem er der Wirt sein wollte, zu revanchieren. Eine Zählung seiner Barschaft ergab, daß er sich wohl erlauben konnte, die Summe von fünfzig Dollars zu opfern und sich der Freude hinzugeben, einmal den Lukullus zu spielen.

Natürlich würde nicht all dieses Geld erforderlich sein, um zehn bis zwölf Männer zu sättigen. »Wird es aber dennoch aufgebraucht,« sagte er zu sich selbst, »dann schadet es auch nichts. So etwas kommt ja nicht alle Tage vor.«

Voll ahnungslosen Vertrauens eilte er zu Delmonico, einem berühmten Restaurateur, wo ihn seine Freunde so oft bewirtet hatten. Er bestellte das feinste Mittagessen für zwölf Personen und setzte als Zeitpunkt den Abend vor seiner Abreise nach dem Westen fest. Mit der in den fernen Grenzgebieten üblichen Herzlichkeit lud er seine Bekannten ein. Diese hatten ihn mit Aufmerksamkeiten überschüttet, nun wünschte er ihnen zu zeigen, daß ein Mann aus dem wilden Westen solche Freundlichkeiten nicht nur zu schätzen, sondern auch zu erwidern verstehe.

Das Diner nahm einen äußerst günstigen Verlauf. Nicht ein Gast hatte abgesagt. Die Unterhaltung sprühte. Reden und Gegenreden wurden losgelassen, und in heiterster Stimmung trennte man sich, so daß stolze Befriedigung den Gastgeber erfüllte. Am nächsten Morgen begab er sich mit der Miene sorgloser Freigebigkeit zu Delmonicos Kassier.

»Meine Rechnung, bitte,« sagte er, und nachdem er sie erhalten hatte, starrte er mehrere Minuten lang darauf nieder. Allmählich begann es in ihm zu dämmern, daß seine fünfzig Dollars ungefähr hinreichten, um einen einzigen Gang zu bezahlen. Wie er uns später eingestand, habe ihn dieses Fetzchen Papier mehr erschreckt, als wenn man ihm allein einen Kampf mit einem ganzen Stamm Siouxindianer in Aussicht gestellt hätte.

Wie dieser Streich doch Will wieder ähnlich sah! Jetzt erst wurde es ihm so recht klar, wie ungeheuer der Unterschied zwischen einem bei Delmonico und einem auf der Prärie eingenommenen Diner ist. Zum einen müssen die Produkte von allen vier Enden der Erde zu Rate gezogen werden, um den Küchenzettel zusammen zu stellen; zum anderen genügen eine Unze Blei, eine Ladung Pulver, ein Reisigbündel und ein Streichholz.

Unter keinen Umständen aber durfte der Kassier des Restaurants merken, daß der noble Gastgeber vom Abend vorher über die verlangte Summe erstaunt sei. Will bat deshalb, man möchte ihm die Rechnung in sein Hotel schicken und flüchtete sich dann tief aufatmend ins Freie.

Es gab in ganz New York nur einen einzigen Mann, an den er sich, wie ihm sein Gefühl sagte, in seiner Verlegenheit wenden durfte, und das war Ned Buntline. Einer, der verwickelte Geschichten erfinden und seine Personen aus allerlei eingebildeten schwierigen Lagen befreien kann, war gewiß auch im stande, ihm aus einer verhältnismäßig so einfachen Geschichte, wie die Bezahlung einer Hotelrechnung, herauszuhelfen. Wills Vertrauen in die Klugheit seines Freundes wurde denn auch nicht getäuscht. Sein erster großer finanzieller Schrecken war glücklich beseitigt worden – wie dies aber geschah, weiß ich bis auf den heutigen Tag noch nicht.

Einer der Hauptgründe, warum Will die Reise nach dem Osten unternommen hatte, war der, unsere einzigen noch lebenden Verwandten mütterlicher Seite aufzusuchen – Oberst Henry R. Guß und Familie, die in Westchester, in Pennsylvanien, wohnten. Der Mutter Schwester, die mit diesem Herrn verheiratet war, lebte nicht mehr und wir hatten weder ihn noch jemand von seiner Familie je gesehen. Ned Buntline begleitete Will auf seiner Reise nach Westchester.

Diejenigen, die schon in einem fremden Empfangszimmer auf das Erscheinen von Verwandten gewartet haben, die man nie gesehen und von deren Persönlichkeit man nur eine unklare Vorstellung hat, wissen, wie peinlich solch ein Warten ist. Wird der Empfang offen und herzlich, oder kalt und steif sein? Während der wenigen Minuten, die nach Überreichung seiner und Buntlines Karte an den Diener verflossen, wünschte Will fast, der elegante Salon möchte sich in die wilde Prärie verwandeln. Doch kaum war dieser Wunsch in ihm aufgestiegen, so erschien in dem zum Nebenzimmer führenden Türrahmen das lieblichste Mädchen, das Wills Augen jemals erblickt hatten, und ihr folgte ein höflich und elegant aussehender Herr. Es waren Cousine Lizzie und Onkel Henry. Über die Art des Empfangs konnte kein Zweifel bestehen, er war überaus herzlich, und Will verlebte eine reizende Zeit mit seinen Verwandten. Seine Cousine aber gewann sofort sein ganzes Herz. Die Liebe, die er für seine Mutter gehegt hatte – die reinste und stärkste seiner Neigungen – vererbte sich auf dieses schöne Mädchen.

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