Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Helen Cody >

Buffalo Bill der letzte große Kundschafter

Helen Cody: Buffalo Bill der letzte große Kundschafter - Kapitel 2
Quellenangabe
typebiography
authorHelen Cody
titleBuffalo Bill der letzte große Kundschafter
publisherMeidinger's Jugendschriften Verlag G.m.b.H.
yearo.J.
translatorAlwina Vischer
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20160311
projectid2965906a
Schließen

Navigation:

Erstes Kapitel: Die alte Heimstätte in Iowa.

Ein hübsches, geräumiges, sonnenbeschienenes Landhaus, umgeben von schattigen Wäldern und bunten Wiesen – dies ist das Bild, an das sich meine frühesten Kindheitserinnerungen knüpfen. Dorthin waren meine Eltern, Isak und Mary Cody, bald nach ihrer Heirat gezogen.

Die Besitzung trug den Namen Scottfarm und lag im Staate Iowa in der Nähe der historisch gewordenen kleinen Stadt Le Clair, die noch vor wenigen Jahren ein Indianerdorf gewesen war, wo Blank Hawk seine tausend Streiter zu ihrem letzten Kriegstanz versammelt hatte; wo General Scott sein Feldlager errichtet, den Vertrag mit den Sac- und Foxindianern abgeschlossen und wo, infolge einer Übereinkunft mit den Häuptlingen der Sacindianer, der berühmte Mischling Antoine Le Clair, der Gelehrte und Dolmetscher der Indianer, seine Hütte erbaut und dem Ort den Namen gegeben hatte. Hier, in dieser vom Kriegslärm der Indianer und von den bahnbrechenden Kämpfen der Weißen geschwängerten Luft, im sonnigen, waldumrauschten, wiesenumsäumten Landhause erblickte mein Bruder William Frederick Cody am 26. Februar 1846 das Licht der Welt.

Unsere von einem alten irländischen Hause abstammende Familie, die ihren Stammbaum bis auf einen der ersten schottländischen Könige zurückführt, bestand aus fünf Töchtern und zwei Söhnen – Martha, Samuel, Julia, William, Eliza, Helen und May. Samuel, ein ungewöhnlich schöner und reichbegabter Knabe, verlor noch vor zurückgelegtem vierzehnten Jahre durch einen Unglücksfall sein Leben.

Er ritt »Betsy Baker«, eine unter den alten Ansiedlern von Iowa als edles Rassepferd bekannte Fuchsstute von feurigem, zugleich aber auch etwas bösartigem Temperament. Will begleitete seinen Bruder, und obwohl der Kleine kaum sieben Jahre zählte, so saß er doch schon mit jener Leichtigkeit und Anmut, wodurch er sich auch später als erfahrener Reiter auszeichnete, auf seinem Pony. Da plötzlich wurde Betsy Baker widerspenstig und versuchte, ihren Reiter abzuwerfen. Allein vergebens bäumte sie sich und schlug nach allen Seiten aus – Samuel blieb sattelfest. Endlich gab das Tier anscheinend den Kampf auf, und voll kindlichen Frohlockens rief Samuel: »Na, Betsy Baker, diesmal ist es dir doch nicht gelungen!«

Das waren seine letzten Worte. Als ob das Tier etwas von der sorglosen Unachtsamkeit seines Besiegers geahnt hätte, stieg es plötzlich kerzengerade in die Höhe und überschlug sich, den verwegenen Knaben unter seiner Last begrabend.

Wir jüngeren Kinder freilich konnten uns nur dunkel an Bruder Samuel erinnern, unsere Eltern aber hatten ihre ganze Hoffnung und ihren höchsten Ehrgeiz auf diesen Sohn gesetzt. Diese Gefühle übertrugen sie nun natürlicherweise auf den jüngeren, nun einzigen Sohn, und diese Hoffnungen, die hauptsächlich unsere Mutter nährte, wurden durch die Erinnerung an eine seltsame Prophezeiung, die ihr vor Jahren von einer Wahrsagerin gemacht worden war, unterstützt. Meine Mutter war zwar eine viel zu kluge und gebildete Frau, um einem törichten Aberglauben nachzuhängen, erfüllte Prophezeiungen müssen jedoch auch den starrköpfigsten Skeptiker, wenn nicht ganz bekehren, so doch immerhin etwas mildern. Unserer Mutter gemäßigte Zweifel aber vermochten gegen die wunderbare Erfüllung einer Prophezeiung nicht standzuhalten, die folgendermaßen gelautet hatte. In einer südlich gelegenen Stadt Nordamerikas, wo meine Mutter als Mädchen zu Besuch war, erregte eine berühmte Wahrsagerin, zu der die Menschen massenhaft hinströmten, großes Aufsehen. Auch meine Mutter und meine Tante ließen sich aus Neugierde verleiten, die Sibylle aufzusuchen.

Beide nahmen unter ungläubigem Lachen die Prophezeiung hin, daß meine Tante mit ihren beiden Kindern innerhalb zwei Wochen vom Tode ereilt würde. Und doch traf das Entsetzliche ein, denn alle drei wurden vom gelben Fieber ergriffen und starben noch vor Ablauf der angegebenen Zeit. Diese unheimliche Bekräftigung der prophetischen Macht der Wahrsagerin veranlaßte natürlicherweise meine Mutter, auch dem sie selbst betreffenden Teil der Prophezeiung mehr Glauben zu schenken. Auf dem Dampfer, der sie nach Hause zurückbringen würde, sollte sie nämlich ihrem künftigen Gatten begegnen, dann ihn nach Verlauf eines Jahres heiraten und drei Söhne zur Welt bringen, von denen nur der zweite am Leben bleiben würde. Der Name dieses Sohnes aber sollte über die ganze Welt verbreitet und eines Tages derjenige des Präsidenten der Republik werden. Der erste Teil dieser Prophezeiung erfüllte sich, und Samuels Tod bildete ein neues Glied in der Kette seltsamer Zufälle. War es unter diesen Umständen zu verwundern, wenn sie ungewöhnliche Erwartungen auf ihren zweiten Sohn setzte?

Ob es für einen Knaben ein Glück ist, der einzige Bruder von fünf Schwestern zu sein, ist fraglich. Die älteren Schwestern verhätschelten Will, die jüngeren betrachteten ihn als ein höheres Wesen, und wir alle zweifelten keinen Augenblick daran, daß unserem einzigen Bruder noch große Dinge beschieden sein würden. Voll Zuversicht sahen wir der endgültigen Erfüllung der Prophezeiung entgegen und betrachteten Will mit kindischer Verehrung als zukünftiges Staatsoberhaupt.

Die Gesundheit meiner Mutter, die ohnedies immer etwas zart gewesen war, wurde durch den plötzlichen Tod Samuels so sehr erschüttert, daß man uns einen Wohnungswechsel anriet. Zu jener Zeit hatte die kalifornische Goldwut ihren Höhepunkt erreicht. Auch mein Vater wurde von dem Fieber gepackt, wenn auch in milderer Form, da wir auf unserer Farm nicht nur ein behagliches Heim, sondern auch unser reichliches Auskommen hatten. Getrieben von dem Wunsche, unserer Mutter Gesundheit zu kräftigen, und ohne Zweifel auch von der Sehnsucht nach den goldenen Schätzen, die so viele anlockten, verkaufte er seine Farm und befahl uns, die Vorbereitungen zu einer Reise nach dem Westen zu treffen. Ehe jedoch seine Pläne endgültig festgesetzt waren, kam er mit einigen Goldsuchern, die soeben voller Enttäuschung von der Küste zurückgekehrt waren, zusammen, was einen solchen Eindruck auf ihn machte, daß er sich zu einer Niederlassung in Kansas anstatt in Kalifornien entschloß.

Die alte Heimstätte in Iowa

Unser Vater hatte eine ganz besondere Vorliebe für schöne Wagen und Pferde, dabei eine wahre Leidenschaft für alle Reitkünste, und so kam es nicht selten vor, daß unser Stall voll prächtiger Vollblutpferde stand, während die Speisekammer leer war. Für unsere Auswanderung nach dem Westen hatten wir außer drei sogenannten Prärieschonern Planwagen. eine große Familienkutsche, die von einem prächtigen Doppelgespann mit silberbeschlagenem Zaumzeug gezogen wurde. Dieser Wagen war auf besondere Bestellung in der Hauptstadt angefertigt, mit feinstem Leder ausgepolstert, poliert und lackiert worden, als sollte er einem König zur Reise durch sein Land dienen.

Bruder Will machte sich zu unserem bewaffneten Geleitsmann und ritt mit seiner am Sattelknopf befestigten Flinte voll Stolz neben uns her, während der Hund Türk die Nachhut bildete.

Wills Phantasie knüpfte an diesen Zug nach dem Westen tausend mögliche aufregende Kämpfe und Abenteuer mit Indianern, obwohl er von den wirklichen Gefahren, die uns auf diesem Wege bedrohten, keine Ahnung hatte. Die erste Woche unserer Reise bot indes nur wenig Interessantes für ihn, da wir fortwährend auf Ansiedlungen und Farmen stießen, wo wir die Nacht zubringen konnten. Allein von Meile zu Meile wurden die Niederlassungen von Weißen seltener, bis Will uns Kindern endlich eines Tages voll freudiger Erregung zuflüsterte: »Ich hörte eben, wie der Vater zur Mutter sagte, daß wir heute voraussichtlich die Nacht im Freien zubringen müßten. Das wird einen Spaß geben!«

Wills Hoffnungen erwiesen sich als berechtigt. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit erreichten wir ein Flüßchen, und da die nächste Ansiedlung noch etwa zwölf englische Meilen entfernt war, so wurde beschlossen, am jenseitigen Ufer zu nächtigen. Zuerst setzte man die Familienglieder über, worauf dem achtjährigen Knaben die Aufgabe zufiel, einen zum Aufschlagen der Zelte geeigneten Platz aufzusuchen.

Die Laufbahn meines Bruders liefert den deutlichsten Beweis, daß die Umgebung, in der ein Mensch aufwächst, den größten Einfluß auf die Bildung seines Charakters ausübt. Es ist ja immerhin möglich, daß Wills Vorliebe für das freie Leben in der weiten Ebene auch zugleich eine von irgend einem Vorfahren herzuleitende Erbschaft ist, jedenfalls aber verdankt er seine spätere hohe Gewandtheit als Kundschafter in erster Linie den Erfahrungen, die er schon in seiner Kindheit gesammelt hat. Die Fähigkeit, Quellen, wichtige Fußpfade der Indianer und günstige Lagerungsplätze ausfindig zu machen, schien ihm förmlich angeboren zu sein.

Nachdem die Zelte an einer befriedigenden Stelle aufgeschlagen waren, rief Will den Hund Türk herbei und machte sich mit der Flinte in der Hand auf die Suche nach Wildbret zum Abendessen. Der Erfolg übertraf seine kühnsten Erwartungen. Kaum hatte er das Lager hinter sich, so schlug der Hund an, und im gleichen Augenblick sprang ein prächtiger Hirsch aus dem Gebüsch heraus. Wohl jeder Jäger wird zugeben müssen, daß ihn beim Anblick seines ersten Hirsches eine mächtige Erregung erfaßt hat, und so ist es kein Wunder, wenn Will in seinem Alter das plötzlich vor ihm aufgetauchte stolze Tier so lange und unbeweglich anstarrte, bis es seinen Blicken entschwunden war. Türk setzte ihm nach, kam aber bald wieder zurückgetrottet und bellte seinen Herrn vorwurfsvoll an. Will wurde indes gleich darauf Gelegenheit geboten, sich Türks Achtung wiederzugewinnen, denn nachdem der Hund mit erneutem Anschlägen davongeschossen war, tauchte ein zweiter Hirsch in Schußweite auf, und diesmal zielte der junge Jäger, seine Erregung niederkämpfend, mit fester Hand und erlegte seinen ersten Hirsch.

Am darauffolgenden Sonntag schlugen wir wieder bei einem tiefen, rasch fließenden kleinen Flusse unser Lager auf. Türk, der, ermüdet und erhitzt von einer wütenden Kaninchenjagd, über das Flüßchen zu schwimmen versuchte, bekam in dem kalten Wasser plötzlich eine Art Starrkrampf und wäre untergesunken, wenn Will ihm nicht zu Hilfe geeilt wäre. Der Fährmann, der bemerkte, wie der Knabe mit dem erstarrten Hunde gegen das Wasser ankämpfte, fuhr ihm mit dem Schiffe nach, Will aber erreichte ohne Beistand das Ufer.

»Daß Hunde Kinder retten, davon habe ich wohl schon gehört, doch nie von einem umgekehrten Fall,« rief der Fährmann aus. »Wie alt bist du denn?«

»Acht, bald Neun,« antwortete Will.

»Du bist ein großer, stämmiger Bursch für dein Alter,« sagte der Mann. »Aber es ist trotzdem ein Wunder, daß du mit dieser Last nicht untergesunken bist. Was für ein Riesentier,« fuhr er, sich Türk zuwendend, fort, der, auf drei Füßen stehend, heftig das Wasser von seinem Fell abschüttelte. Will kniete sofort neben ihm nieder, und das in die Höhe gezogene Bein in seine Hände nehmend, bemerkte er: »Türk muß sich beim Schwimmen an einem Stein das Bein verletzt haben, aber der winselt nicht gleich bei jedem Schmerz wie eure erbärmlichen Köter.«

»Da muß er also wohl von ganz besonders edler Rasse sein,« sagte der Mann. »Wie heißt man denn diese Art Hunde?«

»Es ist eine Ulmer Dogge,« antwortete Will.

»Diesen Namen habe ich allerdings noch nie gehört. Du selbst aber bist ein forscher kleiner Kerl und hast Grütze im Kopf. Du wirst deinen Weg durch die Welt schon finden. Doch jetzt mach, daß du trockene Kleider an den Leib bekommst.«

Will und der hinkende Hund stiegen darauf ins Boot und wurden vom Fährmann zum Lager zurückgebracht.

Türk spielte eine solch wichtige Rolle in unserer Kinderzeit, daß er eine nähere Beschreibung wohl verdient. Er war ein großes, gewaltiges Tier, das von jener Hunderasse abstammte, die im alten Germanien zur Eberjagd benützt worden war. Später wurden die Hunde dann nach England verpflanzt, wo man sie hauptsächlich als tüchtige Wächterhunde hochschätzte, denn wenn sie richtig dressiert werden, sind sie noch wilder und grimmiger als die englischen Bulldoggen. Allein nicht nur Will, sondern auch die anderen Familienglieder würdigten Türks vorzügliche Eigenschaften, und er verdiente die Liebe, die man ihm schenkte, vollkommen. Durch seine Treue und fast menschliche Klugheit rettete er uns nicht selten Leben und Eigentum; auch war er im Notfall stets bereit, seine eigene Haut in unserem Dienste zu opfern.

In jenen stürmischen Zeiten mußte man auf den Pfaden durch den wilden Westen jeden Augenblick auf Räuber und Mörder gefaßt sein, und da war es Türks beständige, nimmer ruhende Wachsamkeit, die meinen Vater im rechten Augenblick veranlaßte, sich und uns vor nächtlichen Überfällen zu schützen. Energie, Kraft, Mut und Zuverlässigkeit, das waren die Eigenschaften, die Will vor allen anderen schätzte – jetzt bei Türk und in späteren Jahren bei Menschen. Und wenn es auch bis heute nicht in der Art meines Bruders liegt, seine Zuneigung Menschen und Tieren gegenüber verschwenderisch zu äußern, so weiß er dafür verdienstvolle Handlungen und Taten umsomehr anzuerkennen. Die Geduld und edle Selbstlosigkeit, die er in diesem treuen Hunde, dem Freunde seiner Kindheit, entdeckte, suchte er freilich in seinem späteren Leben oft vergebens bei den mit einer Seele ausgestatteten Geschöpfen. Trotzdem aber hat er den Glauben an die Menschheit und an ihre hohe Bestimmung niemals verloren, ein wohl allen bedeutenden Männern eigener Charakterzug.

In unser aller Gedächtnis blieb diese Reise für immer haften, den lebhaftesten Eindruck aber mochte sie doch wohl auf Bruder Will gemacht haben, da sie ihm nicht nur sein erstes Zusammentreffen mit einem Hirsch, sondern auch mit einem Neger brachte.

Als wir uns der Grenze des Staates Missouri näherten, kamen wir an eine schöne Farm, wo sich der Vater nach einem Nachtquartier erkundigte. Sie gehörte einer Witwe, und als diese erfuhr, daß mein Vater der Bruder Elias Codys aus Missouri sei, nahm sie uns mit der herzlichsten Gastfreundschaft auf.

Noch befanden wir uns, die Rückkehr des Vaters von der Farm erwartend, auf der Landstraße, als plötzlich dicht neben uns aus einem Gebüsch eine für uns Kinder höchst seltsame Erscheinung auftauchte. Ein Vollblutafrikaner war es mit schwülstigen Lippen, wolligem Haar, riesig großen Füßen und spärlicher Kleidung. Mit erstaunten, weit aufgerissenen Augen starrten wir diese für uns Kinder ganz fremde Menschengattung an; selbst Türk verharrte in schweigender Überraschung. In diesem Augenblick kam der Vater zurück und ergötzte sich ebenso wie die Mutter an unseren entsetzten Gesichtern, brach dann aber den Bann, indem er den Neger freundlich anredete, worauf dieser ehrfurchtsvoll und mit einem freundlichen Grinsen antwortete. Es war ein auf den Plantagen der Witwe angestellter Sklave.

Ermutigt durch dieses Grinsen streckte Will ihm die Hand entgegen und genoß voll Stolz das Glück, von dem großen Schwarzen mit »Massa« angeredet zu werden. Nur mit Mühe konnten wir den kleinen »Massa« überreden, sich von seinem neuen Freunde zu trennen und zum Abendessen zu kommen.

Nach einer stärkenden Nachtruhe setzten wir unseren Weg fort, und nach wenigen Tagen erreichten wir den Wohnort meines Onkels. Eine Unterbrechung der Reise wurde mit Freuden begrüßt, da sie trotz der mancherlei interessanten Erlebnisse und trotz des guten Humors sämtlicher Familienglieder doch immerhin lang und ermüdend gewesen war.

* * *

 << Kapitel 1  Kapitel 3 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.