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Ferien vom Ich

Paul Keller: Ferien vom Ich - Kapitel 32
Quellenangabe
typefiction
authorPaul Keller
titleFerien vom Ich
publisherDeutsche Buchgemeinschaft
year1916
correctorreuters@abc.de
sendergebler.dresden@yahoo.de
created20140918
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Hochzeit und Ende

Stefensons Hochzeit fand am späten Nachmittag des ersten Christfeiertages in aller Stille in der Waltersburger Kirche statt. Nur Evas Vater und ich waren als Trauzeugen gegenwärtig. Wir waren nicht über den Marktplatz, sondern auf einem Umweg nach der Kirche gefahren. So war das von Methusalem angeordnet worden. Auf demselben Wege, den wir gekommen, mussten wir auch wieder nach Hause fahren. Ich merkte, dass Stefenson verwundert war. Die heilige Handlung in der Kirche hatte ihn gerührt, und er hatte wohl erwartet, dass es von der Kirche direkt nach dem Marktplatz zu einer stimmungsvollen großen Weihnachts- und Hochzeitsapotheose gehen würde.

Wir fuhren aber nach dem Heim zurück, und zwar nach dem »Rathaus«, und wurden dort im großen Saal von zahlreichen Feriengästen erwartet. Das Brautpaar wurde mit Heilrufen empfangen und zu seinen Ehrensitzen geleitet. Ein schönes Mädchen mit roten Rosen im Haar überreichte den zwei Glücklichen einen goldenen, mit Wein gefüllten Pokal, das Hochzeitsgeschenk des Heimes, und sprach dazu Verse, die ein im Heim anwesender Dichter geschaffen hatte:

»Alles Wünschen geht zur Ruh:
Du bist ich, und ich bin du!
All dein Schmerz und Leid ist mein,
All mein Gut und Glück sind dein!
Wo dein Fuß geht, ist mein Ziel,
Was zum Dienst dir, ist mein Spiel;
Deine Blumen pflanze ich,
Deine Tänze tanze ich;
Ich will deinen Kummer klagen,
Du sollst meine Kränze tragen;
Ich kann nimmer müde sein,
Ehe du nicht schlummerst ein;
Ja, mein Gott grüßt mich von fern,
Strahlt auf dich ein goldner Stern.«

So sprach der Dichter in den Ferien vom Ich zu dem Brautpaar.

Schöne Lieder wurden gesungen, die Musikmeister Emmerich eingeübt hatte. Ansprachen wurden gehalten von unserem Direktor, von je einem Vertreter der Kurgäste wie der Angestellten, schließlich sprach auch ich ein paar Freundesworte.

Stefenson war bewegt, als er für die Liebe, die er erfuhr, dankte, als er sagte, er habe in diesem deutschen Tale den Frieden gefunden, den er drüben im Lande der rücksichtslosen Dollarjagd niemals gekannt hatte. Hier habe er nach einem Leben voll Aufregung, Überarbeit und gelegentlichen wilden Genüssen nicht nur Ferien, sondern Feierabend gemacht. Er wisse jetzt, da er die Frau seines Herzens gefunden habe, dass ein höheres Glück ihm Gott nicht mehr geben könne, und so wolle er drüben in Amerika seine Beziehungen klug und vorsichtig zu lösen suchen und dann ganz nach Deutschland ziehen, das ja doch seine wahre Heimat sei.

*

»Und nun«, kommandierte Methusalem, »großer Festkorso auf den Weihnachtsberg.«

Draußen war es stockdunkel; die Straßenbeleuchtung war ausgeschaltet; aber Fackeln und Laternen leuchteten phantastisch, und der Schnee schimmerte. Wohl fünfzig Schlitten hielten da. Dem Zuge voran leuchtete eine riesige, ballonartige Laterne, die an hohen Stangen getragen wurde. Auf der einen Seite zeigte die Ballonhülle das liebliche Bild der »Hanne vom Forellenhof«, auf der anderen eine scheußlich anzusehende, aber genial gezeichnete Karikatur Stefensons. Ein Meisterstück Methusalems.

Vom Berg herab kam uns viel Volk entgegen; die Leute trugen Laternen mit transparenten Bildern: Methusalem hatte sich selbst verewigt, als tausendjährigen Greis voller Güte und Abgeklärtheit, Emmerich war von einem Mückenschwarm fliegender Noten, Violinschlüssel, Kreuzen, Auflösungszeichen und Fermaten umgeben, die dicke Susanne strahlte in zinnoberrotem Licht und schimpfte fürchterlich, als sie ihr Konterfei sah, Barthel als gefesselter Verbrecher war zu sehen, Levisohn mit einer riesigen Reklametrompete, Piesecke als Gott Mars in furchtbarer Rüstung, schließlich auch mein etwas ins Sentimentale karikierter Kopf, den ein Kranz von heulenden, bellenden, hochnäsigen, sich Flöhe schabenden Dackeln lieblich umrahmte. Lauter Meisterwerke des liebenswürdigen Greises und Vergnügungsleiters Methusalem.

Als wir der Weihnachtsburg näher kamen, erstrahlte sie in farbigen Lichtern, Böllerschüsse hallten über Berg und Tal, und ein Chor blies vom grauen Turme herab:

»O du fröhliche, o du selige,
Gnadenbringende Weihnachtszeit.«
Gleich hinterher aber:
»Wenn Weihnachten ist,
Wenn Weihnachten ist,
Dann kommt zu uns der heil'ge Christ;
Bringt jedem eine Muh,
Bringt jedem eine Mäh,
Bringt jedem eine wunderschöne Schnätterättättä!«

Unter den Klängen dieser großen Hymne der Fröhlichkeit zogen wir in die Weihnachtsburg ein.

Der große mit Tannenreis ausgeschmückte Saal der Weihnachtsburg füllte sich mit Menschen; Bräutigam und Braut waren zunächst nicht zu sehen. Nach etwa einer halben Stunde aber erschienen beide auf einer kleinen Empore. Sie hatten ihre hochzeitlichen Kleider abgetan und waren in phantastischen Kostümen, er als Winterkönig, sie als Königin. Regie Methusalem!

Mit donnerstimmigem Heilruf wurde das Brautpaar begrüßt. Holdselig lächelnd grüßte die Braut in den Saal; steif und ungelenk verneigte sich Stefenson. Er fühlte sich als Winterkönig sichtlich unbehaglich. Der Thron stand auf einer amphitheatralisch ansteigenden Bühne. Ich selbst war als »Kammerherr« neben Stefenson plaziert.

Scheinwerfer warfen auf uns wechselnde Lichter. Atemlos stand das schlichte Bergvolk. Alle Märchen- und Himmelsträume schienen vor ihm erfüllt. Feierliche Weisen erklangen, und dann sprach nicht der Winterkönig Stefenson, wie alle vermutet hatten, sondern Herr Methusalem sprach, der die Tracht eines mittelalterlichen Notarius angelegt hatte. Er entfaltete ein Pergament und verkündete: »Edles Gefolge des Königs und der Frau Königin! Ich als Kanzellarius Seiner Majestät König Stefensons des Ganzgroßen und Hochdero majestätischer Gemahlin Hanne der Einzigen verkünde, damit es männiglich erfahre, feierlich, öffentlich und unwiderruflich folgendes:

Wir, Stefenson der Ganzgroße und Höchstmeine erlauchte Gemahlin Hanne, wollen, dass dieser glückliche Tag ein Andenken hinterlasse. Darum machen wir für Waltersburg eine Stiftung von hunderttausend Mark mit der Bestimmung, dass alljährlich ein Drittel der Stiftungszinsen alten bedürftigen Eheleuten, ein zweites Drittel den Waltersburger Schulkindern zugute komme; das dritte und letzte Drittel aber ist zu Hochzeitsgeschenken für die in jedem Jahr Heiratenden bestimmt, von welcher Stiftung sich keines, auch nicht das wohlhabendste Brautpaar ausschließen soll, auch wenn es nur ein Blumensträußchen annimmt; den ärmeren aber soll ein guter Happen für den Nestbau gegeben werden.«

Eine brausende Welle des Beifalls donnerte durch den Saal.

Ich sah verwundert auf Stefenson und flüsterte ihm zu:

»Wissen Sie etwas von dieser Stiftung?«

»Kein Wort! Der Kerl verschenkt mein Vermögen.«

Mir wurde doch etwas schwül. Oh, dieser Methusalem – dieser Regisseur!

Methusalem fuhr fort:

»Stefenson fragt nicht nach Ehre und Ruhm, nicht nach Beifall und Dank. Nur Liebe und Vertrauen will er. Auf diesem goldenen Untergrunde will er mit euch leben und schaffen für das Gedeihen seiner Gründung, für den Ruhm Waltersburgs, für das Heil der Menschheit. Nun wisst ihr vielleicht alle, dass unter den vielen Geplagten, die in der harten Schule des Lebens müde und krank geworden, hier in dieses schöne Tal kommen, um Ferien zu machen, einer daherhumpelte, von langer, langer Reise, auf der er Arbeit und Mühe in erträglichem Maße, Verkennung und Not in Überfülle, echtes Glück und wahre Freude aber wenig fand. Dieses Mannes Leben war lang, er war Methusalem. Hier in Waltersburg aber fand Methusalem Freude und Friede. Methusalem ist der Leiter dieses Festes, Methusalem ist aller Weltweisheit und Welterfahrung voll, darum soll auch die Stiftung, die Stefenson heute macht, nicht Stefenson-Stiftung, sondern Methusalem-Stiftung heißen.«

Das Volk staunte.

»Auch das noch!« sagte Stefenson neben mir.

»Ja, es ist frech; außer den fünftausend Mark, die Methusalem neulich für Susannes Bild erhielt, hat er sicher nicht einen roten Heller. Und macht eine Methusalem-Stiftung von hunderttausend Mark!«

Da erhob sich Stefenson zur Rede. Tiefe Stille.

»Meine lieben Waltersburger, von allem, was Methusalem an meiner Statt hier gesagt hat, muss ich nur einem widersprechen, das betrifft die Stiftung.«

Bestürzung. Schweigen.

»Methusalem, mein bevollmächtigter Hochzeitskanzler, hat sich in einem Irrtum befunden, den ich berichtige. Die Stiftungssumme beträgt nämlich nicht einhunderttausend Mark, sondern dreihunderttausend Mark!«

Erst Stille. Dann knallartig losbrechender, rasender Tumult. Die Braut stand auf, der Bräutigam sprach auf sie ein, während die Leute lärmten; die Augen der glückseligen Braut glänzten, sie schmiegte sich fest an den Arm des starken Mannes. Methusalem stand mit eigentümlichem, fast weinerlichem Lächeln daneben. Stefenson verschaffte sich wieder Gehör.

»Bürger von Waltersburg! Nur die Stiftungssumme hatte ich zu berichtigen, alles andere bleibt, wie es der weise Methusalem angeordnet hat, die Verteilung der Zinsen wie auch der Name: Methusalem-Stiftung.«

Da fing Methusalem, der durchtriebene Methusalem, der aussah, als sei er fünfunddreißig Jahre, und doch nach seiner eigenen Angabe neunhundertneunundneunzig war, an richtig zu heulen. Und zwar nicht so wie ein tausendjähriger Mummelgreis, sondern wie ein Mann der Dreißiger gelegentlich mal heult.

Nach meiner Mutter Haus hatte Methusalem, der Leiter des Festes, die Koffer des Brautpaares schaffen lassen. Dort kleidete sich das Paar, als sich der Trubel verlaufen hatte, zur Reise an. Dann fahren sie noch heute mit dem Nachtzuge davon.

Wir waren in der Wohnstube der Mutter. Ein paar nahestehende Freunde waren da.

Zum Abschied sagte Stefenson zu mir:

»Es gibt kein besseres Band, das Freundschaft bindet, als das gemeinsame Schaffen an einem erfolgreichen Werke. So werden wir zwei immer gute Freunde sein. Wir wollen ›du‹ zueinander sagen wie Brüder!«

Ich schlug in die dargereichte Hand.

»Wann kommst du wieder?«

»Ich weiß es noch nicht; ich weiß nicht, wie und wann ich drüben loskomme. Aber loskommen werde ich. Was ich dann tue, kann ich noch nicht sagen. Vielleicht tauchen eines Tages zwei Feriengäste bei euch auf, irgendein Herr Schulze mit Frau, und vielleicht kommen dir diese Gäste bekannt vor. Ich werde nie anders denn als Gast im Ferienheim einkehren; ich will diese meine Lieblingsschöpfung mir nicht zum Verwaltungsbezirke, nicht zum Arbeitsgebiete werden lassen, sondern hier soll mir eine Ferienzuflucht, eine glückliche Heimat für immer bewahrt sein.«

Eva hörte ihm zu und war ihm dankbar für diese Worte. O ja, diese beiden passten zu einer Ehe, der starke Mann und das schöne, fröhliche Weib.

»Du freilich, lieber Freund, du hast hier keine Ferien; du hast hier deine Arbeitsstätte. Und wenn du einmal ausspannen willst, dann kommst du zu uns, dann fahren wir mit dir, der dann der Stille entronnen ist, dorthin, wo die Welt laut und bunt ist. Dort machst du dann Ferien von deinem stillen Ich, und wenn du nach Hause zurückkehrst, wird dir das alltägliche Leben wieder schmackhaft sein.«

»Ja, so wollen wir es halten!«

»Nun denn, so wären wir wohl für diesmal hier fertig.«

Stefenson zog ein Notizbuch heraus und blätterte darin. Sein Gesicht bekam wieder die alte Geschäftsmiene.

»Halt, da ist noch etwas zu erledigen. Ich habe mir mal als Knecht Ignaz von dem Schuhmacher Röhricht die Stiefel besohlen lassen. Er hat auf die Rechnung geschrieben: Sohlen und zwei Absätze zwei Mark und fünfundachtzig Pfennig, hat aber nur einen Absatz zu machen gehabt. Ich habe ihm daher fünfundzwanzig Pfennig abziehen wollen, und wir haben so lange gestritten, bis ich inzwischen verhaftet wurde und dann alles das andere kam. So steht der Posten noch offen. Ich bitte, erledige das, lieber Freund! Aber nicht zwei Mark und fünfundachtzig Pfennig, sondern nur zwei Mark und sechzig Pfennige, hörst du wohl? Ein Knecht kann nicht fünfundzwanzig Pfennig umsonst hergeben. Vergiss es nicht! Röhricht heißt der Mann, Hintermarkt 15, drei Stiegen.«

Ein vergnügtes Lachen tönte aus der Ecke von meiner Mutter Sofa.

»Was lachen Sie denn, Piesecke?«

»Ja, Pardon, Herr Stefenson, aber erst dreihunderttausend Mark verschenken und dann wegen fünfundzwanzig Pfennig – so in der Abschiedsstunde – das – das ist – Pardon – merkwürdig!«

»Gar nicht merkwürdig, lieber Piesecke. Weil ich immer die Rechnungen auf die Fünfundzwanzig-Pfennig-Bilanz geprüft habe, kann ich mal gelegentlich dreihunderttausend Mark verschenken.«

»Sehr – sehr kaufmännisch! Sehr lehrreich!«

»Jawohl! Aber nicht für Sie! Für Sie wäre das zu unfürstlich.«

Wenig fehlte, so wären auch in letzter Stunde die alten Gegner, der rechnende Kaufmann und der leichtfertige Fürstensohn, noch aneinander geraten. Die dicke Susanne wälzte sich zwischen beide und löschte mit einer Flut von Abschiedstränen den entstehenden Brand.

Sie sind alle fort. In tiefer Stille liegt der Marktplatz. Ich öffne das Fenster. Die Luft ist milder geworden. Am hocherhobenen Arm des heiligen Baptista hängt ein glitzernder schwerer Eiszapfen wie ein Schwert. Am Himmel stehen zwischen dem Gewölk ein paar freundliche Sterne. Im Schneemantel schaut der Heilige herüber zu mir. Suchen seine Augen die kleine, feine Frau, die sonst so oft zu ihm hinüberträumte?

Sie ist in weiter Ferne, bei dem, den ihre Sehnsucht suchte in all den alten Tagen. Das Haus ist leer. Ich sehe mich in der großen Stube um, und es ist mir auf einmal bange zumute wie einem Kinde, das nach Hause gekommen ist, wenn Vater und Mutter nicht da sind. So schließe ich das Fenster. Unschlüssig bleibe ich noch ein Weilchen stehen, dann ziehe ich die Uhr auf, fühle noch einmal an den Ofen. Endlich lösche ich die Lampe aus und tappe die Treppe hinab ...

Ich habe jetzt große Ferien vom Ich. Mutter und Bruder sind fort, der Freund mit der Frau fort, die ich geliebt habe, auch Methusalem und die anderen lustigen Käuze verschwinden bald wieder. Ich stehe ganz frei und ganz allein auf dem Marktplatz von Waltersburg. Schließlich ist der alte Baptista jetzt noch mein einziger, ständiger Freund hierzulande.

Ob die anderen wiederkehren werden? Wer kann es wissen? Wie lange die stille Frau auf der Heimwehfluh sich noch ihres Kindes freuen wird, ein, zwei, drei Jahre ...? Ob dann, wenn sie Ferien macht für immer, die kleine Anneliese, die jetzt als Schullehrerin in einem verlassenen Gebirgsdorfe lebt, doch noch Joachims Frau werden und übers Meer zu ihm ziehen wird? Und ob dann die Mutter heimkehren wird in ihre schöne alte Stube? Lauter Fragen ohne Antwort. Das Leben bringt nichts so leichthin zum Abschluss wie ein Theaterstück oder ein Buch; es ist nie am Ende, es beginnt immer von neuem.

So gehe ich von diesem Marktplatze hinweg, steige den Berg hinauf zu meinem Werk.

Eine köstliche Siedlung ist da entstanden auf leeren Halden, im öden Walde. Hundert Fenster blitzen in goldigem Lampenlicht, Singen und Lachen kommt aus den Bauernhöfen. Alle Leute, die mir begegnen, grüßen mich oder rufen mir freundlich zu. Hier bin ich nicht allein. Bei meiner Arbeit bin ich zu Hause.

In der Wüste sah ich einmal einen Mann mit gefüllten Wasserschläuchen am Brunnen der Oase stehen, als sich unsere halbverschmachtete Karawane fieberglühend auf sie zuschleppte. Da dachte ich, es müsse schön sein, mit gefüllten Wasserschläuchen Verdurstenden entgegenzusehen. Ich will so sein wie jener Mann. Alle, die zu mir kommen von der heißen Straße des Alltags, will ich laben aus dem kühlen Brunnen, den ich grub.

Dann wird es mir so gut ergehen, dass ich nichts anderes vom Leben mehr verlangen will; denn es ist die größte Lust des Lebens, anderen die Last des Lebens zu erleichtern.

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