Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Grete Auer >

Bruchstücke aus den Memoiren des Chevalier von Roquesant

Grete Auer: Bruchstücke aus den Memoiren des Chevalier von Roquesant - Kapitel 19
Quellenangabe
pfad/roquesan/memoiren/memoiren.xml
typeautobiography
authorChevalier von Roquesant
titleBruchstücke aus den Memoiren des Chevalier von Roquesant
publisherDeutsche Verlags-Anstalt
printrunDritte Auflage
editorGrethe Auer
translator
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20090107
projectid084b1cf8
Schließen

Navigation:

2

Diesem ersten Wiedersehen, das kurz und durch die Fülle der Empfindungen, die es erregte, fast peinlich war, folgten andre, die ruhiger verliefen und einen klareren Eindruck zurückließen. Seit Beauvilliers mir den Schlüssel zu Philipps Charakter gegeben hatte, hatten die Aeußerungen seiner leidenschaftlichen Natur nichts Beängstigendes mehr für mich, noch seine Ruchlosigkeiten etwas Teuflisches; vielmehr begriff ich beides aus jenem eingedämmten Ehrgeiz heraus, der sprengend und berstend wirken muß wie Pulver in verschlossener Kammer: gib dem Dinge den rechten Lauf, so trägt es in schön geschwungenem Bogen das siegreiche Geschoß dahin! In der Tat war es kläglich zu sehen, wie ein Fünf- oder Sechsundzwanzigjähriger seine Kraft in Müßiggang verzehren mußte; Bilder malen und Arien komponieren – wahrlich ein armseliger Trost für einen Mann, der Armeen befehligen und Völker beglücken konnte. Denn daß er es konnte, hat er später noch bewiesen.

Es gelang mir nicht, jemals in Erfahrung zu bringen, warum ein König, der Talent und Tapferkeit so trefflich zu schätzen und zu verwerten wußte, sich in der Person dieses Neffen eines äußerst brauchbaren Dieners beraubte. Auch Philipp wußte keinen bestimmten Grund dafür anzugeben. Er erzählte mir, daß er selbst den König kniefällig um ein Kommando gebeten habe; daß sein Vater, öfter noch aber seine mundfertige Mutter in mehr als einer leidenschaftlichen Szene die Vorwürfe der erbosten Majestät gegen Philipps Eskapaden durch den Gegenvorwurf lahmgelegt habe, Ludwig treibe das heiße junge Blut durch Langeweile selbst zum Laster. Alles dieses habe nichts zu ändern vermocht. Lag nun der wirkliche Grund des unbegreiflichen Verbots, wo er wolle – in finanziellen oder politischen Rücksichten –, wir verstanden nichts davon; und wie alles Unverstandene lieber aus bösen Ursachen abgeleitet wird als aus guten – wie wäre denn die Vorstellung des Teufels entstanden, wenn dem nicht so wäre? –, so suchten auch wir alsbald nach den dunkelsten Quellen. Philipp, der sich bereits seit langem mit der Frage befaßt hatte, wies auf deren zwei. Daß Frau von Maintenon die Hand im Spiel habe, schien uns unzweifelhaft. Warum tat sie es? Sollten die Prinzen von Geblüt keine Ehren ernten, weil ihr vergötterter Liebling, der Bastard Maine, die seine so rettungslos verspielt hatte, damals, als Namur durch seine Schuld verloren ging? Das war eine Möglichkeit. Philipp ballte die Faust, wenn er davon sprach. Es gab aber noch eine andre. Die erwähnte er nur einmal, ward blaß und rot dabei und schien fast an seinen eignen Worten zu ersticken. Auch seine Gattin war das verzärtelte Pflegekind der allmächtigen Frau; auch sie konnte durch Bitten vieles erreichen; und sie war eifersüchtig auf diesen Gatten, der sie mit Füßen stieß und durch offene Treulosigkeit entehrte; würdelos, wie sie war, hing sie mit schamloser Leidenschaft an ihm, umklammerte ihn, suchte täglich neu um ihn zu werben, forderte ungestüm und herrisch sein Verweilen an ihrer Seite. Und ein paar Tränen, vor Frau von Maintenon geweint, hatten Philipp von Chartres' Schicksal entschieden.

Mir schnürte es das Herz zusammen, wenn ich bedachte, daß ich nun zum zweitenmal Zeuge einer Tragödie sein sollte, wie die Regnards war; zum zweitenmal einen göttlich begabten Mann an einem Weibe zugrunde gehen sehen. Ich sprach dies auch aus; Philipp drückte mir die Hand, lachte aber dazu und sagte kurz: »Ich werde nicht zugrunde gehen!« Die festen Linien seines Gesichtes, Regnards weicher Schönheit so unähnlich, gaben diesen Worten Bestätigung.

In all diesen dunkeln Vorstellungen gab es nur einen, freilich nicht sehr stichhaltigen Trost: daß es nämlich im gegebenen Augenblick wirklich nicht vom König Ludwig abhing, seinem Neffen zu Kriegslorbeeren zu verhelfen, wäre selbst seine Gesinnung gegen ihn freundlicher gewesen. Es gab einfach keinen Krieg. Dieses letzte Jahr des Jahrhunderts war ein Friedensjahr, nicht nur für Frankreich, sondern für die Welt. Was von unsern Armeen noch am Rhein oder in Spanien lag, ruhte; die Marschälle spielten Branle und L'hombre an den königlichen Tischen zu Versailles oder pflegten sich in heilkräftigen Bädern. Selbst im fernen Ungarlande, am Asowschen Meer, in Morea, in Polen, in den Kolonien Dominique und Pondichery war alles ruhig; also selbst emigrieren und sich unter fremden Fahnen anwerben lassen, hätte nichts geholfen. Bellona hatte wohl im Sinn, das gemarterte Jahrhundert in Frieden sterben zu lassen; dem kommenden hatte sie neue Plagen vorbehalten, neue Geißeln flocht sie im stillen für den wunden Rücken der Menschheit und pfiff da und dort schon durch die Luft, um zu erproben, wie scharf sie geknotet seien. Wir alle ahnten kommendes Unheil, und – traurig zu sagen! – für uns jugendliche Stürmer wäre es Heil gewesen. Wäre nicht Beauvilliers gewesen, der uns manches Mal in ernsten Worten an das Elend der Hunderttausende mahnte, die unser Handwerk arbeitslos machte, unsre Sättigung zum Hungern verdammte, wir hätten in gedankenloser Selbstsucht dem Frieden geflucht.

Was denn der König seinem Neffen nicht verschaffen konnte, das vermochte der Neffe seinem Diener nicht zu vermitteln. Vendôme blieb in Versailles, die spanische Armee wie und wo sie eben stand; Philipps Anfrage zu meinen Gunsten beantwortete der Marschall mit einigen matten Vertröstungen auf zukünftige Möglichkeiten. So geschah es, daß ich diesen Herbst Tag um Tag nach St. Cloud ritt, ohne eine Hoffnung mit heimzubringen. Die Wälder von Meudon wurden rot und gelb; durch das farbige Laub zogen Nebelstreifen; häufiger, nah und fern widerhallend, drang Hörnerklang und Gebell der Meute aus den Waldtiefen herauf. Und dann kamen die Tage, wo der Heimweg durch den Wald unheimlich war vor den Schatten der sinkenden Dunkelheit, wo ein früher Mond auf dem silbrig bereiften Boden gespenstische Abbilder der Stämme und Zweige zeichnete; wo Wolfsgeheul mich von fern zu verfolgen schien fast bis an den Rand des Bois de Boulogne; da gab ich das Warten auf, verkaufte mein Fähnlein und trat in die Garden Monsieurs ein: Kompagnie Lorges. Jetzt ritt ich den Weg durch die winterlichen Wälder nicht mehr oft allein. Paris sah ich freilich nicht seltener als vordem, aber wenn ich es sah, so war es im Gefolge Monsieurs oder des Herzogs von Chartres. Und wieder war es ein neues Theater, auf welchem jetzt mein kleines Leben sich abspielte.

Ganz neu! Denn das Paris von 1699 war nicht mehr das Paris von 1685, wenn es auch Augen von einer gewissen traurigen Uebung brauchte, um dies zu erkennen. Paris von 1685 war ein sorglos genießendes, harmlos eitles und spielsüchtiges Weib gewesen, etwa einer seiner eignen braven und lebenslustigen Bürgerfrauen vergleichbar, die sechs Tage der Woche tapfer arbeiten, um am siebenten in einem modischen Seidenfähnlein zum Tanzplatze zu gehen und das mühsam Verdiente zu verjubeln. Paris von 1699 war eine Dirne, lasterhaft aus Hunger. Sah ich das nur? Hatte die Erfahrung einer so tragischen Verkettung von Umständen, wie ich sie an Regnard zuerst, an Philipp von Chartres dann beobachtet hatte, sich vor meinen inneren Augen festgesetzt wie der Farbenfleck, der dem Schauen in zu grelles Licht folgt? Ich sah nichts andres mehr um mich als Genußraserei, die aus Verzweiflung und Elend geboren war.

Draußen in der Provinz hatte ich die Folgen des Krieges ja bereits kennen gelernt. Die Felder, die das kleine Städtchen umgeben hatten, waren unbebaut geblieben, roter Mohn wogte darauf, recht als ob es offene Wunden wären, aus denen Frankreichs Lebensblut strömte. Ritt man über Land, so sah man keine Männer an der Arbeit; gebückte Frauen schafften widerwillig in armseligen Kohlgärten; Kinder pflückten und sammelten den wilden Sauerampfer an den Wegrändern. Auf den Strohdächern der Hütten lagen allerlei Wurzeln des Waldes zum Trocknen, die bestimmt waren, geschrotet und unters Mehl gemischt, die allzu kleinen Brotlaibe zu einem Schein von Wohlansehnlichkeit aufzutreiben. Bleiche, abgezehrte Gesichter, verlotterte Hütten, leere Viehställe, brache Felder: das war das Bild der Provinz in jenen Tagen. Mit heimlichem Troste erquickte mich dazumal nur eines: das waren die Hasen- und Vogelschlingen, deren man zu Tausenden in den herrschaftlichen Wäldern finden konnte – wenn man wollte. Aber die Waldhüter und Forstleute waren Menschen: sie gaben sich alle Mühe, diese Schlingen nicht zu sehen, legten ihrer vielleicht selber noch etliche mehr. So gab es denn doch hin und wieder eine Sättigung im verwahrlosten Bauernhause.

Ganz anders sah die Not in Paris aus. Sie hatte ihre scharfen Backenknochen rot geschminkt. Das Volk, das sich nicht satt essen konnte, trank sich übersatt. Die Bürgerin, die sich kein warmes Wollkleid für den Winter kaufen konnte, erschwang ein Tanzröckchen aus fadenscheiniger Seide, das nicht bis an die Schultern reichte, und Wein, Tanz und Liebe mußten die Wärme dazu spenden. Der Luxus an Kleidern und Vergnügungen war so arg, daß ein Erlaß des Königs Einhalt tun und bestimmten Ständen bestimmte Tracht vorschreiben mußte; dabei gab es Bürgerhäuser, in denen wochenlang kein Fleisch gesehen wurde; schweres Roggen- und Maisbrot machte kränkliche Kinder ihren Hunger vergessen, ohne sie tatsächlich zu nähren. Alles in Paris war käuflich und verkäuflich, nur Nahrungsmittel nicht. Elende Schlammfische und Muscheln, deren Genuß die Leute krank machte, wurden um schweres Geld erworben. Und die an solcher Nahrung starben, wurden kaum bedauert, denn von rechts und links schielte schon ein Hungriger nach dem Bissen, den sie in der Schüssel zurückgelassen hatten. Aber Abend um Abend klangen die Geigen in den Tanzsälen der Elysäischen Felder, bis tief in die Nacht hinein wogte eine kreischende Menge zu ihren stets offenen Türen ein und aus. Der grauende Tag brachte die Ermattung, den tiefen, trunkenen, tierischen Schlaf, der das Elend vergessen macht.

In den Straßen und Häusern, an den Tischen und Betten, zu denen mein neuer Dienst mich führte, hätte ich derlei Dinge freilich nicht zu sehen brauchen. Ich aß nicht selten von fünf bis sechs verschiedenen Suppen, in denen bald rotflossige Meerungeheuer, bald Pilze, bald Kastanien ein wunderliches Unwesen trieben, aß von Wachteln, Truthähnen, Trüffeln, Wildschwein oder Hirsch, phantastisch aus buntem Zuckerwerk erstellten Torten und erlesenen Früchten an einem Abende mehr, als ich verantworten konnte. Doch wollte es mein Schicksal, daß meinen Weg oft und öfter solche kreuzten, denen der Abfall aus jenen Küchen Errettung vom Tode gewesen wäre, und daß infolgedessen die schönen Leckerbissen mir bitterer schmeckten als einst das rauhe Soldatenbrot im Feldlager. Wer war schuld, daß ich nicht zu denen gehören konnte, die gedankenlos ihren Bauch füllten und nicht fragten, was mit den Resten ihrer Tafel geschah? Beauvilliers einerseits, ein kleines blondes Bürgerkind von zehn Jahren anderseits: Benedikte, deren freundlicher Name in dieser schlimmen Zeit seine Bedeutung zu erfüllen begann.

Es hatten sich Vereinigungen gebildet aus mäßig wohlhabenden Leuten, zu denen besonders die Kalvinisten, Jansenisten, Quietisten und wie alle diese verrufenen Sekten heißen mochten, eine ansehnliche Liga delegierten, wie denn erstaunlicherweise ein gewisser Wohlstand diesen Duckmäusern trotz aller Verfolgungen geblieben ist. Diese Vereine hatten sich die Aufgabe gestellt, fremdes Korn zu guten Preisen anzukaufen, dieses von kalvinistischen Müllern und Bäckern zu Brot verarbeiten zu lassen und dasselbe dann an Hungernde zu verteilen, wobei sie freilich in erster Linie Anhänger ihres eignen Glaubensbekenntnisses bedachten, aber auch Rechtgläubige einerseits, Juden anderseits bereitwillig unterstützten. Es versteht sich von selbst, daß von diesem Treiben in Hofkreisen wenig bekannt war, ja, ich machte die Bemerkung, daß jede gelegentliche Erwähnung dieser Vereine, ihrer Zwecke und der traurigen Ursachen dazu mit eigentümlich kalten Mienen aufgenommen, schweigend abgelehnt oder in beabsichtigter Zerstreutheit übergangen wurde wie etwas, das gesittete Ohren nicht hören dürfen noch wollen. Ich habe mir lange den Kopf zerbrochen, ob nicht eine doppelte Scham jene sonst für alles Neue so aufnahmebereite Gesellschaft plötzlich so teilnahmlos gemacht habe: Scham erstens, die Genießende immer empfinden, wenn von Hungernden die Rede ist; Scham aber auch, und vor allen Dingen, darüber, daß es gerade die verhaßten Sektierer waren, die an dem Lande, wo ihre Brüder verfolgt und mißhandelt worden waren, diese edle Rache nahmen. Ich muß offen gestehen, daß auch mich diese Tatsache wurmte, obgleich mein Haß gegen den Fanatismus – ich umfaßte mit diesem Worte alles, was der heiligen Kirche Frankreichs widerstrebte – erheblich im Sinken war; und ich beschloß, für meine Person wenigstens das Aeußerste zu leisten, um die Beschämung, die auf uns Rechtgläubige fiel, abzuwenden und wettzumachen. Es ist wahr, auch die Klöster übten zu jener Zeit, wie immer, weitreichende Wohltätigkeit; Hunderte von Armen wurden täglich an ihren Toren gespeist; aber dem zielbewußten, tatkräftigen Eingreifen der Hugenotten und hugenottischer Frauen besonders standen diese lieblosen Abfütterungen mit dünnen Suppen weit nach.

Unter den wenigen Personen am Hofe Ludwigs XIV., die nicht die Augen niederschlugen, wenn man von Volkselend sprach, war Beauvilliers der erste und edelste. Er hatte bereits zwei Jahre vorher dem Könige gegenüber ein offenes Wort über die Folgen seiner Kriegführung gewagt und hatte damit vielleicht mehr getan, den Friedensschluß zu Ryswyk zu beschleunigen, als die Ratschläge sämtlicher Generäle und Ambassadoren vermocht hatten. Auch jetzt redete er, trotz seiner gefährdeten Stellung, milde, aber unerschrocken aus demselben Tone, wo immer sich ein Anlaß dazu bot. Und diesen Anlaß gaben Philipp von Chartres und ich ihm mehr als einmal, wenn wir unbedacht nach neuen Kriegen seufzten oder die Möglichkeiten einer neuen Völkerpolitik mittels ungeheurer Eroberungen uns ausmalten; etwa so, daß wir die Welt zwischen Ludwig XIV. und dem Sultan in Konstantinopel teilten, oder, wenn es hoch herging, zwischen Ludwig und jenem jungen Gestirn, das im Norden aufging und uns damals schon allerlei zu denken gab, dem Zaren Peter Romanow.

Es kostete übrigens Beauvilliers keine besondere Mühe, meinen kriegerischen Ehrgeiz zu zähmen, denn ich hatte, wie gesagt, genug gesehen von hungernden Bauern und verkommenen Dorfschaften, und hatte in besseren Stunden schon oft die Frage erwogen, ob Frankreich nicht mehr gewönne, wenn seine Soldaten an die verlassenen Pflüge zurückkehren würden. Ich gab also dem frommen Manne gern recht. Da er sah, daß ich kein Herzloser war, ließ er sich zu eingehenderen Gesprächen fortreißen, und der Umstand, daß ein Fénelon mich einst ihm zugeführt hatte, bestärkte sein Vertrauen. Er wurde wärmer, werbender, und bald hatte er mich gewonnen. Ich stellte meine bescheidenen Mittel in seinen Dienst, sie dem allgemeinen Zwecke zu weihen; und ich bat ihn, über meine Person zu verfügen, wo er dieselbe nützen zu können glaubte. Er sah mich innig und warm an, und die Worte, die er in dieser Stunde zu mir sprach, bleiben ewig die heiligste Erinnerung meines Lebens. Ich wiederhole sie hier nicht. Aber ich habe sie aufgeschrieben und meinem Testamente beigelegt, damit meine Kinder sie erben als etwas, das mehr bedeutet als Reichtümer.

 << Kapitel 18  Kapitel 20 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.