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Briefe aus Paris

Ludwig Börne: Briefe aus Paris - Kapitel 54
Quellenangabe
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authorLudwig Börne
titleBriefe aus Paris
publisherWeiss Verlag GmbH
printrun1. Auflage
year1986
isbn3925037-07-1
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorHerbert Niephaus
senderwww.gaga.net
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Vierundfünfzigster Brief

 

Paris, den 29. Oktober 1831

Von einem merkwürdigen Werke, das zehn Bände haben wird, ist gestern der erste Teil erschienen. Er liegt vor mir auf meinem Tische, ich habe ihn aber noch nicht gelesen. Sie sollen später darüber genaue Rechenschaft bekommen. Das Buch heißt: Paris, ou Le livre des cent-et-un. Wie auch das Buch beschaffen sein mag, auf jeden Fall ist es eine von den Erscheinungen, wie sie nur Paris hervorbringt, und die allen, die im Geiste leben, den hiesigen Aufenthalt so angenehm machen. Das Buch ist auf folgende Art entstanden. Ladvocat, einer der bedeutendsten hiesigen Buchhändler, ist durch den Druck dieser Zeit in Not und Verlegenheit gekommen. Ihm aufzuhelfen, haben alle die Schriftsteller, die ihre Werke früher von ihm herausgeben ließen, sich vereinigt, gemeinschaftlich ein Buch zu schreiben und es dem Ladvocat unentgeltlich zu überlassen. Sie haben zu diesem guten Werke noch andere Schriftsteller eingeladen, so daß der Verein bis zu hundertundsechzig angewachsen ist. Das erlassene Circulaire lautet wie folgt: »Les soussignés, voulant donner à Mr. Ladvocat, libraire, un témoignage de l'intérêt qu'il leur inspire dans les circonstances fâcheuses où il se trouve par toutes les pertes qu'il a éprouvées depuis un an, ont résolu de venir à son secours en s'engageant à lui donner chacun au moins deux chaptires qui devront composer un ouvrages intitulé: Le Diable boiteux à Paris, ou Paris et les mœurs comme eil es sont. Ils invitent tous les hommes de lettres qui n'étaient pas presents à leur réunion, à venir se joindre à eux pour secourir un libraire qui a si puissamment contribué à donner de la valeur aux productions de l'esprit, et à consacrer l'indépendance de la profession des hommes de lettres.«

Darauf folgt das alphabetische Verzeichnis von hundertundsechzig Schriftstellern, worunter alle bedeutende, die Frankreich hat: Béranger, Chateaubriand, Cuvier, De Lamartine, Delavigne, Salvandy, Etienne, Guizot, Victor Hugo, Jouy, Kératry, Mignet, Royer-Collard, Scribe, Thiers, Villemain usw. Ladvocat sagt: »Dans l'impossibilité où se trouve l'Editeur de témoigner sa reconnaissance à la littérature contemporaine pour la bienveillance toute paternelle qu'elle lui a prodiguée, il se borne à imprimer l'engagement et la liste des hommes de lettres, qui sont venus à son aide avec tant de zèle et de chaleur; il conserve cette liste chargée de leurs noms comme on conserverait des lettres de noblesse aquises sur le champ d'honneur.« Das Buch kann nur höchst interessant sein. Denn sind auch unter dessen Verfassern Schriftsteller von minderer Bedeutung, wie unser Paul de Kock und solche andere, so muß doch das dem Werke, wegen seiner besondern Art und Beschaffenheit, einen Wert mehr geben. Es wird nämlich ein neues Tableau de Paris gleich dem von Mercier, Jouy und andern. Aber diese sind alt und, da die Sitten sich verändert, nicht mehr treu. Übrigens wurden jene Tableaux immer nur von einem Verfasser geschrieben; die Ansichten der Pariser Dinge und Verhältnisse mußten daher individuell bleiben. Jetzt aber beobachten hundertundsechzig Menschen, jeder von seinem Standpunkte aus; das Gemälde muß daher treuer werden. Und es sind Schriftsteller von den verschiedensten Geistesrichtungen und bürgerlichen Verhältnissen und Gesinnungen. Prosaiker und Dichter, Philosophen und Dramatiker, Staatsmänner, Deputierte, alte und junge, Männer und Weiber, Klassiker und Romantiker, Liberale, Ministerielle, Ultras, Royalisten, Karlisten, Buonapartisten. Diese werden sich selbst zeichnen, und das ist der Gewinn. Selbst gemeine Schriftsteller, wie Pigault-Lebrun, Paul de Kock müssen dem Buche zum Vorteile gereichen; denn solche Naturen bemerken vieles in der Welt, was bessern und geistreichern Menschen entgeht.

Warum die »Tribüne« nicht im Frankfurter Kasino gehalten wird, will ich Ihnen erklären. Erstens: durfte sie die Frankfurter Post wahrscheinlich nicht kommen lassen, und zweitens: war das auch nicht der Fall, so haben die Herren Gesandten ihre Anhänger im Kasino, die es anzustellen wissen, daß jenes Blatt nicht angeschafft wird. Übrigens hat die »Tribüne« aufgehört. Wie ich gestern erfahren, hat der Redakteur Wirth sich geflüchtet, weil er erfahren, daß er gleich nach der Auflösung der Kammern arretiert werden solle, und daß es ihm dann schlecht ergehen würde. O, wie habe ich alles vorhergesehen, vorhergesagt, und wenn meine Briefe nicht schön sind, werden sie doch wahr sein! Haben Sie in den Zeitungen die Note des russischen Kaisers an die kleinen deutschen Höfe gelesen? Gleich nach dem Falle Warschaus stieg seine Sprache vom kalten Null bis zu 20 Grad Unverschämtheit. Er sagt ihnen: es wäre endlich einmal Zeit, daß sie dem revolutionären Unfug in ihren Staaten ein Ende machten; er droht ihnen mit seinem Beistande, wenn sie sich allein nicht zu helfen vermöchten. Und gleich haben die kleinen Vögel gepiepst wie der alte Vogel gesungen. Die kleinen Ministerchen in Karlsruhe, die diese ganze Zeit über gelispelt wie eine Kindbetterin nach schwerer Geburt, fangen jetzt an und brüllen wie die Löwen. Lachen muß man immer über eine deutsche Bestie, sie mag noch so wild und gefährlich sein. Der badische Finanzminister, den neulich ein Deputierter in der Kammer an die Vorlage einer Finanzrechnung erinnert, die man schon längst erwartet habe, erwiderte, man solle ihn mit solchen Fragen ungeschoren lassen. »Ja, sie wollen scheren, aber sich scheren lassen, das wollen sie nicht.« Aber der Deputierte (Buchhändler Winter aus Heidelberg) hat ihm tüchtig darauf geantwortet. Er sagte: das Volk habe ihn nicht gewählt, damit er die Minister ungeschoren lasse. Noch eine merkwürdige Sitzung fand neulich in Karlsruhe statt. Der Deputierte Welcker, der für seinen Geist, seinen Mut und seine Beharrlichkeit die Bewunderung und den Dank von ganz Europa verdient (denn die Freiheit selber des kleinsten Staats ist eine Angelegenheit der ganzen Welt), hat die Motion gemacht: die badische Regierung solle bei der deutschen Bundesversammlung den Antrag machen, daß neben den Diplomaten, die doch eigentlich nur die Fürsten repräsentieren, auch eine deutsche Volkskammer gebildet werde. Die Karlsruher Minister, als diese Motion von Welcker angekündigt wurde, hatten nicht einmal den Mut, sie mit anzuhören, und sind vor Angst aus der Kammer gelaufen. Ist das nicht köstlich, deutsch, eine in Spiritus zu verwahrende Geschichte? Auch Rotteck und Fecht haben sich bei dieser Gelegenheit herrlich benommen. Aber alle diese kühnen Redner, wie Mauguin neulich in der Kammer sagte »stehen schon auf der Proskriptionsliste«, und, wie ich im vorigen Winter prophezeit – wenn Prophetengeist dazu gehört, eine tausendjährige Vergangenheit zu beurteilen – es wird in Deutschland mit einer großen Hängerei endigen. Auch habe ich aller Mäßigung, ja aller Gerechtigkeit entsagt. Vorgestern fing ich einen Aufsatz an, mit dem mein projektiertes Journal beginnen sollte. Darin heißt es: »Auf dem Wege nach Paris fing ich an, ein eitler Narr zu werden, und bin es geblieben diese vier Wochen lang, die ich hier schon zugebracht. Erst gestern schüttelte ich mich und kam wieder zur Besinnung. Ich wollte es dem großen Goethe nachtun, ich wollte das Unnachahmliche nachahmen. Ich wollte werden, sein wie er – unnahbar, kalt, wurzelfest, teil nehmend, aber nicht teil gebend und gefühlloser als selbst eine Steinwand, die doch Empfindung schwitzt, wenn sich der Frühling naht. Schlachten und Stürme und jammervoller Schiffbruch, Tyrannenwut, atemlos gehetzte Freiheit, gemordete Unschuld, Himmel und Erde, Feuer und Frost, die Natur und die Geschichte – alles wollte ich mir in behaglicher Ordnung in meinem Zimmer aufstellen und mir dann aus Wahrheit und Lüge, aus Recht und Betrug, aus Treue und Verrat, aus Liebe und Haß, aus Gott und Teufel ein köstliches Ragout bereiten und kunstschmausend alle Stunden aller meiner Tage verleben und nur während der Verdauung milde und leise beklagen, daß der Arm des Teufels viel zu kurz, und daß Gott der Vater etwas nachgedunkelt ... Titanenübermut! Kindische Vermessenheit! Nicht bis an die ersten Wolken kam ich. Ich fiel hinunter; aber mit blutigem Munde küßte ich meine gute Erde und vergaß meine Schmerzen. Ich will lieben und streiten wie vor. Und keine Milde, ja keine Gerechtigkeit mehr! Sie haben Milch in Blut, Blut in Essig verwandelt und haben den Essig vergiftet. Ein Tor, wer noch in unsern Tagen die Schamlosen durch Großmut zu beschämen, die Hartherzigen durch Bitten zu erweichen gedenkt! Teufel gegen Teufel! ... Weil sie die Völker so lange wie Kinder behandelt, sind sie bis zu Kindermädchen herabgesunken. Sie dahlen und tändeln und lügen und drohen und patschen und schmeicheln und kitzeln und windeln und waschen mit dem Schwamme. Aber das Sprudeln und Weinen der Kinder macht sie leicht ungeduldig. Sie ziehen dann ihr weißes Häubchen ab und zeigen die düstere Krone darunter; sie legen die Rute weg und holen den Scepter. Nun wohlan! An der Grenze eurer und unserer Geduld erwarten wir euch! ... Zwar sollten die Menschen verstummen, wenn Gott selbst spricht, wenn der Himmel mit der taubstummen Welt in Zeichen redet. Aber die Unglückseligen haben nur Französisch gelernt; die Sprache des Himmels verstehen sie nicht, seine Zeichen verspotten sie. Wir wollen Dolmetscher des Himmels sein, wir wollen deutsch mit den Herrn sprechen. Ihres Dankes sind wir nicht gewärtig, um ihre Verzeihung, daß wir sie zu retten gesucht, werden wir nicht betteln. Der Löwe bezahlte den Storch, der ihm den Tod aus dem Halse gezogen, zwar mit Löwentrotz – doch er bezahlte ihn. Aber das war ein König der Tiere; die Könige der Menschen sind so großmütig nicht.«

Kann ich aber in einer solchen Stimmung ein Journal schreiben? Es ist nicht möglich. Mit dieser Wut ist man ein guter Soldat, aber ein schlechter Feldherr. Nun wohl, ich entsage lieber der Ehre und will lieber ein gemeiner Soldat sein; denn ich will streiten wie ein Bär. Ich habe es mit dem Journal ernstlich versucht, aber es ging nicht. Ich konnte den Stoff nicht bemeistern. Ich hatte mir verschiedene Kapitel bestimmt über diesen und jenen Gegenstand. Wenn ich nun Materialien zu meinem Aufsatze genug hatte, brachte mir der Tag wieder neuen Stoff, den ich zum alten gesellte, und so kam ich nie zum Anfange. Auch bin ich zu bewegt, ich muß mir täglich Luft machen, ich muß einen haben, mit dem ich alle Tage, zu jeder Stunde spreche; kurz, ich kann nur auf Briefpapier schreiben. Und jetzt werden Sie mich wieder auslachen und triumphieren. Tun Sie das, Sie haben doch den Schaden davon. Ich werde Ihnen also wieder Briefe schreiben wie vorigen Winter und weiter nichts arbeiten.

 

Samstag, den 30. Oktober

In London hat man jetzt angefangen, Zeitungen auf baumwollene Schnupftücher zu drucken. Dadurch erspart man die drückende Stempeltaxe, die auf den Papierzeitungen liegt. Wenn diese Erfindung sich außer England verbreitet, wird die deutsche Bundesversammlung, weil es schwer zu verhindern ist, daß unter die unschuldigen Schnupftücher sich nicht auch jene staatsgefährlichen mischen, den Beschluß fassen, daß einstweilen auf fünf Jahre alles Nasenputzen verboten sei. O Gott! weit davon entfernt ist man nicht. In Preußen sind sie toll zum Binden. Sie wollen es Österreich nachmachen! Die Dummköpfe! Sie sehen es nicht ein, daß, mehr als zu irgendeiner Kunst, zur Dummheit angebornes Genie gehört. In Berlin wird bald eine Verordnung erscheinen, die jede Anzeige eines Buches im ganzen Lande verbietet, wenn sie nicht vorher in einer Berliner Zeitung stand. Wenn ich sage, daß unsere deutschen Regierungen sämtlich verrückt sind, so meine ich das im wirklichen medizinischen Sinne. Sie haben eine unheilbare fixe Idee, die Französische Revolution ist ihnen in den Kopf gestiegen, und ich fürchte, sie können selbst durch viele Schläge nicht mehr kuriert werden. O wie traurig! Denn wenn die Regierungen verrückt sind, werden alle vernünftige Leute eingesperrt.

Die Griechen haben sich von ihrem Tyrannen Kapodistrias auf echt antike Weise befreit. Nicht durch Zeitungen und feiges Liberalgeschwätz, sondern durch das Schwert. Das ist plastische, das ist nicht unsere romantische gemalte Freiheit! Es war kein Meuchelmord, wie die Hof- und Ministerzeitungen verleumden; es war ein ehrlicher offener Kampf. Kapodistrias war von seinen Trabanten umgeben, und mitten unter ihnen haben ihn zwei kühne Spartaner erschlagen. Sie rächten das Land, sie rächten ihr eigenes Blut. Der eine war der Sohn, der andere der Bruder eines der edelsten Griechen, den Kapodistrias, weil er sich seiner Tyrannei widersetzte, schon seit lange in einem Kerker gefangenhielt. Es war mir immer in der tiefsten Seele zuwider, diesen listigen, abgefeimten, in der Schule des Despotismus ergrauten Staatsmann an der Spitze eines edlen Volkes zu sehen, das nur für Freiheit und Glauben lebte und starb. So regierte er auch. Es war ein unaufhörlicher Kindermord, es war ein täglicher Vergiftungsversuch der Freiheit. Mit allen Schlechten unter den Griechen verband er sich, die Guten zu unterdrücken, mit allen kleinen Tyrannen, die Helden der Freiheit in Fesseln zu schlagen. Jeden Aufschwung des Geistes suchte er durch alle Höllenkünste der russischen und österreichischen Polizei niederzuhalten. Hohe Schulen, die über das Rechnen und Schreiben hinausgingen, unterdrückte er; die Preßfreiheit wurde mit der Wurzel ausgerissen, und einem Kindervolke wurde schon sein Stammeln zensiert. Aber wie wird es den unglücklichen Griechen jetzt ergehen! Sich auf Kapodistrias' Zuchtrute verlassend, ließen die despotischen Mächte die Griechen einige Jahre unbeobachtet. Jetzt werden sie sie wieder unter eigne Aufsicht nehmen. Alle, alle Völker, und das französische zuerst, werden wieder schändlich betrogen. Der Ländertausch, der Länderschacher wird wieder im stillen getrieben. Und gewiß gründet sich darauf die freche Sprache Casimir Périers und seine kecke Friedensversicherung. Bald wird er mit einer Provinz in Papier vor die Kammer treten und triumphierend ausrufen: Seht, das haben wir im Frieden gewonnen; wer hat nun recht? Das Volk wird wieder in Zentnern, das Vaterland morgenweise verkauft. Was sie im geheimen brüten, wer kann das wissen? Die öffentliche Meinung hat sich schon fürchterliche Dinge erdacht; aber die Furcht der öffentlichen Meinung ist die einzige, die nicht trügt und die immer lange vorher weiß, zwar nicht auf welchem Wege die Gefahr kömmt, aber daß sie kömmt. So spricht man: Polen solle an Preußen kommen – das wäre die Sklaverei statt in Essig in Zucker eingemacht, die weit verderblichere, hoffnungslosere, weil sie mundet. Und dafür Griechenland an Rußland, und so weiter den Völkertrödel. Möchte einem nicht die Brust zerspringen vor Wehmut, möchte einem nicht das Herz ausbluten, wenn man bedenkt, daß die edlen, hochherzigen, geistreichen Griechen – verkannt nur von jenem zahmen Viehe, das ein polizeistörriges Herz für ein ruchloses Herz hält – verkannt nur von allen törichten Flitter-Götzendienern, die den ungeschliffenen Diamanten als schlechtes Gestein verwerfen – verkannt nur von den schuldbewußten, abergläubischen Machthabern, welchen ein Geist das Ende ihrer Tage verkündet –, daß dieses edle Volk darum sieben Jahre lang soll mit seinem Blute das Land getränkt, das Meer gefärbt, soll alles aufgeopfert haben, Leben und Gut, Weib und Kind und oft die Hoffnung selbst, um endlich nach allem die Herrschaft der Bastonade gegen die Herrschaft der Knute zu vertauschen? – Über die Anzeige eines deutschen Buchhändlers habe ich gestern herzlich lachen müssen. Er spricht auf die kläglichste, weinerlichste, herzzerreißendste Art von den schrecklichen Folgen der Cholera. Doch setzt er unbegrenztes Vertrauen auf Gott, daß nächstes Jahr glücklicher sein werde. Und warum jammert der Mann, warum wendet er sich in seiner großen Not zum Himmel? Seine zwei Taschenbücher »Die Rosen«, und »Das Vergißmeinnicht« von Clauren sind fertig, aber er fürchtet, in dieser betrübten Zeit zu geringen Absatz zu haben, und will daher die Taschenbücher erst im nächsten Jahre versenden. Er endigt seine Klage und sein heißes Gebet mit den Worten: »Ich halte mich in der Hoffnung überzeugt, daß dann die wiedergewonnene Ermutigung und Erheiterung über das Beginnen einer bessern Zukunft diesen beiden Werken der freudige Zuruf – Willkommen! – sowie eine freundliche Aufnahme bereitet sein wird.« Schöne Rekonvaleszenz! Sich an Claurens »Vergißmeinnicht« nach langen Leiden zu erholen.

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