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Fjodr Michailowitsch Dostojewski: Briefe - Kapitel 80
Quellenangabe
author Fjodor Michailowitsch Dostojewski
titleBriefe
publisherR. Piper & Co. Verlag
year1920
printrunDrittes bis sechstes Tausend
firstpub1914
translatorAlexander Eliasberg
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created201807
projectid99d5bb77
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Dostojewskijs Leben chronologisch dargestellt.

Nach W. Tscheschichin

1821
»Im Pfarrbezirk der Peter-Pauls-Kirche zu Moskau wurde am 30. Oktober des Jahres achtzehnhunderteinundzwanzig im Hause des Armenkrankenhauses dem Stabsarzt Michail Andrejewitsch Dostojewskij ein Kind männlichen Geschlechts geboren und Fjodor benannt. Getauft am 4. November.«
1831
Dostojewskijs Eltern kaufen sich ein Gut im Tula'schen Gouvernement, wo die Familie von nun an jeden Sommer verbringt.
1834
Dostojewskij kommt in das Knabenpensionat von L. I. Tschermak zu Moskau.
1836
Großer Einfluß des Lehrers für Literaturgeschichte auf den Knaben. Begeisterung für Puschkin.
1837
Am 27. Februar stirbt die Mutter Maria Fjodorowna Dostojewskaja. – Im Frühjahr reist Fjodor Dostojewskij mit seinem älteren Bruder Michail nach Petersburg und tritt in die Vorbereitungsschule K. F. Kostomarows ein. – Im Herbst wird er in die Haupt-Ingenieurschule aufgenommen.
1837-43
Studium an der Ingenieurschule.
1838
Sommer im Lager. Begeisterung für Balzac, Hugo, E. T. A. Hoffmann. Im Herbst Durchfall bei der Prüfung, wird nicht versetzt. – Im Winter freundschaftliche Beziehungen zu Schidlowskij und Bereschetzkij. Interesse für Schiller.
1839
Tod des Vaters Michail Andrejewitsch Dostojewskij.
1840
Am 20. November Beförderung zum Unteroffizier. – Am 27. Dezember – zum Portépée-Junker.
1841
Dramatische Versuche »Maria Stuart« und »Boris Godunow« (sind uns nicht erhalten). – Am 5. August besteht Dostojewskij die Offiziersprüfung und wird zum Feldingenieur-Fähnrich befördert unter Belassung an der Ingenieurschule.
1842
Beförderung zum Leutnant.
1843
Am 12. August Austritt aus der Ingenieurschule. – Am 23. Aug. Anstellung beim Ingenieur-Departement.
1844
Am Ende des vorhergehenden und Anfang dieses Jahres übersetzt Dostojewskij »Eugénie Grandet« von Balzac. Im Laufe des Jahres liest und übersetzt er Werke von George Sand und Sue.
Arbeitet an den »Armen Leuten«.
Projekt zu einem Drama (Brief vom 30. September 1844).
Am 19. Oktober wird Dostojewskij durch Allerhöchsten Erlaß mit dem Range eines Oberleutnants »wegen Krankheit« verabschiedet.
Am 17. Dezember wird er aus den Listen des Armeeingenieurkorps gestrichen.
1845
Anfang Mai der Roman »Arme Leute« vollendet.
Nächtlicher Besuch Nekrassows und Grigorowitschs bei Dostojewskij.
Bekanntschaft mit Bjelinskij.
Im Sommer Reise nach Reval zum Bruder Michail.
Am 15. November Brief an den Bruder mit dem Bericht von den ersten Erfolgen in literarischen Kreisen.
Ende des Jahres Plan zum satirischen Blatt »Suboskal«.
»Roman in neun Briefen«.
1846
Am 15. Januar erscheint Nekrassows »Petersburger Almanach« mit dem Erstlingswerk Dostojewskijs »Arme Leute«.
Bjelinskijs Aufsatz über die »Armen Leute« in den »Vaterländischen Annalen«.
Am ersten Februar erscheint in den »Vaterländischen Annalen« die Erzählung »Der Doppelgänger«.
»Der abrasierte Backenbart« und die »Erzählung von den abgeschafften Kanzleien«. (Beide Arbeiten sind uns nicht erhalten.)
»Herr Prochartschin« (»Vaterländ. Annalen« Nr.10).
Im Sommer Reise nach Reval zum Bruder.
Im Herbste projektiert Dostojewskij eine Buchausgabe seiner gesammelten Erzählungen.
Ende des Jahres Mißhelligkeiten und Bruch mit der Redaktion des »Zeitgenossen«.
1847
»Roman in neun Briefen« im »Zeitgenossen« und »Die Wirtin« in den »Vaterländischen Annalen« veröffentlicht.
Die »Armen Leute« erscheinen in Buchform.
1848
Februarrevolution in Paris. In Petersburg bilden sich politische Gruppen wie die um Petraschewskij usw.
»Die fremde Frau« (»Vaterländische Annalen« Nr. 1), »Ein schwaches Herz« (»Vaterländische Annalen« Nr. 2), »Weihnacht und Hochzeit« (»Vaterländische Annalen« Nr. 10), »Helle Nächte« (»Vaterländische Annalen« Nr. 16), »Der eifersüchtige Gatte« (»Vaterländische Annalen« Nr. 12).
1849
»Netotschka Neswanowa« (»Vaterländische Annalen« Nr. 1-2, 5-6).
Im März liest Dostojewskij bei Petraschewskij den Brief Bjelinskijs an Gogol vor.
Am 23. April Verhaftung und Internierung in die Peter-Pauls-Festung.
Am 19. Dezember wird Dostojewskij auf Allerhöchsten Befehl zur Degradation und Zuchthausstrafe verurteilt.
Am 22. Dezember wird Dostojewskij und allen an der Petraschewskijaffäre Beteiligten zuerst das Todesurteil und dann das endgültige Urteil (Strafarbeit in Sibirien) verlesen.
In der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember wird Dostojewskij in Ketten gelegt und aus Petersburg nach Sibirien transportiert.
1850
Am 11. Januar Ankunft in Tobolsk. Begegnung mit den Frauen der Dekabristen.
Am 17. Januar Weiterreise nach Omsk.
1850-54
Abbüßung der Strafe im Zuchthause von Omsk.
1854
Am 15. Februar Beendigung der Zuchthausstrafe.
Am 22. Februar Brief an den Bruder mit dem Bericht über das Leben im Zuchthause.
Am 2. März wird Dostojewskij als Gemeiner in das Sibirische Linienregiment Nr. 7 eingereiht.
Ende März Ankunft in Semipalatinsk.
Mai. Gedicht auf die europäischen Ereignisse des Jahres 1854.
Am 21. November Ankunft des Barons Wrangel in Semipalatinsk.
1855
Am 19. Februar Thronbesteigung des Kaisers Alexander II. Dostojewskij schreibt ein Gedicht auf den Tod Nikolaus I. und die Thronbesteigung Alexanders II. (ist uns nicht erhalten).
Beginnt die »Aufzeichnungen aus einem Totenhause«.
1856
Am 15. Januar Beförderung zum Unteroffizier.
Am 24. März Brief an den General Totleben mit der Bitte um Verwendung beim Kaiser.
Am 1. Oktober auf kaiserlichen Befehl Beförderung zum Fähnrich beim gleichen Bataillon.
1857
Am 6. Februar findet in Kusnezk die Trauung Dostojewskijs mit der verwitweten Frau Maria Dmitrijewna Issajewa statt.
Am 18. April Allerhöchster Erlaß an den Kommandeur des Sibirischen Armeekorps: Dostojewskij und seine legitime Nachkommenschaft erhält seine früheren Adelsrechte wieder; das konfiszierte Vermögen wird ihm jedoch nicht zurückerstattet. Dostojewskij erhielt von diesem Erlaß erst im Mai Kenntnis.
Ende des Jahres reicht Dostojewskij ein Abschiedsgesuch ein und bittet um die Erlaubnis, in Moskau wohnen zu dürfen.
»Der kleine Held« (»Vaterländische Annalen« Nr. 8).
1859
Am 18. März Entlassung aus dem Militärdienste mit dem Range eines Leutnants. Zuweisung der Stadt Twer als Wohnsitz.
»Onkelchens Traum«. (»Russisches Wort« Nr. 3.)
Am 2. Juli Abreise aus Semipalatinsk.
Herbst in Twer. Gesuch an den Kaiser um die Erlaubnis, in allen Städten des Reiches frei wohnen zu dürfen. Arbeit an den »Aufzeichnungen aus einem Totenhause«.
»Das Gut Stepantschikowo« (»Vaterländische Annalen« Nr. 11-12).
Ende November Erlaubnis, Twer zu verlassen. Abreise nach Petersburg.
1860
Gesammelte Werke in zwei Bänden, Moskau, Verlag N. A. Osnowskij.
Arbeit an den »Erniedrigten und Beleidigten«.
1861
Mitarbeiterschaft an der Zeitschrift »Wremja«.
Veröffentlichung der »Erniedrigten und Beleidigten« in dieser Zeitschrift und in Buchform.
1861-62
Veröffentlichung der »Aufzeichnungen aus einem Totenhause«. (»Wremja« 1861: Nr. 4, 9-11 und 1862: Nr. 1-3, 5, 12.)
»Eine dumme Geschichte« (»Wremja« Nr. 11).
1862
Zwei Buchausgaben der »Aufzeichnungen aus einem Totenhause«.
Am 7. Juni Abreise ins Ausland. Aufenthalt in Paris, London (Begegnung mit Herzen) und Genf.
1863
»Winternotizen über Sommereindrücke« (»Wremja« Nr. 2-3).
Im Mai Sistierung der »Wremja« wegen eines Aufsatzes Strachows über die Polenfrage.
Im Sommer Reise ins Ausland. Aufenthalt in Rom. Plan zum »Spieler«.
Der Winter am Krankenbett der Gattin.
1864-65
Leitung der Zeitschrift »Epoche«, die an Stelle der »Wremja« getreten ist.
1864
Am 24. März Erscheinen des ersten Heftes der »Epoche«. »Aus dem Dunkel der Großstadt« (»Epoche Nr. 1-2 und 4).
Am 16. April Tod der Frau Maria Dmitrijewna.
Am 10. Juni Tod des Bruders Michail.
Am 25. Dezember Tod des Freundes und Mitarbeiters Apollon Grigorjew.
1865
»Ein ungewöhnliches Ereignis« (»Epoche«, Nr. 2).
Ende Juli Reise ins Ausland. Der Roman »Rodion Raskolnikow« wird in Angriff genommen.
Herbst in Wiesbaden.
Oktober. Reise nach Kopenhagen zu Baron Wrangel.
November. Rückkehr nach Rußland. Verkauf der Autorrechte an den Verleger Stellowskij.
1865-66
Erste Gesamtausgabe in drei Bänden, Petersburg, Verlag Stellowskij.
1866
Veröffentlichung von »Rodion Raskolnikow« im »Russischen Boten« (Nr. 1-2, 4, 6, 8, 11-12) und in Buchform.
Sommer in Ljublino bei Moskau.
Ende der Jahresarbeit am Roman »Der Spieler«. Bekanntschaft mit der Stenographin Anna Grigorjewna Snitkina.
1867
Am 15. Februar Verheiratung mit A. G. Snitkina.
1867-71
Leben im Auslande.
1867
Am 14. April Abreise ins Ausland. Zwei Monate in Dresden. Aufsatz über Bjelinskij. (Ist nicht erhalten.)
16. August Brief an Apollon Maikow über den Streit mit Turgenjew und die Verluste im Roulette.
Plan zum »Tagebuch eines Schriftstellers« (Brief an die Nichte Chmyrowa vom 29. September).
1867
Ende des Jahres Anfang des »Idiot«.
Dritte Auflage der »Aufzeichnungen aus einem Totenhause«, zweite und dritte Auflage von »Raskolnikow«.
1868
Veröffentlichung des »Idiot« im »Russischen Boten« (Nr. 1, 2, 4-12) und in Buchform.
Sommer in der Schweiz und in Italien.
Idee zu einem Roman »Der Atheismus« (Prototyp der »Brüder Karamasow«). Briefe darüber an Maikow und Chmyrowa.
1869
Anfang des Jahres in Florenz. Beziehungen zur neuen Zeitschrift »Sarja« und lebhaftes Interesse für die Abhandlung Danilewskijs »Rußland und Europa«.
Zweite Hälfte des Jahres in Dresden.
1870
»Der ewige Gatte« (»Sarja« Nr. 1-2).
Beginn des Romanes »Die Dämonen«.
Vierte Auflage von »Raskolnikow«.
1871-72
Veröffentlichung der »Dämonen« (»Russischer Bote« 1871: Nr. 1-2, 4, 7, 9-12 und 1872: Nr. 11-12).
1871
Am 8. Juli Rückkehr aus dem Auslande nach Petersburg.
1872
Projekt einer Reise nach dem Orient.
Buchausgabe des »Ewigen Gatten«.
1873
Eintritt in die Redaktion der Zeitung »Graschdanin« und Veröffentlichung des »Tagebuches eines Schriftstellers« (der ersten 16 Kapitel) und der »Übersicht der auswärtigen Ereignisse«.
Buchausgabe der »Dämonen«.
1874
Ende März Verhaftung wegen einer Verletzung der Zensurvorschriften.
Herbst und Winter in Staraja Russa.
Zweite Auflage des »Idiot«.
Beginn des Romanes »Jüngling«.
1875
»Jüngling« (»Vaterländische Annalen« Nr. 1, 2, 4, 5, 9, 11, 12) und in Buchform.
Vierte Auflage der »Aufzeichnungen aus einem Totenhause«.
Sommer in Ems.
1876-77
»Tagebuch eines Schriftstellers«.
1876
Sommer in Ems.
Aufsatz (im Juniheft des »Tagebuches«) über die Balkanfrage und das politische Credo.
Buchausgabe des »Jüngling«.
1877
»Die Kleine« (in der Beilage zum »Graschdanin«).
Sommer im Kursker Gouvernement.
Am 24. Dezember »Memento für mein ganzes Leben«.
1878
Im Sommer Beginn der »Brüder Karamasow«.
Fünfte Auflage von »Raskolnikow«.
1879-80
Erscheinen der »Brüder Karamasow« (»Russischer Bote« 1879: Nr. 1, 2, 4-6, 8-11; 1880: Nr. 1, 4, 7-11) und in Buchform.
1879
Zweite Auflage des »Tagebuches eines Schriftstellers« vom Jahre 1876.
Fünfte Auflage der »Erniedrigten und Beleidigten«.
Im Juni Reise mit Wladimir Ssolowjow ins Optin-Kloster.
1880
Am 25. Mai Bankett der Moskauer Schriftsteller und Journalisten zu Ehren Dostojewskijs.
6. bis 7. Juni Festlichkeiten in Moskau anläßlich der Enthüllung des Puschkindenkmals.
Am 8. Juni die Puschkinrede Dostojewskijs in der Sitzung des Vereins »Liebhaber Russischer Literatur«. Teilnahme an den »Puschkin-Abenden« zugunsten des Literarischen Unterstützungs-Fonds.
1881
Am 28. Januar um 8 Uhr 38 Minuten abends Tod Dostojewskijs.
Am 31. Januar feierliche Beisetzung auf dem Friedhofe des Alexander-Newskij-Klosters zu Petersburg.
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