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Botanisches Bilderbuch für Jung und Alt. Zweiter Teil

Franz Bley: Botanisches Bilderbuch für Jung und Alt. Zweiter Teil - Kapitel 90
Quellenangabe
typereport
authorFranz Bley
titleBotanisches Bilderbuch für Jung und Alt. Zweiter Teil
publisherVerlag von Gustav Schmidt
year1897
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20131114
projectid711848b7
wgs
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siehe Bildunterschrift

Giftiger Reizker, Lactária torminósa Schaeff.

Oberflächlich betrachtet haben diese beiden Pilze große Ähnlichkeit miteinander, namentlich in jugendlichem Zustande. Das sicherste Kennzeichen für den echten Reizker oder Wachholder-Milchling ist die orangerote Milch, die aus dem rötlichgelben Fleisch des zerbrochenen Hutes quillt; der Gift-Reizker hat ein weißes Fleisch und weiße Milch. Sein Hutrand ist zottig behaart, der des echten Reizkers dagegen glatt. Letzterer besitzt einen sehr aromatischen, der Giftpilz aber keinen auffälligen Geruch. Der Geschmack des echten Reizkers ist mild und würzig, der des giftigen scharf, beißend und bitter. Diese Kennzeichen genügen, um die nicht selten gemischt stehenden Pilze zu unterscheiden. Sie stehen sowohl unter Nadelgebüsch und Birken wie auf offenen, moosigen, feuchten Wiesen, der echte Reizker auch auf freien, mit Heidekraut und Wachholder bestandenen Waldhügeln. Er gehört zu unsern besten Speiseschwämmen.

Stamm der Hautpilze, Hymenomycetes, Fam. der Blätterschwämme, Agaricaceae.

 

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