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Botanisches Bilderbuch für Jung und Alt. Zweiter Teil

Franz Bley: Botanisches Bilderbuch für Jung und Alt. Zweiter Teil - Kapitel 6
Quellenangabe
typereport
authorFranz Bley
titleBotanisches Bilderbuch für Jung und Alt. Zweiter Teil
publisherVerlag von Gustav Schmidt
year1897
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20131114
projectid711848b7
wgs
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siehe Bildunterschrift

Dornige Hauhechel, Onónis spinósa L.

Seinen Namen führt »Hawheckel darumb, das es so tieff einwurtzelt, das mans mit Hauen muß ausreuten, und wegen seiner Dörn, die es zwischen den blettern hat, die einer hechel, so man zu dem flachs braucht, gleich seind.« Es heißt auch Ochsenbrech, »darumb das seine wurtzel ein pflug etwan dörffen halten,« wobei dann wohl nach des alten Luchs Meinung die Ochsen gestürzt sein müßten. Weshalb das Kraut aber auch den Namen »Weiberkrieg« führt, verrät er uns leider nicht. Die blaßroten Blüten des trockene Wiesen und Bergabhänge liebenden Gewächses sind honiglos, werden aber trotzdem von Bienen besucht. Durch den Druck des Insekts auf die zu einem Sattel vereinigten Flügel wird eine gewisse Menge Blütenstaub hervorgepumpt und der Biene zur Übertragung auf die folgende Blüte angeheftet. Sobald der Druck aufhört, nehmen alle Blütenteile ihre alte Stellung wieder ein.

Schmetterlingsblütler, Papilionaceen. Kl. XVII. ausdauernd. Juni, Juli. H. 0,30 – 0,60 m.

 

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