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Botanisches Bilderbuch für Jung und Alt. Erster Teil

Franz Bley: Botanisches Bilderbuch für Jung und Alt. Erster Teil - Kapitel 170
Quellenangabe
typereport
authorFranz Bley
titleBotanisches Bilderbuch für Jung und Alt. Erster Teil
publisherVerlag von Gustav Schmidt
year1897
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
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siehe Bildunterschrift

Kleine Wasserlinse, Lémna minor L.

Das Pflänzchen wird nach der linsenförmigen Gestalt seines Stammes – denn das, nicht eine schwimmende Blattscheibe, ist die kleine grüne Linse – benannt; da die Enten es gerne fressen, heißt es auch Entenfloß oder Entengrütze. Die Unterseite des Stämmchens trägt eine Wurzel, und aus den Seiten sprossen grüne, nach einiger Zeit sich ablösende Äste hervor. Diese Vermehrung durch Sprosse geht so schnell vor sich, daß stillstehende Gewässer bald ganz von der Entengrütze überzogen werden. Hinter dieser Vermehrungsweise tritt die geschlechtliche so zurück, daß es selbst viele Botaniker giebt, welche die Blüten und Früchte des Pflänzchens noch nie gesehen haben, Wenn sich die Wasservögel aus einem mit Entenfloß bedeckten Teich erheben, bleiben an der Unterseite des Leibes und den Beinen häufig Linsen haften und werden, wenn die Vögel sich auf einem andern Gewässer niederlassen, dorthin verpflanzt. Die Wurzeln der Wasserlinsen sind mit Chlorophyll versehen, was bei der Kleinheit der chlorophyllhaltigen Oberfläche nicht unwichtig ist. Bei sinkendem Wasserstande sind diese Wurzeln auch imstande, in den Schlamm zu dringen und ihm Nahrung zu entnehmen.

Wasserlinsen, Lemnaceen. Kl. II. Ausdauernde Pflanze. Mai.

 

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