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Botanisches Bilderbuch für Jung und Alt. Erster Teil

Franz Bley: Botanisches Bilderbuch für Jung und Alt. Erster Teil - Kapitel 149
Quellenangabe
typereport
authorFranz Bley
titleBotanisches Bilderbuch für Jung und Alt. Erster Teil
publisherVerlag von Gustav Schmidt
year1897
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20131114
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siehe Bildunterschrift

Sumpfheidelbeere, Vaccínium uliginósum L.

Die Sumpfheidelbeere, Moorbeere, Rausch- oder Trunkelbeere, wie sie auch genannt wird, obwohl sie keineswegs berauschend oder betäubend wirkt, wächst in torfigen Heiden und auf Moorbrüchen. Sie ist beträchtlich größer und daher auch auffälliger als die Heidelbeere, von der sie sich durch die stielrunden Äste, die bläulich-grüne Blattunterseite, die kleineren, gehäuft stehenden, weißen oder rötlichen Blüten unterscheidet. Ihre Beeren sind den Heidelbeeren sehr ähnlich, nur etwas größer. Ihr Saft färbt nicht. Die Blüteneinrichtung gleicht derjenigen der Heidel- und Preißelbeerblüten. Damit der Pollen nicht vorzeitig aus den Antheren geschüttet wird, lehnen letztere sich mit den Öffnungen an den Griffel und werden erst durch den eindringenden Rüssel von ihm entfernt, häufig mit Unterstützung kleiner fadenartiger Fortsätze, die sich vom Rücken der Antheren nach der Wand der Blütenglöckchen erstrecken und von dem eindringenden Insekt berührt und beiseite geschoben werden müssen.

Heidelbeergewächse, Vacciniaceen. Kl. VIII. Holzgewächs. Mai, Juni. H. bis 0,40 m.

 

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