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Joachim Heinrich Campe: Bilder Abeze - Kapitel 9
Quellenangabe
typelegend
authorJoachim Heinrich Campe
titleBilder Abeze
publisherInsel
printrun1. Auflage
editorDietrich Leube
year1975
firstpub1807/09
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20160224
projectid920549d0
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Der Habicht und der Hahn

Habicht: Flieh, Bruder Hahn, geschwind, geschwind!
Der Jäger kommt; laß Weib und Kind
Sich dort in meinem Nest verstecken;
Sonst schießt er euch – das gnade Gott! -
Mit seiner Flinte mausetot.
Hahn: Ei, ei, das ist ja zum Erschrecken!
Und doch, Freund Habicht, bleib' ich hier.
Habicht: Dann weh den deinigen und dir!
Ich meint' es gut –
Hahn: – mit deinem Magen!
Hört' oftmals kluge Leute sagen:
Der Bösen freundliches Betragen
Sei ärger noch als ihre Wut.
Auch weiß ich nicht, wies Fürchten tut;
Denn Unschuld – merk's! – hat immer guten Mut,
Ist immer ruhig, zittert nie.
Ade, Herr Habicht, kikriki!

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