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Joachim Heinrich Campe: Bilder Abeze - Kapitel 7
Quellenangabe
typelegend
authorJoachim Heinrich Campe
titleBilder Abeze
publisherInsel
printrun1. Auflage
editorDietrich Leube
year1975
firstpub1807/09
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20160224
projectid920549d0
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Der Fuchs und das Fledermäuschen

Fuchs: Hab nie mein Leben lang gesehn
Ein Fledermäuschen, das so wunderschön
Als du, mein süßes Püppchen, wäre!
O komm herab! Ich muß dich näher sehn.

Fledermäuschen: Gewiß, Herr Fuchs, Sie tun mir sehr viel Ehre.
Ach, wenn's nur Ernst, nicht Falschheit wäre!
Fuchs: Wie? Falschheit?
Fledermäuschen: Ja, die Mutter spricht:
Trau, liebes Kind, den Schmeichlern nicht,
Die lauter glatte Worte sagen;
Ihr Herz ist falsch und meint es nicht.
Fuchs: O sieh mir nur ins Angesicht!
Ich bin gewiß kein solcher Bösewicht.
Komm, Liebchen, komm!
Fledermäuschen: Nun, diesmal will ich's wagen;
Der Mutter wird's ja niemand wieder sagen.
Da kam es aus der Luft herab
Zum falschen Fuchs und fand sein Grab
In seinem Magen.

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