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Joachim Heinrich Campe: Bilder Abeze - Kapitel 18
Quellenangabe
typelegend
authorJoachim Heinrich Campe
titleBilder Abeze
publisherInsel
printrun1. Auflage
editorDietrich Leube
year1975
firstpub1807/09
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20160224
projectid920549d0
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Das Rentier und das Reitpferd

Reitpferd: Die klugen Menschen achten dich
Doch lange nicht so hoch als mich.
Rentier: Wer sagt dir das?
Reitpferd: Ich seh' es ja;
Wie nackt und dürftig läufst du da!
Dich ziert kein bunter Zaum,
Kein silbernes Gebiß;
Mich ehren sie, nicht dich, das ist gewiß.
Rentier: O Tor, du rühmst dich deiner Schande!
Reitpferd: Wieso?
Rentier: Weil's an Verstande
Und gutem Willen dir gebricht,
So legt man dir Gebiß und Zügel an,
Mir nicht, weil man auf mich
Sich schon verlassen kann.
Dich zwingt man, deine Pflichten zu erfüllen;
Ich tue, was ich soll, aus freiem Willen.
Sprich, wen von beiden achtet man?

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