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Joachim Heinrich Campe: Bilder Abeze - Kapitel 14
Quellenangabe
typelegend
authorJoachim Heinrich Campe
titleBilder Abeze
publisherInsel
printrun1. Auflage
editorDietrich Leube
year1975
firstpub1807/09
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20160224
projectid920549d0
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Das Nashorn und der schwarze Knabe

Knabe: Pfui, ungestaltes Tier! Was hast du da
Für eine Nase?
Nashorn: Wie? Meinst du etwa mich?
Knabe: Nun ja; dich mein' ich, schäme dich!
Nashorn: Warum?
Knabe: Ob deiner Nase; pfui! die ist ja wie ein Turm.
Nashorn: Und deine, kleiner schwarzer Mann?
Komm, sieh in diesem Bach erst selbst dich an!
Knabe: Mich selbst? Die Nase, die mich ziert,
Ist platt und breit, wie sich's gebührt;
Man hat sie eingedrückt.
Nashorn: Und dich dadurch verziert!
Ich bin, wie der, der mich gemacht hat, wollte,
Daß ich gestaltet sein und bleiben sollte.
Der setzt' auch dieses Horn hier auf die Nase mir,
Um allen naseweisen Leuten
Des Spottes Unrecht zu bedeuten;
Sprich, Bursche, wie gefall ich dir?
Knabe: O lieber Herr, Sie sind das allerschönste Tier!
Nashorn: Und du der größte Geck; geh, packe dich von hier!

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