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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 997
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Der Flußgott des Mains

Dem Kloster Himmelspforten gegenüber, wo der Badeplatz der Würzburger sich befindet, ragt ein gewaltiger Felsen in den Mainfluß. Schneller taucht der Schiffer sein Ruder in die Flut, und wenn ein Wanderer sich nächtlicherweile verspätet hat, so beflügelt er seine Schritte, um dieser Stelle geschwinder den Rücken zu kehren. In der Tiefe dieses Felsens haust der Gott des Flusses – so meldet die Volkssage –, und man glaubt seine Stimme zu hören, wenn der Sturmwind braust und die Wasser des Stroms schäumend an die Felsen schlagen.

In der Zeit vom Johannes- bis zum Peter-und-Pauli-Tag (24. bis 29. Juni) holt er sich jährlich ein Menschenopfer; denn um diese Zeit pflegt von alters her einer im Main zu ertrinken, was auch anno 1852 wieder der Fall war. Deswegen warnen die Leute, sich in diesen Tagen im Main zu baden.

 


 

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