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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 993
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Der Palmenesel

In Würzburg war es vor alters Brauch unter der Schuljugend, daß am Palmsonntag jedes Kind etwas Neues zum ersten Mal anhaben mußte. War dies nicht der Fall, so mußte der Palmenesel auf ihm reiten. Es hatten nämlich einige Schneiderknaben einen von Tuch ausgeschnittenen Esel, den sie mit Kreide bestrichen und auf dem Rücken solcher Kinder abdruckten, so daß sie für jedermann gezeichnet waren.

Dieser Brauch ist längst verpönt, und als einst einige Schneiderknaben diese sonderbare Palmesel-Lynchjustiz wieder unter der Schuljugend einzuführen versuchten, wußte des Schulmeisters Stock Einhalt zu tun.

 


 

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