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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 986
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Das graue Männlein im Gänsestall

Würzburger Mundart durch J. Ruttor.

Vor alters ham amol in en Haus in der Rosagass' in Werzborg die Kiner (Kinder) Versteckerles gspielt. Doa is a klens Mädla von finf Johr nei 'n Gensställa unter der Stiega gekrocha. Wie's drinna war, is auf emol a graus Männla nei dezuagekrocha und is neba den Mädla sitza geblieba. Des Kind hat si aber nix gfercht, und es graue Männla hat ehm a nix getunt.

Speter is es Mädla wieder aus en Gensställa rausgekrocha und hat abens seiner Motter die Gschichta von den graue Männla derzehlt und hat zu ehr gsagt: »Gelt, Motterla, as is nix Unrechts, wenn a graus Männla zu en nei 'n Gensställa kriecht.«

Die Motter hat si gfercht, hat's aber ihrn Mädla nit merk lass'!

 


 

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