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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 969
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Die Nonnen im Löwensteiner Wald

Eine halbe Meile seitwärts von Esselbach beginnt der Wildpark des Fürsten von Löwenstein, der dort ein herrliches Jagdschloß – die Karlshöhe – besitzt. In jenem Tal, das von der Karlshöhe zum Lindenfurter Hof führt und vom Hafenlohrbach durchschnitten wird, sind schon öfters Nonnen gesehen worden. Unweit der Haselbrücke erblickte ein Mann eine Nonne im weißen Gewand, die ihm winkte, mitzugehen. Der Mann folgte ihr auch eine kurze Strecke, als sie ihn aber durch eine Menge Zimmer führte, überfiel ihn eine solche Angst, daß er sie alsbald verließ.

Einst übernachteten zwei Jagdliebhaber im Spessart, denen nächtlicherweile die Nonne erschienen ist; der Schrecken über dieses Ereignis war so heftig, daß einer der Jäger mit der fallenden Krankheit behaftet wurde und daran gestorben ist.

 


 

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