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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 91
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Die Lichtenegger

Ruine Lichtenegg bei Rimbach nächst Kötzting im Bayernwald.

Das Volk erzählt, die Ritter von Lichtenegg und vom Hohenbogen seien lange Jahre gegeneinander in Fehde gewesen. Endlich stellte sich der Lichtenegger an, als sei er des Haders müde, und wußte durch gleißnerische Botschaften seinen Gegner und dessen Söhne dahin zu bringen, daß sie zu einem Sühneversuch auf seinem Schloß einritten. Hier bewirtete er sie aufs köstlichste; aber während sie, keines Argen sich versehend, dem Wein ihres falschen Gastwirts wacker zusprachen, ließ dieser verräterischerweise durch seine Leute die ihrer besten Verteidiger beraubte Burg Hohenbogen ersteigen und in Brand stecken. Als die Flammen turmhoch aufloderten, führte er seine Gäste schadenfroh ans Fenster und warf dann die hinterlistig Getäuschten in das Burgverlies.

 


 

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