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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 895
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Staufenberg oder Stoffensberg

Schön und erhaben hat einst die Burg der Hohenstaufen auf dem Staufenberg jenseits des Lechs geprangt. Nun schauen nur mehr einige Tannen mit ihren dunkelgrünen Häuptern auf die nahe Stadt Landsberg herüber, und am Fuß des Berges steht ein bescheidenes Haus, das von den Besitzern des Gutes bewohnt ist. Dort oben auf dem Gipfel des Berges haben Ritter gehaust, Vasallen des erhabenen Geschlechts, dem der Kaiser Friedrich Barbarossa entsprossen ist. Konradin, der letzte des Stammes, hat das Gut samt der Burg an den Herzog Ludwig den Strengen von Bayern verpfändet, als er hinzog nach Italien, um sich statt der Kaiserkrone den Totenkranz zu holen. Seitdem ist das Schloß verfallen und weist nur mehr Trümmer auf, die dem Boden gleich sind.

Wie das Schloß so gänzlich in Verfall gekommen ist, wissen wir nicht, das Volk sagt, es sei versunken. Diese Ansicht wurzelt fest im Volk und erhält das Andenken, daß auf dem Stoffensberg ein Schloß gestanden habe.

 


 

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